• Sternschnuppe_x
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    Single
    1 März 2005
    #61
    Du sagst, du wärst beruhigt, wenn dir ein Arzt bestätigt, daß du gesund bist. Schön - dann geh zum Arzt, laß dich komplett durchchecken, dein Blut untersuchen, das komplette Programm. Wenn du dann zufrieden bist (weil er dir mit nahezu 100%iger Sicherheit sagen wird, daß du kerngesund bist - bis auf das, was du tatsächlich hast, z.B. Bandscheiben), dürften sich sämtliche Ängste erledigt haben.

    Wenn DANACH immer noch Ängste vor Krankheiten aufkommen - spätestens DANN würde ich mir an deiner Stelle endgültig ärztliche Hilfe suchen (und zwar wegen Hypochondrie).

    Und zum Thema "Zungenkrebs": ich wußte bisher nichtmal, daß es sowas überhaupt gibt. Bläschen im Mund hab ich auch schonmal, genauso wie Halsweh hin und wieder. Aber ich würd NIE auf die Idee kommen, mir deshalb auch nur ansatzweise Sorgen zu machen. Deshalb - das ist NICHT NORMAL bei dir.

    Das ist nicht böse gemeint, ich gehe mit dem Wort "normal" eigentlich auch eher sehr zurückhaltend um, aber ich denke, du solltest dir selbst eingestehen, daß da wirklich etwas nicht stimmt. Du machst dir Sorgen über alles, was völlig abwegig ist. Und verdrängst dabei das echte Problem - nämlich die Angst und das ständige Sorgenmachen an sich!
     
  • Reeva
    Gast
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    1 März 2005
    #62
    ----
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    1 März 2005
    #63
    Ich wollte mich ja echt zurückhalten, aber ich fass das nicht!

    Das ist nix. Das wird ein Ausschlag oder ne nicht bekannte Allergie sein (ich krieg dasselbe z.B. von Pfirsichen und Baumnüssen), vielleicht sogar nur ein verirrtes Fieberbläschen (kann auch mal an der inneren Unterlippe sein), weiss der Teufel was, aber ja wohl kaum Krebs. Ganz abgesehen davon, dass ich von Zungenkrebs auch nie was gehört hätte, aber solls ja alles geben.

    Geh doch verdammt nochmal zum Arzt, wenn du dir da so nen Kopf drum machst und hör am besten gleichzeitig auf, irgendwelchen medizinischen Kram zu lesen oder zu gucken!
     
  • Dreamerin
    Gast
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    1 März 2005
    #64
    Ich hab aber jetzt wirklich ziemliche Angst.
    Ich denk dann immer, dass grad alles so schön ist und bald isses vorbei.
    Ich weiß, ganz in Ordnung isses nicht.
    Aber woher kommt ein Knubbel in der Zunge sonst??

    PS Krebs kann man so gut wie überall haben.
    Gefährdet sind eigentlich hauptsächlich Raucher und Säufer (sag ich jetzt mal). Tu ich beides net... aber... :geknickt:
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    1 März 2005
    #65
    Siehe oben.


    Ja, aber in Form von Metastasen und eher nicht als ursprünglicher Tumor. Naja, aber wie gesagt, solls ja alles geben.

    Wird es aber hier ganz bestimmt nicht sein.
     
  • Dreamerin
    Gast
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    1 März 2005
    #66
    In Form von Metastasen breitet er sich überall aus... schon klar.
    Aber Zungenkrebs gibts.

    Kann ja auch ne Metastase sein.

    Wieso seid ihr euch soooo sicher, dass es nix is?
    Ich bins mir ja auch net!
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    1 März 2005
    #67
    Weil wir realitätsnaher sind?
    Heute ist es ein Bläschen, morgen ne Darmstörung und übermorgen ein geschwollener rechter Finger - und jedes Mal hast du deinen sicheren Tod vor Augen. Sorry, dass ich jetzt so hart werde, aber das ist lächerlich.

    Und nein, Gewissheit gibt dir hier keiner, GEH ZUM ARZT!

