?

Glaubt ihr an Gott?

  1. JA

    56 Stimme(n)
    38,4%
  2. NEIN

    70 Stimme(n)
    47,9%
  3. JA! Sogar an mehrere

    4 Stimme(n)
    2,7%
  4. Hmm ... nur manchmal (in Notsituationen etc.)

    16 Stimme(n)
    11,0%
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
    941
    103
    7
    Verheiratet
    1 April 2004
    #101
    Hehe, wenn du mit Gott redest, ist das Glauben.
    Wenn Gott mit dir redet, ist das paranoide Schizophränie.

    Soviel zur Logik des Christentums.
     
  • Larkin
    Verbringt hier viel Zeit
    1.082
    121
    2
    nicht angegeben
    1 April 2004
    #102
    Na, ich will doch mal hoffen, dass ich nicht schizophren bin. Das fände ich dann doch störend.
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
    941
    103
    7
    Verheiratet
    1 April 2004
    #103
    Ja, ich auch.
    Und ich auch.
    Und ich erst recht.

    :zwinker:
     
  • Unicorn
    Unicorn (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    361
    101
    0
    vergeben und glücklich
    1 April 2004
    #104
    So, jetzt komm' ich... :zwinker: Erstmal ein paar Zitate (und ein grundsätzliches "Ja, ich glaube an Gott."):

    Ich bezeichne "ihn" auch lieber als "es", da ich nicht weiß, ob es überhaupt sowas wie ein Geschlecht hat. Bzw. wenn ja, welches.

    Jaja, die typische Atheisten-Aussage... *duck*
    Meine Sichtweise dazu (in Kurzform, schreibe ich gleich noch 'mal ausführlicher): Gott ist allmächtig, aber das zwingt ihn noch lange nicht, seine Allmacht auch einzusetzen. Gott ist durchaus an jedem einzelnen Menschen interessiert, muss aber deshalb nicht jedem in jeder Situation helfen - und ist daher für nichts verantwortlich. Erst recht nicht für Dinge (wie die von dir genannten außer AIDS), die die Menschen selbst verursacht haben.
    Stell' dir einen Wissenschaftler vor, der einen großen Käfig mit Mäusen vor sich hat (oder sonstwas) und schauen will, wie die sich so verhaten/
    entwickeln...

    Ich glaube, ich sollte mich 'mal mehr mit der Bibel beschäftigen, das könnte richtig interessant werden. :smile:
    Das entspricht im Grunde genau meinem "Gottesbild".

    Nö - ich jedenfalls nicht. Das irgendwas ist ein Irgendwas, nicht mehr und nicht weniger. Etwas, wovon ich mir kein "Bild" machen kann und will (nur davon, was es so tut bzw. kann), was ich persönlich aber als "Gott" bezeichne. So wie ich einen Tisch als Tisch bezeichne. Andere bezeichnen "Gott" eben als Allah, Aliens :zwinker: oder mehrere Götter.
    Muss ja nicht nur ein "Irgendwas" sein...

    Genau das. "Gott" ist ein Name, mehr nicht.

    Das sehe ich auch so. Die Naturwissenschaft kann vieles beweisen und erklären, aber bei vielen Dingen geht man auch von "Zufällen" aus - ich denke, dass zumindest das Leben auf der Erde (Bakterien im Wasser und so) nicht zufällig entstanden ist.
    Was wiederum nicht heißt, dass es nicht auch auf anderen Planeten Leben geben kann.

    Beides sehr wahr. :smile: Vor allem die Tatsache, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde, wird von vielen Atheisten ignoriert - und dass es sich um eine Art Märchenbuch handelt.

    Muss es jemanden oder etwas geben, der oder das Gott "erschaffen" hat? Warum?
    Menschen bestehen aus Molekülen, diese aus Atomen, die im Wesentlichen aus Elektronen/Protonen/Neutronen bestehen, die wiederum aus Quarks bestehen (ich hoffe, das stimmt so... :rolleyes: ). Müssen deswegen Quarks aus noch etwas Kleinerem bestehen? Kann es nicht einfach eine "kleinste Einheit" von allem geben - und genauso eine "größte Einheit"?
    Außerdem ist nicht gesagt, dass Gott die Welt und "das Himmelreich" erschaffen hat...

