• BJ
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    18 September 2003
    #21
    Jo, JEDE Frau hat einen G-Punkt. Er ist ja die weibliche Prostata, also ist eine Frau ohne G-Spot genauso wahrscheinlich wie ein Kerl ohne Prostata.

    Bei Untersuchungen wurde auch bei 90 jährigen Frauen und sehr jungen Damen entsprechendes Gewebe gefunden. Das Problem ist, daß die Dicke des darüberliegenden Gewebes variiert, und so kann es sein, daß manche Mädels dort nciht sehr empfindlich sind.

    Aber es stimmt schon daß die Schulmedizin sich tw. immernoch etwas dageneg sträubt. Allerdings sind die Fakten wohl klar. Selbst Galen beschrieb im Altertum schon den G-Punkt...
     
  • Carnage80
    Carnage80 (40)
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    18 September 2003
    #22
    Nichts für ungut! Allerdings studiere ich Medizin im 6. Semester und teile nur das mit, was uns dort gelehrt wird. Und das ich diesen Quellen etwas mehr gaube als irgendwelchen Internetquellen ist dann wohl verständlich!

    @ BJ:
    Ich weiß ja nicht woher du deine Quellen hast, aber ich würde mal unter Embryonaler Entwicklung gucken. Denn soweit es bekannt ist gibt es ja besagte zwei Anlagen (Wolff- und Müller-Gang), die sich zu den jeweiligen Geschlechtsorganen entwickeln. Und davon ausgehend wird zumindest immernoch gelehrt, dass besagter G-Punkt einfach nur ein Überbleibsel des Wolff-Gangs ist (genauso, wie z.B. die ligamenta teres Uteri).

    Nichts für ungut, aber es wird so schon genug unfug verbreitet, da halte ich mich lieber an die aktuelle Lehrmeinung!
     
  • BJ
    BJ
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    18 September 2003
    #23
    Ich weiß, was in der Schulmedizin gelehrt wird, da ich selbst das Vergnügen habe, dieses Fach im 10. Semester zu studieren. Von der weiblichen Prostata hab ich in keiner Vorlesung bis jetzt was gehört. Wie gesagt, es wird immer noch totgeschwiegen. Aber man lernt eben, nicht alles zu glauben, was die Profs erzählen (denn tw. widersprechen sie sich ja auch einfach herrlich) und noch ein bißchen über den Tellerrand hinauszuschauen.



    Die weibliche und männl. Harnröhre entwickenl sich aus den Sinus Urogenitalis (Evatt 1910)
    "...wachsen sowohl beim m als auch beim w Fötus Epithelknospen in der Wand der Harnröhre vor und diff. sich im Laufe der Entwicklung zur späteren Prostatadrüse aus." Bei embryologischen Untersuchungen dieser Drüsen beim w und m Embryo konnten Pallin (1901) und Evatt (1910) keinen Unterschied feststellen.
    1980 wurde nachgewiesen (Lehtinen), daß sowohl beim w als auch m Embryo Saure Phosphatase im Epithel des Sinus Urogenitalis von 7-10 Wochen alten Foeten gefunden werden kann.
    Im 4. Monat ist die Prostataanlage bei beiden Geschlechtern bereits gut differenziert (Pallin 1901; Coffey 1986)
    Die endgültige Ausprägung zur typisch männlichen Prostata entwickelt sich bei Jungen erst unter Androgenwirkung.

    Tepper et al. 1984: weibliche Harnröhren wurden mit AK gg. prostataspezif. SP inkubiert. Die Drüsen kamen in jeder Altersgruppe vom NEugeborenen bis zur 86 jährigen vor.



    "Wenn man bereit ist, die embryologische Entwicklung, das Prinzip der primären weiblichkeit und die daraus resultierende Homologie der äußreen Sexualorgane konsequent zu durchdenken, wird klar, daß eine weibliche Prostata existiert. Es ist von der Entwicklung her auch unlogisch, diese als rudimentär zu bezeichnen. Es wäre allenfalls logisch, die männl. Prostata als ein durch Hormoneinfluß stärker ausgeprägtes Homolog zur weibl. Prostata zu definieren." (zur Nieden 1994)
     
  • manager
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    18 September 2003
    #24
    Also was ich bei Medline zum Thema gefunden habe zeigt nur, wie kontrovers das Ganze in der Medizin immer noch diskutiert wird. Dass es sich beim G-Punkt um die weibl. Prostata handelt, ist nur eine "Theorie". Beweisen lässt sich das allerdings nur sehr schwer, zumal es abhängig vom subjektiven Empfinden der Frau ist. Ich denke auch nicht, dass die Wissenschaft da jemals zu einer allgemeinen Lehrmeinung finden wird.

