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    8 August 2006
    #1

    Haare Färben? Sucht?

    Tach,

    ich hab immoment folgendes Problem gut es ist zwar kein problem was gerade jetzt entstanden ist sich mehr jahre hinwegzieht.

    Folgendes. ich bin mit meiner freundin nun einige jahre zusammen und wir haben auch bereits ein kind ihr werdet lachen aber ich habe noch nie im leben die richtige haarfarbe meiner freundin gesehn.

    Ich meine mann kann sich ja mal die haare färben ist ja alles easy aber ist es normal jede 2te oder 3te woche sich die haare zu färben??
    Mal sind es nur strähnen und dann mal die ganzen, mich selber langweilt das ganze so langsam und ich habe auch kein bock mehr auf diese ständige veränderung was ich ihr sagte und natürlich gleich wieder streit gab.

    Es geht allerdings nicht darum das ich nichtmal ihre eigne farbe kenne aber darum das ich weiss das das Zeug ziemlich schädlich sein soll und ich das echt übertrieben finde....

    Leider weiss ich echt nicht weiter und hab sogar schonmal einen arzt gefragt der meinte das es eine sucht wäre... die ganze familie sagt selber das sie echt oft die haare färbt und ich selber habe noch nie ein girl kennengelernt das es so oft macht...

    Nun ist es so langsam an der Zeit das ich mir echt sorgen mache.

    Ich will von euch wissen ob ihr tipps habt was ich machen soll und ob das schon als sucht bezeichnen kann?
     
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  • Viktoria
    Viktoria (31)
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    vergeben und glücklich
    8 August 2006
    #2
    Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich normal.

    Ich färbe mir die Haare auch alle 2 Wochen schwarz. Weil ich von Natur aus dunkelblonde Haare habe, und dann sieht man ziemlich schnell einen Ansatz.
    Meine Haare sollen lebenslang schwarz bleiben :zwinker:
    Ich wünschte, ich würde länger ohne Nachfärben auskommen, aber anders geht es nicht.

    Wenn deine Freundin ihre Strähnchen machen will, laß sie das doch machen. Bin bei den Haaren auch eine von der pingeligeren Sorte. Ich will da auch immer alles ganz frisch halten.
     
  • krava
    krava (37)
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    8 August 2006
    #3
    Soviel ich weiß, ist es wenn nur für die Haare schädlich. Für den restlichen Körper nicht, außer in der Schwangerschaft. Da sollte man es lassen.
    Ich färbe meine Haare maximal alle 6-8 Wochen, öfter bin ich einfach zu faul.
     
  • !Sn4k3-C0br4!
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    8 August 2006
    #4
    Ich färb mir auch hin und wieder die haare ist gar kein problem allerdinmgs ist das halt bei meiner freundin ziemlich extrem.

    @viktoria okay du färbst dir auch oft die farbe aber nicht alle 2 wochen eine andre farbe dann ist das ja okay.
     
  • Viktoria
    Viktoria (31)
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    vergeben und glücklich
    8 August 2006
    #5
    Ich finde, ob gleiche oder andere Haarfarbe ist kein großer Unterschied. Färben bleibt ja Färben. Vielleicht strapaziert es die Haare etwas mehr, aber jedenfalls nichts gravierendes.
     
  • Angel312
    Kurz vor Sperre
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    8 August 2006
    #6
    mann könnte denken du hättest mich da beschrieben. ich bin genauso wie deine freundin. ich färb mir auch ständig die haare. mal strähnen dann mal wieder komplett. ich empfinde das als so ne art entspannung. wenn´s mir schlecht geht und ich mir was gutes tun will färb ich mir die haare. ob´s mir danach immer besser geht ist erstmal dahin gestellt aber ich brauch dann immer wieder veränderung. mir wird´s schnell langweilig und dann färb ich halt wieder drüber. mein freund findet es im moment noch ganz cool denk ich. ist halt immer wieder anders. ich denke es gibt auch wirklich schlimmeres als haare färben. :zwinker: ich liebe es....
     
  • Viktoria
    Viktoria (31)
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    vergeben und glücklich
    8 August 2006
    #7
    So finde ich das auch :zwinker: Das kann man sich dabei vor Augen halten.
     
  • Witwe
    Witwe (36)
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    nicht angegeben
    8 August 2006
    #8
    Immer langsam mit dem Toast! Ein Freund hat sich bei mir auch einmal beschwert (aber danach nie wieder), weil er nie meine echte Haarfarbe zu Gesicht bekommen hat.
    Nun ist es allerdings so, wenn Haare einmal gefärbt sind, dann ist es vorbei. Die Naturfarbe kommt nie wieder, d.h. man sollte auch in regelmäßigen Abständen den Ansatz nachfärben, sonst sieht es irgendwann billig aus.

    In letzter Zeit hatte ich auch eine schlechte Phase(Haare zeigen ja bekanntlich den seelenzustand) , da hatte ich mir in ner Woche 2-3mal die Haare gefärt.... blond...schwarz...blond...rot... schwarz.... sehr verrückt.


    Laß deiner Freundin doch den Spaß. Haare sind Frauen sehr wichtig, wenn sie merkt, daß ihre Haare kaputt gehen, wird sie es lassen!
     
  • Kuri
    Kuri (28)
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    vergeben und glücklich
    10 August 2006
    #9
    Wenn man beispielsweise erst schwarz färbt und die Haare dann bleicht, ist das schon "gravierend", wie ich finde. Und dann rot und wieder blondieren. Gerade blondieren macht die Haare unheimlich kaputt... meine Haare beschweren sich schon, wenn ich alle 2 Monate die Haare färbe.
     
