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  • User 64981
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    vergeben und glücklich
    16 August 2007
    #1

    "immun" gegen die Pille?

    Hey zusammen, hab da ma ne Frage.

    Über die Suchfunktion habe ich nix gefunden...

    Der beste Freund meines Freundes wird nächsten Monat Vater. Nun, die Mutter des Kindes war im Grunde "nur" eine Affäre und es wurde nur mit Kondom verhütet. Nunja, eben dieses platzte wohl mal, und sie meinte, laut ihrer Rechnung dürfte sie nicht in den fruchtbaren Tagen gewesen sein als der Patzer passierte, und somit müsse er sich keine Sorgen machen (sie nahm daher auch nicht die PD... ist aber n anderes Thema) :kopfschue

    Nun kam meinerseits natürlich die Frage, wieso sie nich die Pille nimmt, und die Antwort lautete : Die wirkt bei ihr nicht. Sie wurde schon zwei mal schwanger trotz Pille und es warn beides mal Fehlgeburten.

    Mir stand ein wenig der Mund offen, als ich das hörte. Die Pille wirkt mal garnicht? Is das denn möglich? Mein Freund nannte es "immun" gegen Hormone...aber das sind doch nur "nachgemachte" Hormone, die jede Frau auch im Körper hat, wenn ich das damals bei meinen Recherchen richtig verstanden habe ?! (hab n Referat drüber gehalten..)

    Kann das wirklich sein, dass die Pille bei einer Frau nicht wirkt?

    Danke schonma für die Antworten :smile:
     
  • haeschen007
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    vergeben und glücklich
    16 August 2007
    #2
    :ratlos: Das hab ich auch noch nie gehört.
    Kann ich mir auch irgendwie nicht vorstellen.
    Wahrscheinlich wollte sie einfach nicht zugeben dass sie einen Fehler bei der Anwendung gemacht hat. Erbrechen, Durchfall oder Antibiotika. Viele die trotz Pille schwanger werden sagen dann einfach "ich hab doch alles richtig gemacht".

    Aber vielleicht kann jemand bestätigen das es das wirklich gibt. :ratlos:
     
  • glashaus
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    16 August 2007
    #3
    Kann nicht sein. Ich nehme mal an, es war ihr peinlich zu sagen, dass sie leider unfähig, jeden Abend die Pille zu schlucken und richtig auf Vergesser, Erbrechen , AB, Johanniskraut oder Durchfall zu reagieren.
     
  • User 64981
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    vergeben und glücklich
    16 August 2007
    #4
    Sie nahm ja in der Zeit dieser Affäre keine Pille, un was sie vorher mit ihrer Pille angestellt hat, weiss ich nicht.
    Aber eure Vermutungen habe ich ebenfalls, dass sie ein wenig unfähig war, sie richtig zu nehmen. Ich darf nich über sie urteilen, ich kenne sie absolut nicht, mich wunderte nur diese "Begründung" wieso sie die Pille nicht nimmt...
     
  • Ginny
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    16 August 2007
    #5
    In der alten Packungsbeilage meiner Pille stand: "... sehr seltene individuelle Stoffwechselstörungen können die schwangerschaftsverhindernde Wirkung beeinträchtigen".
     
  • krava
    krava (37)
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    16 August 2007
    #6
    Halte ich für eine Schutzbehauptung, um nicht zuzugeben, dass man mit der Pille was falsch gemacht hat.
     
  • nici@lol
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    17 August 2007
    #7
    Hey

    ich hätte mal ne zwischenfrage...sozusagen auch zum thema "wann wirkt die pille nicht?" :zwinker:

    Ich hab letztens irgentwo gelesen dasd man bestimmte medikamente nicht mit grapefriutsaft nehmen sollte, da dies die wirkung beeinflusst.
    Letzte zeit habe ich meine pille aber des öfteren mal mit organgensaft genommen. Jetzt frag ich mich ob das die wirkung irgentwie beeinflussen kann (ich weis ja auch nicht wiE, aber wenn grapefruitsaft das bei manchen medikamenten kann?!)?