    Übrigens, Google sagt folgende Symptome:
    Zu den Symptomen bei Zungenkarzinomen gehören ein Fremdkörpergefühl in Mund und Rachen, Halsschmerzen, die bis zu den Ohren ausstrahlen können, Schluckbeschwerden und Probleme beim Sprechen. An der Zungenunterseite können leicht blutende Stellen auftreten. Zusätzlich finden sich häufig vergrößerte, wenig schmerzhafte Lymphknoten am Hals und am Unterkiefer.

    Und sag mir, ob du auch nur annähernd irgendwas davon hast. Und unter Fremdköpergefühl wird kaum ein Bläschen verstanden. Ich bin aber ziemlich überzeugt, dass du dir spätestens Donnerstag sämtliche obigen Symptome angedichtet hast, womit wir wieder beim Hypochonder wären.
     
  • Dreamerin
    Gast
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    1 März 2005
    #68
    Hab ich doch schon alles gemacht:

    - Fremdkörpergefühl weiß ich nicht so recht, was damit gemeint ist. Ich war aber vor 2 Wochen Essen und hatte dann 2 Tage lang ne pelzige Zunge. So, als hätte ich was zu Heißes gegessen. War beim Inder.

    - Halsschmerzen hab ich ab und zu schon, ja. Bis zu den Ohren strahlen die allerdings nicht aus.

    - Schluckbeschwerden hab ich nicht!

    - Probleme beim Sprechen... manchmal verhasple ich mich schon :tongue:

    - Blutende Stellen hab ich keine, nur die Bläschen, aber nicht an der Zungenunterseite.

    - Im November hat sich am Unterkiefer tatsächlich ein Knoten vergrößert. Ich hatte zu der Zeit auch viele Pickel/Wimmerl am Kinn.

    Und der Knubbel in der Zunge :geknickt:
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    1 März 2005
    #69
    Also, von 6 Symptomen ein halbes erfüllt.

    Die pelzige Zunge kann - wie erwähnt - auf ne Allergie zurückzuführen sein. Klär das mal ab. Vielleicht verträgst du irgendein Gewürz, dass die da reinschmeissen, nicht. Oder das Essen war schlicht und einfach zu scharf.

    Vergrösserte Knoten hast du auch mal wegen ner Erkältung, Halsentzündung o.ä., die nur vor sich hin schlummert, ohne auszubrechen. (Wäre es Krebs, würden alle Knoten anschwellen und nicht nur einer).

    Häufige Ursachen:

    - Erkältungskrankheiten: Lymphknoten an Nacken, Unterkiefer und Hals können anschwellen.
    - Pfeiffersches Drüsenfieber, eine Virusinfektion, bei der die Lymphknoten an Hals, Nacken, in den Achseln oder Leisten geschwollen sein können.
    - Blutvergiftung (z.B. nach Verletzungen, Biswunden oder Verbrennungen). In der Nähe der Wunde schwellen die Lymphknoten an.
    - Infektionen im Mund-Rachen-Raum: Lymphknoten an Nacken, Unterkiefer und Hals schwellen an.
    (www.meine-gesundheit.de/405.0.html)

    Zweiteres und Drittes ist es nicht, weil du das ganz bestimmt innerhalb der letzten vier (!!!) Monate irgendwann mal gemerkt hättest.

    Schlussfolgerung: Es ist nichts schlimmes.

    Und wenn das alles jetzt nicht als Entwarnung reicht, kann ich dir auch nicht mehr helfen.
     
  • Dreamerin
    Gast
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    1 März 2005
    #70
    Das Essen, was ich da hatte (Hühnerbrust in Cocos-Sahne-Soße) war "mild" gewürzt. Mein Freund hat was Scharfes gegessen. Hatte auch ne pelzige Zunge :link: Aber nicht so lang. Meine Zunge ist eh sehr "empfindlich". Wenn ich mal etwas ess, was nur bissel zu heiß ist, ist die gleich pelzig.

    Der große Knoten... also dass die wegen Sämtlichem anschwellen können, weiß ich. Ich hatte da einen Ausschlag am Kinn. Viele kleine Pickelchen hatte ich da, die weh taten. Sah doof aus. Und genau unterm Kinn war der Knubbel.

    Irgendwie zieh ich schon seit Schnee liegt eine Schnupfennase herum... Das geht voll vielen so... und bei - 24 Grad wirds auch nicht besser, auch das Halsweh nicht...