    Es gibt durchaus Menschen, die Gott spüren oder gespürt haben... und die haben nicht alle einen Knacks in der Psyche. :zwinker:
    Gott kann man ebensowenig beweisen wie Gefühle. Auf beides gibt es Hinweise, aber keiner weiß genau, was es ist.


    So, nun zu mir - soweit es nicht schon klar geworden ist. :zwinker:
    Ich glaube. Und zwar an eine höhere Macht, ein "Irgendwas", das ich persönlich als "Gott" bezeichne. Andere bezeichenen es anders. Vielleicht sind es auch mehrere/viele - dann bezeichne ich diese Gruppe als "Gott".
    Gott (= es) ist sowas wie ein Forscher: Es hat das Leben auf die Erde gebracht und schaut nun, wie es sich entwickelt. Und es ist allmächtig, setzt aber diese Allmacht nur ein, wenn die Gefahr besteht, dass das Leben auf der Erde ausgelöscht werden könnte. Was wiederum keine Garantie ist, dass es das immer tun wird... aber ich hoffe es. :zwinker:
    Niemand kann mir wissenschaftlich erklären, warum die Pest im Mittelalter irgendwann einfach aufgehört hat, sich weiter auszubreiten.
    Niemand kann mir wissenschaftlich erklären, warum die Amis und die Russen sich in der Situation der "Kuba-Krise" nicht ihre Atom-U-Boote aufeinander losgelassen haben.
    Niemand... usw.
    Von daher glaube ich, dass in solch brenzligen Situationen "es" eingegriffen hat.
    Das heißt auch, dass "es" für nichts verantwortlich ist, was mit den Menschen passiert - so böse das klingt: Es ist alles Zufall. Ob und wie du lebst oder stirbst, ist Zufall oder von dir selbst verschuldet.
    Allerdings interessiert "es" sich trotzdem durchaus für jedes einzelne Lebewesen auf der Erde und ist sicherlich "traurig" darüber, was die Menschen so mit "ihrer" Erde machen.
    Ich glaube an einen allmächtigen, liebenden Gott, daran, dass Jesus gelebt hat und an ein Leben nach dem Tod - das alles erscheint mir zumindest denkbar.

    Die christliche Kirche (und fast alle anderen Religionen) ist ein anderes Thema - religiöse Verblendung bzw. Fanatismus ist immer schlecht. Man sollte über alles, was die Kirche, der man angehört, verantwortet bzw. tut, nachdenken und kritisch sein. Aber insgesamt finde ich, dass die evangelische ("meine") Kirche viel Gutes tut und von daher ruhig unterstützt werden sollte.

    Noch ein Wort zur katholischen Kirche: Es gibt die "Kirche von unten", es gibt kritische und ökumenisch gerichtete Menschen - zum Glück auch immer mehr. :smile:


    Liebe Grüße vom sich die Finger wund tippenden :zwinker: Fabeltier
     
  • Jungmann89
    Jungmann89 (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    8 April 2004
    #105
    wow! Gott kann ein interesannteres Thema sein wie man glaubt ... obwohl ich garnicht an gott glaube würde mich auch noch was inetressieren:

    Wenn man beweisen könnte, dass es keinen "GOTT" gibt (weis zwar nicht wie das gehen sollte ... aber das ist jetz nicht gefragt) ... würdet ihr dan nochimmer an "GOTT" glauben?
     
  • Bruci
    Gast
    0
    8 April 2004
    #106
    Ich glaube an Schicksal.

    An Goot glaube ich nicht und deswegen weiß ich auch nicht wie man Goht schreibt und schreibe Godd immer anders :tongue:

    Na scherz beiseite! Gegen die Kirche habe ich im allgemeinen nichts, denn ich denke das die Welt nicht das wäre was sie ist wenn es die Kirche nicht gegeben hatte bzw. geben würde. Hingehn tu ich trotzdem net (zeitverschwändung :tongue: & ich bekomm da immer Nasenlaufen - nennt man das so? Ich weiß nicht)

    Joar :smile: Mein letzter Beitrag für heute.

