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  • dreader
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    9 September 2014
    #1

    Freundin versinkt immer tiefer, was tun?

    Hey Leute, ich bin jetzt seit 1,5 Jahren mit meiner Freundin zusammen.
    Sie ist nach der Schule in ihrer Stadt geblieben und hat dort angefangen zu studieren. Ich habe sie als sehr selbstbewusst kennengelernt und selten traurig.
    Aber irgendwie hat es schon nach kurzer Zeit angefangen bergab zu gehen. Ihre erste WG mit ehemaligen Klassenkameraden ging nach wenigen Monaten so außeinander, dass sie ausgezogen ist und wieder zu ihren Eltern. Dann aber nachdem wir uns kennen gelernt haben ging es gut und sie zog auch in eine neue WG.
    Irgendwie kam dann ein Rückschlag nach dem anderen. Auch dieses WG nicht so cool (wieder alte Klassenkameradin), Freundschaft mit gemeinsame Freundin von uns (über die wir uns kennen lernten) war am Ende, Prüfngen nicht bestanden, keine Lust mehr auf das Studium, Abbruch.

    Man muss dazu sagen, dass sie generell nicht gerne Entscheidungen trifft und ich echt froh war, als sie sich entschlossen hat abzubrechen -was Neues machen. Der Plan stand auch schon. Aber im November anzubrechen bedeutet eben fast eine Jahr mit einem neuen Studium zu warten.
    In der Zeit machte sie Praktika, bereitet eine Studiumsbewerbungsmappe vor und wir reisten noch aber sie hatte selten einen festen Tagesablauf. So kamen irgendwie auch keine Freunde hinzu. Sie hat sich dann ein bisschen an mich geklammert und auch wieder mehr Zeit mit ihren Eltern verbracht. Aber so lernt man eben auch keine neuen Leute kennen.

    Ich bin dann auch (geplant) im April weggezogen, 1,5 h entfernt. Das war von Anfang an klar und auch, dass sie dann auch weg geht. Wir sehen uns eigentlich jedes Wochenende, meistens sogar 3 Tage oder so. Ich dachte, dass ist evtl auch gut so, dann wird sie wieder ein bisscehn eigenständig und macht unter der Woche was mit anderen. Aber so viel lief da irgendwie auch nicht und sie freute sich dann um so mehr auf das Wochenende. Um hier jetzt nichts falsch zu verstehen. Klar freue ich mich auch sie zu sehen. Aber ich kann mich auch mal ein Wochenende selber beschäftigen. Aber sie kommt mittlerweile mit der Fernbeziehung ganz gut klar.

    Irgendwie lief es in der Zeit echt wieder gut und Erfolgserlebnisse aber es gab doch noch einige Rückschläge. Eignungsprüfung nicht bestanden, weiter alte Freunde gingen weg oder verloren die Interesse. Jetzt hat sie zwar ihr Studium in ihrer Wunschstadt bekommen aber trotzdem werfen sie einige Sachen wieder voll raus. Das gipfelte jetzt damit, dass sie bald Geburtstag hat aber von den wenigen Leuten, die noch geblieben sind irgendwie keiner kommen kann. Bäm, wieder total runtergezogen. Ich habe das Gefühl, dass echt Kleinigkeiten reichen um sie wieder runter zu ziehen.

    Ich würde ihr so gerne helfen und tue das so gut ich kann aber ich glaube eigentlich sollte sie sich auch eher andere Leute suchen, alles kann ich nicht übernehmen und will ich auch nicht. Klar geht jeder mal durch tiefe Phasen. Ich habe auch nicht mehr viel mit Leuten aus der Schule zu tun aber bin auch gleich weg gezogen und habe neue kennen gelernt. Das fehlt bei ihr halt komplett. Jetzt stehen die Chancen auf einen Neuanfang ja gar nicht schlecht und als Ersti lernt man dann ja auch viele Leute kennen. Aber inzwischen ist sie irgendwie so unsicher und denkt sie hat "alle verkrault", dass ich auch nicht mehr weiß, was ich sagen soll. Irgendwie muss man doch so ein Teufelskreis unterbrechen können?