    Pfeiffersches Drüsenfieber hatte ich mal. Das war, als ich das erste Mal dachte, ich hab Krebs, so in der 5. oder 6. Klasse war ich. Ich hab mit meiner Mama drüber geredet, wo die Oma ihre angeschwollenen Drüsen hatte und dann hab ich bei mir prompt eine gefunden... tsts. Ich hätts sonst gar nicht bemerkt, dass ich was hab.

    Die Bläschen sind meistens an Stellen, wo ich mir öfter drauf beiße. Und da ich öfter meine Finger im Mund habe, kanns ja sein, dass sich das entzündet.

    Was aber noch bleibt ist das Knötchen in der Zunge... Und bei Krebs sind ja selten alle Symptome zutreffend.
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    1 März 2005
    #71
    Wie du siehst, bleibt etwas lächerliches zurück, das ja wohl kaum was gravierendes sein kann. Wenn du mir jetzt nicht glaubst, kann ich dir echt nicht mehr helfen.

    Sorry, aber ich gebs endgültig auf :bier:
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    2 März 2005
    #72
    ich kanns nicht lassen, auch von mir noch ne antwort. und ja, inzwischen bin ich tatsächlich genervt - davon, dass du nicht wirklich dazuzulernen scheinst mit deinen übertriebenen ängsten wegen NIX.

    na und? du bist beamtin und kannst mal eben 500 euro jeden monat sparen, da kannste dir locker ein WG-zimmer von leisten. wer kann mit grad mal 20 bitte jeden monat tausend mark sparen??

    da kenn ich nicht viele. dich "reut das geld", meine güte, normal wärs, wenn du auch jetzt kostgeld zahltest und später bei deinem freund einen anteil der miete in der einliegerwohnung, so gehört sich das eigentlich (auch wenn die schwiegereltern das gar nicht wollen sollten - die einliegerwohnung könnten sie auch so vermieten an fremde und entsprechende einnahmen haben, daran mal gedacht?).

    und der umstand reut dich auch. meinste damit das kistenpacken, wände streichen, möbel schleppen? ja, das kann anstrengend sein. wie furchtbar mühselig! umständlich! arbeit, schweiß, doof.
    tja, klar ist es auch mal mühselig, umziehen zu müssen, aber das ist in einer woche erledigt. vor allem aber ist es TOLL, in die erste eigene wohnung zu ziehen, eigenen haushalt zu haben und sich nicht in mamis küche anpassen zu müssen - alles so machen, wie man es sich selbst einrichtet und keinem rechenschaft abzulegen.

    reifen. erwachsen werden. du bist mit 20 dermaßen kindisch und ängstlich, dass mir die spucke wegbleibt. allein jetzt das mit dem zungenkrebs wieder...das ist echt ne manie bei dir mit dem problemezüchten. vermutlich, weil du eigentlich eben KEINE probleme hast und so gern "träumst und denkst" - wenn du ALLEINE leben würdest, hättest du genug zu tun und normale alltagsprobleme zu bewältigen, dann kämste nicht auf solchen hypochondermüll.

    blabla. EIGENES leben im haus DEINER eltern (deiner mutter) gibts nicht. weil du dich nicht abgrenzen kannst.

    och, du arme, nicht, dass du einen herzkasper kriegst aus sorge um das beleidigtsein deiner mami. besser zum kardiologen! (sorry.)

    "so verletzen"? du brichst nicht den kontakt zu ihr ab, du ziehst in eine eigene wohnung (und sogar im selben bundesland).

    das ist das normalste der welt, dass (dem alter nach...) erwachsene kinder AUSZIEHEN, sich abnabeln, IHR EIGENES LEBEN FÜHREN. und eigenes leben führen kannste dir bei so ner einmischmutter abschminken.


    ist ja auch bequem, nicht wahr, wozu alleine leben...ich verweise auf meine antwort in deinem thema "einliegerwohnung" dazu, aber das raffste vermutlich nicht wirklich, was am alleinleben grad fürs spätere zusammenleben wichtig ist. zum reifen muss man raus.

    nee, stimmt nicht. besser, wenn sich keiner sorgen machen muss. und sie kann sich um ihren enkel kümmern, um ihren mann und vor allem UM SICH SELBST. statt ihre kinder nicht erwachsen werden zu lassen.

