• kimberley2000
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    Single
    29 Mai 2020
    #1

    Partnersuche Ist es heute noch realistisch Hausfrau werden zu können?

    Die Frage klingt vielleicht etwas seltsam, aber es ist was, was mich mehr und mehr interessiert.
    Ich bin 20, habe Abitur und studiere im Moment auch. Aber irgendwie ist das alles nicht wirklich meine Welt. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich sexuell wie auch im Alltag sehr devot bin und mich gerne unterordne... Damit hängt es natürlich zusammen.
    Karriere machen und so weiter, das interessiert mich alles nicht wirklich. Familie wird mir in Zukunft viel wichtiger sein und wenn ich ehrlich bin, wäre mein größter Traum eine sehr traditionelle/altmodische Beziehung und Familie, in der der Mann arbeiten geht und ich die Hausfrau und Mutter bin und mich ihm (im angemessenen Umfang) unterordne. Daher meine Frage:
    Ist das heute noch realistisch? Sowohl einen (nicht komplett verrückten) Mann dafür zu finden als auch, dass es hält und funktioniert?
    Ich kenne die großen Nachteile wie die Abhängigkeit vom Mann und fehlende Herausforderung mit der Zeit... Aber so wirklich davon abbringen konnte mich noch nichts.
    Hat da jemand Erfahrungen?
     
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  • wonderkatosh
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    29 Mai 2020
    #2
    Erfahrungen selbst (zum Glück) nicht. Es gibt aber auf jeden Fall auch Männer, die dieses klassische Familienbild auch mögen und gerne ausleben würden.

    Dennoch würde ich dir raten erstmal einen Beruf zu finden, den du ausüben möchtest - unabhängig vom Mann und Familienbild. Wenn dir das Studium nicht liegt, würde ich schauen, dass du etwas suchst, was du nebenher als Hausfrau auch ausüben kannst oder hinterher. Hintergrund ist der, das es passieren kann, dass der Mann dich später mit dem Kind sitzen lässt und du doch wieder auf dich gestellt bist.
     
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    29 Mai 2020
    #3
    klar geht das. aber wenn man wie in den 50ern leben will, sollte einem auch bewusst sein, dass auch trennungen wie in den 50ern laufen, also praktisch gar nicht vorkommen, weil frau vollkommen abhängig ist. wenn man bereit ist sich komplett mann und familie unterzuordnen - go for it.
     
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    29 Mai 2020
    #4
    Die Männer gibt es sicher noch, wenn es auch eine Minderheit ist, aber gerade in der BDSM-Szene ist mir schon der ein oder andere begegnet.

    Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall darauf achten, dass Du a.) zumindest die Möglichkeit hast, Dich selbst über Wasser halten zu können, auch wenn Du es erstmal gar nicht möchtest und b.) finanzielle Sicherheiten, z.B. Altersvorsorge, für Dich zu regeln. Sonst kann es nach Trennung oder Tod des Partners ganz schnell ganz düster aussehen. Wenn es dann noch ein soziales Netz wie heute gibt, wird Dich das zwar einigermaßen auffangen, aber komfortabel ist das nicht und auch irgendwie unfair, der Gesellschaft noch mehr Mittragen Deines Lebensstils aufzudrücken.

    Und was mir Sorgen machen würde, wäre das Signal an die eigenen Kinder, denen man doch eigentlich Gleichberechtigung und Unabhängigkeit nahebringen will.
     
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    29 Mai 2020
    #5
    Eine traditionelle/altmodische Beziehung wäre es ja nur, wenn du dazu erzogen worden wärst. Du entscheidest dich ja aus freien Stücken dafür.

    Karriere machen ist ja schon ein Unterschied zu: für sich selbst sorgen zu können. Wie du dich im nachhinein auch entscheidest, dass was du angefangen hast mach zu Ende. Ich habe auch mal eine Ausbildung für meinen Traumberuf abgebrochen und wurde da gekündigt. Ich kann dir sagen, man ist dann schon ordentlich am Arsch. Das wünsch ich keinem.

