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  • 48z38ge
    48z38ge (27)
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    3 Januar 2013
    #1

    Habe Probleme mit der Vergangenheit meiner Freundin

    Hallo!

    Ich habe extreme Probleme, die Vergangenheit meiner Freundin zu "verarbeiten", obwohl ich selbst weiß, was für ein Blödsinn das ist, weil sie mich nicht betrifft und mich damals noch nicht kannte. Zuvor möchte ich sagen, dass ich seit ich ungefähr in die Pubertät kam, unter Depressionen leide. Sie wurden als leicht eingestuft, mir war morgens oft schlecht und ich wurde davon wach, hatte nur negative Gedanken, etc. Leider ging ich erst Jahre später in Therapie, aber es wurde besser. Als ich anfing zu studieren, beendete ich die Therapie dann und konnte für 1-2 Jahre gut weiterleben, hatte zwar von Zeit zu Zeit manchmal Depressionen, aber sehr selten. Nach 2 Jahren fing das ganze dann wieder an. Mir war jeden Morgen schlecht, ich übergab mich, aß nichts und versäumte es zur Uni zu gehen. Gegen 14-15 Uhr war dann alles meistens vorbei und ich konnte das erste Mal am Tag was essen. Nun waren die Depressionen wesentlich stärker geworden und ich spielte nicht mit dem Gedanken Suizid zu begehen, sondern dachte nur darüber nach. Suizid zu begehen jedoch kam mir nie in den Sinn, ich dachte lediglich darüber nach. Ich weiß, dass das immer so anfängt und am Ende ist auch die letzte Hemmung weg und man tut es, aber ich dachte es wirklich nur und der Gedanke daran wurde nicht konkreter. Natürlich ging ich wieder in Therapie, aber es ging nur langsam voran. Ich möchte auch noch hinzufügen, dass ich sehr sensibel bin und deshalb schnell von etwas negativ beeinflusst werde. Außerdem habe ich manchmal Minderwertigkeitskomplexe, bin sehr selbstkritisch und nie zufrieden, also insgesamt ein Perfektionist. Ich weiß nicht warum, aber ich verspüre das widerliche Gefühl von Leuten bewundert werden zu müssen und stark zu sein.


    Diese zweite "Depressionsphase" nahm dann etwas ab, hing vielleicht aber auch mit einem Auslandsaufenthalt von 10 Monaten bezüglich meines Studiums zusammen. Ich war schon nervös, als es näher und näher kam, aber eher weil ich Angst hatte, mir würde ständig morgens schlecht sein und dadurch meinen sozialen Kontakt einschränken, sodass ich am Ende komplett allein dastehen würde. Insgesamt mache ich mir immer sehr sehr viele Gedanken und ich selbst weiß, dass es viel zu viele sind. Als ich dann im Ausland ankam, wurde mir tatsächlich die ersten Tage morgens schlecht, weil alles neu war und ich natürlich niemand kannte. Trotzdem schaffte ich es, mich zu Veranstaltungen hinzuzwingen, auch wenn ich mich vorher übergab und nichts aß. Nach wenigen Tagen schon fand ich Freunde, pflegte Kontakte; es lief super und ich war sehr glücklich. Ich fühlte mich gut aufgehoben und verspürte zum ersten Mal ein Gefühl der Zugehörigkeit. Nie hatte ich in meinem Leben viel Freunde oder wirklich wahre Freunde, vermutlich bin ich auch daran selbst Schuld, da ich mich aufgrund meiner sozialen Phobie zurückzog. Seltsamerweise kann ich sehr gut etwas vorgeben, sodass die Leute oft nicht sehen, dass ich einmal so war. Denn ich selbst arbeitete hart an mir um der zu sein, der ich sein wollte. Freundlich, nett, immer fröhlich und kontaktfreudig. Beim Auslandsaufenthalt wurde ich so wahrgenommen und bin es jetzt immer noch. Diesen Meilenstein habe ich schon überwunden und bin sehr glücklich darüber.