    du hast nen freund, der sich um dich kümmert (nicht 24 h am tag, sieben tage die woche, aber du bist ja auch kein zu bemutterndes baby, sondern ne erwachsene (?) frau), du kümmerst dich um dich selbst. abends um 22 h muss sich keiner um deine rückkehr kümmern und sorgen, weil das schlicht unnötig ist.

    verweis:
    Einliegerwohnung - 1038441
    -- lies es dir ruhig (ggf nochmal) durch. und wehr nicht gleich wieder ab. einfach mal lesen (dort hast du dann ja nicht mehr geantwortet.)
     
  • Unicorn
    Unicorn (36)
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    vergeben und glücklich
    2 März 2005
    #73
    @Dreamerin:
    Ich weiß jetzt nicht mehr genau, wer mit dem Begriff "Psychiater" angefangen hat, aber das solltest du zuerst mal ignorieren. Und dir stattdessen sobald wie irgend möglich eine/n Psychotherapeuten/in suchen.
    Im Zweifelsfall stehen die in den Gelben Seiten. :zwinker:
    Die ersten fünf "Sitzungen" sind kostenlos, üblicherweise dauert jede eine Stunde. Das heißt, dass du z.B. einmal die Woche eine Stunde erübrigen würdest.

    Und eins kannst du mir glauben: Ein guter Psychotherapeut kann dir helfen.
    Meine Mutter ist seit Längerem bei einer Therapeutin (und das nicht, weil sie irgendeinen Knacks hat - nur Probleme, mit denen sich andere vielleicht ewig 'rumquälen würden...). Ich bin einmal mitgegangen.
    Grund war: Ich hatte Zukunftsängste, konkret die Angst davor, was nach dem Abi wird, dann mit dem Studium, wie ich damit zurecht kommen werde und dass ich vielleicht ausziehen müsste... ich wollte nicht von zu Hause weg und ich habe so manches Mal geweint, weil ich mir so viele Sorgen gemacht habe deswegen. Wegen ungelegter Eier. Dazu kamen noch meine "generellen" Ängste/Paniken, vor allem die vor dem Hinfallen/Runterfallen.
    Und weißt du was? Ich hab' eine halbe Stunde mit der Therapeutin gesprochen. Ich lag nicht auf einer Couch, wie das Klischee es beschreibt, sondern saß ganz normal an einem Tisch mit dieser Frau auf der anderen Seite und habe mit ihr geredet. Und geweint, obwohl ich das nicht wollte.
    Und weißt du noch was? Ich hätte nie für möglich gehalten, dass mir das so viel helfen würde. Ich habe auch vorher gedacht "Was soll ich da, die kann mir doch eh nicht helfen..." Aber sie konnte. Sie hat mir mit einem relativ kurzen Gespräch einen Teil meiner Zukunftsangst genommen und mir (wirklich tolle) Tipps gegeben, wie ich mit meiner "Hinfall-Angst" (bzw. Panik) umgehen kann.

    Tu es für dich. Bitte. Es wird dir unheimlich gut tun, mit jemandem zu reden, der dir nicht nur zuhört, sondern dich ernst nimmt, dich zu verstehen und dir zu helfen versucht.
    Du merkst selber, dass du nicht mehr "frei" lebst, dass dein ganzes Leben eingeschränkt wird durch deine Ängste. Und du wirst es nicht ohne Hilfe schaffen, da 'raus zu kommen.
    Hypochondrie ist mit Sicherheit therapierbar - bist ja nicht die Einzige, die das hat. :zwinker: Und Zukunftsängste werden u.U. schon dadurch geringer, dass dir jemand zuhört und von seiner Warte aus beurteilt, wie es wirklich aussieht.

    Ich bitte dich, lass dir helfen. Für dich, für dein Leben, damit du wieder unbeschwert sein kannst. Denn es ist es nicht wert, sich wegen solcher Ängste das Leben einschränken zu lassen.

