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  • Klein_T
    Klein_T (22)
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    vergeben und glücklich
    14 März 2011
    #1

    gebärmutterhalskrebsimpfung

    Hallo

    Also vor ein paar Jahren hat meine Mutter mich zu meinem Arzt geschleppt wegen einer Routineuntersuchung. Da meinte mein Arzt, dass er mich ja auch gleich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen kann. Da ich aber panische Angst vor Spritzen habe, haben wir gesagt, dass ich die Impfung später einmal machen werde.
    Sie haben mir aber immer weider gesagt, dass ich mich unbedingt vor dem ersten Sex oder vor meinem 17 Geburtstag impfen lassen muss.
    Jetzt muss ich morgen mit Meiner ;Mutter weider zum Arzt hingehen wegen Rückeproblemen. Da meinte sie eben, dass ich mich dann wegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen kann oder ob es denn schon zu spät dafür sei. Damit hat sie genau ins schwarze getroffen. Gesagt habe ich es ihr aber nicht. Ich bin keine Jungfrau mehr. das darf meien Mutter aber auf gar keienn Fall erfahren. Sie ist sehr streng bei dem Thema. Ich darf noch nciht einmal in dem selben Zimmerwie mein freund übernachten. Wenn sie raus bekommt, dass ich mit meinem Freund geschlafen habe, tickt sie aus. Das kenne ich von meiner großen Schwester. Bei ihr war es auch so, als sie die Pille wollte.
    Also jetzt zur Hauptfrage: Könnte ich mich theoretisch morgen trotzdem impfen lassen ohne meiner Mutter und dem Arzt etwas zu sagen ? Ich glaube nicht das meine Mutter dabei herausgeht wenn ich geimpft werde. Also würde sie es mitbekommen wenn ich es der Ärztin sage. Ich habe auf einigen Internetseiten gelsesen, dass die Impfung trotzdem wirkt, auch wenn man keine Jungfrau mehr ist. Könnte ich Schaden davon tragen, wenn ich mich impfen lasse ohne jemanden bescheid zu sagen?
     
  • User 20579
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    14 März 2011
    #2
    Davon abgesehen, was deine Muter möchte und ob du Jungfau bist, oder nicht, solltest du jetzt erstmal klären, ob du diese Impfung überhaupt möchtest. Keine Impfung ist ohne Risiken und ich habe so den Eindruck, du möchtest sie nur, weil deine Mutter Druck macht - und das ist in meinen Augen die falsche Motivlage.
     
  • Gaensebluemchen
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    14 März 2011
    #3
    Ich halte die Impfung für sehr sinnvoll. Das vor dem ersten Mal geimpft werden soll, hat nur den Hintergrund, dass du dich bereits beim ersten Mal mit einem Virus infizieren kannst. Hatte dein Freund auch sein erstes Mal mit dir? Wenn ja, dann ist das Infektionsrisiko sehr gering. Sollte dich die Ärztin vor deiner Mutter fragen, ob du bereits Sex hattest, kannst du zur Not auch lügen.
     
  • Klein_T
    Klein_T (22)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    14 März 2011
    #4
    Also mir machen Spritzen nciht mehr so viel aus,. Ich bin nur froh, wenn meine ;Mutter denkt, dass ich jungfrau bin. Ja mein Freund ahtte auch sein erstes Mal mit mir.
    Also kann die Impfng keinen gesundheitliche Schaden bei mir verursachen?
     
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    14 März 2011
    #5
    Ich halte von der Impfung sehr viel, aber du wirst auch Horroberichte über die schrecklichen Nebenwirkungen finden, wenn du mal googelst.
    Jede Impfung birgt gewisse Risiken, egal ob es um Gebärmutterhalskrebs oder um Tetanus geht. Risiken gibt es immer und es gibt immer einen Bruchteil Leute, die die Impfung schlecht vertragen.

    Lass dich doch von deinem Gynäkologen einfach mal informieren!

    Die Impfung ist auch dann noch sinnvoll, wenn man schon Sex hatte. Ich hab mich mit 25 noch impfen lassen, hatte bis dato aber nur 2 Sexpartner und hatte immer Sex mit Kondom, was die Infektionsgefahr entscheidend verringert.
    Da du bislang auch nur einen Sexpartner hattest, ist es auch bei dir eher unwahrscheinlcih, dass du das Virus bereits hast.
     
  • Gaensebluemchen
    Öfters im Forum
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    14 März 2011
    #6
    Es gibt unterschiedliche Ansichten, ob Impfen gut oder schlecht ist. Ich glaube darauf spielte Hexe an. Diese Impfung wird empfohlen und von den Krankenversicherung übernommen. Ich würde mich impfen lassen.
    Da dein Freund auch sein erstes Mal hatte, macht es für dich jetzt keinen großen Unterschied ob Jungfrau oder nicht.
     
