• Klaus1990
    Klaus1990 (28)
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    Single
    9 März 2019
    #1

    Freundin hat keinerlei sexuellen Trieb mehr

    Guten Morgen allerseits! :smile:

    Ich weiß, dass es zu diesem Thema schon mit Sicherheit etliche Threads gibt, jedoch gibt es in unserem Fall ein zwei Dinge, die eine Rolle spielen und wahrscheinlich nicht so häufig vor kommen, daher brauche ich mal euren Rat. Aber eins nach dem anderen.

    In zwei Monaten sind meine Partnerin und ich 4 Jahre zusammen. Trotz das ich 28 bin, ist sie erst meine zweite Beziehung und auch die zweite Frau, mit der ich in meinem Leben geschlafen habe. Das finde ich absolut nicht schlimm, im Gegenteil ich bin offen gestanden stolz darauf. Das schließt natürlich nicht aus, dass ich eigentlich ein experimentierfreudiger junger Mann bin, jedoch möchte ich dies mit einer festen Partnerin erleben, der ich vertrauen kann und bei der ich ganz ich selbst sein kann.

    Unsere sexuelle Realität sieht allerdings leider ganz anders aus! Seit gut 3 Jahren verspürt sie keinerlei sexuelle Lust mehr, sex gibt es vielleicht alle 14 Tage ein mal und wenn ich so frei sein darf, es ist wirklich langweiliger 0815 sex, ohne jede Leidenschaft.

    Das rührt alleine schon daher, daß sie mittlerweile eine regelrecht, wie ich finde, krankhafte Abneigung vor jeglicher Art von Körperflüssigkeiten hat. Das ganze geht soweit, dass wir uns beim Sex weder küssen, auch nicht am Körper, keinerlei Oralsex haben und selbst nach der langen Zeit ist Sex ohne Kondom für sie nicht denkbar. Gerade letzteres ist allerdings für mich sehr wichtig, da ich offen gestanden aus gesundheitlichen Gründen nur so etwas von Sex habe. Als junge wurde ich radikal beschnitten und der damals operierende Arzt hat einen Fehler gemacht, der dazu geführt hat, dass meine Empfindsamkeit DEUTLICH geringer ist als bei normalen Männern. Beim Sex ohne Kondom weiß ich aus Erfahrung, dass alles wunderbar funktioniert und ich eigentlich keine merklichen Probleme habe. Da ich aber mit Kondom leider gar nichts spüre, führt das bei mir auch zu Frustration und Erektionsproblemen.

    Hiermit war ich auch im Laufe unserer Beziehung bei mittlerweile 6 Urologen, um vielleicht eine Möglichkeit zu finden, die Empfindsamkeit zumindest etwas zurück zu gewinnen, leider ohne Erfolg. Sämtliche aufgesuchten Ärzte bestätigten uns, dies sei nicht möglich in wir müssten uns damit arrangieren, womit ich prinzipiell kein Problem habe, ich weiß aus meiner Erfahrung, dass es ohne Kondom klappt.

    Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich sex ohne Pariser deutlich schöner finde, weil ich mich dabei meiner Partnerin deutlich näher und verbundener fühle aber egal. Ich könnte mich selbst damit arrangieren beim Sex selbst nichts zu spüren, wenn ich meine Erregung aus etwas anderem ziehen könnte, denn sex besteht für mich nicht nur aus "rein raus". Es erregt mich genau so sehr, meine Partnerin leidenschaftlich küssen zu dürfen am ganzen Körper, sie auch mal oral verwöhnen zu dürfen, sie dabei auch mal etwas dominant an mich heran zu ziehen und fest zu halten. Da sie aber auch davon nichts möchte, habe ich leider nichts, aus dem ich Erregung ziehen könnte.

