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  • hennahlein
    hennahlein (36)
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    30 März 2010
    #41
    seit der geburt meiner tochter würde ich schon ernsthaft über ein geburtshaus nachdenken, wenn ich nochmal ein kind bekommen würde.

    tochter wurde im krankenhaus geboren. ich durfte mich die ganze zeit dumm von der hebamme anmachen lassen (Bsp: ich komme hin, "ich habe wehen", sie: wenn sie noch lachen können, sind das keine wehen, muttermund 3min später 8cm offen) dann war ich die komplette entbindung allein im kreissaal, weil sie mir wieder nicht glaubte und lieber nochmal kaffee trinken ging. erst als ich meine tochter schon 5min im arm hatte, bequemte sie sich endlich dazu und kam dann doch ins schwitzen, gab auch stress für sie und nicht gerade wenig. geklingelt hatte ich zwischendurch mehrfach.
    da hätte deutlich mehr passieren können als in einem geburtshaus, wo die hebamme die ganze zeit anwesend gewesen wäre.
     
  • glashaus
    Gast
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    30 März 2010
    #42
    Das ist für mich eine Horrorvorstellung :eek: War das dein erstes Kind?
     
  • User 38494
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    30 März 2010
    #43
    Off-Topic:
    auch oder gerade weli ich eben 2 monate zu früh dran war ... kann ich also getrost behaupten: "ich habe die hausgeburt vorgezogen!" :grin:

    meine mutter hat alle ihre sprößlinge zu hause zur welt gebracht ... also 4 und einer ist quer gelegen und dazu musste sie dann ins krankenhaus. :zwinker:
     
  • User 35546
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    30 März 2010
    #44
    Also ich finde es auch nicht so gut, wenn hier davon gesprochen wird, dass Mütter, die ihre Kinder eben nicht im Krankenhaus zur Welt bringen unverantwortlich handeln, oder sie gar nicht lieben. Das geht zu weit, finde ich.

    Eine Entbindung ist immer noch etwas sehr natürliches und viele Frauen, wollen es eben auch so erleben. Der allergrößte Teil der normalen Entbindungen verlaufen ohne schwerwiegende Komplikationen. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass man Hebamme nicht mal eben so im Schlaf wird, sondern auch eine klinische Ausbildung durchläuft. Hebammen kennen sich schon mit geburtsspezifischen Problematiken aus und könnten bis zu einem gewissen Grad handeln. Ich hatte zum beispiel eine tolle Hebamme, die sehr umsichtig handelte!

    Und was ist mit den Müttern, wo es so schnell geht, dass das Baby doch noch zu hause kommt? Meine eine Freundin zum Beispiel... erstes Kind, Hebamme angerufen, ob sie Wehen hätte. Diese kam dann um zu schauen und da war das Köpfchen fast da. Das Kind wurde dann im Badezimmer geboren...
     
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  • KleineJuli
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    30 März 2010
    #45
    Es geht ja eher darum, daß man sich bewußt für eine Hausgeburt entscheidet, in deinem Beispiel ging es nicht anders.

    Mir wäre das zu gefährlich, ich entbinde nur im Krankenhaus.
     
  • User 50283
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    30 März 2010
    #46
    Off-Topic:
    Also für mich steht die Sicherheit an erster Stelle. Wie "ich als Frau" das denn gerne erleben würde ist mir da soooo egal. Ehrlich gesagt finde ich es schon seltsam, wenn man als Gebärende sein Wohlbefinden über die medizinische Versorgung des Kindes stellt (was mit der jeweiligen Frau selbst ist sei mal dahin gestellt, die hat sich ja alleine dafür entschieden - im Gegensatz zum Kind).
    Bei vielen Frauen klappt alles perfekt, aber es kann nun mal auch daneben gehen.
     