    War vielleicht mal jemand in einer ähnlichen Situation und kann mal aus Erfahrung sprechen. Egal von welcher Seite jetzt. ich würde mich sehr freuen.
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • User 144214
    Öfters im Forum
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    Single
    9 September 2014
    #2
    deine Freundin erinnert mich etwas an mich. Auch ich hatte eine Abgrundtiefphase. So wie bei ihr fing es mit einer neuen Umgebung an. Neue Schule, neue Leute, weitweg von Zuhause, keine richtigen Freunde gefunden. Hab mein Abi dann auch abgebrochen, weil schon mein Körper drunter litt. In der Zeit lernte ich meinen ersten Freund kennen, der mich dann auch stehen gelassen hat. Hatte nur noch Terror zuhause, weil sie mich nicht verstanden, weshalb ich das Abi abgebrochen habe. Ich entwickelte eine Depression. War alleine, hatte keine Vorstellung von der Zukunft, Motivation war null. Irgendwann akzeptierten meine Familie, dass ich krank war aber kein Psychater (aus anderen Gründen) wollte mir helfen. So begann ich mir selbst neue Hobbies zu suchen, hab so neue Leute kennen gelernt und war wieder halbwegs auf dem Damm. Hatte paar kleinere Ziele mir gesetzt. Ein Jahr verging und ich lernte einen Mann kennen und er half mir aus diesen Loch zukommen. Leider wurde aus uns nichts.

    Was sie braucht, ist jemand der sie Unterstützt. Genau das fehlte mir damals. Einer der da war. Aber auch einen der sagte: "Halt, so nicht!". Selbstbewusstsein stärken aber auch zwischenzeit eine Auszeit gönnen.
     
  • dreader
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    9 September 2014
    #3
    Hey, danke mal für die Antwort.

    Soooo schlimm ist es bisher zum Glück noch nicht aber ich will eben auf keinen Fall, dass es so weit kommt.

    Ja, hier sind wir ja genau an dem Punkt. Ich will sie ja auch unterstützen. Aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass sie sich (wenn ich da bin) eben an mich klammert und auch nicht rausgeht und neue Freunde und Hobbys findet. Aber ich will ja auch nicht bewusst "nicht" da sein. Wie stärkt man Selbstbewusstsein, verhindert aber, dass es auf "du bist ja mein Freund und musst das sagen" hinausläuft?
    Oder auch anders: Sie ist bei manchen Sachen unsicher und es klappt nicht weil ihr Selbstbewusstsein hinüber ist. Ich helfe ihr dann oder organisiere es. Das Resultat ist, dass es zwar geklappt hat aber nicht durch sie. Macht sie das dann nicht mehr fertig als wenn ich es auch nicht geschafft hätte? Soll man da nicht helfen?

    Was hättest du dir denn gewünscht oder wie und was hat der Mann gemacht?
     
  • openmind83
    openmind83 (35)
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    in einer Beziehung
    9 September 2014
    #4
    Ich hatte auch mal eine Phase, in der mich jede noch so kleine negative Komponente runter gezogen hat ... Aber ich hatte zum Glück Eltern und Freunde, die mir klar gemacht haben, dass man deshalb nicht den Kopf in den Sand stecken kann, gerade wenn man diese negativen Ereignisse evtl. sogar selber forciert hat.

    Also wenn ich das so lese, frage ich mich was es da zu jammern gibt ... Freundschaften aus Schulzeiten bleiben eben oftmals nicht bestehen. Ich habe zu keiner meiner früheren Freundinnen noch Kontakt, man hat sich einfach in andere Richtungen entwickelt. Jeder geht seiner Wege weil es halt einfach nicht mehr passt, klar irgendwie schade, aber so ist das Leben nun mal. Was den Studiengang betrifft ... entweder war es halt nicht der richtige, oder sie hätte eben mehr lernen müssen. Man muss eben auch ehrlich zu sich selber sein.