  • User 20579
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    14 März 2011
    #7
    Ich selbst bin kein Impfgegner. Aber wenn man sich impfen lässt und die Risiken eingeht, die jede Impfung mit sich bringt, sollte man davon überzeugt sein, dass man diese Risiken eingehen möchte. Das halte ich bei einer 15-Jährigen, wo eher die Mutter das möchte, eben für etwas kritisch.

    Ich würde auch nichts machen, nur weil es empfohlen wird und die Krankenkassen es zahlen. Die Kasse zahlt auch vieles nicht, was notwendig ist und trotzdem wird das davon nicht "besser" :zwinker:

    Ich hätte die Impfung gemacht, wenn ich sie nicht hätte selbst zahlen müssen. Ich würde sie auch machen, wenn ich jünger wäre und ich sehe die fehlende Jungfräulichkeit nicht als Problem an.

    Sich impfen zu lassen, nur weil Druck gemacht wird, ist aber was Anderes.

    Ich würde mich da beraten lassen und die Mutter bitten, einen das alleine machen zu lassen - dann kann man auch alle Fragen stellen und sich selbst entscheiden.
     
  • User 32843
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    14 März 2011
    #8
    Nein, selbst wenn du infiziert bist kannst du dich noch impfen lassen, du wirst davon keine Schäden davontragen.
     
  • Shiny Flame
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    17 März 2011
    #9
    Diese Impfung birgt allerdings, hier mal eine Horrorgeschichte, ein relativ großes Risiko, wenn man die Nachimpfungen schleifen lässt, da man mit den entsprechenden Viren im Laufe des Lebens immer wieder in Kontakt geraten kann. Je früher Infektionen stattfinden, desto glimpflicher laufen sie meist ab. Das bedeutet, dass eine Dreizehnjährige deutlich harmloser davonkommt als eine 33-jährige. Und mit realen Infektionen baut man ja auch Immunschutz auf - der nach meinen Informationen langanhaltender und zuverlässiger ist als der von Impfungen, die nach etwa 10 Jahren aufgefrischt werden müssen? Bin mir da nicht ganz sicher.

    Das gilt natürlich für alle Impfungen, aber viele der alten "Kinderkrankheiten" sind ja in den Industrieländern so gut wie ausgerottet, so dass es hier nicht ganz so gefährlich ist, mit dem Auffrischen zu schludern.

    Also: Wer gegen humane Papilloviren geimpft ist, der muss während der gesamten sexuell aktiven Lebenszeit immer wieder rechtzeitig nachimpfen lassen, sonst riskiert man ziemlich schnell eine böse Infektion, die deutlich heftiger ausfallen könnte, weil man eben als ERwachsene erst erkrankt.

    ***

    Das ist natürlich in Ordnung, so lange man dran denkt... Aber ihc muss ganz ehrlich sagen, ich weiß gar nicht, wann meine letzten Auffrischimpfungen hätten sein sollen und ob da alles in Ordnung ist... BEi der HPV-Impfung muss man halt einfach an die Auffrischtermine denken, da man mit diesen Viren deutlich leichter in Kontakt kommt als heutzutage z.B. mit Diphterie-Erregern.
     
  • User 32843
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    17 März 2011
    #10
    Ja, man muss sich in der Tat nachimpfen lassen. Zur Zeit ist meines Wissens noch nicht geklärt wann diese Impfungen erfolgen müssen, aber das wird sich herausstellen. Allerdings ist auch "natürlich" erworbener Schutz im Allgemeinen nicht lebenslänglich vorhanden.

    Ausserdem: Da sich HPV vor allem lokal ausbreitet und sich häufig nicht weiter ausbreitet, ist die Immunreaktion des Körpers darauf häufig schwach, so dass es durchaus sein kann dass durch die Impfung ein besserer Immunschutz entsteht als durch die Infektion...
     
  • Shiny Flame
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    18 März 2011
    #11
    Ist das so? Ich hatte im Kopf, dass eine Impfung immer mit einem schlechteren Immunschutz einhergeht als eine reale Erkrankung, aber die Gründe weiß ich nicht mehr ganz genau... Vielleicht weil die Erreger bei einer Impfung ja immer zwangsläufig harmloser sind?

    Na ja, Bio-LK ist auch schon ein paar Jährchen her, ich bin da keine Expertin, im Zweifelsfall bin ich jedenfalls auch für die Impfung. Krebs ist war garstiges, und Vorbeugung dagegen ne sehr gute Sache. Nur die NAchimpfung ist halt super wichtig, dass man die gerade dabei eben im Kopf behält - oder?
     
