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  • Theresamaus
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    nicht angegeben
    3 November 2008
    #1

    Findet ihr eine Abschiebung von Menschen nur wegen einer Behinderung (Australien) gut

    Skandal in Australien. Eine deutsche Arztfamilie kämpft um ihren behinderten Sohn, den Australien nach Deutschland abschieben will, nur wegen der Behinderung.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,587641,00.html

    Findet ihr eine solche Rechtspraxis in Ordnung, wie sie in Australien praktiziert wird? Etwa um die heimische Krankenkasse zu entlasten?
     
  • babyStylez
    babyStylez (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    3 November 2008
    #2
    Ich finde das eine totale Frechheit.
    Ich hab den Artikel jetzt dort nicht gelesen aber woanders habe ich bereits davon gehört... V.a. wollen sie das ja vlt jetzt doch erlauben weil "sein Vater gebraucht wird"... Unverschämtheit!

    Der arme Junge. Die arme Familie. Da fehlten mir echt die Worte.
     
  • Pink Bunny
    Pink Bunny (29)
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    in einer Beziehung
    3 November 2008
    #3
    Tja das ist unsere Welt. Bei öffendlichen Anlässen einen auf Integration machen aber im wirklichen Leben ausgrenzen wo es nur geht. Es ist ja nicht nur in Australien so.
    Ich finde eine solche Behandlung mehr als nur empörend.

    Es werden ja aber noch viel krumere Dinger gedreht.
    Zb. Hat eine Familie geklagt weil sie ihr Urlaubshotel behinderten Menschen teilen mussten und das Gericht gab ihnen sogar recht :eek: Ihnen wurde der volle Preis zurück erstattet denn die Familie musste den Anblick "ertragen " Wie die Behinderten gefüttert wurden oder in den engen Gängen mit ihren Rollstühlen fuhren.

    Im Urteil meinte der Richter wörtlich :

    " Der unausweichliche Anblick der Behinderten auf engen Raum bei jeder Mahlzeit verursache Ekel und errinere ständig in einem in einem ungewöhnlich eindringlichem Maße an die Möglichkeiten menschlichen Leidens. Solche Erlebnisse gehören nicht zu einem typischerweise erwarteten Urlaubsverlauf "

    Desweiteren :

    " Es kann dabei nicht auf den Maßstab ungewönlich selbstloser und ethisch hochstehender Menschen abgestellt werden "



    Soviel zur tolleranz und Integration in der Welt. Es ist doch echt nur noch zum Kotzen :wuerg:
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    3 November 2008
    #4

    In unserer Zeitung stand auch davon zu lesen. Ich finde es unerträglich.
     
  • capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
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    3 November 2008
    #5
    Als ich den Bericht im Fernsehen sah war ich doch etwas erschrocken. Vor allem ja deßwegen weil die Australier den Arzt ja unbedingt wollten und jetzt soll die Familie abgeschoben werden nur weil die ein behindertes Kind haben? Wieviel behinderte dort herum rennen will ich gar nicht wissen...:kopfschue
     
  • CCFly
    CCFly (38)
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    4 November 2008
    #6
    von wegen keine diskriminierung. wenn man dir verbietet, wegen einer behinderung in ein land einzureisen, dann IST das diskriminierung und nix anderes. sowas ist menschenfeindlich.
     
  • Süßejana
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    4 November 2008
    #7
    okay es mag in diesem einzelfall hart sein, aber im prinzip ist die entscheidung nachzuvollziehen. wenn man in einem land einwanderun will dann will man im normalfall gesunde und leistungsfähige menschen die dem staat eine stüze sein können und nicht solche die nur geld kosten. hört sich hart an ist aber der grundsatz einer funktionierenden einwanderungspolitik.
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    4 November 2008
    #8
    Eine Einwanderungspolitik, die aus Geldgründen Familien auseinander reisst, ist KEINE funktionierende Einwanderungspolitik!
    Wohin das führt, wenn wir uns nur noch die "nützlichen" Menschen aussuchen wir behinderte Menschen nur als Kostenfaktor sehen, brauch ich hier nicht auszumalen....
     
  • User 44981
    User 44981 (31)
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    4 November 2008
    #9
    Wenn hier jemand nur in ein Land kommt, um sozusagen als Schmarotzer Krankenkassenleistungen für sein behindertes Kind zu "erschleichen", ohne für den Staat, in dem er zukünftig wohnen will und dessen Sozialsystem etwas zu leisten (also zu arbeiten und Steuern zu zahlen), fände ich die Abschiebung gerechtfertigt.

    Wenn hier aber jemand nach Australien auswandern will, für Staat und Sozialsystem einiges leistet (indem er als Arzt Steuern zahlt und auch noch zu einer - wohl ohne ausländische Ärzte kaum machbare (so deute ich zumindest das Wort Ärztemangel) - ausreichende ärztliche Versorgung der Befölkerung beiträgt, ist dise Sache absolut unverständlich.
     
  • BABY_TARZAN_90
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    4 November 2008
    #10
    Die Niederlassungsfreiheit für behinderte Menschen einzuschränken, das geht nicht.

    Solange ein Land die Personenfreizügigkeit nicht kennt, kann es natürlich die Einwanderungsbestimmungen dazu missbrauchen, Kosten verursachende Behinderte fernzuhalten - genau wie es nützliche Menschen anlocken kann.

    Ich hoffe jetzt, dass die australischen Behörden ihren Entscheid korrigieren. Australien kann sich nämlich die Kosten für das behinderte Kind leisten, denn im Gegenzug bekommt es einen fertig ausgebildeten Arzt, an dessen Ausbildung es nichts bezahlt hat.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    4 November 2008
    #11
    Ich finde es nicht richtig, hier zwischen einem vermeintlichen Schmarotzer und einem deutschen Arzt zu untescheiden. Die Behinderung des Kindes ist medizinischer Natur und hat mit dem Beruf des Vaters nix zu tun.
    Das Problem ist, jemanden aufgrund seiner Behinderung abschieben zu wollen und dabei spielt keine Rolle, ob dessen Vater einen Beruf hat oder ein Schmarotzer ist. Wenn man das behinderte Kind samt Schmarotzer-Vater abschiebt, nicht wegen Behinderung sondern wegen fehlender Einzahlung in die Sozialversicherung, liegt keine Diskriminierung vor, weil wenigstens die Familie zusammenbleibt.
     

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