    Liebe Grüße vom aufmunternd schnaubenden :zwinker: Fabeltier

    P.S. Und verbrenn bloß alle Medizinbücher, die du hast... :grin: Btw, die "Knubbel" am After sind mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit äußere Hämhorroiden. Ich kenn' die. :zwinker:
    Und den Knubbel in der Zunge lässt du einfach 'mal zwei Tage ganz in Ruhe und schaust dann mal, ob er immer noch da ist, o.k.? Schaffst du das?
    (Kann nämlich sehr gut sonstwas für eine vorübergehende Schwellung sein, vielleicht hast du dich 'mal gebissen oder so...)

    P.P.S. Wenn du willst, kann ich auch 'mal "meine" Therapeutin fragen, ob sie vielleicht eine/n gute/n Kollegen/in in deiner Stadt kennt... nur als Angebot. :smile:
     
  • User 10541
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    nicht angegeben
    2 März 2005
    #74
    Hallo Dreamerin.

    Ich habe mir jetzt dein Gespräch mit Dawni durchgelesen - als letzte Möglichkeit, was Ernstes zu finden.
    WENN du immer noch Angst hast, dann geh zum Arzt!
    Jedesmal wenn du über etwas nachdenkst, verfällst du in Angstzustände, die sich gewaschen haben. Und hier nun kannst du das mal von einem Arzt kontrollieren lassen und anstatt deiner großen Angst auf die einfachste (!) Weise entgegenzuwirken, steigerst du dich wie schon so oft, wieder ganz tief in deine Angst rein.

    Mir ist das in letzter Zeit sehr häufig aufgefallen. Du hast einige Threads gestartet, in denen du von diversen Ängsten geschrieben hast und immer mehr Gedankenkonstruktionen von Unsicherheit entworfen hast.

    Unicorn hatte auch schon was dazu geschrieben...
    Eigentlich bin ich vorsichtig, was diesen Tipp angeht, denn manchmal wird es einfach zu schnell "verschrieben", aber geh doch einfach mal probeweise zu einem Psychologen.
    Wenn es für dich ok ist, das zu machen, so kannst du es schaffen - allerdings nur wenn du wirklich mal ein Leben ohne diese extremen Ängste willst - deine übermäßigen Ängste in den Griff zu bekommen.
    Denk mal drüber nach.

    Gruß
    Tres
     
  • Dreamerin
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    2 März 2005
    #75
    "Dazulernen" wegen den Ängsten? Die sind nunmal da. Das mit dem Psychologen werde ich machen, aber erst mach ich die Schule fertig.

    Das mit dem Geld... Sicher kann ich es mir leisten. Aber wenn ich weiß, es gibt eine Lebensweise, in der ich MEHR Geld sparen kann, dann überleg ich mir das schon zweimal.

    Mich stört nicht Arbeit und Stress. Wenn ich voll davon überzeugt wäre, dass ich das will (ausziehen), dann würde ich mich in die Arbeit stürzen, würde das total gern machen. Aber wenn man nur halbherzig dabei ist, sieht man nur das Negative.

    Ich streite nicht mal ab, dass es zu Hause bequemer ist. Allerdings wäre sicherlich auch die eigene Wohnung nicht schlecht.

    Ich habe bereits 2 Freundinnen gefragt, ob sie ne WG gründen wollen. Kann mir zwar nicht vorstellen, dass das wirklich was wird, aber es war ja mal ein Versuch.

    Vermutlich würde meine Mutter total dagegen reden. Sie würde versuchen, mich zu überzeugen, daheim zu bleiben und wäre mit Sicherheit auch beleidigt... Ihr redet euch da so leicht. Mach einfach, hör nicht drauf, bla. Aber ihr kennt sie ja nicht. Und ihr seid vermutlich auch VIEEEEEL ERWACHSENER als ich. Das nützt aber alles nix für meinen "Gewissenskonflikt".

    Aber ich geb euch nicht Unrecht. Aller Wahrscheinlichkeit nach WÜRDE es mir auch nicht schade, auszuziehen!

