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  • ccllcc
    ccllcc (27)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Verliebt
    1 April 2011
    #1

    Glück im Unglück gehabt, doch mir gehts unheimlich schlecht.

    Vor 4 Monaten hatte ich einen schweren Unfall wo ich ein Bein Amputiert worden ist. Ich war drei Wochen im Koma. Meine Freunde haben alles für mich getan. Derzeit bin ich in Reha und komme gar nicht mehr mit allem klar. Ich hab vor jeden eine gute Maske aufgelegt damit die Leute keine Angst um mich haben. Jeden Tag tut mir alles weh und wenn ich meine Prothese sehe fang ich sofort an zu Weinen oder bekomm Gänsehaut. Gestern war eine Freundin von mir da in die ich lange Verliebt war, sie hat sich aber für einen Freund von mir entschieden seit dem sind wir eigtl. auch keine Freunde mehr. Seit dem bin ich nur noch schlecht drauf hab jetzt sogar meinen Besuch quasi rausgeworfen ohne ''tschüss'' zu sagen. Ich bin derzeit so aufgewühlt das ich überhaupt keine Lust mehr auf den ganzen scheiß habe was so passiert.
     
  • OnlyGirl
    OnlyGirl (22)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    0
    Es ist kompliziert
    1 April 2011
    #2
    Oh.. Das hört sich natürlich nicht so toll an.. Du solltest mit jemanden darüber reden... Denn; Reden hilft immer - du wirst sehen ! :smile: Vielleicht solltest du auch mit diesem Mädchen über deine Gefühle von früher reden..? Bist du dir denn überhaupt sicher, dass du nicht mehr in sie verliebt bist? Du solltest positiv denken! Es wird dir schwer fallen das zu glauben aber, es gibt Schlimmeres. Du solltest froh sein, noch atmen zu können. Denk auf gar keinen Fall, dass ich dir Vorwürfe mache, ich meine es nur gut, wirklich. Du solltest denken ''Es konnte mich auch schlimmer treffen!'' diese Einstellung könnte dir helfen.
    Du brauchst jemanden mit dem du reden kannst.

    Ich wünsche dir vom ganzen Herzen Glück und Freude !

    Denk positiv :smile2:
     
  • uwe2
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    1 April 2011
    #3
    ich finde, wenn einem ein so traumatisches erlebnis wiederfährt (jetz mal abgesehen von dem verlust der traumfrau) sollte man immer prophylaktisch den psychiater aufsuchen. das hat nichts damit zu tun, dass man verrückt ist oder werden könnte. aber du siehst ja, dass es dir zumindest so schlecht geht, dass du deine probleme mit anderen teilen möchtest. in der hinsicht wird dir eine fachkraft wesentlich besser helfen können als wir.

    alles gute für die zukunft! es kann nur noch besser werden :zwinker:
     
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    1 April 2011
    #4
    Ich würde dir auch zu psychologischer Hilfe raten, denn so einen Unfall mit so gravierenden körperlichen und seelischen Folgen, den verarbeitet man nicht mal eben so.
    Und es ist gewiss keine Schande, wenn man sich da einen Fachmann wendet.
     
  • User 4590
    User 4590 (34)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    nicht angegeben
    1 April 2011
    #5
    Wahrscheinlich war es keine so gute Idee, dass dich diese 'Freundin' besucht hat - du bist sowieso schon in einer schwierigen emotionalen Situation, und ganz offensichtlich haben dich der Besuch und die Erinnerung an die unerwiderten Gefühle nur noch mehr aufgewühlt. Umgib dich am besten erst mal nur mit wirklich guten Freunden, mit Leuten, deren Anwesenheit dir guttut und hilft.

    Du hast etwas Schlimmes erlebt und dein Leben hat sich auf einmal total geändert - in gewisser Hinsicht ist es 'normal', dass du weinst, deprimiert bist, dass es dir schlecht geht; du hast eine Menge zu verarbeiten. Ich kenne das, dass man dann anfängt, alles 'wegzulächeln' und dem Umfeld nicht zu zeigen, wie schlecht es einem geht; man will kein Mitleid, man will nicht, dass andere sich Sorgen machen, man denkt, man könne das schon alles mit sich allein ausmachen. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo die Fassade bröckelt, dann merkst du, dass du doch alleine nicht mehr klarkommst und ganz dringend Hilfe bräuchtest.

    Gibt es in deiner Reha-Einrichtung psychologische Beratung? Wenn ja - nutze sie. Auch wenn es dir schwer fällt, sprich mit jemandem darüber, wie schlecht es dir geht, lass dir helfen, mit dem Verlust deines Beines fertig zu werden.
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • simon1986
    simon1986 (32)
    Benutzer gesperrt
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    Verheiratet
    1 April 2011
    #6
    Zuerst mal hoffe ich ganz fest dass es dir bald wieder besser geht, auch körperlich.
    Du brauchst Zeit bis du über den schweren Unfall hinweg gekommen bist, und bis du dich mit den Folgen abgefunden hast. Ich verstehe auch dass du traurig bist. Ich kann dir nachfühlen dass du weinen musst wegen dem Verlust des Beins. Ich finde es gut wenn du deine Gefühle nicht unterdrückst und nicht für dich behältst.

    Wenn die eine Krise durch machst, ist professionelle Hilfe der beste Rat, den die die Andern schon gegeben haben.
    Sonst helfen am besten Menschen die einem nahe stehen. Freunde, Angehörige. Einfach Menschen die dich kennen und jetzt zu dir stehen.
    Wie ist das in der Reha-Klinik? Sind hier auch andere Patienten, z.B. in deinem Alter, mit denen du dich austauschen kannst?

    Ich wünsche dir viel Kraft und Geduld, die Zeit durch zu stehen, so schwer das für dich jetzt ist :knuddel:
     
  • ccllcc
    ccllcc (27)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    26
    0
    Verliebt
    2 April 2011
    #7
    es ist eine super reha klinik mit bester ausstattung! Doch Patienten in meinem Alter gibt es leider nicht. Auch andere Patienten mit dem gleichen Verlust gibt es nicht.
     

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