• WhiteStar
    WhiteStar (42)
    Toto-Champ 2006
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    Single
    4 Februar 2006
    #1

    Gynäkologe muss Alimente zahlen

    Urteil: Gynäkologe ist unterhaltspflichtig wegen falscher Verhütungsbehandlung

    Ein Frauenarzt wurde vom Oberlandesgericht Karlsruhe zu Schadensersatzleistungen verurteilt, weil er eine 21-jährige Frau falsch behandelt hatte.

    Die Patientin hatte sich ein Kunststoffröhrchen mit einem empfängnisverhütenden Mittel im Oberarm implantieren lassen und wurde trotzdem schwanger.

    Eine derartige Behandlung solle nicht nur die Frau vor einer Schwangerschaft und den resultierenden Schäden, wie bspw. Erwerbsausfall, sondern auch den (nichtehelichen) Partner vor möglichen Unterhaltszahlungen schützen.

    Quelle: http://www.n-tv.de/630165.html?CFID=612510&CFTOKEN=55841421
     
  • Numina
    Numina (33)
    ...!
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    4 Februar 2006
    #2
    Ach du meine Güte, schwanger trotz Implanon. Dabei ist das Zeugs ja schon fast so sicher wie kein Sex. :eek: :cool1:
    Vielleicht sollte ich sie mal fragen, wie sie das geschafft hat :zwinker:
     
  • Powerlady
    Powerlady (37)
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    4 Februar 2006
    #3
    Hm, schon sehr merkwürdig.....:confused:
     
  • bröckchen
    bröckchen (30)
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    5 Februar 2006
    #4
    Aber die Frau müsste eigentlich wissen (genauso wie der Arzt) dass jedes Mittel zur Verhütung keine 100%ige Sicherheit gegen eine Emfängnis ist und das immer mal etwas schief gehen kann. Klar ist es von der Sicht der Frau aus schon "ärgerlich" aber es gibt auch noch Kondome....und die schützen sogar noch vor Geschlechtskrankheiten.
    Außerdem bin ich der Meinung das man den Arzt dafür nicht Verklagen müsste wenn nicht richtig bewiesen ist das er nen Fehler gemacht hat.
    Das ist doch alles nur Geldmacherei!
     
  • Hansi2000
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    vergeben und glücklich
    5 Februar 2006
    #5
    Da hätte sich der Arzt einfach vorher absichern müssen und in der Beratung sagen können, dass selbst das Implanon nicht 100% sicher ist.

    Dann hätte er die Frau nicht falsch beraten. Wahrscheinlich hatte sie gesgat, dass sie nicht dadurch schwanger werde könnte.

    Diese Fall kann natürlich jetzt ein Präzedenzfall werden.
     
  • Sylphinja
    Sylphinja (42)
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    vergeben und glücklich
    5 Februar 2006
    #6
    Das Urteil wundert mich, denn es ist nix zu 100% sicher, selbst Implanon net, und dafür ist doch der Gyn net haftbar?

    Kat
     
  • Doc Magoos
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    nicht angegeben
    5 Februar 2006
    #7
    Wie geht das denn weiter? Ein Arzt kann ja nicht für jedes ungewollte Kind zahlen. Das macht ja keine Haftpflicht mit. Wie sieht das außerdem für das Kind aus? Es hat normale Eltern plus einen Gönner der monatlich Geld überweist?

    Fazit: noch ein Grund kein Gynäkologe zu werden.
     
  • december
    december (34)
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    in einer Beziehung
    5 Februar 2006
    #8
    Vielleicht hat das Implanon ja auf Grund einer körperlichen Komponente nicht gewirkt und das hätte der Arzt ja ausschließen können...
    Ich find das schon zum schmunzeln. In 10 Jahren hört man dann nicht mehr das die Teenager alle schwanger werden wollten sondern das der Gyn einen Fehler gemacht hat :grin:
     
  • Sylphinja
    Sylphinja (42)
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    vergeben und glücklich
    5 Februar 2006
    #9
    Ich finde das Urteil eigentlich eher schlimm.

    Denn es nimmt den in Anspruch der nu wirklich nix für kann.
    Wer weis vielleicht hat das Mädel Johanniskrautpräperate genommen, dann wirkt auch kein Implanon.

    Oder aber es war einfach Pech den wie gesagt zu 100% ist nix sicher.

    Das Urteil ist ein Schritt in die falsche Richtung, man kann doch auch keinen Kondomhersteller haftbar machen, wenn das Gummi platz.......

    *kopfschüttel* so langsam bekommen wir echt amerikanische Verhältnisse. Demnächst kann ich dann auch den Hersteller meiner Mikorwelle verklagen weil nicht drauf steht, das ich darin keine Katze trocknen kann.

    Kat
     
  • Kenshin_01
    Kenshin_01 (37)
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    Verliebt
    7 Februar 2006
    #10
    Das is echt seltsam welche Wege das so alles manchmal geht. Ich meine selbst wenn er nicht sagt das es nicht zu 100% sicher ist, dann is das doch klar. Mal abgesehen von Sterilisation gibts keine 100%ige Sicherheit.

    @Sylphinja Das Beispiel mit der Mikrowelle is.... irgendwie amüsant:zwinker:
     
  • Sylphinja
    Sylphinja (42)
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    vergeben und glücklich
    7 Februar 2006
    #11
    @Kenshin so wie die Sterilisation heute gemacht wird bei der Frau, und beim Mann sowieso net selbst da ist es nicht zu 100% sicher.

    NAja was denn bei den AMis hats geklappt mit der Mikrowelle. Ebenso das ein Betreiber eines Vergnügunsparkes verklagt wurde, weil ein BEsucher auf seinem Parkplatz vom Blitz getroffen wurde, aber keine Warnschilder für sowas dastanden.

    Kat
     

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