    Du hast mit 20 noch genug Zeit einen Kerl dafür zu finden, dass geht auch noch mit 24. Aber versuch mal mit 24 ne Ausbildung zu finden..

    Und nun zu dem eigentlichen Haken...die Suche an sich.
    Ich glaub hier in dem Forum gibts ettliche Threads wo Frauen in Beziehungen mit gewalttätigen oder gestörten Partnern wirlklich "feshängen", weil die die Wohnung angemietet haben, denen das Auto gehört...was auch immer. Jedenfalls zeigt sich sehr schnell, dass Frauen ohne eigene Perspektive anfälliger sind in gewaltgefestigten Beziehungen zu hängen, als berufstätige (jaaaaaaaaaaaaaaaaaa es gibt auch Ausnahmen! :rolleyes:)

    Aber prinzipiell: Klar, gibt bestimmt einige die das suchen und keinen an der Meise haben. Du solltest dir nur sicher sein, dass du dominiert wirst, weil du es zulässt. Nicht, weil die nicht gleichberechtigt bist.

    Das sind so die Lehren, die ich aus den "untergeordneten Beziehungen" um mich herum ziehen konnte.
     
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    29 Mai 2020
    #6
    Erfahrungen nicht, aber ich habe eine Mutter, die lange zuhause geblieben ist und damit leider nicht sonderlich glücklich war. Zum einen hing es damit zusammen, dass der Freundeskreis, den man sich als Hausfrau aufbauen kann, eher begrenzt zu sein scheint (da mag es Unterschiede geben, aber gerade im dörflichen Umfeld wird man eher weniger „Auswahl“ haben), außerdem werden zunehmend weniger Frauen dauerhaft Hausfrau, was dazu führt, dass viele nach einiger Zeit wieder arbeiten gehen, also wahrscheinlich wieder einem anderen Lebensstil folgen. Das könnte dauerhafte Freundschaften erschweren.
    Was du auch nicht ausklammern solltest neben der Abhängigkeit wäre, dass Ehen nicht immer nach Plan verlaufen - und stell dir vor, wie schlimm es wäre, wenn du nicht gehen kannst, nur weil du dich jetzt so abhängig machst. Nicht zuletzt: Du machst dich jetzt abhängig - jetzt ist der Mann da - was machst du, wenn die Kinder irgendwann aus dem Haus sind (Sinnkrise?) oder alternativ wenn er stirbt. Witwenrente gibt es meines Wissenstands mittlerweile nicht mehr ein ganzes Leben lang, sondern nur etwa fünf Jahre. Danach müsstest du also selbst über die Runden kommen, was ohne jegliche Berufserfahrung schwer ist.
    Was ich dir deswegen empfehlen würde, wäre, dich nochmal umzuhören und vielleicht nach einem Ausbildungsplatz zu suchen. Lerne das Berufsleben kennen, schaffe eine Basis, auf die du später in Teilzeit oder auch in Vollzeit als Notfallplan bauen kannst. Es gibt viele Ausbildungsberufe, die super interessant sind, in denen du aber keinen oder wenig „Karrieredruck“ hast, wenn du das nicht möchtest. Das können z.B. Berufe wie Hörgeräteakustiker*in oder Optiker*in, aber auch Erzieher*in oder Hauswirtschafter*in sein. Letzteres würde deinen aktuellen Bestrebungen auch entgegenkommen.
    Noch etwas: ich würde mich nicht darauf verlassen, so einen Mann zu finden. Es gibt Männer, die das mitmachen, aber es werden zunehmend weniger (und das gute an geteilter Verantwortung ist auch weniger psychische Belastung - z.B. wenn ein Alleinversorger/eine Alleinversorgerin den Job verliert, ist das oftmals schlimmer, wenn noch vieles dranhängt und der andere gegebenenfalls nicht „einspringen“ kann), plus, so wie es klingt, möchtest du damit anscheinend vor einer weiteren Ausbildung anfangen, du müsstest ihn also schnell finden - nicht unbedingt die besten Bedingungen, um soetwas langfristiges mit einem solchen Machtverhältnis einzugehen.
     
