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  • Dreaming
    Dreaming (29)
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    nicht angegeben
    15 Juni 2008
    #1

    Große Liebe vs Mutterliebe

    Hi

    Wollte euch mal fragen, wie ihr die beiden Arten von Liebe differenziert. Welche ist stärker? Sind sie überhaupt vergleichbar? Geht die Liebe zu einem Kind über die Liebe zu einem Mann (bzw. einer Frau? Engt die eine die andere ein? ...

    Glaubt ihr eine Mutter würde sich immer für ihr Kind entscheiden, hätte sie die Wahl?
    Reicht die große Liebe dafür nicht? Das Kind hat ja noch sein Leben vor sich. Welche Gründe gibt's dafür?


    so mfg Dreaming
     
  • Shiny Flame
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    Verlobt
    15 Juni 2008
    #2
    Natürlcih würde eine Mutter sich immer für ihr Kind entscheiden... Ich weiß gerade nicht so genau, was für ein Szenario du da vor dir hast. Ich meine, ein Kerl, der zu mir sagt: Gib dein Kind in ein Heim oder zu deinen Eltern, damit du ganz für mich da bist - der würde sich disqualifizieren, aber so was von! (Habe noch kein Kind, bin aber Tochter einer einstmals alleinerziehenden Mutter und bin absolut sicher, dass ich mich so entscheiden würde! Wenn mein Kind noch minderjährig ist und alles.)

    Oder hast du ein Szenario vor dir, wo das Kind zur Mutter sagt: "Wenn du mich liebst, wirst du nicht mit dem und dem zusammen kommen?"

    Ist beides kompletter Schwachsinn in meinen Augen. Liebe wird mehr, je mehr man davon gibt. Ein Mensch, der viel Liebe in sich hat, wird dadurch für mich attraktiver. Und man kann Liebe nicht vergleichen. Einem Kind gegenüber fühlt man beschützende Liebe, und so etwas hat natürlich irgendwie Vorrang, so lange das Kind abhängig ist. Und einem Mann gegenüber fühlt man partnerschaftliche Liebe, und die braucht man auch, um ein vollständiger Mensch zu sein.

    Also, ich würde nicht akzeptiert werden, vor so eine Entscheidung gestellt zu werden. Liebe ist Liebe, und Liebe hat viele Gesichter. Selbst Freundschaft ist etwas wie Liebe. Eifersucht und "Du musst dich entscheiden" ist immer Schwachsinn und feige.
     
  • tinchenmaus
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    nicht angegeben
    15 Juni 2008
    #3
    Hm... willst du da auf was bestimmtes raus?

    Wäre ich Mutter würde ich mich sicher für mein Kind entscheiden als für einen Mann.
    Aber da kommt natürlich die Frage auf, wie man überhaupt in eine solche Situation gelangt damit so eine gewaltige Entscheidung fällig ist...
    Und eigentlich kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es da so große Differenzen geben kann,
    wenn es jetzt wirklich um eine Mutter geht die sich zwischen ihrem Kind und einem Mann entscheiden soll (ist es denn so?).
     
  • Flickflauder
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    Verheiratet
    15 Juni 2008
    #4
    Ich sags mal so...
    Für meine Kinder würde ich mein Leben geben. Da müsste ich nicht mal darüber nachdenken. Insofern ist diese Liebe nicht vergleichbar mit einer Liebe zum Partner und ist, so sehe ich das jedenfalls, stärker.
     
  • User 25480
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    vergeben und glücklich
    15 Juni 2008
    #5
    Ohne einen Hintergrund zu kennen........., man kann das nicht miteinander messen. Für sein Kind würde man, wenn nötig, bis ans Ende der Welt gehen, oder sogar sein Leben geben.

    Die Liebe zu seinem Kind ist eine völlig andere, als die Liebe zu seinem Partner. Man sollte allerdings nicht versuchen, die Mutter unter Druck zu setzen oder sie vor die Wahl stellen, Kind oder Partner. Ich denke, das könnte leicht nach hinten losgehen.

    Aber wie gesagt, das kann man nicht pauschalisieren. Ein paar mehr Informationen würden vielleicht helfen, damit man versuchen kann, dir mit einem Rat zu helfen :zwinker:
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    15 Juni 2008
    #6
    Theoretisch gesehen soll Mutterliebe die bedingungsloseste Liebe sein die es unter allen Arten von Liebe gibt. Daraus folgt, dass die große Liebe dahinter folgt. Da Liebe aber nichts Greifbares ist, ist ein Vergleich natürlich nicht das sinnvollste. Aber wir Menschen haben eben manchmal das Bedürfnis Dinge abschätzen und messen zu können. Das Liebe nicht einfach greifbar ist hat aber auch einen Vorteil, denn ich denke nicht, dass zwei Arten des selben Gefühls sich einengen.
     

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