    Ihr Ekel ist inzwischen so groß, dass ich selbst bei gegenseitigem Petting im Bett oder auf dem Sofa keinen Orgasmus mehr haben darf, ich muss aufstehen, penibel darauf achten, dass mein Sperma nur (!) auf dem Laminat landet und bekomme binnen von Sekunden Putzzeug in die Hand gedrückt. So wenig Akzeptanz gegenüber eines natürlichen Teils von mir frustriert mich offen gestanden sehr und trägt zu dem Teufelskreis extrem bei. Auch über dieses Problem haben wir miteinander wie auch schon mit etlichen Außenstehenden gesprochen, selbst ihre Gynäkologin rät hier dringend zu einer Therapie, jedoch pocht sie darauf, diese nicht zu benötigen und es alleine in den Griff zu bekommen.

    Selbst meine Aussage, die Therapie sei nicht nur gut für sie, sondern würde mir auch dabei helfen, ihre Sicht und Abneigung besser verstehen zu können und so besser auf sie eingehen zu können ist für sie nicht Grund genug ein solches Expertengespräch zu suchen.

    Natürlich möchte sie auch in dem Zuge nichts neues ausprobieren, was mich obendrein frustriert. Leider hatte ich bisher nie richtig die Gelegenheit Dinge zu erleben, die ich als normal einstufen würde. Ich spreche dabei davon, dass ich neugierig bin Erfahrungen beim Oralverkehr, Analverkerhr oder beispielsweise in Bezug auf spontanen Sex an verschiedenen Orten zu machen. Natürlich muss sie mir nicht JEDEN meiner Wünsche erfüllen, wenn sie mir beispielsweise sagt, sie könne sich analsex nicht vorstellen, so akzeptiere ich das sofort. Jedoch denke ich sollte sie genauso wie ich ihr gegenüber das Bedürfnis haben, den Partner bzw Partnerin auch auf sexueller Ebene glücklich zu machen?

    Sie sagt auch seit rund 3 Jahren, sie hätte kein sexuelles Verlangen mehr, würde sich auch nicht für sich selbst oder andere Männer interessieren.

    Abgesehen von diesen sexuellen Problemen läuft unsere Beziehung sehr harmonisch, jedoch muss ich natürlich sagen, dass dieses eine Thema inzwischen eine enorme Belastung darstellt, auch psychisch für mich.

    Ich würde mich über Ratschläge euerseits echt freuen und wäre dankbar! Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee, wie ich ihr zumindest mal vor Augen führen kann, dass die ganzen kleinen zusammen hängenden Probleme inzwischen zu einem so großen geworden sind, dass wir sie alleine und ohne Hilfe nicht mehr lösen können.

    Vielen Dank schon mal für eure Zeit und Mühe! :smile:

    Klaus
     
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    9 März 2019
    #2
    Hat Deine Freundin überlegt, es aufgrund des zwanghaften Verhaltens mal mit professioneller Hilfe zu versuchen?
     
  • Klaus1990
    Klaus1990 (28)
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    9 März 2019
    #3
    Jep, wie ich schon geschrieben habe. Natürlich habe ich ihr schon mehrfach zu einer Therapie geraten, was sie natürlich ab getan hat mit der Begründung, ich wolle ihr vorschreiben was normal und unnormal sei.

    Daraufhin haben wir ein Gespräch mit ihrer Mutter geführt, ihr ersten Vertrauensperson. Auch die hat ihr zur Therapie geraten, auch das hat sie a getan. Und zu guter letzt haben wir das Thema bei ihrer Gynäkologin besprochen, auch diese hat ihr mitgeteilt, sie bräuchte in der Hinsicht Hilfe und Körperflüssigkeiten seien etwas normales beim GV. Auch daraufhin weicht sie aus und ist nicht bereit ein Expertengespräch zu suchen.

    Mir geht es dabei nicht nur, hauptsächlich ganz klar, aber nicht nur darum, dass sie einen natürlichen Umgang mit Körperflüssigkeit erlangt. Mit geht es auch darum, dass ich als ihr partner besser verstehen kann, was in ihr vorgeht und so besser auf sie eingehen kann.

    Daher auch meine Abschlussfrage nach Ideen, wie ich ihr verdeutlichen kann, dass wir diese Probleme nicht mehr allein bewältigt bekommen und objektiv Hilfe vom Profi benötigen :zwinker:
     
  • Armorika
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    9 März 2019
    #4
    Ich fürchte, mehr als offen reden geht da nicht.