    Nach zwei Wochen im Ausland lernte ich dann meine jetztige Freundin in einem Kurs kennen. Wir beide waren sehr begeistert voneinander und nach nur 4 Tagen waren wir quasi zusammen. Natürlich brauchte es 1-2 Wochen um das ganze als solches aufzufassen, aber wir waren dann in einer festen Beziehung. Vorab möchte ich noch sagen, dass ich mit 14 meine erste Freundin hatte, zunächst glaubte blind vor Liebe zu sein, dies aber nicht wahr. Ich denke, dass ist in der Pubertät oft normal, dass man sich täuscht, zudem man noch nicht erwachsen ist. Meine damalige Freundin war sehr dominant und voreilig, sie sagte "Ich liebe dich" nach nur wenigen Wochen und sagte mir oftmals, dass sie mit mir das erste Mal haben wolle. Ich bemerkte mehr und mehr, dass ich sie in Wahrheit kann nicht so sehr mochte, doch es tat mir sehr Leid. Sie überforderte mich mit ihrer Aufdringlichkeit. Ich schaffte es noch nicht einmal mit ihr Schluss zu machen. Der Schluss kam, als sie mich eines Tages am Telefon fragte, ob ich sie liebe und ich schließlich mit nein antwortete. Nach dieser ersten Beziehung hatte ich nie wieder eine. Zum Einen litt ich natürlich an meinen Depressionen, zum Anderen war ich so sehr mit mir selbst-kämpfend beschäftigt, dass ich es nicht merkte, wenn Mädchen mit gern hatten und sich etwas erhofften. Nur jetzt im Nachhinein weiß ich, dass ich all diese Signale nicht richtig auffasste, vorgab sie nicht zu sehen. Mit meiner jetzigen Freundin bin ich nun seit fast 4 Monaten zusammen. Ich bin 21 Jahre alt und hatte dann schließlich mit ihr mein erstes Mal. Sie ist 18 bzw. seit zwei Wochen 19. Leider machte ich den größten Fehler den man nur machen kann und gab vor eine bewegte sexuelle Vergangenheit gehabt zu haben. Wir erzählten uns von unseren Ex-Partnern und etliches, was mit Sex zu tun hatte und wir erlebten hatten. Ich erfand viele Geschichten, die sich lediglich in meiner Fantasie abspielten und ich wünschte erlebt zu haben. Ich log sie für 2 Monate sehr oft an, wenn es um meine sexuelle Vergangenheit ging. Zum Einen verspürte ich natürlich Scham noch Jungfrau zu sein, zum Anderen war mir zum Anfang der Beziehung überhaupt nicht klar, wie stark ich sie einmal lieben werden würde. Nach zwei Monaten fasste ich dann endlich den Mut und beichtete ihr alles. Zunächst war sie nicht sehr böse und sagte, es sei okay. Am nächsten Tag jedoch war sie sehr traurig, dass ich sie die ganze Zeit mehrmals angelogen hatte und sagte oft, sie könne es nicht fassen. Ich verstand es natürlich total und sagte ihr, ob sie Abstand brauche oder mich verlassen wolle. Ich hätte es verstanden, denn Ehrlichkeit ist für eine Beziehung nunmal sehr sehr wichtig. Ich hätte es verstanden, wäre aber sehr traurig gewesen. Schließlich blieben wir zusammen und sie vergab mir. Ich war natürlich sehr glücklich, dass sie mir vergeben hatte und ich diese Last der Lüge, die ich mir selbst auferlegt hatte, nun endlich los war. Wir hatten eine wundervolle Zeit, verstanden uns sehr gut und hatten bereits nach weniger Zeit eine so tiefe Vertrautheit, dass wir innerlich dachten, wir wären schon wesentlich länger zusammen. Es war für mich die bis jetzt glücklichste Zeit meines Lebens und auch meine Depressionen waren vollkommen verschwunden. Oft sagte sie, ich sei perfekt für sie und wunderbar und wie stark sie mich lieben würde. Anfangs hatte ich jedoch auch Probleme damit, dass nur wenige Tage zwischen mir und ihrem letzten Ex-Freund lagen. Dies machte mich sehr traurig und ich zweifelte an ihrer Liebe.