    Medizin ist auch keine Wissenschaft, sondern eher eine Politik. Es geht immer nur um "Meinungen". Für einen Mediziner ist seine Meinung unantastbar und eine Frage der Ehre, unabhängig von der argumentativen Sachlage. Deshalb gibt in der Medizin auch so viele kontroverse Lehrmeinungen.
    Mann kann vielleicht behaupten, dass jede Frau eine Prostata hat, aber das muss ja nicht unbedingt implizieren, dass jede Frau auch einen G-Punkt hat. Abgesehen davon lassen bei den meisten med. Studien die Stichprobenumfänge keine statistisch signifikanten Aussagen zu, da haben wohl einige Ärzte in ihrem Grundstudium geschlafen :grin:

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/...ve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=11518892
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=1570456&dopt=Abstract
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=2327894
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=2769772&dopt=Abstract
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=6686614&dopt=Abstract

    Eigentlich ist es auch ziemlich egal, es kann ja auch jeder ohne G-Punkt Spaß beim Sex haben und es gibt in der Gynäkologie sicherlich wichtigere Fragen zu klären (z.B. HPV und die Auswirkungen auf Krebsentstehung), insbesondere wo wir ja in Deutschland angeblich so wenig Ärzte haben
     
  • BJ
    BJ
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    18 September 2003
    #25
    Traurig, aber war...
    der Name G-Spot ist ja nur eine andere (dämliche, weil nicht von Gräfenberg entdeckt) Bezeichnung für die weibl. Prostata. Man wußte halt noch nicht, worum es sich handelte.
    Aber ich würde zustimmen, wenn Du sagst; jede Frau hat eine Prostata, aber nicht jede hat einen G-Punkt, der ihr beim Sex auch etwas bringt.
    wiederum korrekt, aber wo kein Geld, da keine großen Forschungen...

    Übrigens hat der Beweis nichts mit dem subjektivem Empfinden der Frau zu tun. Ich hab auch eine Prostata und kein Empfinden darüber. (Vielleicht ein Fehler?)
     
  • Carnage80
    Carnage80 (40)
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    18 September 2003
    #26
    @ BJ: Nun gut, dann will ich mich mal überzeugen lassen :drool:
    Is halt nur so gewesen, dass wir tatsächlich mal sowas wie eine "sexvorlesung" in Physio gehabt haben, und da an sich schon alles mal angesprochen und durchgegangen worden ist. Aber sind halt auch nur physiologen und keine embryologen gewesen.

    Nun gut, man lernt nie aus!
     
  • manager
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    18 September 2003
    #27
    Soviel ich gelesen habe, hat Gräfenberg einfach nur eine Region beschrieben, die bei Stimulation zum Orgasmus führt. Das mit der Prostata wurde dann erst später als mögliche Erklärung genommen. Eine Prostata kann man sicher nachweisen, aber kann man auch nachweisen, dass die Prostata für die Orgasmen verantwortlich ist?
    Da wäre sicher eine ziemlich komplexe Versuchsapparatur notwendig, um das zu messen *überleg* am besten mit Nervenstimulation/Elektroden im betreffenden Bereich, MRT & PET-Scan, Hautwiederstand, Puls, Atemfrequenzmessung, EEG, EKG, Infrarotkamera und das vor versammeltem Publikum unter Laborbedingungen. Welche Frau würde sowas mitmachen? :grin:

    Naja, sollte ich jemals mal Medizin studieren, würde ich das zum Thema meiner Doktorarbeit machen. :grin:
     
  • BJ
    BJ
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    18 September 2003
    #28
    @ Carnage80: wow, nicht schlecht. So ne Vorlesung hät ich trotzdem auch gerne gehabt. Obwohl Physio schon das beste vorklinische Fach war. Na ja, wir hatten Filme über dezerebellierte Katzen...


    Ich bin mir jetzt zwar nicht 100 % sicher, was den Aparatetechnischen Aspekt angeht, aber man kann ja beweisen, daß die männliche Prostata bei Stimulation Orgasmen auslösen kann. Das dürfte einfacher sein.

