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  • Maddrax
    Maddrax (28)
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    offene Beziehung
    22 Juni 2010
    #1

    Fußball Fußball-WM: Soll Deutschland gewinnen oder verlieren?

    So, eine Umfrage zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Ganz Deutschland drückt "unseren Jungs" die Daumen. Ganz Deutschland? :zwinker:

    Einige chronische Miesmacher gibt es natürlich, die das "DFB-Team" (wie es auf neu-deutsch heißt) lieber verlieren sehen würden.

    Dann kreuzt mal fleißig oben an, was ihr so meint.

    Nebenbei noch ein Fußball-Spaßverderber-Artikel :grin: von der Website Blaue Narzisse

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    Warum Fußballpatriotismus nicht das Wahre ist
    Geschrieben von: Benjamin Haasis

    Jetzt ist es wieder so weit: Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ertrinkt Deutschland förmlich in einem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer. Während der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz sorgte dieses Phänomen noch für allgemeine Freude bei Konservativen und Nationalisten. Es schien, als ob das deutsche Volk seinen Nationalstolz wiederentdeckt habe. Doch die Hoffnung verflüchtigte sich schnell: Nach den sportlichen Großereignissen wurden die Fahnen weggepackt und alles ging seinen gewohnten Gang. Auch das Verhältnis zur eigenen Geschichte hat sich nicht entspannt, wie der jüngste Skandal um den „inneren Reichsparteitag“ der ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein zeigte.

    Die Nationalfarben werden zum Modeaccessoire

    Doch wie kommt es dann zu dieser Begeisterung für Schwarz-Rot-Gold? Die Entdeckung der Nationalfarben durch die Werbeindustrie und Medien dürfte einer der Hauptgründe sein. Neben Deutschlandfahnen werden auch Kleidungsstücke, Tassen und ähnliches mit Schwarz-Rot-Gold verkauft. Die Nationalfarben werden auf ein Modeaccesoire reduziert, ihre Bedeutung rückt in den Hintergrund. Für viele sind sie während dieser Zeit ein Ausdruck für die Nationalmannschaft und damit unpolitisch und ausdrücklich kein Zeichen für Patriotismus.

    Deutschland ist für sie Party und nicht Schiller, Arndt oder Bismarck. So verwundert es wenig, daß das Zeigen der Fahne zwischen den Meisterschaften geradezu als reaktionär gilt, da während dieser Zeit kaum mit ihr geworben wird. Auch lässt es sich leicht erraten, was mit den Deutschlandfahnen passiert, da die meisten Deutschen anscheinend jedes Mal eine neue brauchen. Der Industrie kann es nur recht sein.

    Die Erklärung liegt in der deutschen Psyche

    Ein weiterer Grund für dieses Phänomen liegt tiefer: Der Durchschnittsdeutsche braucht das Fahnenschwenken zum Fußball in seinem ansonsten vollkommen entnationalisierten Leben. Es verleiht ihm das Gefühl von Zusammengehörigkeit, ohne daß daraus etwas wie Verantwortung entstehen könnte. Er genießt die Euphorie der Masse in seiner individualisierten Welt. Er sieht den Zusammenhalt vieler Einwanderer und führt ihn auf deren ungezwungenen Umgang mit ihren Nationalflaggen zurück, anstatt auf den Stolz und das Wissen um die eigene Kultur. So wird das Zeigen der deutschen Flagge zum Alibi für das Fehlen eines eigenen Nationalstolzes und für fehlendes Engagement in der eigenen Gesellschaft. Dadurch lässt sich auch die Heftigkeit der schwarz-rot-goldenen Ausbrüche erklären.

    In totaler Verkennung der Situation hetzt die Antifa wieder, wie bei der Weltmeisterschaft in Deutschland, gegen die deutschen Farben. So hat der „anti-nationale Weltfußballverband“ dazu aufgerufen, alle Fanartikel, die sich positiv auf eine Nation beziehen, zu stehlen. Der Verband sieht in den Feierlichkeiten während der WM „nationale und rassistische Auswüchse“. Doch wenigstens erkennt man, daß der Deutsche sich „Schrott unterjubeln“ lasse. Den Durchschnittsdeutschen kümmert das aber wenig.

    Der Politik kann es nur recht sein

    Neben der Industrie profitiert auch die Politik von der allgemeinen Euphorie. Ihr kommt die Weltmeisterschaft wie gerufen. Da der Großteil der Bevölkerung abgelenkt ist, hat die Bundesregierung einen Monat Zeit, um unpopuläre Entscheidungen durchzusetzen. So glätteten sich die Wogen um die neuen Sparpläne erstaunlich schnell nach Beginn der WM.

    Die Jubeldeutschen sind damit der deutschen Regierung mindestens genauso nützlich, wie die von allen belächelten Jubelchinesen für Nordkorea. Wir werden Berlin genau im Auge behalten müssen, denn die Sparpläne waren bestimmt noch nicht das Ende. Vor allem wehr-, finanz- und europapolitische Äußerungen und Diskussionen sorgten in letzten Wochen für viel Kritik an der Regierung. Der Verdacht liegt nahe, daß die Entscheidungen zu diesen Themen jetzt, durch den allgemeinen Jubel gedeckt, durchgewunken werden. Gerade jetzt ist es daher wichtig, einen klaren Kopf zu behalten und sich nicht vom Strom des Jubels mitreißen zulassen. WM ist schließlich nur alle vier Jahre, Politik aber täglich.

    --------------------------
     
  • Lenny84
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    22 Juni 2010
    #2
    Natürlich sollen die Jungs gewinnen.

    Will der Autor uns damit sagen, wir bräuchten einen Stolz wie andere Nationen? Bitte nicht.
     
