• User 1539
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    Verheiratet
    10 März 2004
    #41
    Quelle

    Eine weitere, ausführlichere Quelle findest du hier.

    Grundgesetz
    Artikel 5
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus
    allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der
    Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen
    Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

    Juvia
     
  • Honeybee
    kurz vor Sperre
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    10 März 2004
    #42
    Stimmt doch
     
  • daedalus
    daedalus (41)
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    10 März 2004
    #43
    Warum nach Kirby schreien? einfach mal ein bisschen nach oben scrollen und in die Signatur von Liza schauen...

    Demokratie heisst nunmal nicht, dass man tun und lassen kann, was man will, auch wenn das einige zu glauben scheinen

    edit: ihr seid zu schnell fuer mich :smile:
     
  • User 1539
    Sehr bekannt hier
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    10 März 2004
    #44
    @Honeybee

    Du solltest echt mal etwas weiter lesen .. Absatz 2 schrenkt Absatz 1 ein, falls du nicht bemerkt haben solltest. Man kann sich seine Dinge aber auch so drehen, wie man sie gerade braucht, was? :rolleyes2

    Juvia
     
  • Honeybee
    kurz vor Sperre
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    nicht angegeben
    10 März 2004
    #45
    ich bestimmt nicht :rolleyes2

    edit: Juvia, fällt dir noch ein Thema ein worüber man in Deutschland nicht reden darf?
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    10 März 2004
    #46
    Danke, Juvia.
    Aber man sollte auch Absatz 2 von Art. 5 GG lesen ....
    Und in einer Diktatur sind wir hier ja wohl nicht ...
     
  • Mr. Poldi
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    10 März 2004
    #47
    Hmm? Ich hab doch in dem Thread noch gar nichts gepostet ...

    @Honeybee
    Ließ dir den 2ten Absatz in Juvias Post nochmal durch und wirf dann noch einen Blick ins StGB.

    Ob wir Deutschen uns (zu sehr) für unsere Geschichte schämen oder nicht (ich bin der Meinung das wir das nicht tun) tut in diesem Zusammenhang auch nichts zur Sache.
    Hakenkreuze egal in welcher Form sind (mit sehr wenigen Ausnahmen wie z.B. für Bildungszwecke) verboten und damit ist die Sache eigentlich erledigt.

    Und wer meint das sind "nur Striche" und man könne das einfach so verwenden, dem kauf ich nicht ab dass er dabei keine Hintergedanken hat bzw. eine Botschaft vermitteln will.
     
  • daedalus
    daedalus (41)
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    10 März 2004
    #48
    Man darf ueber Hakenkreuze reden, sie nur nicht als Zeichen irgendwo abbilden, bzw. die Idealogie dieses Zeichens betreiben...

    Das ist zum Beispiel auch bei Kinderpornographie so, Du darfst darueber diskutieren, aber keine Bilder davon zeigen oder Diebstahl, Du darfst darueber reden, ihn aber nicht betreiben... Wieviel Beispiele haettest Du gern?
     
  • Schattenregen
    Verbringt hier viel Zeit
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    10 März 2004
    #49
    @ daedalus:
    Grundsätzlich geb ich dir da recht, aber schreib doch mal in ein öffentliches (und gut besuchtes) Forum einen Plan zur Machtübernahme in D oder äußer dich sonst wie kritisch gegenüber dem System. Musst nicht lange warten, bis ein "Knacken" beim Telefonieren dazukommt :zwinker:.

    Mal etwas für die, die meinen, dass wir zu "Vergangenheitsfixiert" sind:
    Wenn man die Vergangenheit nicht kennt, kann man auch nicht verstehen, was da falsch gelaufen ist und schon ist man wieder so weit wie vor 70 Jahren. Ich gebe zu, dass es auch heute aktuell genug Probleme in der Welt gibt und mit denen sollte man sich genauso beschäftigen, aber wer die Vergangenheit nicht kennt wird sie auch nie verstehen und hat damit keine Zukunft. Oder müssen wir alles 3,4,5 oder 6 mal oder noch öfter durchmachen, bevor wir kapieren, dass es so nicht geht?
     
  • daedalus
    daedalus (41)
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    nicht angegeben
    10 März 2004
    #50
    Sorry, seh da den Zusammenhang nicht... Bezog sich das auf meinen letzten Post? Dann hast Du mich missverstanden, weil eine "Machtuebernahme" in Deutschland gehoert nicht unbedingt zu einer Demokratie und dementsprechend sind solche Plaene natuerlich nicht rechtens :zwinker:

    Edit: und kritisch aeussern gegenueber dem System... das tun viele, unter anderem auch ich, solange man nicht wieder zu Punkt 1 (Machtuebernahme) zurueck kommt ist das auch voellig rechtens...
     