    Aber eine Sache habe ich noch:
    "Karl Stifter hat bei seiner Untersuchung von weiblicher Ejakulationsflüssigkeit bereits mit monoklonalen Antikörpern gearbeitet. Er konnte im weibl. Ejakulat im Vergleich zum gleichzeitig untersuchten Urin derselben Versuchspersonen erhöhte prostataspezifische saure Phosphatasewerte nachweisen." [1988]
     
  • Eowyn
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    19 September 2003
    #29
    hab ich auch gedacht... bis gestern!!! :blablabla :grin: :blablabla :grin:
     
  • Chilly
    Chilly (37)
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    19 September 2003
    #30
    looooooos erzählen, aber flott!!! :grin: :grin: :grin:
     
  • BJ
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    22 September 2003
    #31
    na ja, gestern kam dann Aragorn und wir haben so dagesessen und geredet... *g*

    hey, aber Dir ist schon klar, daß Du jetzt auch was erzählen mußt, Eowyn? Nach solch einer vielversprechenden Bemerkung!
     
  • Eowyn
    Gast
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    22 September 2003
    #32
    ok ok...

    naja... es begab sich so:

    oral... wir wissen alle wies geht- ein paar finger rein- mit der zunge ein bisschen am kitzler rungeleckt, eigentlich wie immer,
    - nur: mit den fingern hat mein freund diesmal genau ins schwarze getroffen! BOOOOAAAR!
    irgendwie war des ne mischung aus klitoralem und vaginalem orgasmus... konnts nach ner weile echt nicht mehr außernanderhalten!! auf jeden fall war des der längste, krasseste und intensivste prgasmus den ich je bekommen hab (im nachbarhaus sind die fenster geplatzt, durch mein lautes geschrei!!! :grin: :drool: :grin: :drool: )

    so... das war meine geschichte! an sich nix großes, aber hey, ES WAR GEIL!!!! (tja, sandra sei ruhig neidisch!!)
     
  • Chilly
    Chilly (37)
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    nicht angegeben
    22 September 2003
    #33
    So einen Kitzler/GPunkt Mischmasch Orgasmus hatte ich auch schon mal, aber viiiiiel zu lange her!!! *ggg*

    *neid*:grin:
     
  • thessa1978
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    22 September 2003
    #34
    Ich habe auch jahrelang gedacht mein G-Punkt wäre kaputt. Irgendwie war das Rumgestocherere in der Gegend eher lästig als Angenehm.
    Irgendwann habe ich dann mit bekommen, dass er nur ausdauernder stochern und ich ein wenig meine Position nachführen muss und ... HOLLA!
    Viel intensiver als ein klitoraler! Also Schwestern, geht durch das dunkle Tal des Beginns und macht eurem Kerl klar, dass er gefällst nicht eher aufzuhören habe, bis ihr die gesamte Strasse zusammengebrüllt habt.
    Thessa empfiehlt von hinten und 20 Minuten Geduld!
     
  • Eowyn
    Gast
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    23 September 2003
    #35

    YEAH... FRAUEN AN DIE MACHT!!!! :drool: :drool:
     
  • spread
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    23 September 2003
    #36
    gerne, solange ich für oben genannte dienste eingespannt werde :zwinker:

    @topic: empfehle das auch von hinten, da kommt man wesentlich besser an alles ran :smile:

    grüsse spread
     
  • OnkelJohn
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    8 März 2004
    #37
    Meine Freundinn hatte auch schonmal so einen mödermäßigen Orgasmus der viel länger war als alle anderen vorher - war auch als ich sie Oral und gleichzeitig mit dem Finger verwöhnt habe - könnte es also sein das ich den G Punkt dann schonmal gefunden habe und nichts davon wusste? *gg*

    Gruss,
    John
     
  • User 11320
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    8 März 2004
    #38
    das einzige, was das zeigt is' das medizin seit dem aderlassen & schröpfkopf-aufsetzen eben doch nich' viel weiter gekommen is' .... wie kann jemand ernsthaft annehmen es gebe organe, die nur bei einem teil der menschheit vorhanden sind??? dir is schon klar, daß sie die vollständige größe des klitorisgewebes erst vor ZWEI JAHREN erkannt haben? die haben KEINE AHNUNG!

    m.
     

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