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Wie gings nach einer langen Beziehung weiter?

  1. wir sind Freunde geblieben und das war gut so.

    21,6%
  2. wir haben versucht Freunde zu bleiben, hat aber nicht funktioniert (warum?)

    16,2%
  3. wir haben erstmal keinen Kontakt mehr gehabt, sind dann aber wieder Freunde geworden, war gut so.

    24,3%
  4. wir haben erstmal keinen Kontakt mehr gehabt, sind dann aber wieder Freunde geworden, würde ich im n

    2,7%
  5. wir haben den Kontakt abgebrochen und das war gut so.

    32,4%
  6. wir haben den Kontakt abgebrochen, das bereue ich jetzt, weil...

    2,7%
  7. wir sind durch die Freundschaft nochmal zusammen gekommen (für längere Zeit)

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    0,0%
  8. wir sind, nachdem wir ne Weile gar keinen Kontakt mehr hatten, wieder zusammen gekommen (für ne läng

    0 Stimme(n)
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  • JuliaB
    JuliaB (36)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    26 Oktober 2004
    #21
    seh ich ähnlich wie du, kirby.
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    31 Oktober 2004
    #22
    nun, als meine beziehung vor einem jahr nov/dez endete, haben wir zusammen gewohnt --> wir haben uns weiter täglich gesehen.
    ja, war etwas merkwürdig, aber darüber haben wir gesprochen.

    nach einer krise im sommer ist es im herbst dann nach einer erholung zwischendurch ganz zu ende gegangen - in dem fall war ich es, die merkte, daß ich meinen (jetzt ex)freund nicht mehr so liebe, wie es früher der fall war. ich merkte, daß die liebe für eine beziehung nicht ausreicht. und zuvor hatte er sich schon mehrfach als zu distanziert gezeigt, ihm war das "wir" nicht mehr so wichtig.

    anstoß zur tatsächlichen trennung war außerdem noch ein anderer mann, für den ich mehr empfand, als "hätte sein sollen". (hätt ich nie gedacht, daß ich direkt in eine neue beziehung "wechseln" kann, war bei so was immer sehr skeptisch - aber es funktionierte.)

    ex und ich beschlossen gemeinsam die trennung, die wohnung hatten wir aber eben zusammen (jeder ein zimmer). von dem anderen habe ich ihm auch erzählt, aber nur "in etwa", unnötig quälende details wollte er nicht wissen.

    wir haben uns ganz gut arrangiert, noch ne ganze zeitlang im selben bett geschlafen, uns weiter umarmt - die macht der gewohnheit... das gefühl füreinander war eben noch nicht ganz weg. trotzdem war da die sicherheit "mit uns gehts als paar nicht mehr weiter". da wir uns aber sehr nahestanden, war es mit dem nahe-gefühl nicht von einem tag auf den anderen vorbei (beziehung dauerte vier jahre).

    wie man es schafft, sich vom anderen zu lösen, grade wenn da ein tiefes gefühl von verbundenheit ist - das wußte ich auch nicht. er ebenfalls ahnungslos, war für beide die erste richtig lange beziehung...wir habens nach gefühl gemacht, mitgeteilt, wenn sich einer unwohl fühlt usw...
    viele offene gespräche.
    ich war es, die mehr distanz wollte, er brauchte länger zeit, das getrennt-agieren zu akzeptieren.

    wir hatten wegen der wohnung auch noch einiges an streß mit dem vermieter, mußten noch tapezieren und ne menge schönheitsreparaturen erledigen - das war nicht einfach, gab öfters tränen bei beiden - aber am tag der schlüsselübergabe waren wir zusammen frühstücken.
    jetzt wohnt er ein paar straßen weiter, wir telefonieren ab und an, treffen uns auch alle paar wochen, haben in etwa teil am leben des anderen.

    allerdings hat er mich noch nicht zusammen mit meinem neuen freund gesehen (er weiß davon, will es sich aber noch nicht zumuten, und ich muß das auch nicht haben). er ist auch heute bei treffen noch auf physischen kontakt aus - also mal umarmen usw, ich zeig bei bedarf, wo meine grenzen sind. (er hat keine neue freundin, schade eigentlich...)