  • glashaus
    Gast
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    30 März 2010
    #47

    Vielleicht fühlen die Frauen sich ja im Krankenhaus z.B. gar nicht so sicher, weil dort z.B. Personalmangel herrscht oder weil ihnen die Maschinerie, Routinen und die Atmosphäre Angst/Stress bereitet und das die Geburt erschwert.
    Die begeben sich dann vielleicht eher in die ständige Überwachung eines Geburtshauses und einer erfahrenen und ausgebildeten Geburtshelferin und lassen sich "optional" bei kleinsten Komplikationen dann in die nahegelegene Ambulanz einliefern...:hmm:
     
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  • Beastie
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    30 März 2010
    #48
    eine natürliche geburt is aber nich planbar.
    und wenn dann für drei hebammen 7 geburten kommen, also zur gleichen zeit, obwohl keine von denen ET hat, biste auch nich ständig überwacht
     
  • User 50283
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    30 März 2010
    #49
    Das leuchtet mir durchaus ein und ich finds verständlich, nur bei dem Einliefern in die nahegelegene Ambulanz finde ichs viel zu riskant - wer garantiert, dass dabei alles gut geht? Ganz zu schweigen davon, dass es auch in nem Geburtshaus sicherlich mal stressig werden kann...
    Darf man eigentlich jemanden mit in den Kreißsaal nehmen, der sich zwar mit Geburten auskennt, jedoch nicht beim Krankenhaus arbeitet? Also z.B. ne Hebamme, die sich im Hintergrund hält und nur hervor gesprungen kommt, wenn die eigentlich Zuständige Kaffee trinken geht, während die Geburt stattfindet?
     
  • Beastie
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    30 März 2010
    #50
    du kannst im grunde jeden mitnehmen, den du willst.
    im normalfall bleibt die hebi eh nich die ganze zeit da. wenn nichts is, also du nur vor dich hinwehst, macht sie zwischendurch auch andere sachen
     
  • User 86199
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    30 März 2010
    #51
    Was ich mich bei der Diskussion um die optimale medizinische Versorgung frage, ist ob für euch auch eine Kinderintensivabteilung dazugehört?
    Falls ja, schlage ich euch schonmal vor, den Weg zu googeln, den ihr dann zur Geburt zurücklegen müsst. Bei mir wären das über 30km. Es ist ein Krankenhaus, in dessen Obhut ich mich nur im allergrößten Notfall geben würde. Eltern, die in dieser Stadt wohnen, wählen zur Entbindung in der Regel andere Krankenhäuser dieser Stadt, die bezogen auf die medizinische Betreuung einen wesentlich besseren Ruf haben (aber eben keine Kinderintensiv).
    Wie würdet ihr da entscheiden? (Irgendwie bekomme ich so einen gewissen Unterton aus meinen Sätzen nicht raus. :ratlos: Sorry dafür. Eure Meinung interessiert mich jedenfalls wirklich.)
    @glashaus: Ich hoffe, ich entferne mich mit meiner Frage nicht zu weit von deinem Kernthema?
     
  • User 50283
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    30 März 2010
    #52
    Off-Topic:
    Dann finde ichs noch weniger gut, dass einige Frauen sich für das Geburtshaus entscheiden. Klar, geht mich nix an und so. Ich wäre zumindest sauer, wenn sich durch meine Geburt, die geplant außerhalb
    eines Krankenhaus stattfand, für mich irgendwleche Nachteile ergeben. Da wäre ich dann mal auf die Erklärung meiner Mutter gespannt. °~°
     
  • glashaus
    Gast
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    30 März 2010
    #53
    Nö, frag ruhig, Honigblume :smile:

    Off-Topic:
    Mich betrifft das Thema an sich ja eigentlich eh überhaupt nicht. Schwangerschaft in weiter Ferne und so. :smile:
     
  • User 18889
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    30 März 2010
    #54
    Ich wohne vom Krankenhaus mit Kinderintensiv 2 bis 3 km entfernt und würde logischerweise auch da entbinden. Es hat einen guten Ruf, ist dicht dran und hat alles, was für mich wichtig wäre.

    Ich kenne den Ruf der Krankenhäuser in meiner weiteren Umgebung durch die Arbeit und kann das entsprechend wohl recht gut beurteilen. Da würde ich trotzdem immer das Krankenhaus wählen, das die Intensiv hat. Nachdem ich eine Frau kenne, deren Kind gestorben wäre, wäre es nicht sofort auf der Intensiv versorgt worden, ist das für mich gar keine Frage.
     
