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  • malista
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    24 Juni 2008
    #1

    Ich wünsche mir so sehr einen Hund

    Hallo zusammen,

    heute bin ich mal wieder ziemlich traurig. Ich bin immer mit Hunden aufgewachsen und wünsche mir seit Jahren (seitdem ich zu Hause ausgezogen bin um zu studieren) einen eigenen.

    Die Lebensumstände lassen es einfach nicht zu: kleines WG-Zimmer im 5. Stock, kein Einkommen, alle 14 Tage Pendelei über knapp 300km zwischen Uni-Stadt und meinem Freund.

    Ich möchte einen Hund erst dann anschaffen, wenn ich einen einigermaßen festen Job habe (schon allein, um zu wissen, wie mein Hund während der Arbeit dann versorgt werden kann), festes Einkommen habe und all das wird es geschätzt erst in 2,5-3 Jahren geben. Und das erscheint mir an manchen Tagen so furchtbar lang! Gemessen an der Zeit, die man dann mit seinem Hund hat, ist das nicht so viel. Aber heute ist es einfach ein fast unüberwindbarer Zeitraum :cry:


    Die Zeit bis dahin übrerbrücke ich mir mit Besuche von Ausstellungen, Lektüre und Sparen.


    Wollte mich nur mal ausheulen...
     
  • User 12216
    Sehr bekannt hier
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    24 Juni 2008
    #2
    was hältst du dasvon eventuell anderen hundebesitzern die zeitprobleme haben anzubieten mit ihren hud gassi zu gehn!is dann zwar immer noch kein eigener hund aber vielleicht wenigstens etwas!
     
  • Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    24 Juni 2008
    #3
    Finde ich sehr vernünftig von dir, dass du einem Tier sowas nicht zumuten willst.

    Alternativ könntest du es wie ein Kumpel von mir machen und dir einen Chiwawa (schreibt man die so?) zulegen. Den kannste zur Not auch in die Tasche stecken. :smile:
     
  • User 12216
    Sehr bekannt hier
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    Single
    24 Juni 2008
    #4
    das heißt chihuahua!:drool:
     
  • tinchenmaus
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    nicht angegeben
    24 Juni 2008
    #5
    Find ich sehr vernünftig von dir...
    Mir geht es genauso, als Studentin kann ich einem großen Hund nicht das bieten was er bräuchte.
    Als Alternative gehe ich ins Tierheim, helfe dort viel ehrenamtlich und als Nebenjob gehe ich mit Hunden Gassi.
     
  • Aurinia
    Aurinia (33)
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    24 Juni 2008
    #6
    Schlechter Rat, chihuahuas sind auch richtige Hunde und wollen nicht in der Tasche spazieren getragen werden!
     
  • Mirabelle
    Gast
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    24 Juni 2008
    #7
    Den Vorschlag wollte ich auch gerade machen, schau doch mal in einem TH in der Nähe nach, die suchen eigentlich doch immer Helfer.
    Verstehen kann ich dich schon, bin auch mit Hunden aufgewachsen. Und sehr froh darüber, dass ich dadurch, dass ich eine Wohnung im Haus meiner Eltern habe, meine beiden weißen Schäferhunde halten kann, trotz Uni und Arbeit, denn so sind sie nicht alleine.
    Finde es aber wirklich sehr vernünftig, dass du dir erst später, wenn die Rahmenverhältnisse stimmen einen Hund zulegen möchtest. :smile:

    LG
    Mira
     
  • minnicat
    minnicat (29)
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    vergeben und glücklich
    24 Juni 2008
    #8
    Wenn du in einer Stadt wohnst, gibt es das sogenannte "Dogsitting", das macht eine Freundin von mir. Das ist praktisch bezahlt Zeit mit einem Hund zu verbringen(gassi gehen, spielen, einfach schmusen), weil der Besitzer keine Zeit hat. Biete das doch einfach mal an(im Supermarkt Anzeige aushängen). Klar ist das kein eigener Hund, aber es ist immerhin schonmal was!
     
  • Deepstar
    Deepstar (32)
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    Verliebt
    24 Juni 2008
    #9
    Das wäre eine Möglichkeit. :smile:

    Falls man solche Leute nicht kennt, geht man einfach ins lokale Tierheim. Die freuen sich über jede Person die ihre Hunde mal ausführen :smile: Dann hast du nicht nur einen Hund, sondern wenn du willst ein ganzes Rudel :smile:

    EDIT: Hoppala. Diesen Vorschlag gab es hier schon. Habe ich wohl ausgerechnet überlesen :frown: Naja, doppelt bzw. dreifach hält besser :smile:
     
  • Kiya_17
    Kiya_17 (28)
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    vergeben und glücklich
    24 Juni 2008
    #10
    Ich kann deine Gefühle sehr gut nachvollziehen.
    Biete doch mal an, mit anderen Hunden Gassi zu gehen oder auf sie aufzupassen. Dabei kann man auch ein wenig Geld verdienen für den eigenen Hund. Oder frag ihm Tierheim mal nach, ob sie dich mit den Hunden Agility üben lassen.
     
  • User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    24 Juni 2008
    #11
    Den Wunsch verstehe ich. Und dass Du darauf verzichtest, einen eigenen Hund zu halten, finde ich sehr gut und verantwortungsbewusst! Ich kenne auch Leute, die ihrer Tiersehnsucht dann nachgeben, obwohl sie eigentlich die Möglichkeiten zu verantwortungsvollen Tierhaltung nicht haben.