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    29 Mai 2020
    #7
    Hausfrau sein schließt doch nicht gleich aus auch selbstständig zu sein.
    Wenn du eine gute Berufsausbildung hast und mit 2 Beinen im Leben stehst kannst du ja durchaus sagen du bleibst zu Hause bei den Kindern. Schmeißt den Haushalt und dein Mann geht arbeiten. Solange das finanziell drin ist, warum nicht.
    Dann bist du aber nicht abhängig von dem Mann, falls die Beziehung scheitern sollte.
    Deshalb würde ich dir raten erst einmal dein Studium zu beenden, Ausbildung zu machen oder was auch immer.
    Danach steht ja deinem Wunsch nichts im Wege.
     
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    29 Mai 2020
    #8
    Ich habe diverse Bekannte, die sich entschieden haben diesen Weg zu gehen. Meist müsst ihr dann halt finanziell kürzer treten und Du begibt Dich klar in eine Abhängigkeit, dass muss Dir bewusst sein... Aber möglich ist es, ich würde so nicht leben wollen, aber ist ja Dein Leben.
     
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    29 Mai 2020
    #9
    Ich glaube, du bringst da grade zwei Sachen durcheinander.
    Zum einen deine "devote Haltung, auch beim Sex". Die kannst du haben, wo auch immer du willst. Dafür musst du nicht Hausfrau werden. Als Hausfrau ist man nicht automatisch devot, untergeordnet, Weisungsempfänger und abhängig. (Es gibt mehr als genug reiche Frauen, die sich nur um Heim und Garten kümmern, also per definition Hausfrau sind. Die sind sicher vieles, aber nicht unbedingt devot)

    Und dann das Hausfrau sein. Was genau daran ist dein Traum? Dessen solltest du dir bewusst sein, bevor du in die Richtung gehen willst. Wenn für dich Bügeln und Waschen die Erfüllung schlechthin ist, könntest du auch in einer Wäscherei arbeiten, oder als Haushaltshilfe für alte Menschen.
    Wenn du das gängige Vorurteil pflegst, dass "das bisschen Haushalt doch kein Problem sei", dann kann ich dir versichern, dass das nur dann kein Problem ist, wenn man selber sehr fleißig ist. Ansonsten wird das sehr schnell ein sehr großes Problem. Und es gibt dabei kein Lob zu ernten und keinen Preis zu gewinnen. Zitat meine Oma: Man sieht nur die Arbeit, die die Hausfrau NICHT macht.

    Natürlich gibt es Männer, die entweder kein Problem mit einer klassischen Haushaltsführung haben oder sie sogar gut finden. Und ja, da sind leider auch viele Idioten drunter, die meinen, dass sie für das Geld verdienen die Frau dann auch schlagen dürfen und solche Sachen. Aber es gibt durchaus auch "normale" Männer, die das so leben.
    Allerdings solltest du dich da weder drauf versteifen, noch darauf bauen, dass du so einen findest.

    Daher stimme ich da Sklaen zu: Schau zu, dass du was eigenes vorzuweisen hast. Wenn wirklich die Hausarbeit dir innere Erfüllung gibt, geh an eine Hauswirtschaftschule und lern Hauswirtschafterin, dann kannst du damit sogar Geld verdienen, indem du das bei anderen Leuten machst. Die bezahlen dich dafür sogar :zwinker:
    Wenn dein Traum eher darin liegt, Mutter zu sein und eben das heile Familienbild, solltest du vielleicht bis dahin, bis du den passenden Mann gefunden hast, erstmal Geld verdienen. Muss ja nicht in deinem Studienberuf sein, wenn der dir nicht gefällt. Ich hab auch Bank-Betriebswirtin gelernt und später Personalzeugs bei einem Architekten gemacht, weil Bank war igittigittpfuiteufel und Personalbuchhaltung war Yeah! Aber erstmal einen Schritt nach dem anderen.
     