    GUTE NACHT AN ALLE DIE ES NOCH HEUTE ODER SAGEN WIR GENEREL ABENDS LESEN :cool1:
     
  • Jungmann89
    Jungmann89 (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    67
    91
    0
    Single
    8 April 2004
    #107
    Die Kirche hat nicht nur gute Taten vollbracht!!!
    Stichwort: Hexenverbrennung!!
    Zum glück gibts das nicht mehr ... aber trotzdem
     
  • Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
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    51
    vergeben und glücklich
    8 April 2004
    #108
    Vor ein paar Tagen hab ich bei Shortnews.de folgendes gelesen:
    "Wissenschaftliche Wahrscheinlichkeitsrechnung: Gott existiert zu 67 Prozent"

    Original isses aber von bild.t-online :wuerg:

    naja...ich schreib trotzdem mal die Meldung hier rein und lass das daweil unkommentiert im Raume stehen. Soll sich jeder selbst drüber ein Bild machen

    "Der 48 Jahre alte amerikanische Forscher Stephen Unwin hat nun nach einer wissenschaftlichen Wahrscheinlichkeitsrechnung die Existenz Gottes zu 67 Prozent nachgewiesen.
    Vor rund 200 Jahren hatte ein Mathematiker namens Thomas Bayes (1702–1761) die Formel P(G/E)=A.P(G).P(E/G) aufgestellt.
    Hierbei bewertet man verschiedene Faktoren der Menschheit wie Barmherzigkeit, Hass, Umweltkatastrophen, sowie wundersame Heilungen von Menschen mit Prozentzahlen. Laut der Rechnung von Unwin kam nun das Ergebnis von 67 Prozent heraus."


    greetz, der Scheich
     
  • Cumulus
    Cumulus (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    155
    101
    0
    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #109
    Wenn es einen Gott gibt, müsste er allmächtig sein.

    Allmacht ist aber ein Widerspruch in sich. Wenn man will kann man das auf die Tatsache, dass Gott keinen Stein erschaffen kann, den er nicht selbst heben kann, reduzieren.

    Außerdem widerspräche das so ziemlich sämtlichen physikalischen Gesetzen die wir haben. Allmacht verträgt sich nämlich nciht mit dem Energieerhaltungssatz.... Und der ist einfach zu geil, um nicht zu stimmen.
     
  • Rusix
    Gast
    0
    9 April 2004
    #110
    Hi erstmal!

    Also ich glaube an Gott. Besser: Ich weiß es gibt Gott!

    Was heißt eigentlich: "Ihr glaubt an etwas was ihr nicht gesehen, gehört oder gefühlt habt?" Manche von euch sprechen schon für die Allgemeinheit. Mann muss sich erstmal dafür öffnen! Ich war damals genau so kritisch wie einige von euch. Doch das hat sich gewaltig geändert...

    Gott schickt uns genügend Zeichen damit wir glauben können. Mann muss sie nur sehen Freunde. Wenn mann von vornherein alles göttliche ablehnt, braucht mann sich nicht wundern, wenn mann "seine" Zeichen nicht sieht. Denn genau das will Gott! Er möchte sehen wer sich bewährt und wer nicht. Hätte Gott gewollt das wir alle "gläubig" sind hätte er uns so erschaffen. Doch das hat er nicht.

    Was hat mann davon wenn mann an Gott glaubt? Fragt mal die Gläubigen was sie davon haben. Sie werden dir genug Antworten geben können... Hier hast du eine Antwort:" Im grunde ist jeder Mensch allein. Mann wird alleine geboren und mann stirbt alleine. Ist das nicht irgendwie traurig? Solltest du aber an Gott glauben, wirst du niemals alleine sein. Jeder von uns hat Geheimnisse über die mann mit keinem reden kann. Mit Gott schon... Er kennt sie nähmlich alle!

    Wenn ihr euch die Religiösen Schriften (Bibel, Koran, Tora) durchgelesen habt ist das doch klar, oder? Schonmal was vom Jenseits gehört? Ihr habt recht, wenn ihr sagt das könne mann nicht beweisen. Aber beweist mir mal das Gegenteil. Oder war einer von euch schon mal tot?

    Genau darum geht es doch. Entweder mann glaubt ans Jenseits oder nicht? An Gott glauben, heißt ans Jenseits glauben.

    Vielleicht ist das Leben im Diesseits nur ein Spiel...
    So viele unschuldige Menschen sind im Verlauf der Geschichte umgekommen. Aber vielleicht ergeht es ihnen im Jenseits dafür umso besser...
    So viele ungerechte und kriminelle Menschen haben ein langes und erfülltes Leben. Vielleicht leben sie aber nur solange damit sie sich nochmehr versündigen. Vielleicht werden sie im Jenseits dafür aufs übelste bestraft...
    Wer kann das schon genau sagen?