  • User 32843
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    18 März 2011
    #12
    Die Impfung macht häufig einen schlechteren Immunschutz weil nur ein Teil des Immunsystems durch die Impfung stimuliert wird, nämlich die Antikörperbildung.

    Allerdings habe ich gelesen dass solche Erkrankungen wie eben HPV, die sehr stark lokal begrenzt sind, sich nicht durchs Blut oder anderweitig ausbreiten, keine starke Immunreaktion des Körpers auslösen, weil der die gar nicht "sieht". Daher wurde eben angenommen dass eine Impfung, die eine körperweite Immunreaktion auslöst, eben zu einem besseren Schutz führen kann als die "echte" Infektion.

    Es ist aber tatsächlich wichtig dass man die Nachimpfungen im Kopf behält, bzw. in einigen Jahren bei dem impfenden Arzt nachfragt wie es denn nun damit aussieht. Bei manchen Impfungen hat sich nämlich inzwischen herausgestellt dass man an sich gar nicht mehr nachimpfen muss, sondern der Impfschutz quasi lebenslang besteht. Da die HPV-Impfung noch nicht so lange auf dem Markt ist, wird zur Zeit wohl eine Nachimpfung nach 5 Jahren empfohlen, ich nehme aber stark an dass sich diese Frist noch verändern wird...
     
  • User 85671
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  • sososo
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    20 März 2011
    #14
    Vielen Dank dafür! Sehr interessant.

    War mir nicht bekannt, dass die Infektion so stark mit der Hygiene des Mannes zusammenhängt.
    Aber das Argument, dass am Waschen keiner was verdient, ist auf jeden Fall einleuchtend.

    Ich würde die Impfung jedenfalls nicht machen lassen. Muss natürlich jeder selber wissen, aber schon allein, dass bei dem Thema so intensiv Werbung gemacht wurde, hat mich sehr stutzig gemacht.
     
  • User 53463
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    vergeben und glücklich
    20 März 2011
    #15
    Naja wer so einem Link Glauben schenkt kann auch getrost Globuli einwerfen oder sonstigen esoterischen Kram betreiben. Nur mit Wissenschaft hat sowas nun mal nichts zutun.
     
  • User 20579
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    20 März 2011
    #16
    Das hatte die ganze "Meine Tochter lässt sich Impfen"-Wahlkampagne auch nicht.

    Wie gesagt, ich bin kein Impfgegner, aber dieser Impfung stehe ich etwas kritisch gegenüber - was da z.T. an Massenimpfungen vorgenommen wurde, als die Impfung noch nicht gut getestet war, habe ich nicht für unbedingt unrproblematisch gehalten - und natürlich hat der Herr im Youtube-Video mit der These übers Waschen nicht völlig unrecht, auch wenn seine Aussagen vielleicht im Übrigen nicht alle richtig sind.
     
  • sososo
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    20 März 2011
    #17
    wenn du das hier schon so runtermachst, dann klär doch wenigstens mal auf, was denn bei diesem thema die wissenschaft sagt.

    und mit wissenschaft meine ich jetzt nicht den pharmakonzern, der den impfstoff entwickelt hat.

    Off-Topic:
    Es gibt natürlich immer auch die harten esoteriker, zu denen ich nicht gehöre. aber ich finde leute, die blind alles für besser halten, was die schulmedizin hervorbringt, mindestens genauso beschränkt
     
  • User 32843
    User 32843 (30)
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    20 März 2011
    #18
    Nur dass die Schulmedizin bei Medikamenten oder anderen Therapien die Wirksamkeit und Nebenwirkungen aufzeigen können muss bevor sie auf den Markt gelangen, während in der Alternativmedizin keine Kontrolle herrscht... :zwinker:

    Natürlich ist insbesondere auch der Kontakt zu männlichen Sexualpartnern wichtig, mittlerweile wird die Impfung auch auf die Sicherheit bei Männern getestet, da es sinnvoller wäre die Übertragung auch zu verhindern, nicht nur die Ansteckung...
     
  • User 85671
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    20 März 2011
    #19
    ganz leicht nachprüfbar was Dr. med. Rüdiger Dahlke da sagt. geh in ein kloster und frag die klosterfrauen ob es bei ihnen gebärmutterhalskrebs gibt. ist dir das zu anstrengend? nun, vielleicht wäre es dann ja einfacher selbst nachzuforschen ob das, was die pharmaindustrie sagt, richtig ist. auch nicht? tja, dann hat in dem fall wohl beides mit glauben zu tun, denn du kannst das, worauf du vertraust, selbst auch nicht wissenschaftlich nachprüfen oder beweisen - du vertraust auf das, was andere sagen.

    wie Dr. Dahlke bereits angekündigt hat, dass es passieren wird...
     