    Vor allem weil mich das einfach stört, dass sie meint, sie müsste sich um alles kümmern. Erst gestern hat sie mich gefragt, ob ich das Geld meiner besten Freundin schon gegeben habe. Aber sie fragt halt. Ich hab gesagt, dass sie sich nicht kümmern muss. Naja...
    Ich mach zwar mein Zeug selbst. Aber sie fragt nach... :grrr:
     
  • Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    Single
    2 März 2005
    #76
    Weißt du, du hast da ein Wort benutzt, das 100%ig zutrifft auf alle deine Versuche, sowohl dich von zu Hause loszulösen als auch an deinen Ängsten und Selbstbewußtseins-Problemen zu arbeiten: HALBHERZIG! Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, daß wir hier noch 2, 3, 4 Jahre lange solche Dialoge führen könnten, dir alles mögliche schreiben könnten, es würde nichts bringen. Denn wer nur halbherzig an eine Sache herangeht, wird nie zu irgendwas kommen.

    Ich begreife nicht, daß du einerseits einen enormen Ehrgeiz und auch Disziplin beim Arbeiten, Lernen, Sparen an den Tag zu legen scheinst. Und andererseits mit allem anderen, was deine Lebensqualität ja offensichtlich beeinträchtig, so "nachlässig" umgehst, ohne dich DA mal wirklich reinzuknien.

    Halbherzig. Du denkst nicht, daß es was bringen könnte, bist auch zu faul, an etwas Unangenehmes heranzugehen, deshalb läßt du's so weiterlaufen. Aber ok, ist deine Sache. Wenn du dein Leben lang Angst vor Zungenkrebs und anderen absurden Dingen haben willst, nur zu. Ich hoffe nur, du überträgst diese Angst nicht irgendwann auf deine Kinder und hast bei jedem kleinen Pickel, den sie haben, Angst vor Hautkrebs. Klingt makaber, aber wer weiß...

    Noch MEHR Geld würdest du vielleicht sparen, wenn du unter der Brücke wohnen, dich mit alten Fetzen bekleiden und nicht mehr zum Friseur gehen würdest. Die Frage ist nur: WILLST du diese Lebensweise? Dasselbe solltest du dich hier fragen. Es geht nicht darum, daß es "günstiger" geht. Es geht darum, wieviel dir deine persönliche Freiheit wert ist. Und diese Aussage "es reut mich wegen dem Geld", das klingt nicht wie von einer 20-Jährigen, das klingt, als hättest du's deiner Mutter nachgeplappert, weil du's oft genug gehört hast.

    Eben. Wenn du zu Hause zufrieden wärst, wär das ja ok. Aber spätestens in 2 Wochen taucht doch hier wieder ein Thread auf, was deine Mutter jetzt wieder gemacht hat. Also bist du das offensichtlich nicht. Tja, halbherzig zu Hause wohnen ist halt leichter als halbherzig ausziehen...

    Und wieder: Halbherzig. Das war kein Versuch, weil er von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Entweder man will das - dann macht man's auch, organisiert es und sucht sich Wege. Oder halt nicht, aber dann braucht man auch nicht so tun, als hätte man's probiert. "Mal drüber reden", das hab ich mit 13 gemacht, damals hab ich mit Freundinnen beschlossen, daß wir "später mal" eine WG zusammen gründen. Natürlich wurde das nichts, aber da war ich 13!!

    Ich geb dir recht, du hast da schon einen "Drachen" zu Hause. Ich hab das Glück, daß meine Eltern voll in Ordnung sind, ich mußte nie so kämpfen. Vielleicht hab ich's deshalb leichter. Trotzdem haben mich meine Eltern auch einfach zu mehr Selbstständigkeit erzogen, vielleicht bin ich deshalb wirklich erwachsener. Bloß - ich mußte mich dafür vielleicht bei anderen Dingen durchsetzen und unangenehme Sachen durchstehen. Ich will nicht sagen, daß wir alle es besser machen würden. Nur - was willst du denn von uns hören? Sollen wir dir sagen: "Bleib ruhig zu Hause, das mit deiner Mutter ist doch halb so schlimm, und die Ängste gehen auch von alleine wieder weg..." *?* :ratlos: Wenn du das hören willst, sag's ruhig, dann ziehe ich mich aus diesem Thread zurück.

    Siehst du, da ist es schon wieder... Manchen Eltern muß man halt erst mit der "Holzhammermethode" beibringen, daß man erwachsen geworden ist. Sowas ist hart, aber Eltern müssen das lernen. Und Eltern müssen auch alleine klarkommen können, dürfen sich nicht an ihre Kinder klammern.