    Entweder mann glaubt oder mann glaubt nicht. Ich würde lieber sagen: "Entweder mann sieht oder mann ist blind!"

    Es lässt sich wohl kaum leugnen das die religiösen Schriften von Menschen geschrieben wurden. Die frage ist doch: "Wer hat diese Menschen inspiriert!"

    Und dann das leidige Thema Kirchen etc, die alles nach ihren Wünschen auslegen. Wer an Gott glaubt brauch keine Kirche oder ähnliches! Wieviele unschuldige Menschen sind aufgrund dieser "Institutionen" gestorben? Ich glaube mehr muss mann dazu nicht mehr sagen, oder?

    Und eines möchte ich noch wirklich gerne loswerden. Um über Gott zu reden und zu spekulieren müsste mann doch wenigsten seine Schriften gelesen haben. Und das ohne irgendwelche Vorurteile. Vieles erklärt sich nämlich schon beim lesen. Ihr werdet sehen, es ist viel Wahrheit drin...

    Ich halte übrigens nicht davon wenn sich jeder sein eigenes Bild von Gott macht und dann behauptet mann glaube an ihn. Das Bild Gottes wird somit nämlich deformiert. Wie oft habe ich folgendes schon gehört:"Ich glaube an "einen" Gott." Ja, aber an welchen? Vielleicht hat Hitler damals ja auch an "einen" Gott geglaubt! Ich hoffe ihr versteht was ich damit sagen will...

    P.S
    Ich wollte jetzt keinem von euch auf die Füße treten. Jedem das seine... :zwinker:
     
  • Dasding
    Dasding (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    205
    103
    1
    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #111
    Gut, dann erklär mir doch mal bitte wie Du entstanden bist (nicht Zellteilung und son sch.) ich meine vielmehr, was Du glaubst woher Du Deine Persönlichkeit hast, Deine Aura die Dich umgibt, die aus Deiner fleischigen Hülle erst ein fühlendes Wesen macht? Gibts hierfür eine wissenschaftliche Erklärung? NEIN, die gibt es nicht.
    Anderes Beispiel, keineswegs an den Haaren herbeigezogen:
    Es gibt Unfallopfer, die für einen Moment bereits tot waren und ins Leben zurück geholt wurden. Die Geschichten über Details passen auffällig oft zusammen. Zufall? Wer weiss... Immerhin hat jeder behauptet, er habe ein weisses Licht gesehen und habe über sich selbst geschwebt. Lüge? Wohl kaum, bei sovielen Erzählungen von sovielen Unfallopfern.
    Ich habe es zu meinem Hobby gemacht das Internet auch zu nutzen um mehr über das Thema herauszubekommen. (2 Jahre) Klar Du bekommst auf keiner Website eine Seite angezeigt wo steht ES GIBT GOTT, WEIL usw... aber es gibt sehr viel Infomaterial von betroffenen, die dem Tode bereits ins Auge geschaut haben und ich kann Dir versichern, nach dem Tod geht es weiter, wie, in welcher Form und ob es so was wie Gott gibt, ist eigentlich nebensache, aber Deine Seele wird weiterleben.
    Eines meiner besten Funde übers Web war eine medizinische Geschichte von Spanien. Eine alte Frau lag im Sterben im Hospital. Sie wog vor Ihrem Tode exakt 67,34 kg. Sie hatten die Frau samt dem Bett auf einer grossen Waage. In dem Moment, als die Frau starb, verlor Ihr Gewicht exakt 1,41 kg. Nun frage ich Dich, wo sind die hin? Weisst Dus? Jedenfalls liegt der "Verdacht nahe", dass es sich hierbei um die Seele handelt, die Ihren Körper verlassen hatte.
    Ich bin zwar kath. getauft, glaube aber nicht direkt an einen bestimmten Gott. Vielmehr weiss ich es sicher, dass das Leben mit dem Tod nicht aufhört. Ich kann so besser mit meinem eigenen Leben umgehen und sehe beruhigter vorwärts. Du kannst denken, von mir aus was Du willst. Aber vielleicht schaffst Du es ja auch mit Deiner negativ Einstellung diese doch sehr überzeugenden Punkte niederzureden. Ich jedenfalls bin von all dem hier überzeugt und daran halte ich für mich fest. (Tastatur raucht, höre jetzt auf)

    Dasding
     
  • Bruci
    Gast
    0
    9 April 2004
    #112
    Hab ich doch garnicht gesagt, das die Kirche nur gute Taten vollbracht hat!
    Ich hab nur gesagt, das die Welt nicht das wäre was sie ist, wenn es die Kirche nicht gegeben hätte.
     