  • 10 März 2004
    #51
    Mal 'ne ganze blöde Frage, sind wir Deutschen eigentlich fähig eine Demokratie zu leben? Nur durch konsequente Umerziehung und mit dem Bruch des Nationalstolzes konnte man die Deutschen zu liberalen Demokraten machen.
    Deutschland ist kein Staat mit demokratischer Geschichte. Deutschland war immer ein Monarchenstaat. Die Demokratie wurde 1918 "gewählt". Die Siegermächte vernichteten die Monarchie in Deutschland, und ließen den Deutschen die Wahl zwischen Demokratie und Kommunismus. Als kleineres Übel wurde schließlich die Demokratie gewählt. Und, der Plan der Siegermächte ging auf, Deutschland erhob sich nicht mehr.
    Als 1933 Hitlers braune Kolonen marschierten und die Gleichschaltung ihren Lauf nahm, erhob sich ein neues Deutschland, Hitler weckte den Nationalstolz der Deutschen, er hielt seine Versprechen, die Arbeitslosenzahlen zu minimieren und die Wirtschaft anzukurbeln, aber leider wussten die Deutschen nicht um die Pläne Hitlers und um seine Skrupellosigkeit. Schon 1923 war ihm klar, dass es zum Krieg mit Russland kommen muss. Dass zuerst Polen den Kopf hinhalten musste, ist mit der Korridorfrage leicht zu begründen. Hitler hatte sich aber geirrt, er rechnete nicht damit, dass die, seiner Meinung nach, schwächlichen Demokraten Europas, ihm den Krieg erklären. Also weite sich der begrenzt geplante europäsche Krieg in eine Weltkrieg aus. Das Ergebnis war ein geteiltes Deutschland. Die Ostgebiete überließen die Siegermächte den Horden aus dem Osten und das Restdeutschland wandelten sie in einen demokratischen Staat um. Die Demokraten sind nicht auf die Straße gegangen um für ein demokratisches Deutschland zu kämpfen, so wie die Monarchisten, die Kommunisten oder die Nationalsozialisten, sie bekamen Deutschland von den Siegermächten geschenkt.
    Die Demokratie ist wahrscheinlich das beste politische System das es gibt, hört sich ja übersetzt auch toll an, Volksherrschaft, d. h. wir bestimmen was läuft, wenn das so ist, laufen bei uns aber einige Dinge völlig falsch.
     
  • ogelique
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    10 März 2004
    #52
    Na gut, ich sollte auch was zu dem Thema sagen.

    1. In Deutschland werden die Leute mit dem Thema NS und ihrer Verantwortung vor den Juden sehr stark "überfüttert" - schließlich müssen sich die jungen Generationen nicht ständig dafür schämen, was die älteren Generationen getan haben -> das führt nur zur Abneigung gegen die gesamte Problematik.

    2. ABER: Das, was hier vor 50 jahren passiert ist, war das Schrecklichste, was in der Neuzeit überhaupt geschah - und das darf dann weder verdrängt noch vergessen werden, man sollte einen Mittelweg finden zwischen dem gesunden "sich mit dem Thema auseinandersetzen, ohne Komplexe zu bekommen" und dem Verdrängen des Ganzen.

    3. Die Einstellung Vieler Deutschen gegenüber Juden ist alles andere als normal. Zitat: "Was? Du bist Jüdin? Du siehst ja ganz normal aus!"

    4. Antisemitismus hat sich mittlerweile z. T. in Antizionismus umgewandelt. Das zeigt sich daran, dass z. B. die israelische Armee in den Medien als Monster dargestellt wird.
    Bsp.: Ein Terroranschlag in Israel. Mit Toten. Wie immer. Daraufhin erschießen israelische Soldaten einige alästinenser. Große Überschrift in der Zeitung: "Israelische Armee tötet 15 Palästinenser." Ganz ohne eine Anmerkung, das zuvor ein Terroranschlag stattfand.
     