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    29 Mai 2020
    #10
    Zuerst einmal möchte ich sagen, dass eine "traditionelle" Rollenaufteilung nicht gleichzusetzen ist mit der Unterordnung der Frau. Man kann eine solche Beziehung auch auf Augenhöhe führen. In einer Liebesbeziehung (mit Kind vor allem) wird es immer Abhängigkeiten geben. Alles andere ist in meinen Augen Illusion (und auch nicht erstrebenswert, aber das ist ein anderes Thema). Nicht nur du bist abhängig von deinem Mann (er verdient das Geld), sondern auch er von dir, denn du hältst alles in Schuss und passt auf die Kinder auf. Wenn dein Mann dich verlässt, hast du die Arschkarte, was das Geld betrifft, und er die Arschkarte, weil du das Sorgerecht für die Kinder bekommst (wahrscheinlich).

    Deshalb: in einer Gesellschaft, in der immer davon geredet wird, dass Frauen alles machen dürfen sollen, was sie möchten, dürfen sie natürlich auch Hausfrau sein! Ich persönlich stelle mir das auch schön vor :smile:

    Trotzdem solltest du natürlich, solange du noch ungebunden bist, dich auf eine Ausbildung konzentrieren. Außerdem möchte ich hierzu noch was sagen:
    Ehrlich gesagt, denke ich, dass du das noch nicht wissen kannst, wenn du noch nie gearbeitet hast und auch noch nie eine längere Zeit nichts zu tun hattest. Vielleicht findest du deinen Traumjob und arbeiten macht dir richtig Spaß? Probier mal einen Monat nichts zu machen (hatte ich während Corona als alles zu hatte)... es ist ätzend. Damit will ich nicht sagen, dass Hausfrau sein nicht kognitiv herausfordernd ist. Aber vielleicht ist es für dich zu wenig.

    Und das hier:
    Finde ich einfach unter aller Sau :ratlos:
     
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    29 Mai 2020
    #11
    Ich denke es ist so wie einige schon erwähnt haben, dass das devot sein unabhängig von dem Wunsch Hausfrau zu sehen ist. Beides ist sicherlich in Kombination möglich. Ich persönlich glaube, dass es für jeden(ob Mann oder Frau) am besten ist, wenn die Beziehung grundsätzlich auf Augenhöhe stattfindet. Bei Unterwürfigkeit wird ja (hoffentlich) meist ein safe-wort festgelegt, womit ja derjenige der das safe-wort benutzen kann die Kontrolle hat(der Chef ist)
     
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    29 Mai 2020
    #12
    Ich sehe das wie die anderen. Bevor du einen Partner findest, solltest du eine Grundlage legen, um ggf. auch alleine klar zu kommen.

    In meinem Bekanntenkreis gibt es solche Konstellationen, er arbeitet und sie ist zuhause und kümmert sich um Haushalt und Kinder. Diese Beziehungen sind freiwillig so gewählt, aber absolut nicht so gestrickt, dass der Mann über allem steht, alles bestimmt und auch zuhause den Ton angibt. Oft sind es da die Frauen, die richtiggehend managen und alles regeln (also auch im Privaten ganz viel "mental load" haben). Sie haben sich teilweise auch hohe private Ziele gesteckt (legen besonderen Wert auf Kindererziehung in bestimmte Richtungen, die Finanzen bis ins Detail managen, alles für den Hausbau regeln und recherchieren). Ich glaube, man muss mit dem Partner gemeinsam einen Modus finden, wie es passt. Von vorneherein zu sagen "ich ordne mich komplett unter" ist glaube ich, gar nicht so einfach.

    Vielleicht kannst du ja auch mal erklären, wie du unterordnen genau meinst?
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Mai 2020
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    29 Mai 2020
    #13
    Um mal ein bisschen Benzin ins Feuer zu geben:
    Du solltest nicht studieren , wenn das wirklich Dein Traum ist. Die meisten Akademiker (ja, auch die meisten Nicht-Akademiker) legen doch wert darauf, sich mit ihrer Frau über verschiedene Themen außerhalb der Familie und Haushalt unterhalten zu können. Die Chance darauf steigt bei einer Frau in Beruf.
    Umgekehrt sinken Deine Chancen, dass sich ein Nicht-Akademiker mit äußerst "konservativen Rollenverständnis" für Dich interessiert.
     
