• Bruci
    Gast
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    2 März 2004
    #21
    Zitat aus James Bond: Goldeneye

    Eric:"Die hälfte von allem ist Glück"
    James:"und der rest?"
    Eric:"Schicksal!"

    --------------------------------------

    Also manchmal kommt es mir so vor als kommt alles so wie es kommen soll! Aber trotzdem glaub ich nicht dran :smile:
    Denn wenn es mir mal so vorkommt als wäre es schicksal... ja das kommt par mal vor... Millionen mal aber nicht. Also ist Schicksal in dem Fall zufall! Jawohl! ganz schön kompliziert! aber nun gut!
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    2 März 2004
    #22
    Ich glaube bis zu einem gewissen Grad an Schicksal. Ich glaube, dass das Leben in seinen groben Zügen vorbestimmt ist, man es aber durch eigenes Handeln durchaus lenken und beeinflussen kann. Ich denke auch, dass alles aus einem gewissen Grund geschieht, jedoch kennen wir den meist nicht :zwinker:
     
  • ProxySurfer
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    2 März 2004
    #23
    Hier mal ein erfundenes Beispiel:
    Ich bin um 8 Uhr zu einem Bewerbergespräch eingeladen. Bei meinem Wecker ist aber zufällig nachts die Batterie verbraucht, er klingelt nicht, ich verschlafe. Dadurch komme ich viel zu spät. Ich hätte meinen Traumjob bekommen, aber den kriegt nun ein anderer. Mein Leben wird fortan ganz anders verlaufen.
    Nennt man das nun Zufall oder Schicksal? Ich sage: (blöder) Zufall. Denn welche höhere Macht läßt denn einen Wecker nachts stehenbleiben??? Das ist doch Schwachsinn.
     
  • Mike15
    Mike15 (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    3 März 2004
    #24
    Erstmal danke für die vielen Antworten!
    Also ich persönlich glaube, dass es Schicksal auf jeden Fall in einer gewissen Weise gibt.
    Es gibt ganz einfach Dinge, die kann man nicht beeinflussen, und wenn man sich auf vden Kopf stellt! Sicher ist jeder im großen und ganzen selber verantwortlich für den Verlauf seines Lebens, aber ich denke es gibt gewisse Dinge (Lebensschranken, -Abgrenzungen), die man nicht beeinflussen kann. Wenn man jetzt z.B. nichtsahnend in ein Flugzeug nach sonstwohin steigt und das stürzt ab, dann ist das weder eigenes Verschulden noch sont irgendwas, da kann man einfach nichts dagegen machen und es sollte einfach so sein. Wenn man das Flugzeug knapp verpasst sollte es eben nicht so sein! Schicksal ist für mich also ganz einfach "unbeeinflussbares" Ich denke auch, dass alles was passiert einen Sinn hat, warum sollte es denn sonst passieren?
    Nun, das denke ich auch nicht! Bis zu einem gewissen Punkt kann jeder Mensch sein Leben selbst bestimmen, aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt.
    Besser hätte mans (fast) nicht formulieren können!
    Da kann man sich natürlich drüber streiten, man hätte ja theoretisch neue Batterien reintun können... aber ich denke auch in so einem Fall sollte es eben einfach so sein, du solltest in diesem Fall einfach nicht diesen Weg einschlagen.
    Das klingt vielleicht in manchen Situationen blöd und gefühllos, aber ich denke es kann einem schon auch helfen, wenn man sich fragt, "warum..."
    Natürlich schaut dir da keine "höhere Macht" beim schlafen zu, um irgendwann den Finger auszustrecken und die Uhr stehen bleiben zu lassen!

    Darum sollte man es einach nehmen, wies kommt, denn es hat einen bestimmten Grund warum es so kommt. So denke ich mir das jedenfalls und es hat mir auch schon geholfen, Rückschläge wegzustecken...
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
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    3 März 2004
    #25
    Ja, alles was darüber hinausgeht wird von anderen Menschen oder äußeren Umständen bestimmt.
    Nehmen wir dein Flugzeugbeispiel:
    Wenn es abstürzt, kann der Passagier nix dafür, aber entweder ist dann ein anderer Mensch dafür verantwortlich oder es lag an äußeren Umständen. Und die werden nicht von einem Überwesen kontrolliert, sondern entstehen durch physikalische und logische Zusammenhänge.