    Wäre sie meine Freundin, würde ich ihr mal knallhart sagen, wie das enden wird, wenn sie sich weiter so "gehen lässt" - ja für mich ist das eine Form von sich gehen lassen. Es kommt mir so vor als würde Sie voll in Ihrer Opferrolle aufgehen. Alles ist schlecht, nichts klappt alles ist scheisse ... Red Klartext mit ihr, denn wenn du ehrlich bist, hast du doch auch keine Lust auf diese Art und Weise dein Leben mit ihr zu verbringen.

    Mein Ex Freund was auch so ein Mensch, der sich an mich klammerte, weil er selber nicht in der Lage war sein Leben zu richten. Man musste ihm alles vorkauen, mach dies, mach das ... Aber das hilft solchen Mensch nicht, die müssen selber drauf kommen und sich ihr Leben selber so richten wie sie es wollen. Ich durfte mir am Ende anhören, dass er das ja alles nie wollte, er hat das nur gemacht, weil ich das gesagt habe ... so viel also dazu :zwinker:
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    9 September 2014
    #5
    Es gibt viele Online-Artikel und Bücher darüber, wie man seinen Freundeskreis erweitern und eine positivere Haltung zum Leben erlangt.
     
  • dreader
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    9 September 2014
    #6
    Ähm ja, und ? Soll ich ihr jetzt einen Artikel raussuchen oder was? Sorry aber das hilft mir nicht wirkich weiter.


    Klar, sehe ich genauso. Gerade Schulfreunde sind eben meistens nur Freunde während der Schulzeit auch wenn man sich vielleicht oft etwas anderes erhofft. Auch das mit Stuium abbrechen ist jetzt nicht so schlimm. Für mich...

    Ich habe es jetzt vielleicht auch ein bisschen übertrieben dargestellt. Sie geht nicht voll in der Opferrolle auf und es ist auch nicht alles scheiße. Nur habe ich das Gefühl, dass eben in der letzten Zeit wenig positiver Schub da war bzw. sie es nicht wahr nimmt. Das Negative dagegen sehr wohl. Ein bisschen verschobene Wahrnehmung. Ich habe ihr ja auch schon öfters gesagt, dass sie doch mal z.B. Unisport machen soll und so neue Leute findet oder so. Ich weiß nicht, ob knallhart ins Gesicht nicht noch zu einem tieferen Loch führen würde.

    Am Anfang der Fernbeziehung kam sie auch viel schlechter damit zu recht und vermisste mich sehr aber inzwischen hat sich das auch deutlich gebessert. Damals hat sie mir auch gesagt, dass sie sich schlecht fühlt, weil ich damit so gut klar komme und sie eben weniger obwohl das normal sein sollte. Das wurde aber z.B. von selber besser.

    Und wie bist du wieder herausgekommen? Gab es ein Schlüsselerlebnis oder so?
     
  • openmind83
    openmind83 (35)
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    in einer Beziehung
    9 September 2014
    #7
    Mein Ex hatte damals ausser mir niemanden, ich habe ihm oft gesagt, dass er sich doch mehr bemühen soll Anschluss zu finden, denn evtl. kommt irgendwann mal der Tag an dem ich nicht mehr da bin und was dann ? Der Tag kam und immer wenn es Problem gab, stand er bei mir auf der Matte. Ich habe den Kontakt abgebrochen (hatte andere Gründe), da ich nicht für sein Leben verantwortlich war. Jeder ist selber für sein Leben verantwortlich und dafür etwas daraus zu machen, wofür es sich zu leben lohnt. Er hat sich erhängt und hing drei Wochen in unserer damaligen Wohnung, bevor er gefunden wurde ... Traurig !!