    Ich hätte auch gern wieder einen Hund, ist derzeit aber schlecht möglich und nicht sinnvoll.
    Meinem Nachbarn hier im Haus geht es ähnlich - und er hat einen "Patenhund". Freunde von ihm leihen ihm ihren Golden Retriever immer mal aus, er pflegt ihn bei Abwesenheit und geht eben auch mal so mit ihm raus, selbst wenn die Besitzer eigentlich könnten - weil er eben einen Hund vermisst und den seiner Freunde sehr mag. Und die müssen einmal weniger mit dem Hund raus :zwinker:. Vorteil für alle. Ich selbst begnüge mich damit, sehnsüchtig schönen Hunden auf der Straße hinterherzugucken, mein Freund nennt das "Frauchen-ohne-Hund-Syndrom" - ich kenn noch mehr Leute, die das haben. :zwinker:

    Wenn Du keine Bekannten oder Freunde mit Hund hast, könntest Du - wie ja schon vorgeschlagen - mal im Tierheim fragen oder eben Aushänge machen im Supermarkt oder im Lokalblättchen, dass Du gern Hundebetreuung übernehmen willst (eigene Erfahrung erwähnen ist von Vorteil). Du kannst ja erwähnen, dass Du Hundesehnsucht hast und das nicht hauptsächlich zum Gelderwerb machen willst, sondern eben aus Tierliebe.

    Klar ist das nicht zu vergleichen mit einem eigenen Hund - aber immerhin hättest Du dann mal wieder einen Hund (oder mehrere), um den/um die Du Dich kümmern kannst, um die Entzugserscheinungen etwas abzumildern.
     
  • malista
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    25 Juni 2008
    #12
    Vielen Dank für eure Antworten!

    Ja, das mit dem Tierheim habe ich mir auch überlegt. Aber ehrlich gesagt, traue ich mir das nicht so ganz zu. Hat denn jemand Erfahrung damit, wie das so ist? Werden da alle Hunde ausgeführt, oder nur die, die man "halten" kann oder die gut an der Leine laufen? Bzw. die gut gehorchen?
     
  • Alpia
    Alpia (48)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    25 Juni 2008
    #13
    Da kannst du dich auf das Tierheim verlassen,die werden die mit Sicherheit keine drei Dobermänner zum Gassigehen mitgeben.

    Meine Nichte geht seit vielen Jahren regelmäßig zum Helfen ins Tierheim und es gab noch nie größere Probleme.

    Die Pfleger wissen genau welche Tiere "schwierig" sind und welche sie den "Neulingen" geben können.

    Melde dich auf alle Fälle,die sind froh über jeden der ihnen bei der täglichen Arbeit hilft.
     
  • Kiya_17
    Kiya_17 (28)
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    vergeben und glücklich
    25 Juni 2008
    #14
    Also bei uns darfst du die Tierheimhunde nur an der Schleppleine laufen lassen, also nicht von der Leine nehmen.

    Die geben dir auch einfache Hunde und du kannst den Hund vorher im Tierheim kennen lernen und erstmal schaun ob du mit ihm klar kommst, ob er dr folgt... etc.
     
  • Amygdala
    Verbringt hier viel Zeit
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    25 Juni 2008
    #15
    Das alleine wäre noch kein Grund, sofern deine Mitbewohner einverstanden sind. Die meisten Hunde halten sich immer bei ihren Besitzern auf und abgesehen davon, sei die Wohnung noch so groß, sie laufen ja sowieso nicht unkontrolliert durch die Gegend. Natürlich hat eine Dogge oder ein Leonberger nichts in einem WG-Zimmer zu suchen, aber ein Kleinhund wäre kein Problem in einem WG-Zimmer.

    Auch das sehe ich nicht so dramatisch. Einen Kleinhund kann man die Stiegen runtertragen.

    Okay, DAS ist wirklich ein Grund, Tierarztkosten können sich ganz schnell wahnsinnig summieren.
    Abgesehen von den ganzen Grundkosten.

    Das wiederrum ist kein Problem. Ich pendele mit zwei größeren Hunden über 400 km zwischen Uni und Heimatort und das geht selbst mit Zug relativ stressfrei. Die Hunde verpennen die ganze Fahrt und sind es einfach gewohnt mit den Öffis unterwegs zu sein.

    Alles in allem finde ich, dass das große Problem bei dir das Einkommen ist, zumindest von dem, was du hier schreibst. Wie gesagt, Tierarztkosten können schnell horrende Maße annehmen.

    Ich selbst bin ja auch Studentin, hab 2 Hunde. Allerdings habe ich das Glück, dass ich als Tiermedizin-Studentin alles was die Gesundheit meiner Hunde betrifft relativ günstig bis gratis bekomme, weil ich neben dem Studium beim Tierarzt jobbe.

    Wirst aber sehen, 2,5 Jahre gehen schnell vorbei. Du kannst dir ja schon mal einen Züchter aussuchen, die mögen es sehr gerne, wenn man sich schon sehr frühzeitig bei ihnen meldet und so bekommst du alles von der Wurfplanung über die Deckung bis zur Geburt mit. Und je nach Rasse lohnt es sich auch Stammbäumezu studieren, damit du weißt, aus welcher Linie dein Hund kommen soll, denn auch hier gibt es viele Unterschiede.
     

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