  • User 53463
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    vergeben und glücklich
    21 März 2011
    #20
    Was will uns der Link sagen?
    Für mich sind die wesentlichen Schlüsse daraus:
    *PAP-Abstrich ist Quatsch???
    *Beschneidung würde gegen HPV helfen???
    *Bessere Hygiene verhindert die Infektion???
    *Die Impfung ist überflüssig wenn man die oben genannten Punkte beachtet???

    Was kann man davon halten?

    Sicherlich ist der PAP-Abstrich keine 100%-Sache, soll heißen, man erwischt damit sicherlich nicht alle Dysplasien aber doch eine hohe Quote. Und mit der falsch positiven Raten ist das wie bei jeder Früherkennung. Es gibt immer einige, man kann das nicht komplett verhindern. Allerdings läuft das nicht so wie von dem Herren dargestellt, dass man wenn man einmalig einen suspekten PAP hat sofort eine Konisation bekommt. Da wird normal immer erstmal abgewartet ob sich das nicht von alleine zurückbildet. Operativ eingegriffen wird erst wenn es längere Zeit höhergradig bleibt. Und dann stellt sich bei mir die Frage ob man eben nicht lieber eine Miniop haben möchte statt das Risiko einzugehen dass das ganze dann irgendwann invasiv wird. Es wird einen sicherlich kein Arzt zwingen. Man kann jedoch sagen, dass seit der Einführung der PAP-Abstriche die Rate der Cervixkarzinome und insbesondere der höhergradigen drastisch zurück gegangen ist.

    Als nächstes die These Beschneidung verhindert die HPV-Übertragung. Es gab meines Wissens wirklich mal eine Studie, nach die HPV- ( und auch HIV-) Infektionsrate bei beschnittenen Männern niedriger war als bei nicht Beschnittenen. Letztendlich hat sich jedoch herausgestellt, dass die Ursache hierfür nicht die Beschneidung an sich war, sondern das in für Beschneidung typischen Bevölkerungsgruppen andere, weniger offene Sexualleben. Den gleichen Erfolg hat man aber auch wenn man auch ohne Beschneidung weniger salopp gesagt in der Gegend rumvögelt. Wenn man sich schlichtweg keinen Infektionsquellen aussetzt kann man sich auch nicht anstecken, Beschneidung hin oder her. Das ist dasselbe wie die Sache mit den Nonnen. Das ist schon lange bekannt und stammt keineswegs aus der Feder dieses Herren. Nur worin liegt darin dann der Nutzen für die Normalbevölkerung? Wenn man bereit ist sein ganzes Leben auf Sex zu verzichten kann man sich sicherlich die HPV-Impfung sparen. Nur wer macht das schon? Selbst wenn man Kondome verwendet hat man keine 100%ige Sicherheit.

    Die Sache mit der besseren Hygiene schadet sicherlich nicht nicht. Da reicht ja schon die Vorstellung, dass sich jemand nicht ordentlich wäscht, um einen die Lust auf Sex vergehen zu lassen. Aber als alleinige Infektionsprophylaxe kann das sicherlich nicht gelten. Sonst könnte man ja auch gleich sagen man braucht keine Kondome mehr um sich vor HIV und anderen Viren zu schützen einmal richtig waschen tuts auch. Wer würde sich da schon auf so etwas verlassen?

    Da die ganzen Punkte mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogen sind hat man hierdurch sicherlich keinen praktikablen Schutz vor einer HPV-Infektion. Folglich ist die Impfung wenn man in bestimmte Kategorien fällt auf jeden Fall eine Überlegung wert. Ob man es letztendlich machen lässt ist bei der HPV-Impfung dann in meinen Augen eher Ermessenssache als bei anderen Impfungen, weil eben doch einige individuelle Faktoren reinspielen. Wenn jemand schon X verschiedene Sexualpartner hatte ist der Nutzen eben weniger wahrscheinlich als bei einer Jungfrau. Weiterhin stellt sich die Frage ob es nicht eigentlich sinnvoller wäre die Jungenn gleich mit zu Impfen, um die impfpräventablen Stämme gleich komplett auszurotten, bzw. schützt die Impfung ja auch vor bestimmten Dysplasien und Carcinomen im HNO-Bereich. Denke aber das ist einfach noch eine Kostenfrage.

    In meinen Augen ist die Impfung jedoch eine sinnvolle Sache für Mädchen die noch nicht viele unterschiedliche Sexualpartner hatten oder immer mit Kodom verhütet hatten. Und selbst bei einer höheren Anzahl kann die Impfung noch sinnvoll sein, wenn z.B. der PAP bisher immer unauffällig war oder mittels anderer Testverfahren eine momentane Infektion ausgeschlossen ist.
     

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