    Das ist jetzt ein dramatisches Beispiel :zwinker: aber so kann das ganze eben auch laufen ...

    Wie kam ich da raus ? Ich habe irgendwann das was ich zwischen den Schultern habe zum Denken verwendet und hab mir Gedanken darüber gemacht, wie ich das für mich ändern kann, denn ich war unglücklich über diesen Zustand und so konnte es nicht ewig weitergehen. Man muss einfach lernen nicht jeden kleinen Rückschlag als negatives Erlebnis zu werten und wenn Negatives passiert dem ganzen evtl. sogar was negatives abgewinnen. Ich hab mir Sarkasmus und Ironie zu eigen gemacht ... Funktioniert bei mir super ! Zudem muss ich sagen, dass ich zwar viel negatives erlebt habe, mich jedes dieser Ereignisse aber zu der Person gemacht haben, die ich heute bin und damit bin ich sehr zufrieden. Man sollte sich nicht jedes negative Ereignis so zu Herzen nehmen, sondern einfach auch mal den Finger aus dem Hintern ziehen und weiter geht es.
    Das Leben ist kein Ponyhof und wenn man will das sich im eigenen Leben was tut, dann muss man selber seinen Hintern hoch kriegen und nicht darauf warten, dass andere das übernehmen.

    Für ihr Loch bist nicht du verantwortlich, sondern sie selber. Hör auf dich dafür verantwortlich zu fühlen. Es ist ihre Entscheidung in diesem Loch zu verharren. Evtl. muss sie noch tiefer sinken um zu begreifen, wie sehr sie sich damit schadet ...
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • Damian
    Doctor How
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    Verheiratet
    9 September 2014
    #8
    Zu @openmind83 möchte ich noch ein paar sachen hinzufügen.
    Nicht nur bist du für das dunkle "Loch" in dem sie steckt nicht verantwortlich. Du kannst auch gar nichts dagegen tun! Leider ist das die bittere wahrheit, die sich in meinem Leben immer wieder bestätigt hat.

    So ein Loch kann durchaus auch mal temporär sein..gerade wenn die Zukunft nicht so ganz klar ist und man irgendwie "schwimmt". Nach einer bestimmten Lebensphase, wie Schule, Studium, Lehre, usw. gehen viele Bekanntschaften auseinander und manchmal hat man gedacht, dass es eine Freundschaft sei...obwohl es am Ende doch nur eine Bekanntschaft war. Das tut weh und man muss sich selbst ermstal fangen.

    Für dich sieht es jedenfalls so aus:
    Man hat da z.B. eine Person vor sich, Freunde oder gar Partner, und sieht ganz GANZ genau was diese Person machen müsste um wieder glücklich zu werden. Man stellt sich hin und bettelt, gibt tipps, kauft Bücher, tritt in den Hintern...und dabei verausgabt man sich ganz schnell selbst.

    JA...du sollst sie unterstützen..und JA du sollst ihr auch Tipps geben. Der wichtigste Rat an sie ist aber, dass sie selbst aktiv werden muss. Sie hat es in der Hand, ob ihr Leben eher fröhlich verläuft, oder eben nicht. Ein Rückschlag ist doof und kann einem eine Weile nachhängen, er sollte aber nicht das Leben an sich bestimmen, denn ihr passieren deutlich mehr positive Dinge, als negative.
    Der wichtigste Rat an dich ist aber: Wenn es dir zu anstrengend wird, dann brems dich! Sei für sie da, aber versuch nicht ihr Leben für sie zu führen, das geht nicht gut.

    Vielleicht muss sie wirklich mal ein bisschen härter aufschlagen, bevor sie begreift, dass nur sie alleine etwas in die Hand nehmen kann und dass das Leben nicht vorbei ist, wenn mal was schief geht. Sie muss aber eben selbst drauf kommen!
     