    Mach klar, dass Du ihr nicht vorwirfst, dass es so ist, aber es nicht so weitergeht, weil sie kein Problem hat, denn Du hast eins und das könnt ihr nur gemeinsam lösen.
    Vielleicht kannst Du sie überzeugen, erstmal gemeinsam einen Paartherapeuten zu Rate zu ziehen, das hat weniger von „Du bist kaputt und musst repariert werden“ und mehr von „wir suchen Lösungen für uns“.
    Das kann euch in der Kommunikation helfen und speziell Dir Hilfen zum Umgang damit geben.
     
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    9 März 2019
    #5
    Du kannst es ihr nur raten bzw. sie darum bitten sich professionelle Hilfe zu suchen. Zwingen kannst du sie nicht.
    Hut ab vor dir, so lange wie du würde ich das nicht mitmachen. Vor allem wenn von ihrer Seite keinerlei Interesse besteht etwas dagegen zu tun
     
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    9 März 2019
    #6
    Warum habt ihr noch, wenn sie seit Jahren keine Lust darauf hat? Gibt dir der Sex so wirklich Befriedigung, wenn sie doch eigentlich keine Lust hat? (beide Fragen meine ich nicht als Vorwurf, sondern sind aus Interesse gestellt)

    Nimmt sie die Pille oder verhütet anderweitig hormonell? Die können die Libido killen und sich auf die Psyche auswirken. Setzt das mal testweise über längere Zeit ab. Es kann viele Monate dauern, bis sich der Körper und Psyche wieder normalisiert hat. Wenn Kondome nicht in Frage kommen, wären hormonfreie Spiralen oder Kupferkette vielleicht was für euch, oder NFP (zumindest nur an wenigen Tagen Kondome nötig, bzw Verzicht).

    Ist ihre Schilddrüse in Ordnung? Auch das kann Libido killen.

    Nimmt sie Medikamente, die als Nebenwirkung Libido-Verlust haben? (zb Antidepressiva)?

    Ist sie depressiv?
     
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    9 März 2019
    #7
    Ich sehe leider deine Paarbeziehung als einseitig und vielleicht auch in die Jahre gekommen, sodass sie es nicht für nötig hält dich auch zufrieden zu machen. Ich würde dich ehrlich verstehen, wenn du auf das Ganze kein Bock mehr hättest und sie voll vollendete Tatsachen stellen würdest, weil du machst und gibst viel aber es kommt leider viel u wenig zurück. Sie hat wohl irgendein psychisches Problem aber will daran nichts ändern bzw. es auch nicht richtig angehen oder auch sehen. Von dem her, um deiner Selbst Willen, würde ich glaube ich an deiner Stelle abschließen wollen.

    Harte Worte, aber wenn nichts hilft, seh ich da nur die Lösung der Trennung.
     
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  • User 172636
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    9 März 2019
    #8
    Hallo Klaus1990 :smile:
    wie war es denn am Anfang eurer Beziehung? Hatte sie dieses Problem zu dem Zeitpunkt auch schon? Hat sie damals selbstständig Sex initiiert/hatte sie Spaß daran?

    In so einer Lage ist es immer recht schwierig, etwas zu raten. Du bist offensichtlich Redeverbot und ich finde es gut, wie sehr du dich bemühst und Rücksicht nimmst.
    Andersherum tut sie es leider so gar nicht. Du hast ihr mit Sicherheit vermittelt, dass du die Situation nicht schön findest. Leidet sie denn selbst darunter oder findet sie es okay? Du hast geschrieben, sie behauptet, allein wieder aus der Situation herauszukommen. Aus meiner Sicht ist es zwar wichtig, den Partner nicht unter Druck zu setzen oder zum Sex zu überreden, jedoch leidet auch der Part, der ungewollt sexlos bleibt. Das anzuerkennen ist ebenfalls wichtig. Zusätzlich kann ich mir vorstellen, dass ihr Verhalten (auch wenn es sich „nur“ gegen deine Körperflüssigkeiten richtet) bei dir ein massives Gefühl des Abgelehntwerdens hervorruft. Dass sie dich nicht ernst nimmt und anscheinend nichts verändert, finde ich demnach umso gravierender.

