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  • User 75021
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    11 November 2008
    #1

    Freundin droht Anzeige wegen Betrug?

    Meine beste Freundin steckt momentan in einer nicht so ganz rosigen Situation.
    Sie ist dieses Jahr umgezogen und seitdem im neuen Wohnort auf Jobsuche. Wahrscheinlich hat sie nun auch bald Arbeit.

    Da sie Arbeitslosengeld bekommt, hat sie eh nie viel Geld. Daher hat sie momentan auch kein Internet und ich hab gedacht ich informier mich hier mal.*Stonic anschiel*:zwinker:
    Ich schildere mal was passiert ist:

    Trotz der Geldsorgen hat sie ihre Miete immer pünktlich gezahlt.
    Nun soll sie angeblich 2 Monate die Miete gar nicht gezahlt haben und der Vermieter droht ihr mit einer Anzeige wegen Betrug :ratlos:
    Sie sagt sie hat gezahlt, aber keine Belege, da sie die Miete nicht vom Konto sondern bar eingezahlt hat (für mich zwar auch unverständlich, warum man die Belege nicht aufbewahrt, aber naja). Weiß der Geier, was sie mit den Belegen gemacht hat, jedenfalls konnte sie nicht nachweisen das sie das Geld eingezahlt hat.
    Normal hätte sie doch eine Mahnung oder auch fristlose Kündigung bekommen müssen, das ist aber nicht passiert.
    Kann der Vermieter nun tatsächlich Anzeige erstatten?
    Die vorherigen Mieten sind anscheinend immer eingegangen.
     
  • Asti
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    11 November 2008
    #2
    Hm, liegt die Beweislast nicht beim Mieter? Er muss doch nachweisen, dass kein Geld eingegangen ist. Das könnte man ja über seine Kontotauszüge machen. Aber so wirklich Ahnung hab ich ehrlich gesagt auch nicht :schuechte
     
  • cemos83
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    11 November 2008
    #3
    Wo liegt denn hier der Betrugsfall bitte vor???

    Wenn sie ganz sicher gezahlt hat,soll sie mit Anwalt drohen und das er dann die Kontoauzüge von ihm fordert...wo ja auch ihre Mieteingänge drauf sind...

    Wahrscheinlich aber hat sie bar eingezahlt,weil es irgendwas zu verbergen gibt vor dem amt...aber das ist ja hier nicht das thema:smile:
     
  • User 75021
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    11 November 2008
    #4
    Eben das hab ich mich auch gefragt, wo der Betrug sein soll?
    Ich hab ja auch keine Ahnung.
    Jedenfalls behauptet der Vermieter das die Miete der letzten beiden Monate nicht eingegangen ist (ich kann auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, das meine Freundin wirklich bezahlt hat, das weiß ich ja nicht).
    Trotzdem sehe ich keinen Betrug.
     
  • Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    11 November 2008
    #5
    Und was für ein Betrug soll das bitteschön sein?

    Basierend darauf kann schonmal gar nix passieren, ich sehe zumindest nicht einmal annähernd, wo hier ein Betrug sein soll...

    Ansonsten: wurden die (vermeintlich ausstehenden) Mietzinse mal gemahnt?
     
  • cemos83
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    nicht angegeben
    11 November 2008
    #6
    Ne,Betrug ist das ganz sicher nicht...Betrug ist z.b.,wenn man online etwas bestellt und man vorher schon weiß,mann kann es nicht bezahlen...

    1.Fall : Freundin hat bezahlt...dann siehe Geschichte mit Anwalt und Kontoauszüge

    2.Fall : Freundin hat nicht bezahlt,sie fliegt aus der Wohnung und Mieter kann einklagen...da sie sowieso wohl nichts hat,wird ihm das auch nichts bringen,außer unnötige kosten für anwalt...

    Hoffe geholfen zu haben.
     
  • User 75021
    User 75021 (38)
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    11 November 2008
    #7
    Hab ich sie auch gefragt, sie hat keine Mahnung bekommen.

    :ratlos: Ich hoffe nicht, ich hab kein Platz mehr für Untermieter :tongue:
     
  • gert1
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    11 November 2008
    #8
    Wahrscheinlich will der Typ sie doch nur erpressen. Also sag ihr sie soll sich bei der nächsten Mietzahlung auf jeden Fall ne Quittung geben lassen! Muss nicht per Bankeinzung oder Überweisung oder so sein, aber der VM sollte auf jedenfall was unterschreiben.
    Off-Topic:

    Das ist der Vorteil wenn man nicht viel Geld hat, einem kann nur noch wenig weggenommen werden :tongue:
     
  • Samaire
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    11 November 2008
    #9
    Nun, nach zwei ausstehenden Monatsmieten ist eine Kündigung, soweit ich weiss, rechtens, so gesehen wirds u.U. knapp... Wie oft man da gemahnt haben muss, weiss ich allerdings nicht.