  • User 44981
    User 44981 (31)
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    22 Juni 2010
    #3
    Eigentlich ist es mir völlig egal, wie gut die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM abschneidet.

    Ein frühes Ausscheiden hätte aber schon einige Vorteile:
    - Kein Vuvuzela-Getröte und kein Dauerhupen nach irgendeinem Erfolg
    - Keine WM-Euphorie, die alle anderen viel wichtigeren Dinge (wie z.B. Politik) in den Schatten stellt.
     
  • Lily87
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    0
    22 Juni 2010
    #4
    Ich würds schön finden, wenn entweder D oder Spanien gewinnt. :engel: (Frankreich ist ja schon draußen).

    Off-Topic:
    Da wär ich mir nicht so sicher. :engel::grin:

    Selbst hier in Österreich wird dauernd getrötet, obwohl Ö doch gar nicht dabei ist. :hmm:


    Off-Topic:
    Die Antwortmöglichkeiten finde ich seltsam...
     
  • User 37284
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    22 Juni 2010
    #5
    Echt? ist ja geil :grin::grin:

    Ich weiß nicht, ich bin schon für Deutschland aber mich nervt es total, dass man immer gleich davon redet, dass sie Weltmeister werden, bloß weil sie mal ein Spiel gewonnen haben...
     
  • Lily87
    Gast
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    22 Juni 2010
    #6
    Off-Topic:
    Ja, liegt aber sich daran, dass ich in der Stadt wohne. :grin:

    Im Allgemeinen ist aber nicht so die Hölle los wie damals bei der EM (eh klar). :grin:
     
  • User 77547
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    22 Juni 2010
    #7
    Ich will natürlich, dass die deutsche Mannschaft gewinnt!!! Überhaupt keine Frage. Mit Nationalismus hat das aber bei mir relativ wenig zu tun und ich kompensiere auch nichts damit.

    Nebenbei: Der vom TS gepostete Text ist wirklich ziemlich dämlich. Mann oh Mann.
     
  • Lenny84
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    22 Juni 2010
    #8
    Geh doch in die Politik und ändere etwas an dem Umstand. Als wenn die Leute nur zu WM-Zeiten Politik verdrossen wären...
     
  • DocNo
    Gast
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    22 Juni 2010
    #9
    Wasn das für ne Umfrage? :grin: Klar soll Deutschland gewinnen, is doch klar auf der Hand !!!
    Ab ins Achtelfinale :smile: :smile: :smile:

    *das ganze stadion feiert, wenn die deutsche Mannschaft spielt - deutsche Mannschaft spielt - deutsche Mannschaft spiel ..... und singt dieses Lied* **singt** :grin:
     
  • CCFly
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    23 Juni 2010
    #10
    ich bin eher für ghana, weil sonst keine afrikanische mannschaft mehr weiterkommt / weiterkommen kann. hab von nigeria und kamerun mehr erwartet...
     
  • MsThreepwood
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    23 Juni 2010
    #11
    In unserer Familie sind mein Vater und ich immer die Aussenseiter, weil wir nie für die Deutschen sind :grin:

    Einen genauen Grund kann ich nicht sagen, ich find die deutsche Mannschaft einfach nicht sympathisch.
     
  • Dunja
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    23 Juni 2010
    #12
    Seh ich auch so ähnlich. Bin meistens für die sympathischen Aussenseiter. Die afrikanischen Mannschaften und besonders Ghana find ich toll, die sehen das irgendwie alles nich so verbissen und spielen cool. :smile: Die Deutschen kommen mir immer so arrogant vor auch gegenüber der gegnerischen Mannschaft, so als wären sie sowieso die besten und würden eh immer gewinnen.

    Und eine WM in Afrika ohne afrikanische Mannschaften wär total schade, deswegen hoff ich das Ghana es schafft. Es können ja auch beide schaffen.
     
  • Dark84
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    23 Juni 2010
    #13
    pro D, aber die Antwortmöglichen find ich ungünstig gewählt

    im übrigen kann ich den text von benjamin haasis sehr gut nachvollziehen, obgleich ich ihn nicht in allen punkten befürworte.

    dass nur an bestimmten events die fahnen rausgeholt werden, empfinde zumindestens ich als lächerlich. deutsch sein nur alle 2 (4) jahre? bzw. wenns mir grad passt? nee, wenn dann immer
     
  • Sonata Arctica
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    23 Juni 2010
    #14
    na sicher wird heute abend gewonnen. wär doch langweilig, wenns schon vorbei wäre!!
     
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    23 Juni 2010
    #15
    Deutschland muss verlieren, und Australien gewinnen.
    Geht leider nicht anders, ich gönn den Aussenseitern was.
     
  • BrooklynBridge
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    23 Juni 2010
    #16
    Ich hab mal für "Brot und Spiele" gestimmt. Es ist einfach ein tolles Fest, wenn das ganze Land gemeinsam fiebert.
    Ich sehe es als gesunden Patriotismus, der nicht droht, in "Nazionalismus" abzugleiten. Die Tagespolitik gerät tatsächlich etwas in den Hintergrund, aber die Menschen brauchen auch mal Abwechslung. Und wenn wir schon dabei sind wollen wir auch gewinnen :grin:.

    Zu dem Migrationshintergrund: Ist doch was tolles! Menschen verschiedenster Herkunft, Hautfarbe und Religion spielen zusammen und zeigen allen, wie Integration funktioniert!
     
  • User 37284
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    vergeben und glücklich
    23 Juni 2010
    #17
    Also das kenne ich weniger von der Mannschaft als von den Fans :zwinker:
     
  • Bethune
    Bethune (42)
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    24 Juni 2010
    #18
    Also, ich hoffe, dass die deutsche Mannschaft Fußball-Weltmeister wird :grin::herz:!!!
     

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