    Da ihr bereits bei Ärzten wart und sie die Lösung (Therapie) ablehnt, halte ich es für berechtigt, dass du ihr nochmal mitteilst, wie sehr du unter der Situation leidest, dass du ihr gerne helfen würdest, aber dann auch von ihr entsprechende Bemühungen sehen möchtest. Eventuell könntet ihr gemeinsam Ziele aufstellen und sie tastet sich an diese heran und besorgt sich gegebenenfalls entsprechende Literatur, um zu lernen, sich selbst zu helfen.


    Sollte sie auch hier wieder blocken, würde ich mir überlegen, inwiefern diese Beziehung überhaupt zukunftsfähig ist, wenn sie so mit ihren Problemen und deinen Gefühlen umgeht. (Und falls es irgendwann an die Kinderplanung geht: kannst du dir vorstellen, mit einer Person, die diese Eigenschaft aufweist, Kinder zu bekommen? Oder anders: kannst du ein glückliches/zufriedenes Leben mit dieser Frau führen, wenn sich nichts an dem Problem verändert?) Eine Zwangsstörung ist keine Kleinigkeit, aber da du so massiv darunter leidest und auch ein entscheidender partnerschaftlicher Aspekt leidet, sollte sie eigentlich deutlich mehr tun als es aktuell der Fall ist.

    Ich hoffe sehr, dass du endlich zu ihr vordringst und wünsche dir ansonsten die Kraft, für dich zu entscheiden, ob du auf Dauer so leben möchtest oder eben nicht (da es, falls es jetzt nicht endlich Klick macht sehr unwahrscheinlich ist, dass sich etwas ändert).

    Alles Gute!
     
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  • 9 März 2019
    #9
    Wie verhütet ihr denn eigentlich?
     
  • Klaus1990
    Klaus1990 (28)
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    9 März 2019
    #10
    Hallo zusammen und vielen Dank für die vielen schnellen Antworten!!! :smile:

    Ich versuche mal auf alle eure Fragen nacheinander einzugehen.

    Wir schlafen vor allem deshalb miteinander, weil im Gegensatz zu meiner Partnerin ich eine sehr sehr ausgiebige Libido vorweisen kann und mir ein Leben ohne jegliche sexuelle Handlung nicht vorstellen kann. Sb betreiben darf ich auch nicht, da sie sich an der Stelle betrogen fühlen würde.

    Da sie keine Pille oder sonstige Verhütungsmittel nimmt, was ihr natürlich bei der Gelegenheit sehr zu Gute kommt, bleibt uns als Verhütungsmethode nur die Lümmeltüte. Da ich aber mit dieser wie gesagt rein gar nichts fühle und meine Erektion dann logischer Weise "Ciao" sagt, geht das auch nur mit Hilfe von Viagra.

    Auch hierzu muss ich sagen, dass es an meinem männlichen ego kratzt. Ihr könnt mich jetzt mit Fug und Recht typisch männlich nennen, jedoch finde ich es auch etwas verständlich, dass ein gut gebauter und nicht hässlicher junger Mann in seiner sexuellen Hochzeit erwartet eine ausreichende Erektion ohne Hilfsmittel bekommen zu können.... Alles ne ganz schöne Abwärtsspirale :frown:

    Am Anfang unserer Beziehung war es anders, hierzu muss ich auch noch folgendes erwähnen:

    Da ich als junge Missbraucht wurde, schlafe ich auch nur mit Frauen, die mir etwas bedeuten und denen ich vertrauen kann! Ich gehe damit sehr offen um und habe ihr damals recht flott davon erzählt und in dem Zuge auch offen mit ihr darüber gesprochen, wie man sich Sex wünscht, was man gerne, was gar nicht mag und was man sich noch wünscht.

    Auch damals habe ich ihr genau das gesagt, was ich hier schrieb. Ich würde mir zB ausgiebigen Oralsex wünschen, bei dem ich auch einen Orgasmus erleben darf aber gleiches gilt andersherum genauso. Ich würde es gerne mal ungehemmt und ungeniert an verrückten Orten und ganz spontan treiben. Ich mag es, wenn Frau auch die Zähne ausseinander kriegt und stöhnt oder mal schmutzige Andeutungen macht.