    Ich habe vergessen zu erwähnen, dass in mir ungefähr nach einem Monat langsam das Gefühl der Liebe aufkam, dass zum Sagen von "Ich liebe dich" führen sollte. Trotzdem holte ich mir unter anderem Rat im Internet, wann denn so die Zeit dafür kommen würde und las oftmals was von 3 bis zu 10 Monaten. Im Nachhinein weiß ich wie bescheuert das ist, man sagt es einfach, wenn man sich sicher ist und auch glaubt, dass der Partner genauso empfindet. Wenn nicht und der Partner braucht mehr Zeit ist es ja auch nich so tragisch wenn zunächst nicht die gewünschte Antwort kommt. Naja, wie auch immer. Ich jedenfalls hatte noch nie Liebe für ein anderes Mädchen verspürt und war mir daher sehr unsicher. Ich entschied mich lieber länger zu warten. Im Nachhinein weiß ich auch hier, dass ich Signale wieder mal falsch gedeutet hatte. Sie sagte mir so oft, wie gern sie mich habe, wirklich sehr sehr oft. Nach 2 Monaten waren wir dann auf einer Party, sie war betrunken, konnte aber noch normal reden, doch wurde sehr emotional. Sie wiederholte extrem oft wie gern sie mich habe. Nun wusste ich, dass ich schließlich sagen könnte, wie ich empfinde. Doch ich wollte dies am nächsten Tag machen, wenn sie wieder komplett nüchtern war. So weit kam es leider nicht. Als wir nach einiger Zeit auf der Party nach draußen gingen, sagte sie, "ich liebe dich". Ich war natürlich etwas erstaunt, dass sie es gerade jetzt sagte, da ich den Zeitpunkt eher unpassend fand, aber ich antwortete natürlich mit den selben Worten. Sie jedoch schüttelte den Kopf und sagte, dass ich sie niemals so lieben würde wie meine Ex-Freundinnen. Ich verstand nicht was los war und bestritt dies, zumal diese Ex-Freundinnen gar nicht existierten, sie das aber natürlich nicht wusste. Ich erzählte es ihr erst eine Woche später. Schließlich fragte sie mich, warum ich denn nie "ich liebe dich" gesagt hätte und ich erklärte ihr, dass ich unsicher war, lieber länger warten wollte und eigentlich nie jemanden von den teils erfundenen Ex-Freundinnen geliebt hatte. Zusätzlich sagte ich, dass ich auf den richtigen Zeitpunkt wartete, mir aber schon sicher war und nur darauf wartete. Es dauerte ein paar Tage bis sie mir wirklich glaubte. Außerdem entschuldigte sie sich für ihr aufdringliches Verhalten, zumal sie etwas betrunken war, als sie "ich liebe dich" sagte. Spätestens jetzt begriff ich, dass ich sie hätte niemals anlügen dürfen bezüglich meiner sexuellen Vergangenheit und der nicht existenten Ex-Freundinnen. Als ich ihr dann, wie zuvor schon gesagt, alles beichtete, waren wir danach glücklich wie vorher und hatten eine tolle Zeit.