  • h_caulfield
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    10 März 2004
    #53
    Natürlich stimmt es, dass die Deutschen eher einen patriarchalischen Staat bevorzugten - wenigstens - in der Vergangeheit, als dass sie selbst als gleichberechtigte Bürger das Heft in die Hand nahmen. Aber die politische Kultur ist nichts unabänderliches - indem man dem Volk mehr Mitbestimmung einräumt und ihm gleichzeitig tatsächliche Verantwortung einräumt kann an es durchaus u mehr Bürgerverantwortung erziehen. Und genau dies paasiert zumindest in Westdeutschland nach dem 2. WK. Und ab 1990 eben in Ostdeutschland auch, wobei man an den hohen PDS-Wählerzahlen ja sieht, dass sich dort viele mit der Eigenverantwortung und der persönlichen Freiheit mit all ihren positiven und eben auch negativen Aspekten eben viele - vor allem der älteren Generation, die noch in einem totalitären Staat sozialisiert wurden - schwer tun und es lieber hätten, wenn es eine Elite gäbe die entcheidet was kollektiv für alle "gut" ist. Aber das wird sich auch langsam legen.

    Wir müssen einfach lernen, unsere Freiheit - und die damit unauflösbar verbundene Verantwortung jedes Einzelnen für sich selbst - wieder zu schätzen lernen. Das impliziert auch, dass jeder seine persönliche Freiheit ausüben darf, solange er keinen anderen in dessen Freiheit beeinträchtigt.

    Ich möchte in keinem Staat leben, der mir vorschreibt, welchen Beruf ich auszuüben habe, oder an welche Religion ich zu glauben habe.

    ---
    "Wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zurecht Sklave" (Aristoteles)
     
  • Schattenregen
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    vergeben und glücklich
    10 März 2004
    #54
    @ daedalus:
    Bezog sich auf deine letzten Post, ja. Sollte ein Beispiel dafür sein, dass man vieles zwar sagen, aber nicht machen darf und in dem Fall nichtmal sagen "darf" (obwohl das eigentlich ja unter freie Meinungsäußerung fallen sollte, aber "Machtübernahme" ist da ein Knackpunkt, stimmt schon).
     
  • User 505
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    10 März 2004
    #55
    Nur mal ein kleiner Einwurf: Was denkt ihr, was ein Jude, behinderter Mensch, dunkelhäutiger Mensch, ... denkt, wenn er das Hakenkreuz sieht? Vielleicht noch jemand, der Großeltern/Urgroßeltern in nem KZ verloren hat. An irgendwelche Sonnenräder?

    Dieses Zeichen verletzt Menschen zutiefst - und das ist ein Grund warums verboten wurde. Deswegen kann ich Honeybees Einstellung auch absolut nicht nachvollziehen, aber manche Menschen scheinen nicht weiter zu denken als bis zur nächsten Wand (außer es geht um sie selbst..)
     
  • Thomaxx
    Gast
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    10 März 2004
    #56
    und das führt uns zu dem wirklich entscheidenen Paragraphen im Grundgesetz, wie es Serenity schon leicht andeutete:

    § 1 Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu schützen und zu Ehren ist Aufgabe aller staatlichen Gewalt.

    und damit dürfte wohl jetzt klar sein, WARUM dieses Zeichen verboten ist, bzw. verboten wurde und das hat nichts mit freier Meinungsäusserung.

    aber mal ne Anmerkung: ich dachte immer wir leben in einer parlamentarischen Republik und in keiner Demokratie. :zwinker:

    in einer Republik wird das Staatsoberhaupt von Volksvertretern gewählt (wie hier) und in einer Demokratie vom Volke (wie in den USA), mal so als kleiner Unterscheidungspunkt von mehreren.
     
  • Schattenregen
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    10 März 2004
    #57
    Und ich dachte es wäre eine repräsentative Demokratie :zwinker: ...
     
  • Thomaxx
    Gast
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    10 März 2004
    #58
    sicher ist die (Bundes-)Republik demokratisch angehaucht, trotzdem ist es keine Demokratie, denn in einer Demokratie kann die Meinungsfreiheit z.b. nicht eingegrenzt werden - nicht umsonst heißt die USA auch das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten"
     
  • Mr. Poldi
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    vergeben und glücklich
    10 März 2004
    #59
    Dachte ich eigentlich auch

    @Thomaxx
    Ich dachte immer in den USA wählt das Volk Wahlmänner und diese dann den Präsidenten, also auch indirekt?

    > denn in einer Demokratie kann die Meinungsfreiheit z.b. nicht eingegrenzt werden
    Öhm ... warum nicht? Gemäß Definition (weiter oben im Thread) ist Demokratie diejenige Staatsform bei der nach dem Willen des Volkes regiert wird. Und wenn die Mehrheit des Volkes dafür ist Meinungsfreiheit z.B. bei Bildern (-> KiPo) einzugrenzen warum sollte das nicht gehen?
     
  • Beastie
    Beastialische Beiträge
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    vergeben und glücklich
    10 März 2004
    #60
    bevor ihr anfangt zu streiten:

    deutschland ist ein demokratisch-parlamentarischer bundesstaat
     

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