    Sie erzählte mir sie würde all das mögen und besonders gerne sex im freien haben, hatten wir zu Beginn ein mal, danach nie wieder.

    Heute weiß ich, dass sie damals als sie das gesagt nicht offen zu mir gewesen sein muss. Sie behauptet nun, sie habe das gleiche Phänomen schon bei ihrem Exfreund erlebt, dies wäre jedoch anfangs bei mir nicht auf getreten sondern hätte sich mit der Zeit wieder eingeschlichen.

    Anders herum berichtet sie mir, sie sei früher anders gewesen und sie und ihr damaliger hätten es als erstes gleich im Flur getrieben, wenn Sie sich gesehen haben. Zwei Dinge dazu: Erstens finde ich es night so schön, dass sie mir so unter die Nase reibt wie sie bei ihrem ex Freund war, was ich ihr auch klar gesagt habe nebenbei. Zweitens frage ich mich als selbstkritischer Mensch natürlich, ob es an mir liegt. Diese Frage kann sie mir nicht beantworten... Rätsel über Rätsel :schuettel:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 9 März 2019 ---
    Nebenbei bemerkt ist die Vergewaltigung auch der Grund, warum ich so fest an unserer Beziehung halte!

    Ich weiß aus meiner Erfahrung, dass ich bei einer neuen Partnerin immer eine gewisse Zeit brauche, bis ich mich fallen lassen kann und meine Nervosität langsam nachlässt. Bei beiden Sexualpartnerinnnen die ich bisher hatte, hat sich dies über mehrere Wochen gezogen.

    Meine erste wie auch die jetzige Freundin waren in den Phasen äußerst verständnisvoll und haben mir in der Hinsicht keinerlei Druck gemacht.

    Dafür hat meine Freundin bis heute meine höchste Anerkennung denn ich weiß und kann nachvollziehen, dass das nicht jede junge Frau so mitmachen würde.

    Da sie das damals mit mir bewältigt hat und mich so akzeptiert hat wie ich bin, will ich ihr natürlich auch das gleiche zurück geben!

    Eine Beziehung besteht für mich auch nicht nur aus sex, jedoch ist es eine der wichtigsten tragenden Säulen für mich. Ich hätte absolut kein Problem damit, wenn wir gemeinsam an dem Problem arbeiten würden und es einige Monate dauern würde, bis gewisse Schritte erfolg zeigen.

    Es zermürbt mich einfach nur, dass mittlweile 3 Jahre dies und jenes vorgeschoben und versucht wird, nichts klappt und sie trotz allem der Meinung ist wir bräuchten keine objektive Hilfe, das lässt mich daran zweifeln, ob sie etwas ändern will.
     
  • Demetra
    Demetra (37)
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    9 März 2019
    #11
    Die Frage ist - so sehr ich verstehen kann, dass eine vertrauensvolle Beziehung sehr wichtig für Dich ist - ob Du weiterhin eine Beziehung führen willst, die Dich unglücklich und krank macht.
     
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  • Struppi1990
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    offene Beziehung
    9 März 2019
    #12
    So hart das klingen mag, aber du musst ihr klar machen, dass es nicht so weitergeht und die Beziehung nicht so fortzuführen ist. Auch mit dem Risiko, dass sie Schluss macht. Klar sollst du ihr klar machen, dass das Problem ihre Blockade und Abwehrhaltung ist und nicht, dass es zu wenig sex gibt.
    Aber so wie ich dich verstanden hast, bemühst du dich ja sie zu verstehen und zu helfen. Aber ohne Druck wird sie leider nichts verändern, denn es passt ja anscheinend im Moment so wie es für sie läuft..
     
  • Nimmersatt7
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    in einer Beziehung
    9 März 2019
    #13
    Ich bin ehrlich gesagt gerade etwas geschockt von deinen Schilderungen.
    Du bist noch so jung und so frustriert!