    Nun kam aber langsam ein Gefühl in mir auf, dass ich bedauerte, noch Jungfrau gewesen zu sein und nicht so viele Freunde gehabt zu haben wie sie. Sie hatte vor mir 3 Freunde und 2 One night stands, mit dem einen One night stand hatte sie zwei oder drei Tage später noch einmal Sex. Sie hatte vor ihrem ersten Mal noch drei andere Freunde, die sie aber nicht dazu zählt, dass sie keinen Sex mit ihnen hatte und sie mit ihnen zusammen war, bevor sie 15 war. Selbst zu Anfang der Beziehung hatte ich zunächste Probleme mit den Sexpartnern. Dies nahm aber von Zeit zu Zeit ab, kam dann aber nach Offenbarung meiner Lüge wieder in mir auf. Schließlich schaffte ich es, über die 3 Ex-Freunde "hinwegzukommen", jedoch nicht über die One night stands. Dies mag eventuell mehrere Gründe haben: Zum Einen hat sie mir sehr viele Details erzählt, wobei ich auch oft nachgefragt habe. Zum Anderen kann ich mir persönlich nicht vorstellen, mit einer fremden, mir total unbekannten Person Sex zu haben. Allein der Gedanke widert mich an, für mich muss man die Person erst ca. eine Woche kennen. Als allerletzter Punkt spielt meine Eifersucht und über-beschützende Art eine Rolle. Ich meine ständig, dass sie ausgenutzt wurde und ich sie damals vor irgendetwas hätte beschützen können. Ich meine, dass sie Schaden davon getragen hat. Bitte sagt mir nicht ich sei verrückt, denn ich weiß selbst, wie absurd dieser Gedankengang ist. Ich weiß wirklich, dass dies in keinster Weise zutreffen kann und dass Liebe auf Gegenseitigkeit beruht. Man kann die andere Person nicht "besitzen" und sie vor allem schützen wollen. Zusätzlich fühlte ich mich benachteiligt, weil mit beiden Ons Oralsex praktizierte und mit mir erst nach einigen Monaten. Als ich sie darauf ansprach, sagte sie mir, dass sie mich lieben würde und nichts falsch machen wollte. Ich wäre ihr keineswegs egal. Das kann ich zum Einen verstehen, andererseits widert es mich trotzdem an, dass sie dies zwei Fremden gab, aber nicht mir. Fakt ist, dass ich nie wirklich aktiv selbst so gedacht habe. All diese Gedanken über sie kamen zwar in meinem Kopf auf, aber innerlich wusste ich, dass ihre Vergangenheit keine Rolle spiele. Wir leben in der Gegenwart und lieben uns, das ist was zählt. Trotzdem zermürbten mich diese Gefühle und ich stellte mir oftmals konkret Bilder vor, die sie mit den Ons beim Sex zeigen. Ich sprach selbstverständlich mit ihr über all diese Probleme, da ich sehr extrovertiert bin und sie versuchte mir auch zu helfen. Ich sah auch ein, dass dies die Vergangenheit war, dass man sie nicht verändern könnte und es mein Problem war, auf keinen Fall ihres! Seltsamerweise tauchten diese Gedankengänge über die Ons nur manchmal auf. Ich hatte Zeiten, in denen ich wirklich überhaupt nicht daran gedacht habe und die Zeit mir ihr vollkommen genießen konnte. Die Gedanken tauchten immer eher plötzlich und unerwartet auf. Als sie eine Woche von mir getrennt war und heim flog, hatte ich dann wieder Depressionen und dachte über alles nach. Zuvor schon hatte ich Eifersucht verspürt, wenn sie einen Jungen auch nur mehr als 4 Sekunden umarmte, aber nun, weil ich nicht bei ihr sein konnte, machte ich mir Sorgen, dass sie fremd gehen würde oder andere sie verführen würden. Als wieder kam, sprachen wir darüber. Sie weinte und sagte mir, dass ich ihr nicht vertrauen könne. Sie sagte ebenfalls, dass ich sie wie eine Schlampe fühlen lasse, weil ich nicht über ihre Vergangenheit hinwegschauen kann. Ich versicherte ihr, dass ich sie nicht so sehe, aber einfach traurig sei, dass ich nicht der erste gewesen bin. Außerdem sind für mich 5 Sexpartner in vier Jahren, also von 15-19 Jahren, sehr viel, aber vermutlich sehe ich dies nur so, weil ich einfach keinen Vergleich habe, da ich selbst noch Jungfrau war, als wir uns trafen. Ich weiß, dass auch dies absoluter Schwachsinn ist, aber ich glaube ich fühle so, weil ich selbst noch so lange eine Jungfrau war. Trotzdem fingen wir uns wieder und alles war nach langen Gesprächen wieder in Ordnung.