    Sternschnuppe
     
  • Dreamerin
    Gast
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    2 März 2005
    #77
    Wieso, es bringt doch was, was ihr mir schreibt… Ich denk zumindest drüber nach… Über das mit dem Psychologen (was ich schon vorher machen wollte) und über das mit dem Ausziehen!!

    Nein das ist NICHT halbherzig und das mit dem Psychologen werde ich auf jeden Fall tun. Aber ich sage schon vielen Freunden immer wieder ab, weil ich keine Zeit habe wegen der Schule. Und grad die nächsten 4 Monate werden eben hart wegen den ganzen vielen Prüfungen. Ich kanns mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass ich die Zeit nicht fürs Lernen nütze. Aber sobald die Schule vorbei ist, gehe ich das mit dem Hypochonder an!

    Komischerweise sehe ich das bei anderen Menschen nicht so „eng“. Wenn die irgendwo einen Knubbel haben, dann sag ich auch „Ach, das wird schon nix sein!“. Nur bei mir bin ich da hysterisch.

    Ja es ist wohl so, dass von der Erziehung was hängen bleibt. Das streite ich nicht ab…

    Nein! Ich habe bei der einen Freundin angefragt, ob sie es sich wirklich vorstellen kann wegen ihrer Mutter und dem Geld.
    Und die andere Freundin ist halb arbeitslos, will BOS machen und weiß noch nicht, wohin sie ihre Wege führen. Aber sie hat mir schon geantwortet und hört sich gar nicht abgeneigt an. Man muss halt antworten.
    Außerdem hab ich mich bei WG-Suche usw. angemeldet und mal kurz durchgeschaut, was es da so alles gibt.

    Ich würde jetzt für mich sagen, dass ich mit meiner Mutter noch mal rede und ihr sage, dass ich einen Unabhängigkeits-Drang hab und gern alles allein machen würde, ohne nachfragen. Dass ich von mir aus mein ganzes Zeug daheim selbst mache (Waschen usw). aber nie wieder kontrolliert werden will. Aber egal wie ernst und nett ich das sage, sie wird ausflippen, wie jedes mal, wenn ich das Thema in die Richtung lenke.

    Wenn das nämlich klappen würde mit meiner Unabhängigkeit daheim, dann würde ich daheim bleiben. WENN es klappt. Aber ich bezweifle das. Eigentlich isses ja auch kein Problem, daheim anzurufen und zu sagen „Hey, ich komm heut später!“. Aber die Frage: „Warum? Was machst du noch? Mit wem? Wie lange?“, die mag ich nicht!! Und wenn ich sage, es geht sie nix an, fragt sie mich, ob sie nicht mal wissen darf, was ich tue, und dass sie ja, wenn was passiert, gar nicht weiß, wo sie mich suchen soll!

    Ich musste auch schon viele unangenehme Dinge tun, so isses nicht. Und ich hab nicht immer nur schöne Sachen erlebt, es ist genug Scheiß vorgefallen, wo meine Mutter mir zusätzlich in den Rücken gesprungen ist. Ich musste mich auch daheim durchsetzen, sonst wäre ich jetzt noch ganz anders als ich bin.

    Ich will nicht hören, dass alles von allein super wird. Es ist schon genau richtig so, wie ihr das macht… Ihr sollt nur versuchen, mich auch zu verstehen und vor allem: Mir nichts anzudichten, was nicht da ist.

    Manchmal denke ich, ich bin da auch n bisschen extrem. Ich kenn eigentlich nur Leute, die noch daheim wohnen. Und die müssen alle teilweise noch mehr "ertragen". Dass die Eltern wissen wollen, was im Leben abgeht, ist mir irgendwo klar.

    Das alles muss Schritt für Schritt gehen, von daher isses vielleicht jetzt noch halbherzig, was aber an der Schule liegt. Ich will mich nicht jetzt von dem Wesentlichen ablenken.

    Sobald die fertig ist, lass ich mir alles erklären, was mit den Konten zusammenhängt usw. Und der Steuer. Usw.

    Und dann guck ich wegen Wohnung.

    Allerdings werde ich vorher meiner Mutter einer Probezeit geben... Und nochmal mein Anliegen vorbringen, mit der Unabhängigkeit.