  • Chococat
    Chococat (32)
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    vergeben und glücklich
    10 August 2006
    #10
    Also ich war gestern beim Friseur und zufällig kamen wir auf das Thema Färbesucht bzw. generell die Sucht ständig Haare zu verändern. Das Gespräch war interessant, denn ich sehe es eben aus der psychischen Sicht (Psychologie studiert) und sie aus der praktischen. Die Friseurin meinte, dass das immer verbreiteter wäre, gerade bei jungen Frauen. Die fixieren sich so extrem auf das Aussehen ihrer Haare, das ist schon fast krankhaft. Vom psychischen her gesehen, deutet der häufige Wechsel der Haarfarbe schon auf eine gewisse Instabilität des Selbstbildes hin (was z.b. bei Nachfärben des Ansatzes nicht so ist, es ist also nicht das selbe). Die meisten Menschen haben große Probleme und Zweifel, bevor sie sich eine neue Haarfarbe zulegen, bei diesen "süchtigen" ist das überhaupt keine Frage. Diese Sucht ist übrigens eng verwandt mit Kaufsucht, Solariumsucht etc. Also alles, was irgendwie "schöner" macht. Das ist der seelische Aspekt.

    Der gesundheitliche ist natürlich auch zu beachten. Der Krebsrisiko (im Kopfbereich) steigt je öfter man Farbe aufträgt, wenn man sein Leben lang alle 2-3 Wochen färbt, schon krass. Von frühzeitigem Haarausfall nach jahrelangem Färben mal abgesehen. Aber eine Süchtige interessieren solche Fakten nicht, bis es zu spät ist (ist wie mit Rauchern, die erst aufhören, wenn sie ihre Lungenkrebsdiagnose bekommen), von daher wird das kein Ansatzpunkt sein.

    Ich würde an deiner Stelle mal genauer nachhaken wie sie sich fühlt, bevor sie färbt, während sie färbt und danach. Ob es ihr eine Befriedigung verschafft (weil vorher der Drang da ist es zu tun), eine Beruhigung (weil sie nervös/gestresst etc ist)oder eine Aufbesserung des Selbstwertgefühls (weil sie sich nicht mehr schön genug fühlt). Sollte etwas davon der Fall sein, dann sprich bitte mit ihr. Denn dann deutet es in der Tat noch mehr auf eine psychische Sucht hin.

    Ich hab selber gefärbte Haare, nur muss man eben unterscheiden zwischen krankhaft und nicht krankhaft. Ich färbe, weil meine Naturhaarfarbe mir zu hell ist und ich lieber dunkel bin. Den Ansatz färbe ich etwa alle 6 Wochen, im Winterhalbjahr etwa alle 8 Wochen. Ich machs nicht gerne, aber es muss ja gemacht werden, sonst siehts blöd aus. Aber ne Sucht ist das niemals.
     
  • CenturyGirl
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    11 August 2006
    #11
    Ich musste etwas lachen als ich das hier gelesen habe, denn vor 2 Jahren war ich genauso wie deine Freundin.

    Von Natur aus habe ich mittelbraune Haare, vor 3 Jahren habe ich sie ca. ein Jahr lang blond getragen. Dann kam ich im März 2004 auf die Idee, ich müsste meine Haare mittelblond färben. Das blieb dann auch bis Juli 2004 so, doch dann ging es an. Jedes Monat färbte ich meine Haare anders. Zuerst von mittelblond auf dunkelblond, dann auf hellbraun, dann auf blond, dann auf mittelbraun, dann auf dunkelbraun, dann auf schwarz. Doch zufrieden war ich mit keiner Farbe, spätestens nach 3 Wochen war es mir wieder zu langweilig und ich musste mich zwanghaft verändern. So wurden meine schwarzen Haare wieder mittelblond, anschließend dunkelblond... dann mittelbraun welches sich aber schnell ausgeblichen hatte, also färbte ich sie nochmal dunkelbraun und kurz darauf wieder schwarz. Dann war es allerdings vorbei, denn meine Haare waren absolut kaputt. Übrigends: März 2004 habe ich sie mittelblond gefärbt und März 2005 dann entgültig schwarz, also ich färbte meine Haare innerhalb einen Jahr ca. 12x (+1x blondieren).

    In dieser Zeit ging es oft ab und aufwärts, das Färben war entspannend für mich, ich fühlte mich nachher immer wie ein "neuer" Mensch.

    Schwarz habe ich sie mir im März 2005 vorallem deswegen gefärbt, weil ich relativ depressiv war und die Farbe zu meiner Stimmung gepasst hat.

    Heute trage ich schwarz nicht, weil ich depressiv bin, sondern weil ich diese Farbe sehr schön finde und es zu mir gut passt.

    Mein Färbe-Wahn hat also aufgehört, als meine Haare kaputt wurden (musste sie mir zu einen Pagenkopf schneiden lassen auf Ohrlänge und selbst da dauerte es noch mehr als ein Jahr bis das kaputte rausgewachsen war).

    Jetzt würde ich nicht mehr so sinnlos meine Haare färben, ich habe daraus aufjedenfalls gelernt.

    Mittlerweile finde ich es außerdem schöner, wenn ich mich in den Spiegel schaue und wirklich mich selber erkenne und nicht alle 2-3 Wochen komplett anders aussehe.
     

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