  • richipfadi
    richipfadi (43)
    Verbringt hier viel Zeit
    114
    101
    0
    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #113
    ich glaube nicht an gott (aja so ein thema gab es schon mal, aber ist eh wurscht), ich bin realist und glaube an die Naturwissenschaft

    Die Kirche ist noch schlimmer - die katholische - finde es noch immer absurd, z.B. wenn ein Pfarrer über sexuelles verlangen etc. redet oder vor einer Hochzeit dem Ehepaar in einem Gespräch Ratschläge über das Leben in einer Ehe gibt, juhu, das ist ja so wie wenn ein Nichtschwimmer einen Schwimmer Schwimmunterricht gibt.

    Gehört nicht ganz dazu, wir hatten in einer Nachbargemeinde einen Pfarrer, der hat zum 50er nach der Messe eingeladen, wie die Gemeinde versammelt war, steht er auf und sagt, darf ich meinen 22 Jahre alten Sohn links von mir und meine 18 Jahre alte Tochter rechts von mir vorstellen, und gegebüber sitzt meine Freundin die ich nächste Woche heirate, und somit mein Amt niederlege.
    Dieser Mann wurde von den Pfarrangehörigen und sogenannten Freunde ab dann "verachtet" -etwas zu krass - ausgedrückt, obwohl er sich nicht verändert hat mit dem Satz ganz im Gegenteil.
    Und da will mir jemand sagen, dass die Katholische Kirche eigendich nicht auch eine große Sekte ist????
     
  • Eric Draven
    0
    9 April 2004
    #114
    "Als Zarathustra alleine war, sprach er als zu seinem Herzen: "Sollte es denn möglich sein ! Dieser alte heilige hat in seinem Walde noch Nichts davon gehört, dass Gott todt ist!"

    :grin:
    Ich denke, Friedrich Nietzsche hat eine sehr intressante Einstellung zum Thema Kirche und Gott.

    Für Intressierte:

    - Hiermit bin ich am Schluß und spreche mein Urteil.
    Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die
    christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die
    je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist
    mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat
    den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption
    gehabt. Die christliche Kirche ließ nichts mit ihrer
    Verderbnis unberührt, sie hat aus jedem Wert einen
    Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder
    Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht.
    Man wage es noch, mir von ihren »humanitären« Seg-
    nungen zu reden! Irgendeinen Notstand abschaffen
    ging wider ihre tiefste Nützlichkeit: sie lebte von Not-
    ständen, sie schuf Notstände, um sich zu verewigen...
    Der Wurm der Sünde zum Beispiel: mit diesem Not-
    stande hat erst die Kirche die Menschheit bereichert!
    - Die »Gleichheit der Seelen vor Gott«, diese Falsch-
    heit, dieser Vorwand für die rancunes aller Niedrig-
    gesinnten, dieser Sprengstoff von Begriff, der endlich
    Revolution, moderne Idee und Niedergangs-Prinzip
    der ganzen Gesellschafts-Ordnung geworden ist - ist
    christlicher Dynamit... »Humanitäre« Segnungen des
    Christentums! Aus der humanitas einen Selbst-Wi-
    derspruch, eine Kunst der Selbstschändung, einen
    Willen zur Lüge um jeden Preis, einen Widerwillen,
    eine Verachtung aller guten und rechtschaffnen In-
    stinkte herauszuzüchten! Das wären mir Segnungen
    des Christentums! - Der Parasitismus als einzige Pra-
    xis der Kirche; mit ihrem Bleichsuchts-, ihrem »Hei-
    ligkeits«-Ideale jedes Blut, jede Liebe, jede Hoffnung
    zum Leben austrinkend; das Jenseits als Wille zur
    Verneinung jeder Realität; das Kreuz als Erkennungs-
    zeichen für die unterirdischste Verschwörung, die es
    je gegeben hat - gegen Gesundheit, Schönheit, Wohl-
    geratenheit, Tapferkeit, Geist, Güte der Seele, gegen
    das Leben selbst...
    Diese ewige Anklage des Christentums will ich an
    alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt - ich
    habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu ma-
    chen... Ich heiße das Christentum den einen großen
    Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den
    einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel gif-
    tig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist - ich heiße
    es den einen unsterblichen Schandfleck der Mensch-
    heit...
    Und man rechnet die Zeit nach dem dies nefastus,
    mit dem dies Verhängnis anhob - nach dem ersten
    Tag des Christentums! - Warum nicht lieber nach
    seinem letzten? - Nach heute? - Umwertung aller
    Werte!
    [Friedrich Nietzsche: Werke und Briefe: 61-62, S. 5. Digitale Bibliothek Band 31: Nietzsche, S. 7946 (vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 1235) (c) C. Hanser Verlag]
     