    mal wieder lang geworden. und es wird noch länger ;-).

    für mich war es evtl einfacher als für dich, julia, denn ich hatte jemand neues und habe daher diese ganzen schönen dinge wie küssen, umarmen, nähe, verliebt sein nur bedingt vermissen müssen.

    meinen ex habe ich dennoch vermißt und im winter auch ziemliche heulphasen erlebt...kompletten kontaktabbruch gab es nie. wenn wir uns melden, fragen wir immer, obs grad paßt oder der anruf stört usw.

    wichtig: die grenzen des anderen respektieren.

    als ich mich zur trennung entschloß, war da noch liebe für ihn. ich konnte mir nicht vorstellen, ihn ganz aus meinem leben zu lassen. ja, freunde bleiben geht - aber es kostet kraft und den mut, sich auch mal schwach zu zeigen und dem anderen trotz enttäuschung zu vertrauen...

    kann aber auch heilsam sein, sich neu zu orientieren und erstmal einen klaren schnitt zu machen. bei einer ersten schlimmen trennung nach einer kürzeren geschichte vor jahren wars definitiv, für mich ne zeit sehr schwer, aber dann besser - er war wirklich "weg" aus meinem leben und irgendwann auch aus meinen gedanken...
    sehr individuell, was für einen besser ist.

    gruß
    mosquito
     
  • JuliaB
    JuliaB (36)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    31 Oktober 2004
    #23
    danke, obwohl er so lang war hab ich deinen beitrag gern gelesen.

    er macht mir mut, bei uns beiden isses ja auch die erste beziehung, haben vorher nichtmal mit jemand anderem rumgeknutscht und es ging nunmal fast 5 1/2 jahre.

    vielleicht kommen wir wieder zusammen, vielleicht nicht, liegt bei ihm, ich lass ihm ein paar wochen ganz ohne kontakt, hab jetzt schon 8 tage durchgehalten...

    und was mir mehr angst macht, als nicht mehr mit ihm zusammen zu sein ist eben, ihn gar nicht mehr in meinem leben zu haben, das wär furchtbar...

    er ist ein wichtiger mensch für mich.

    und ich hoffe, wir werden nie den kontakt komplett abbrechen oder uns sogar hassen, wies manche ja nach ner gescheiterten beziehung tun... :cry:
     
  • Pfläumchen
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    31 Oktober 2004
    #24
    Ich hatte mit meinem Ex kaum weniger Kontakt als in der zeit, wo wir zusammen waren,

    im nachhinein würde ich erst mal den kontaktabbrechen,weil sonst leidet man noch viel länger.

    ich binallerdings foh, dass wir nch so gut befreundet sind
     
  • *fechti*
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    31 Oktober 2004
    #25
    genau da stehe ich irgendwie auch.
    also am anfang (direkt nach der trennung bzw. noch bis 3monate danach) war das alles sehr ungewohnt und ich hatte immer wieder den drang, ihm körperlich nah zu sein :frown:
    bei unserer trennung war es auch so,dass wir noch gefühle füreinander hatten,aber es einfach partout nicht (mehr) hingehauen hat... wir hatten NUR noch stress, andauernd und irgendwann haben wir es nicht mehr ausgehalten,was schon ein konflikt ist,wenn man weiß,dass es einem mit de rbeziehung zwar schlecht geht,aber man den anderen eigentlich noch liebt.

    ja, es gab zeiten, wo wir versucht haben befreundet zu sein,was aber nicht ging... so konnten wir beide die beziehung auch nicht verarbeiten.
    deshalb haben wir den kontakt für ein paar monate mehr oder wneiger abgebrochen.
    jetzt sind wir wieder befreundet,aber nicht so eng. und über alles reden wir auch nicht,weil ich ihm nicht von irgendwelchen kerlen erzählen will und ich andersrum genauso wenig was von seinen weibergeschichten wissen möchte.
    irgendwie alles komisch, wenn man getrennt ist...
     

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