    Ich wollte so gerne ohne diese negativen Gedanken mit ihr zusammen sein. Vor Weihnachten fuhren wir dann beide nach Hause, waren traurig, dass wir uns für mehrere Wochen nicht sehen würden, aber versprachen uns, dass wir weiter reden würden und so. Jetzt kommt schließlich mein größtes Problem und ich weiß einfach nicht, warum ich mich da so reinziehen lasse. Um Weihnachten rum kamen dann wieder negative Gedanken in mir auf. Ich wurde eifersüchtig und dachte ständig über ihre Vergangenheit nach. Sie sagte mir, dass einige Jungen mit ihr auf einer Party flirteten und sie teilweise umarmten und bis zur Toilette begleiteten. Ich fragte sie, warum sie denn nichts dagegen getan hätte und sie sagte mir, sie wollte nicht unhöflich sein. Ich verstand das überhaupt nicht und wurde rasend vor Eifersucht. Ich wünschte mir nichts mehr, als bei ihr zu sein und meinte sie beschützen zu müssen. Es wurde immer schlimmer. Ich fiel in starke, nicht mehr nur leichte Depressionen. Ich konnte nicht schlafen, wachte morgens auf, mir war speiübel, ich übergab mich, aß nichts mehr und nahm in einanhalb Wochen 3 Kilo ab. Ich machte nichts und wollte den ganzen Tag nur im Bett bleiben und schlafen. Ich versuchte gegenüber meiner Familie vorzugeben, dass alles okay sei, obwohl dies nicht der Fall war. Ich dachte täglich an Selbstmord bzw. zermürbten mich die One Night Stands. Ich war mir im Klaren, dass ich die Wahl hatte. Entweder die Beziehung beenden oder endlich diese absurden Gedanken zu vergessen, da diese der Beziehung immens schadeten. Wir redeten oft und ich erzählte ihr alles, wirklich alles. Immer noch war sie auf meiner Seite und sagte, sie versuchte mir zu helfen und wolle mich nicht verlassen, obwohl ich ihr mehrmals sagte, dass sie ohne mich besser dran sei. Ich sagte, ich würde sie schlecht behandeln und ihre Gefühle verletzten. Ich sagte ihr, dass ich alles ruinieren werde, wenn es so weitergehen würde. Sie aber hatte immer noch Vertrauen in mir und stand mir bei. Das schätze ich sehr. Fakt ist, dass mich diese Gedanken über ihre Vergangenheit selbst natürlich immens nerven, weil ich weiß wie sehr ich sie liebe und ich kann mir nicht vorstellen sie zu verlieren. Ich habe nun Angst, dass es so weitergehen wird, dass ich weiterhin starke Depressionen habe und sie nicht so lieben kann, wie ich es wirklich möchte. Bitte beschimpft mich nicht oder macht mir Vorwürfe, dass mache ich selbst schon genug. Ich selbst weiß, dass das Problem bei mir liegt, nicht bei ihr! Und ich denke, dass nicht allein ihre Vergangenheit und meine Eifersucht Auslöser der starken Depression sind, sondern größtenteils Stücke aus meiner eigenen Vergangenheit damit zusammenhängen. Ich selbst habe diese Vergangenheit vermutlich noch nicht verarbeitet. Ich bereue all die Dinge, die ich in meiner Vergangenheit aufgrund meiner Depressionen versäumt habe. Ich denke, weil meine Freundin 5 Sexpartner hatte, schmerzt es mich umso mehr, dass ich keinen einzigen vor ihr hatte. In wenigen Tagen sehe ich sie nun wieder und freue mich sehr. Falls ich weiterhin Depressionen haben sollte, werde ich mich auf jeden Fall wieder in Therapie begeben, das ist das mindeste, was ich tun kann. Nicht nur um mir selbst nicht mehr zu schaden, aber auch besonders um ihr nicht mehr zu schaden. Dafür liebe ich sie einfach zu sehr und hasse mich selbst dafür, wie ich bin.

    Ich habe jetzt zwar immens viel geschrieben, wahrscheinlich war das überflüssig, aber ich wollte mein Problem möglichst in vollem Umfang darstellen.

    Könnt ihr mir irgendwie Hilfestellungen geben, dass ich es schaffen könnte oder mich auf den richtigen Weg bringt? Ich glaube ich habe gute Chancen, dass es klappen könnte, weil ich zum Einen einsehe, dass es allein mein Problem ist und zum Anderen, dass meine Gedankengänge absolut fehl am Platz sind. Ich kann sie nicht verlassen, weil ich sie zu sehr liebe.

    Danke!
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 Januar 2013
  • SemtEX79
    SemtEX79 (39)
    Öfters im Forum
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    Single
    3 Januar 2013
    #2
    Sorry, aber ich habs nicht gelesen.
    Ein paar Absätze mehr würden das lesen erleichtern.....
     