    Das hat nichts mit Schicksal im biblischen Sinne zu tun.
    Das ist einfach nur die harte Realität.

    Und erzähl mir nicht, dass das Ganze dann einen Sinn ergeben soll.
    Es ergibt nur eine mögliche Zeitlinie. (und zwar unsere) Wäre mein Großvater noch am Leben, hätten wir eine andere Zeitlinie, aber es gäbe keinen Unterschied, in der Sinnhaftigkeit der Zeitlinien. Sie könnten beide parallel existieren. Das hat nichts mit Schicksal zu tun, sondern nur mit der Einwirkung der Umwelt auf uns.
     
  • LadyEttenna
    0
    3 März 2004
    #26
    Ich denke "Schicksal" ist einfach die einzige Antwort und manchmal ansatzweise tröstende, wenn wir uns im Leben die Frage stellen: WARUM?
    Wenn es einfach keine Erklärung oder befriedigende Antwort auf diese Frage gibt und man sich einfach nicht mit dem Geschehenen abfinden kann und will,aber es letztendlich doch muß....z.B. bei Unglücksfällen wie Tod (das es irgendwann mal so ist, ist mir klar, ich mein hier eher z.B. in jungen Jahren oder durch Krankheit )....schlimme Erkrankungen....Behinderungen...

    Es heißt ja auch, man fügt sich dem Schicksal und das kann man sich eben nicht immer selbst aussuchen oder beeinflussen....meiner Meinung nach.
     
  • eniT
    Gast
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    3 März 2004
    #27
    damit sowas nicht passiert kann man sich 2 wecker stellen, und/oder vorsichtshalber neue batterien rein tun

    ist also ganz klar nen eigener fehler, aber es ist ja typisch menschlich die schuld erstmal überall anders zu suchen außer bei einem selbst (zwinker @mandalea)
    (nen blöder zufall ist es allerdings in der tat, und da wieder zu sagen es wäre vorbestimmt oder ähnliches find ich - sorry - schwachsinn, kann man ja auch wissenschaftlich exakt belegen wiesos nich geklingelt hat ^^)

    @taschentuch und mandelea: grob gesehen ist es wohl die richtige einstellung, falls es eine richtige gibt, jedenfalls find ich sie auch gut, allerdings seh ich es so, dass wenn man mit ich sag mal 22 noch nie ne freundin hatte das eigentlich nur ne ausrede ist fürs eigene versagen...ich selbst seh mich in der beziehung als versager und lass deshalb nicht alles wies ist und warte bis mir das unendliche glück in den schoß fällt sondern tue was dafür (also styling, körperbewusstsein, auftreten verbessern usw.)
     
  • Mandalea
    Gast
    0
    3 März 2004
    #28
    Also was ich zu diesem Thema noch sagen möchte:

    Die meisten Menschen denken ja grob gesehen erstmal logisch, physikalisch… Klar, wenn die Batterie im Wecker leer ist, Pech gehabt das passiert…ist meiner Meinung nach auch durch äussere Einflüsse logisch zu erklären… Man kann sich dabei natürlich nach dem „Wieso gerade heute?“ fragen…hat aber nicht unbedingt was mit Schicksal zu tun (oder nur im weitesten Sinne)

    Aber es gibt so viele Dinge, die wir, weil wir sie einfach nicht erklären können, unterdrücken oder nicht weiter darüber nachdenken… Die Menschen haben vieles verändert auf dieser Welt, aber sie haben auch viel verloren… zum Beispiel die natürliche Gabe, etwas zu glauben was man nicht sehen oder erklären kann. Damit meine ich nicht zwangsläufig Gott…

    Aber es gibt genug Dinge, die rein logisch physikalisch nicht möglich sind!



    Okay…sorry wenn ich vom Thema abgeschweift bin...:blablabla :zwinker:
     
  • ProxySurfer
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    3 März 2004
    #29
    Gut, man könnte sich 2 Wecker stellen damit einer klingelt, oder 2 Züge früher fahren falls einer Verspätung hat - aber gerät man da nicht in Gefahr, in ein überhöhtes perfektes Sicherheitsdenken zu verfallen? Außerdem geht das nicht immer - gegen eine Krankheit oder Verlust eines Menschen kann man sich nicht versichern.
     

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