    Aber wie soll es gehen? Man hilft ja z. B. auch bei der Hausarbeit. Man wird, solang man daheim wohnt, nie völlig unabhängig sein...
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    2 März 2005
    #78
    Mir gehts wie Mosquito, ich kanns nicht bleiben lassen, mich hier zu äussern und ja, langsam gehts auch mir gewaltig auf den Senkel.

    Nun gut:

    Die sind nun mal da? Genau solche Aussagen haben mich zu der Aufmerksamkeits-Defizit-Vermutung gebracht. WILLST du was ändern oder nicht? Machen dich die Ängste jetzt so fertig, dass du glaubst, so nicht mehr weitermachen zu können oder brauchst du einfach ununterbrochen irgendein vermeintliches Problem, um dich lebendig zu fühlen?

    Und auch an dieser Stelle nochmals: Wenn du etwas ändern WILLST, ich mein so richtig und wirklich und aus tiefstem Herzen, dann findest du sehr wohl die Zeit. Du schiebst einfach alles hinaus, weil du dir die Probleme zwar andichtest, aber dich nicht mit ihnen auseinandersetzen willst.


    Auch da wieder und wieder und wieder: Irgendwas passt dir nicht (in Zusammenhang zu deiner Mutter teilweise sogar begründet), aber ändern tust du nichts. Du versuchst es nicht einmal. Ach ehrlich, geht dir das nicht selber auf den Keks? Ich werd nie begreifen, wie man sich den ganzen Tag über irgendwelchen Scheiss aufregen kann, sich Probleme aufhalst, die keine sind, rummotzt und rumnölt, aber gleichzeitig noch nicht mal eine halbe Sekunde darüber nachdenkt, dass es a. auch an einem selber liegen könnte und b. dass es vielleicht Zeit für eine Veränderung wäre.


    Vermutlich vermutlich vermutlich. Weisst du es?! Nein! Meine Mutter ist auch nicht in Begeisterungsstürme ausgebrochen, als ich quasi von heute auf morgen ausgezogen bin - aber sie hat es akzeptiert. Das ist für Eltern auch nie einfach, aber du bist verdammt nochmal erwachsen und alt genug, dein Leben selber in die Hand zu nehmen. Glaubst du, deine Mutter findet die momentan herrschende Situation bei euch toll? Wahrscheinlich würdest du eurem gesamten Verhältnis einen Gefallen tun, wenn du mal gehst und früher oder später würde auch sie wissen, dass es der richtige Zeitpunkt war.

    Ich denke einfach, du spielst im Allgemeinen gerne das hilflose, schutzbedürftige Mädchen, in allen Lebensbereichen. Und du hast ne Riesenangst davor, erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Deshalb auch all diese kindlichen Verhaltensweisen. Naja, aber da hackst du ohnehin gleich wieder los und richtig, ich bin keine Psychologin, sage aber, was ich denke.
     
  • Dreamerin
    Gast
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    2 März 2005
    #79
    Noch einmal:
    Ich schiebe es um genau 4-5 Monate raus, ja, aber nur wegen der Schule. Es ist momentan so stressig, dass ich mir nicht noch zusätzlich was auflasten will. Außerdem gibt’s noch das Wohnort-Problem… Das gibt’s in 4-5 Monate nicht mehr, weil ich nicht mehr 55 km in die andere Richtung fahren muss.

    Aber ich will was ändern! Ich will diese ganzen Sorgen und die Schwarzmalerei loswerden oder zumindest eine Möglichkeit finden, damit umzugehen!

    Doch, das weiß ich. Weil ich schon oft Gespräche führen wollte, die das Thema angehen. Und die jedes mal im Streit geendet haben, weil sie sich angegriffen gefühlt hat. Sie meint es ja nur gut usw.

    Was für Verhaltensweisen kennst du schon? Meine SCHREIBWEISE, mehr nicht.
    Ich denk nicht, dass ich hilflos und schutzbedürftig bin.
    Ich fühl mich zu Hause eingeengt, hätte gern mehr Verantwortung…
     
  • Dreamerin
    Gast
    0
    2 März 2005
    #80
    Ich suche ja eigentlich nach ner Stelle in meiner Umgebung. Wenn ich die nicht find, wärs auch ne Möglichkeit, in eine WG nach München zu ziehen.
     

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