    Im Prinzip gibt es nur zwei Möglichkeiten:
    1. Deine Freundin macht eine Therapie und es ändert sich dadurch grundlegend etwas.

    Da sie ja offensichtlich nicht bereit ist das zu tun, wäre es ratsam, dass du ihr eine gemeinsame Therapie vorschlägst. Mach ihr klar, dass DU das brauchst. Das DU so nicht leben kannst.
    Wenn sie dich liebt, wird sie vielleicht dir zu liebe der Therapie zustimmen.
    Hauptsache du lenkst davon ab, dass sie Probleme hat. Begründe die Therapie ausschließlich mit deinen Problemen ( Viagra, Beschneidung, Sehnsüchte, Unzufriedenheit)

    Oder 2. Du beendest eure Beziehung und suchst dir eine Partnerin, die auch sexuell deinen Wünschen entspricht.

    Du sagst, dass du davor Angst hast, begründet in deiner Vergangenheit.
    Das ist verständlich.

    Nur...
    Ganz ehrlich, willst du so wirklich weiterleben?
    Willst du unglücklich sein und bleiben?
    Sollen die normalsten Dinge der Welt für dich, evtl. für immer verborgen bleiben?

    Ich denke nicht, dass du auch nur eine Frage davon mit ja beantworten möchtest.

    Es gibt viele Möglichkeiten für euch.
    Sex ohne Kondom sollte möglich sein. Ist eh viel schöner. Allerdings braucht ihr dann ein anderes Verhütungsmittel.
    Du könntest ja auch außerhalb ihres Körpers kommen.
    Auch beim Oralverkehr ist das ja möglich.
    Aber wenn ich alles richtig verstanden habe geht es nicht nur um die Körperflüssigkeiten, sondern vielmehr darum, dass sie keinerlei Lust empfindet.
    Und das ist ja hier das Ausschlaggebende.
    Denn ohne Lust hat man auch kein Verlangen nach Küssen, danach den Körper des Partners zu erforschen und ihn mit Zärtlichkeiten zu überschütten.

    Zuletzt noch: Das sie dir ihre tollen Sexerlebnisse mit deinen Vorgängern schildert, obwohl sie eigentlich wissen sollte, dass das ein sensibles Thema bei dir ist, finde ich echt geschmacklos.
    Wahrscheinlich meint sie es nicht böse, will wohl nur zu ihrer Entschuldigung sagen das sie mal anders war...
     
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    vergeben und glücklich
    9 März 2019
    #14
    ist dir mal in den sinn gekommen das deine freundin dich nicht als partner sieht sondern nur als bekannter? ein guter freund ? es gibt menschen die liebe und freundschaft nicht trennen können. diese leute lernen menschen kennen, mögen sie (freundschaftlich gesehen) und aus angst diese person zu verlieren geben sie ihnen genau das was der andere will. in deinem fall war es eine partnerin, die sex mag an tollen orten und was nicht alles. sie hat auf so ziemlich alles ja gesagt und behauptet das sie es auch mag aus angst das du sonst wieder verschwindest. um dich nicht zu verlieren hat sie ein paar sachen mit dir gemacht, so wie sex im freien etc bis sie sich sicher sein konnte das du bleibst. das war dann nach 1 jahr. und nun sucht sie sämtliche möglichkeiten um sex aus dem weg zu gehen. sie ist nicht bereit das problem zu beheben ? warum auch. sie will sexuell nix von dir. sie mag dich als mensch, als person, wie ein bester freund, mit dem man eine WG hat. natürlich ekelt sie sich dann vor deinen körperflüßigkeiten, natürlich will sie nicht geküsst werden. warum auch? sexuell interessiert sie sich nicht für dich. ich weiß meine worte sind wie ein schlag ins gesicht. und du wirst vielleicht gerade denken nene das wirds wohl absolut nicht sein. aber denk mal genau drüber nach.
    früher (ich nenne es mal früher) hatte ich auch ein problem damit mögen und lieben auseinander zu halten. sex war für mich ein graus.aber ich hatte viel sex. mit vielen männern, weil ich sie mochte, aber nicht liebte. ich nutze sex um die männer bei mir zu halten aber geliebt hatte ich sie nicht. ich wollte nicht alleine sein und brauchte eine vertraute person um mich. aber sex ne danke. ich hätte kotzen können wenn ich deren sperma abbekommen hätte, oder ein schweißtropfen. küssen? warum soll ich jemanden küssen der mich gar nicht interessiert. ich wurde wütend wenn die männer versucht haben das problem zu lösen. wurde richtig sauer, aggressiv, habe mit trennung gedroht wenn sie mich nicht in ruhe damit lassen. aber alles was nicht mit sex zu tun hatte war es immer wunderschön zwischen uns. ich glaube nicht das deine freundin eine phobie vor körper flüssigkeiten hat, ansonsten hättet ihr euch damals ja nicht geküsst oder sex gehabt. ich glaube eher das deine freundin dich nicht liebt, kein sexuelles interesse hat aber dich als mensch nicht verlieren will. die frage ist nur willst du so weiter leben und dich scheiße fühlen ? oder willst du lieber den einfachen weg gehen ? dann hast du halt ein paar wochen/monate ängste bei einer neuen frau. ja und ? danach wirds aber wieder besser und du kannst hemmungslos rammeln, anal, vaginal, oral fkk was auch immer. besser als das was du jetzt hast. denk drüber nach.
     