    Ich behaupte aber, dass die Beweislast bei ihr liegt und da sie die Belege weggeschmissen hat, ist das nun so ziemlich beschissen...
     
  • cemos83
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    11 November 2008
    #10

    Das dauert eh noch...Zwangsräumung:tongue:
     
  • User 75021
    User 75021 (38)
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    11 November 2008
    #11
    Das sie mit einer Kündigung rechnen muss, habe ich ihr auch gesagt.
    Aber von einer Betrugsanzeige wegen (angeblich) nichtgezahlter Miete hab ich noch nie was gehört.
     
  • Samaire
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    11 November 2008
    #12
    Naja gut, zahlen muss sie ja trotzdem. Nur weil sie rausgeschmissen wird (jetzt im worst case) verfallen die (vermeintlich) noch offenen Mietzinsen ja nicht einfach. Allerdings behaupte ich Laie jetzt einfach mal, dass sie da stinknormal müsste betrieben werden - was man da anzeigen soll, weiss ich also auch nicht so recht. Allerdings dann auch bei der Betreibung wieder: wenn sie nicht beweisen kann, dass sie bezahlt hat, dann sitzt sie u.U. wirklich ganz schön in der Scheisse...
     
  • cemos83
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    11 November 2008
    #13
    Sie kann nur zivilrechtlich angeklagt werden,nicht strafrechtlich (Betrug)
     
  • User 75021
    User 75021 (38)
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    11 November 2008
    #14
    Wo liegt der Unterschied?
     
  • Samaire
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    11 November 2008
    #15
    Und auf welcher Basis soll sie zivilrechtlich angeklagt werden?

    Imho kann sie GAR nicht angeklagt werden, für gar nichts. Momentan zumindest nicht.
     
  • cemos83
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    11 November 2008
    #16
    Kurz gesagt:

    Strafrechtlich klagt Staatsanwalt an...
    Zivilrecht eine Privatperson...

    z.b. Person x schlägt Person a richtig übel zusammen...

    Polizei sucht täter...findet ihn...Staatsanwaltschaft klagt an,wegen Körperverletzung...Straftrech

    Dann kann Person a noch anklagen,wegen Schmerzensgeld...das wäre dann Zivilrechtlich...


    Kapisch?:tongue:
     
  • User 18780
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    11 November 2008
    #17
    Vielleicht ist beim bar-einzahlen ein zahlendreher passiert, und das geld auf dem konto eines anderen gelandet.
    (die moralische diskussion zwecks zurückgeben hatten wir hier schonmal :smile:)

    kann sie nicht bei der überweisenden bank einen nachweis verlangen? die sollten das doch noch irgendwo gespeichert haben. wäre doch sinnvoll, selbst wenn sie dafür etwas verlangen.
     
  • cemos83
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    11 November 2008
    #18

    Wenn sie Mietschulden hat...ich gehe von dem Fall jetzt aus...wenn sie keine Mietschulden hat und bezahlt hat,ist eh alles geritzt..
     
  • Habbi
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    11 November 2008
    #19
    Beim Strafrecht liegt die Beweislast beim Kläger (also Staatsanwalt) und beim Zivilrecht müsste sie beweisen, dass sie bezahlt hat. Natürlich alles ohne Gewähr :tongue: Bin ja kein Jurist XD
     
  • Luno
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    11 November 2008
    #20
    Bei einem Strafverfahren muss eine Strafvorschrift verletzt sein - die Folge ist ggf. die Verurteilung zu einer Geld- oder Freiheitsstrafe. Von der hat der Verletzte (in dem Fall der Vermieter) aber erstmal nichts. Vereinfacht gesagt ist es ein Verfahren Staat gegen Bürger, um ein nicht erlaubtes Verhalten zu sanktionieren.

    In einer zivilrechtlichen Klage klagt der Vermieter gegen den Mieter auf einen Anspruch, den er aus dem Mietvertrag gegen ihn hat - da gibt's im Ergebnis Geld für ihn (nämlich das, was ihm eben an Miete zusteht) und Zwangsvollstreckung, wenn der Mieter nicht zahlen kann (wobei da wohl nicht wirklich was zu holen ist). Im Zivilprozess gibt es zwei Parteien, einen Kläger und einen Beklagten, und am Ende gewinnt einer und kann vom anderen was verlangen. Im Strafprozess gibt es, mal ganz grob gesagt, den Staat und den Angeklagten, am Ende steht ein Strafurteil oder ein Freispruch, aber kein Urteil, das zur Zahlung verpflichtet.
     

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