  • kell
    Verbringt hier viel Zeit
    117
    101
    0
    Single
    9 April 2004
    #115
    Man kann das mit dem "Tunnel" auch anderes erklären. Da sich die Iris beim sterben sehr stark zusammen zieht und da durch das Licht mit einer Höheren Intensität in den Augapfel eindringt entsteht dieser "Tunnel".

    Die Sache mit dem Gewicht der Frau kann man auch so erklären das die Seele wie du schon gesagt den Körper verlassen hat. Dabei muss die Seele aber nicht in ein Jenseits übergehen.
    Es kann ja auch sein das die Seele in einen anderen Körper übergegangen ist, Reinkarnation.

    Und ich glaube an das Schicksal(Nordische/Germanische Mythologie).
     
  • Cumulus
    Cumulus (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    155
    101
    0
    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #116
    "..und es bleibt ja immer noch Gott, wenn man sonst niemand hat" - genau.
    Ich glaube, Gott ist eine Hilfskonstruktion für Menschen, die zu wenig Selbstvertrauen und/oder zu wenig Freunde haben.

    Im Zusammenhang mit er Erwähnung von Hitler eine Zeile vorher ist das jetzt aber :würg:

    Dass viel wahres in der Bibel steht ist kein Wunder- die zehn Gebote zum Beispiel ergeben sich einfach aus dem gesunden Menschenverstand, das hat mit christlich oder göttlich inspiriert nix zu tun. Das sind einfach Regeln, die das Zusammenleben mehrerer Menschen einfacher gestalten. Um darauf zu kommen, muss man nur kurz nachdenken und braucht keine göttliche Inspiration.

    Und um diese Regeln durchzusetzen, hat man sie eben in ein "verbindliches" Buch geschrieben.


    PS: Hätte nicht gedacht, dass es noch so viele Blinde gibt (um mal christliche Terminologie zu benutzen) - Verblendete, die an Gott glauben und vor der Realität die Augen verschließen. (Oh, Du hast grad eine gehässige Antwort ein den Finger die Du tippen willst? -komisch, ging mir genauso, als ich blind genannt wurde. Ich HASSE diese überhebliche arrogante "wir werden gerettet und ihr kommt in die Hölle"-Gehabe.

    Wenn Es einen Gott gibt der Leute die so denken und reden in den Himmel kommen lässt, und intelligentere, aber kritische Menschen in die Hölle - dann will ich mit ihm nix zu tun haben, danke nein.
     
  • Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
    974
    113
    51
    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #117
    ich auch nicht! Vorallem was man hier schon alles gehört hat!!! Tamagotchis etc...pah!

    Und irgendwer hat auf den ersten Seiten irgendwo behaupetet: "Ja wenn ich an Gott glaube, dann nur an so einen wie aus dem Film blabla..." (Morgan Freeman kA was das für ein Film war).