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  • LAX
    LAX
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    9 März 2019
    #15
    Dass du überhaupt zu den kleinen blauen Tabletten greiffst, ist mir persönlich nicht so verständlich bzw. einleuchtend. Das sind immernoch Medikamente und bestimmt auf die Dauer auch nicht gesund. Ich würde das Zeug nicht einnehmen an deiner Stelle, nur weil die Madam es nicht anders möchte.
    Du hast das doch überhaupt nicht nötig hier nachzuhelfen nach deinen eigenen Aussagen. Es würde doch gehen ohne Kondome, wenn sie nicht so wäre.
     
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  • User 83575
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    9 März 2019
    #16
    also ganz ehrlich, bei einer Frau, die solche psychischen Zwänge hat, kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Aber ich kenne euren Alltag ja nicht, ist nur so ein Gedanke von mir.
    Egal was du hier für Tipps bekommst, wenn Deine Freundin sich nicht darauf einlassen will, bleibt es wie es ist. Und du kannst nur für dich entscheiden, ob du das weiter so willst oder nicht. Ehrlich, jemand der sich nicht helfen lassen will, dem kann man nicht helfen. Und eigentlich hat sie mit sich ja auch kein Problem...
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 März 2019
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  • Fessler
    Öfters im Forum
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    Verheiratet
    9 März 2019
    #17
    Was mir an deinen Schilderungen auffällt, ist ihr Ekel. Hat sie das nur bei Körperflüssigkeiten oder ekelt sie sich auch vor anderen Dingen? Leidet sie unter einem Hygienezwang?
     
  • Nimmersatt7
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    in einer Beziehung
    10 März 2019
    #18
    Mh...ich leide unter Waschzwang.

    Habe aber mega geilen Sex und liebe es sexuell zu verwöhnen und verwöhnt zu werden.

    Das kann nicht ausschlaggebend sein.

    Ich liebe und dieses Gefühl ist viel größer als jede andere Sache.
     
  • User 83901
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    Verlobt
    10 März 2019
    #19
    Das ist schön für dich, bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass zwanghaftes Verhalten beu jedem Betroffenen gleich ausfällt.

    Klaus1990 entweder ist sie bereit, mit Hilfe einer Therapie etwas zu verändern, oder du trennst dich.
     
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  • User 140332
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    vergeben und glücklich
    10 März 2019
    #20
    Ich verstehe, warum sie nicht ohne Kondome Sex möchte. Das würde ja bedeuten, dass das Sperma direkt in sie eindringt und sie damit aktiv konfrontiert wird. Es macht also in ihrem Interesse schon Sinn, nicht darauf zu verzichten. Da wird sie auch keiner überzeugen können und wenn sie weiß, dass Klaus1990 dadurch Erektionsprobleme bekommt, ist das noch mal ein Grund es so beizubehalten.
    Sie will ja scheinbar keinen Sex, da kommt einen dieser Umstand schon zu Gute.