  • dreader
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    9 September 2014
    #9
    Puh, ja das klingt hart aber ich vermute so ähnlich ist es wohl. Würde ich einem Freund wahrscheinlich auch raten. Aber einem Menschen den man liebt eben nicht so gut es geht zu helfen ist auch irgendwie schwer. Wobei ich da glaube noch nicht mal zuuu viel investiere und zu anstrengend ist es mir auch nicht. Aber wahrscheinlich sollte ich wirklich nicht mehr so viel helfen. Wenn sie es alleine schafft ist sie wahrscheinlich glücklicher.

    Vielleicht gibt es ja noch weitere Erfahrungen. Würde mich freuen zu hören wie sich das entwickelt hat. Möglichst natürlich positiv.
     
  • openmind83
    openmind83 (35)
    Ist noch neu hier
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    in einer Beziehung
    10 September 2014
    #10
    Das war der Punkt an dem bei mir eben auch irgendwann der Frust einsetzte ... Man gibt sein Bestes und versucht wirklich alles um die Situation für den anderen zu ändern/verbessern. Man unterstützt den Gegenüber wo es geht ... um dann zu sehen, dass die ganze Energie, die man hierfür aufgewendet hat einfach für den A.... ist. Mich hat das wirklich frustriert und da das nach 3 Jahren einfach nicht besser wurde, hab ich den Schlussstrich für mich gezogen. Liebe soll schön sein und nicht anstrengend. Ich reden nicht davon, dass es immer mal Situationen geben wird, in denen es schwierig / anstrengend wird. Das kommt vor und das geht vorbei. Aber das bei dir ist ja von Anfang an einen permanente Sache ...

    Ich würde mir das heute nicht mehr antun ...

    @Damian : Das Leben ist nicht immer ein Zuckerschlecken und auf dem Weg zu sich selbst warten viele viele Löcher auf einen, aber muss sich nicht in jedem verkriechen, sondern kann das Leben mit all seinen Seiten - da gehören die negativen nun mal dazu - auch einfach annehmen und das Beste draus machen. Klar kann man sich mal ein paar Tage verkriechen und jammern und heulen, weil es halt so gar nicht läuft. Aber dann muss gut sein ! Dann muss man sich überlegen wie es weiter gehen soll und anfangen was zu tun.

    Man kann sich auch nicht immer auf andere verlassen, denn wenn alle Stricke reissen, ist man eben allein und muss kucken wie man allein damit klar kommt. Man muss eben irgendwann die Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen und nicht immer darauf spekulieren, dass sich jemand anders schon darum kümmern wird :zwinker: Das gehört zum Erwachsenwerden nun mal dazu !
     
  • Damian
    Doctor How
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    Verheiratet
    10 September 2014
    #11
    Hart klingt eine solche Aussage nur, weil man der Tatsache ins Auge blicken muss, dass man nicht alles schaffen kann, was man will. Es geht auch gar nicht darum weniger zu machen als du kannst. Es geht darum das wegzulassen, was NICHT hilfreich ist und trotzdem Energie kostet. Damit kommst du auch nicht so schnell in Frustsituationen und kannst dir die Situation objektiv betrachten. Der Trick ist das Eine vom Anderen zu unterscheiden..da bin ich auch noch nicht perfekt drin, aber schon etwas besser geworden :zwinker: Glücklicherweise habe ich mir diesmal wohl die richtige Partnerin geangelt!

    @openmind83
    Genau das hab ich damit sagen wollen :zwinker:
    Nochmal anders ausgedrückt: Es ist okay mal in die Knie zu gehen oder auch mal auf die Nase zu fliegen. Letztlich muss man aber selbst stehen und gehen, denn kein anderer Mensch kann einen den Rest des Lebens tragen. Man kann sich allenfalls leicht gegeneinander lehnen und somit noch fester stehen, aber niemals so, dass sich der eine oder den anderen drauf hängt. Ich fand dieses Bild sehr schön..das hab ich irgendwann mal vorm inneren Auge gesehen und mit meiner Frau diskutiert. :smile:
     

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