  • missfrex
    missfrex (26)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    3 Januar 2013
    #3
    Erstens mal solltest du dich umgehend wieder in Therapie begeben. Es ist gut, dass du offen mit deiner Freundin darüber sprichst, einen Therapeuten kann sie jedoch nicht ersetzen.
    Ich glaube du solltest versuchen zu akzeptieren, dass deine Freundin ein Leben vor dir hatte, mit One Night Stands usw. Ihre Meinung was ONS betrifft musst du ja nicht teilen (ich persönlich halte auch nicht viel davon, mit jemandem zu schlafen den ich praktisch gar nicht kenne), aber das hat sie nun mal gemacht und es ist auch nix verwerfliches.
    Du musst einsehen, dass sie jetzt mit dir zusammen ist und ihre Vergangenheit nichts mit eurer Beziehung zu tun hat.
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
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    nicht angegeben
    3 Januar 2013
    #4
    Geh in Therapie. Das ist das einzige, was ich dir empfehlen kann. Mit Depressionen ist nicht zu scherzen und so wie du mit deiner Freundin umgehst, kannst du wirklich froh sein, dass sie noch zu dir steht. Letztendlich habt ihr beide eigentlich KEIN Problem, sondern alles ist nur in deinem Kopf und du machst dir und ihr deswegen regelmäßig Probleme, die langfristig natürlich die Beziehung belasten. Das hast du selbst erkannt. Daher kann ich dich eigentlich nur in deinen Gedankengängen bestätigen und sagen: Such dir Hilfe!
     
  • User 120535
    Öfters im Forum
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    nicht angegeben
    3 Januar 2013
    #5
    Ich muss ja schon sagen, den größten Teil hast du doch hier schon geschafft, das ist reine Selbsttherapie :smile:
    Zu dieser Vergangenheitssache... Du musst es irgendwie akzepieren können. Vielleicht hilft dir da das Denken. Ich meine es ist ihre Vergangenheit. Aber es zählt doch, wer man ist und nicht, wer man mal war. Es zählt, was man macht und nicht, was man mal gemacht hat.
    Also, nicht zuviele Gedanken machen. Wenn dich das plagt, dann such dir eine Ablenkung. Du könntest autogenes Training oder Meditation versuchen. Einen Sport machen und dich ablenken, was auch immer.

    Meine Argumentation beruht auf einem ganz einfachen Gedanken. Man sagt ja immer, dass man immer lernt mit jeder Erfahrung. Das stimmt aber nicht, man hat logischerweise auch Rückschritte und schlechte Gedanken. Also, man kann sie dann natürlich erkennen, muss sie aber nicht stoppen. Drum besser ists, dass man sie gleich aufhält oder besser garnicht denkt.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    3 Januar 2013
    #6
    Wenn du mit ihrer Vergangenheit nicht zurecht kommst, dann musst du Schluss machen. Es gibt schlicht keinen anderen Weg.
     
  • tainted.beauty
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    3 Januar 2013
    #7
    Wie dir schon geraten wurde, ist eine Therapie sicher das sinnvollste.

    Allerdings muss ich sagen, dass wenn ich deine Freundin wäre und ich weiß das du auf männergeschichten sensibel reagierst, ich dir sicher nicht jedes mal brühwarm erzählen würde wer mich grad wann/wie/wo angeflirtet hat. Klar, Ehrlichkeit hin oder her, aber solange sie sich nichts vorzuwerfen hat, sollten manche Sachen auch einfach mal nicht erwähnt werden. Da kommen sonst nur wieder doofe Gedanken bei rum, wegen eigentlich nichts.
     
  • nachtelfe
    nachtelfe (29)
    Benutzer gesperrt
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    offene Beziehung
    3 Januar 2013
    #8
    Deine Geschichte klingt ganz schön traurig, aber Du musst diese Eifersucht ablegen oder die Beziehung beenden. Ich kann mir vorstellen, dass das hart klingt, aber ich sehe keine andere Lösung.

    So einfach geht das nicht, denn wenn sie nichts erzählt ist sie nicht ehrlich und kann sich immer irgendwann verplappern. Ich persönlich würde nicht gerne mit einer Schere im Kopf herumlaufen, was ich erzählen kann/darf und was nicht. Abgesehen davon, bleibt immer noch diese Unsicherheit, dass etwas passiert ist und sie es nur nicht erzählt. Mit diesem Misstrauen ist keine echte Beziehung möglich.

    Ich habe keine Geheimnisse vor meinem festen Freund und wir streiten uns deswegen auch manchmal. Das führt sogar soweit, dass ich manche Geschichten erst später erzähle um die Stimmung nicht zu vermiesen. Mittlerweile weiß ich auch sehr gut wo seine Grenzen sind und wenn ich sie überschreite dann verstehen wir uns eben eine gewisse Zeit auch nicht so wirklich, aber wir finden dann immer eine gemeinsame Basis und wenn ich daraufhin verspreche etwas nicht mehr zu tun, dann mache ich's auch nicht mehr.
     

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