  • User 20976
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    30 März 2010
    #55
    Keiner garantiert irgendwas. Auch bei Geburten im Krankenhaus gibts keine Garantie, dass alles gut geht.
    Da können auch sämtliche OPs belegt sein, der herbeigerufene Bereitschaftsarzt bleibt im Stau stecken, ... Nur denke ich: Was nützt es, sich alle möglichen Katastrophen auszumalen? Die meisten Geburten verlaufen meines Wissens so, dass kein Eingreifen durch Ärzte zwingend nötig ist. Meine Schwester vertraut ihrer Hebamme und deren Urteilskraft.

    Wenn andere Frauen sich in einem Krankenhaus auf jeden Fall besser aufgehoben fühlen - kein Problem, dann dürfen sie gern in der Klinik entbinden. Aber deswegen anderen werdenden Müttern Egoismus und fehlendes Problembewusstsein zu unterstellen, finde ich nicht in Ordnung.

    Off-Topic:
    Übrigens bin ich selbst ohne Schilddrüse auf die Welt gekommen - im Krankenhaus. Dass ich etwas trinkfaul war, wurde bemerkt, aber der Grund auch für andere Symptome zunächst nicht erkannt. Trotz Geburt und Betreuung im Krankenhaus wurde erst in meiner dritten Lebenswoche die Diagnose Hypothyreose gestellt und mit der Medikation begonnen. (Das war allerdings 1976, heute wird bei jedem Kind am dritten (oder vierten?) Lebenstag etwas Blut aus der Ferse abgenommen, um u.a. die Schilddrüsenwerte zu bestimmen.) Und auch nach Geburten im Geburtshaus stellen Eltern ihren Sprössling ja zu den üblichen Untersuchungen dem Arzt vor.
     
  • User 86199
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    30 März 2010
    #56
    So optimal hätte ich es auch gern. :smile:
     
  • glashaus
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    30 März 2010
    #57
    @Maria: Nur mal so aus Interesse: Was wären denn so "Qualitätsaspekte" nach denen du als Fachkraft so gucken würdest? Denke mal, man beurteilt da noch anders als ein Laie...
     
  • User 50283
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    30 März 2010
    #58
    Wenn möglich, umso besser. Von mir aus wären das dann geschätzt 500m Luftlinie, also ich erkenne die Umrisse der einzelnen Patientenzimmer von meinem Fenster aus klar und deutlich. Ich Glückliche, ich :zwinker:.
    Ich würde mich fragen, weshalb das Krankenhaus mit der Kinderintensiv so einen schlechten Ruf hat? Danach würde ich abwägen.

    Mir ist klar, dass im Normalfall alles gut geht. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen, wenns um Leben und Tod geht/gehen kann. Egal in welcher Situation, ich steh' aufs dritte Sicherheitsseil. Mir will nicht in den Schädel, wieso man das Risiko noch vergrößern muss. Sicher werden die betreffenden Damen dafür ihre Gründe haben, aber ich will nicht in ihrer Haut stecken falls doch mal was schief geht, was sich im KH hätte vermeiden lassen.
     
  • Beastie
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    30 März 2010
    #59
    ich glaub, es ging jetz ums krankenhaus und nich ums geburtshaus.

    wie es im geburtshaus is, weiß ich nich.

    ichhatte eine beleghebamme, also hab sie selber mitgebracht.
    wir haben 12 std nur gesessen und gewartet.. zwischendurch is sie dann mal nach hause, was essen, sich umziehen, duschen und so.
    is ja eh nix passiert und wenn wäre eine andere hebamme da gewesen.
    im grunde is dir das nachher, wenns dann soweit is, eh scheißegal, wer da is, hauptsache überhaupt wer
     
  • glashaus
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    30 März 2010
    #60
    Hui, hab grad mal geschaut, bei mir in der Großstadt gibts dazu die Uniklinik und auch die Kinderklinik, aber bei meinen Eltern auf dem Land müsste man mindestens 60 km fahren dafür.. :ratlos:
     

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