    Klingt jetzt alles ziemlich berechnend, aber ich denke, dass sie es genau so sieht und empfindet - auch wenn es unterbewusst statt findet. Für sie ist dieser Zustand ja aushaltbar.

    Es zieht sich jetzt seit 3 Jahren schon so, alles an Gesprächen verläuft frustrierend, Hilfe suchen will sie auch nicht, weder allein noch gemeinsam. Was also bleibt noch übrig?
    Erst einmal: tur mir leid, dass du das erfahren hast.

    Meiner Meinung nach, vielleicht tue ich ihr damit auch unrecht, ist das ein schöner Grund, weiterhin bei ihr zu bleiben. Und wenn du so offen ihr gegenüber warst, weiß sie auch, dass das ein entscheidender Faktor ist. Emotional scheinst du ja sehr von ihr abhängig zu sein, anders erklärt sich ja auch diese 3 jährige Sexproblematik nicht.

    Da ist eine ganz schlechte Dynamik in eurer Beziehung, sie gibt dir die Emotionalität und Liebe, die du brauchst, um dich öffnen zu können und du akzeptierst ihre Zwänge und den schlechten Sex, weil du Angst hast, es gäbe keine andere Frau, die dich mit deiner Vergangenheit annimmt.

    Ich kann zu ihren Zwängen nicht viel sagen, es klingt aber mehr als nach einer starken Abneigung. Aber ich kann dir versuchen klar zu machen, dass es definitiv viele Frauen gibt, die dich auch mit so einer Vergangenheit akzeptieren und lieben können. Gerade weil du auf mich wirkst, als hättest du das ganze relativ gut verarbeitet (wie man so was schlimmes eben verarbeiten kann). Deine Sexualität ist jedenfalls völlig im Rahmen, du bist jung und hast Lust, wieso sollten andere Frauen dich wegen einer Vergewaltigung ablehnen? Für etwas, was dir gegen deinen Willen angetan wurde?
    Das ist nichts, absolut nichts, wofür man sich schämen müsste und ich wage zu behaupten, dass die meisten Menschen/Frauen eher einfühlsam und empathisch reagieren, wenn du dich öffnest. Viele Frauen haben selbst sexuelle Übergriffe erlebt, mehr als man denken möchte.

    Ich kann dich da also beruhigen, wenn das wirklich ein ausschlaggebender Punkt ist, dass du dich nicht von ihr lösen kannst.

    Es ist toll, dass sie dich so annimmt mit all deiner Vergangenheit, aber das ist nichts, wofür du in die Bitt-Stellung gehen müsstest. Du musst ihr dafür nicht dankbar sein, du musst dich dafür nicht jeden Tag geißeln, nur weil sie diesen Teil von dir akzeptiert. Für mich macht eine richtige Partnerschaft aus, das keinerlei Machtgefälle herrschen sollte. Wie gesagt, ich will ihr da nichts böses unterstellen, aber du machst schlussendlich das, was sie will und richtest dich komplett nach ihr - weil sie deine Vergewaltigung akzeptiert.

    Du bist genau so gleichberechtigt in dieser Partnerschaft, du darfst dich nach mehr Sex sehnen, du darfst dich danach sehnen, dass man deine Körpersäfte akzeptiert und du darfst dir mehr Abwechslung wünschen. Aber: du darfst das von ihr nicht verlangen. Wenn sie nicht bereit es, dir deine Wünsche zu erfüllen, was auch völlig legitim ist, dann darfst du sie nicht drängen.

    Die Konsequenz daraus sollte klar sein. Ich bin auch nicht leichtfertig für Trennungen, aber ich bin noch weniger dafür, dass man sich selbst unglücklich macht und sich geißelt für etwas, wofür man nichts kann.
    Du bist ein junger, erwachsener Mann, der dementsprechend Lust auf Sex hat und solltest jemanden an deiner Seite haben, der genau das will. Weg mit der Dankbarkeit, dass sie deine schreckliche Vergangenheit akzeptiert. Das würden andere Frauen auch tun, da bin ich mir sicher.
     
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