    Es ist echt traurig. Gott ist anscheinend nicht "cool" genug für die Leute, dass sie sich immer ein anderes Bild machen müssen. Er ist nur dann "in", wenn er total weiß gekleidet ist und ein Schwarzer ist, oder vielleicht eine Frau (à la God is a Girl???) oder noch besser: God is DJ :mad: :wuerg:

    Ich halte überhaupt nix davon, dass Leute behaupten, sie glauben nur an Gott aber dafür muss er so oder so aussehen. Das ist lächerlich. Was soll das darstellen? Sozusagen der Neo-Glaube?? Kirche ist uncool, der Papst ist ein Sack, Gott ist ein Dealer und Heaven is a Halfpipe?? :angryfire :angryfire

    greetz, der Scheich
     
  • Rusix
    Gast
    0
    9 April 2004
    #118
    Das geht nochmal an Cumulus. Das Gott eine Hilfskonstruktion für Menschen ist, die zu wenig Selbstvertrauen oder Freunde haben ist aber bissel weit hergeholt, oder? Finds irgendwie witzig, denn ich hab ne menge Selbstvertrauen. Mehr als viele andere Leute die ich so kenne. Genaugenommen falle ich mit meinem Selbstvertrauen sogar auf! Und Freunde habe ich auch mehr als genug...

    Nochmal zu "jedem das seine." Hab ne Menge Freunde die nicht an Gott glauben. Es sind sogar die meisten. Und ich akzeptiere sie so! Habe damit kein Problem. Manchmal rede ich mit ihnen über Gott. Und ich muss immerwieder feststellen das sie in wirklichkeit Angst davor haben an Gott zu glauben. Sie haben Angst vieles aufgeben zu müssen. Könnte mann denen doch irgendwie klarmachen, dass sie dafür umso mehr zurückbekommen...

    Mit der Aussage "es steht viel Wahres in der (Bibel, Koran, Thora)" waren nicht die 10 Gebote gemeint. Ich bezweifele sehr stark, dass mann nur kurz nachdenken muss um solche Bücher zu schreiben. Es steht noch viel mehr wahres in den Büchern. Viel, viel mehr... Bitte nicht spekulieren, sondern ohne Vorurteile lesen!

    Nicht das ihr mich falsch versteht. Mit "blind" meine ich nicht das mann gleich dumm, verstockt oder ähnliches ist. Ich meinte damit - entweder mann ist für Gottes Zeichen offen oder nicht. Und da ich gläubig bin, nenne ich es für mich einfach blind. Blind = blind für Gottes Zeichen!

    Habe übrigens niemals behauptet - "ich komme in den Himmel und du nicht." Sowas könnte ich niemals aussprechen. Und ein wahrer Gläubiger könnte sowas auch nicht sagen. Woher sollen wir das wissen. Wir können nur versuchen Gott zu gefallen. Ich gebe mir jeden Tag Mühe um Gott nicht zu enttäuschen und hoffe das er sich meiner erbarmt...

    Ach, und ich bin bestimmt kein ultrakorrekter Typ. Bin genauso wie meine Freunde. Mit dem Unterschied, dass ich an Gott glaube...
     
  • Cumulus
    Cumulus (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    155
    101
    0
    vergeben und glücklich
    9 April 2004
    #119
    Kann ich nicht wirklich beurteilen, ich hab nur geschrieben wie es mir vorkommt.

    Ich wollte einfach nur darauf hinaus, wo dieser Satz gestanden hat. Nämlich über dem Tor eines der großen KZs - ich weiss grad nicht welches es war. Da fand ichs etwas merkwürdig, sich im Satz vorher auf Hitler zu beziehen. War aber offensichtlich nichtmal bewusst...

    Von "kurz nachdenken" hab ich auch nicht geredet. Die Bibel ist ja im Laufe von buchstäblich tausenden Jahren entstanden. Kein Problem, das "selbst" zu machen, ohne göttliche Hilfe. Nur wieder eine Frage des selbst- bzw. Menschvertrauens. Du hast keine gute Meinung von der Menschheit, wenn Du ihr in ihrer Gesamtheit die Fähigkeit absprichst, im Laufe von roundabout eintausend Jahren ein so schlichtes (Märchen-)Buch wie die Bibel zu schreiben.
    Die griechische und/oder römische Mythologie hat mindestens ebenso eine Qualität wie die Bibel. (Rauben, Morden, Vergewaltigen, Intrigieren und ein paar Heldentaten...)

    Das war auch nicht auf dich bezogen. Es gibt aber eine Menge Leute die so reden und denken.
     
  • Mummelchen
    Gast
    0
    18 April 2004
    #120
    ja ich glaub an Gott
    Aussehen-> hey..ich bin Katholik....man soll sich kein Bild Gottes machen:smile2:
     

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