    Und gibts allgemein etwas womit man sie nicht nehmen sollte (wegen der wirkung)?

    mfg nici
     
  • User 52655
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    17 August 2007
    #8
    Grapefruitsaft ist kein Orangensaft, also kein Problem.
    Ob Grapefruitsaft die Wirkung der Pille beeinträchtigt, ist umstritten, aber damit runterspülen würde ich sie nicht gerade.

    Folgendes beeinflusst die Pille:
    Barbiturate (oft verschrieben bei Angstzuständen, Spannungszuständen, Ruhelosigkeit)
    Barbexaclon, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon (Antiepileptika)
    Rifampicin (Antibiotikum)
    Griseofulvin (Medikament gegen Pilze)
    Breitbandantibiotika
    Metoclopramid (MCP-Tropfen)
    Johanniskraut
    Medikamente zur Behandlung von HIV-Infektion (Ritonavir, Efavirenz, Nevirapin, Nelvinafir)
     
  • nici@lol
    nici@lol (26)
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    17 August 2007
    #9
    ok danke Nubecula.

    Ich geh dann immer lieber auf nummer sicher und frag nach... :zwinker:
     
  • User 69081
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    17 August 2007
    #10
    Was es früher (vor 20 Jahren und länger) öfter mal gegeben hatte, waren Unverträglichkeiten gegen einzelne Bestandteile der Pille. Die besteht ja aus mehr als nur den Hormonen (Füllstoffe, mit irgendwas müssen die Hormone ja gepresst werden)
    So eine Unverträglichkeit war mit großer Wahrscheinlichkeit der Grund, warum es mich und auch meinen Bruder gibt, denn meine Mutter hatte keinen Einnahmefehler gemacht, keine anderen Medikamente genommen und weder Durchfall gehabt noch erbrochen.

    Heute kann man solche Unverträglichkeiten aber eigentlich ausschließen, denn die Forschung ging ja weiter und die Pille ist mittlerweile superverträglich.

    Bei dem geschilderten Fall tippe ich auch eher auf Unfähigkeit oder Unwissenheit was Wechselwirkungen betrifft
     
  • User 64981
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    vergeben und glücklich
    17 August 2007
    #11
    Wie gesagt, genaues weiss ich von ihrer Seite nicht...

    Ich wunderte mich nur, dass es sowas geben kann, und sie trotz korrekter Einnahme der Pille anfangs 2 mal schwanger wurde Oo

    Im Netz finde ich übrigens auch keine beschriebenen Fälle von einer "Immunität" gegen die Pille.

    @Engelchen : Sowas in der Art vermutete ich auch schon, also das sie vll nen Inhaltsstoff nicht verträgt. Aber das is doch sehr selten, vermute ich mal
     
  • Die_Kleene
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    vergeben und glücklich
    17 August 2007
    #12
    Also, ich habe auch noch nicht davon gehört, im Bezug auf die Pille.
    Allerdings kenne ich ein Beispiel, in dem die Person kein zugeführtes Magnesium verträgt.
    Das bedeutet, dass ihr Körper zwar das Magnesium, was durch di Nährstoffe etc zugeführt wird, aufnimmt, aber kein Magnesium in Form von Tabletten oder auch Infusionen.
    Woran das liegt, kann keiner sagen, aber es gibt immer wieder so merkwürdige Fälle, in denen der Körper komisch reagiert.
    Ob das nun auch bei dem Mädchen der Fall ist, ist fraglich...
     
  • Numina
    Numina (31)
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    17 August 2007
    #13
    Jep.
    Die nachgemachten Hormone sind den natürlich so ähnlich, dass sie an dieselben Rezeptoren im Körper andocken können.
    Wenn das bei ihr die künstlichen nicht können würden, dann hätten wahrscheinlich auch ihre eigenen Hormone dabei Probleme und das würde sich bei ihr in der Vergangenheit doch sehr deutlich geäußert haben. Sie hätte keinen richtigen Zyklus gehabt und wär ganz sicher nie schwanger geworden :-D

    Stimme für: Nein, sie erzählt da einen vom Pferd.
     

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