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    29 Mai 2020
    #14
    Und wieso setzt du das Hausfrauendasein mit allgemeiner Themenarmut und keinerlei Interessen (oder noch krasser ausgedrückt: Dummheit) gleich und warum dürfen Akademiker kein konservatives Rollenverständnis haben?:cautious:
    Ist jetzt schon ein bissel arg viel Klischee verpackt in 5 Zeilen.
     
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    29 Mai 2020
    #15
    Das war ohne Frage extrem verkürzt.
    Konkret bezieht sich das auch weniger im allgemeinen auf Hausfrauen als mehr auf die von der TS präsentierte Einstellung dazu: Kein eigener Beruf und offensichtlich auch kein Interesse an irgendeiner Thematik, was man zum Beruf machen könnte (und ja , wenn das eigene Einkommen keine Rolle spielen muss, kann man jedes Hobby zum Beruf machen) , Unterordnung unter den Mann, was eigentlich nur nach fehlender Eigeninitiative klingt etc.
     
  • Yurriko
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    29 Mai 2020
    #16
    Finden kannst sicher einen, der so auch leben will ohne dich ausnutzen zu wollen.
    Meine Schwiegereltern in spe leben so. Sie wurde schwanger und hat ihr Studium abgebrochen und er hat dann eben gearbeitet. Seitdem ist sie zu Hause geblieben (hat aber auch 3 Kinder , wovon 2 noch daheim leben) und er arbeitet weiterhin. Wirklich kürzer treten mussten sie nicht, weil er sehr gut verdient.

    Ich war auch 3 Jahre Hausfrau, aber das wurde mir zu langweilig.

    Ich weiß nicht genau, was für dich devot bedeutet, aber ich glaube, die wenigsten haben Lust auf eine unselbständige Hausfrau, der man alles sagen muss. Du solltest da schon eigenständig und autonom agieren.
     
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    29 Mai 2020
    #17
    Als Mutter: Ich würde mir zehn Mal überlegen, ob ich dieses Verständnis von Liebe und Beziehung meinem Kind mitgeben möchte. Denn du schreibst ja, du möchtest dich deinem Mann "in angemessenem Umfang" unterordnen (was auch immer außerhalb des Betts ein angemessener Umfang der Unterordnung sein soll, dazu bin ich zumindest zu wenig devot im Alltag).
    Ich würde nicht wollen, dass meine Tochter so ein Verständnis von Liebe/Beziehung/Ehe bekommt. Ich möchte, dass sie Beziehung als etwas Gleichberechtigtes versteht, wo jeder seine Stärken einbringt und Schwächen des anderen vielleicht sogar ausgleichen kann. Ich möchte, dass meine Tochter sich nicht als jemanden begreift, der sich unterordnen muss. Das solltest du vor einer Familiengründung sehr gut durchdenken.
     
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  • eisprinzessin:)
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    29 Mai 2020
    #18
    es kommt auf die ansprüche an

    aber bei dir hört es sich eher nach einer "ausrede" an nicht am realen leben teilnehmen zu müssen
     
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  • User 107106
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    29 Mai 2020
    #19
    Ich habe einige Professorenfamilien im Freundeskreis. In allen hat sie nahezu oder sehr lange Zeit aufgehört zu arbeiten, als die Kinder kamen (also deutlich über EZ hinaus), weil das flexible Berufsleben eine reguläre Arbeit für sie extrem erschwerte, inkl vieler Umzüge, etc. Das gilt auch für Topmanager mit "Trophäenweibchen".
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 29 Mai 2020 ---
    kimberley2000 bedenke deine eigene Zukunft. Die Witwenrente, wie unsere Mütter oder Großmütter hatten, gibt es für uns nicht. Im Falle des Todes deines Mannes ohne eigene Erwerbstätigkeit fällst du in der Rente auf Hartz4.
    Und dein Mann kann ja auch sterben oder schwer erkranken, wenn du zb 40 bist und 3 kleine Kinder hast. Dann hast du ohne Berufserfahrung ein Problem.

    Ich arbeite selbst nur TZ, aber mit dem Hintergedanken, dass ich im Falle einer Trennung oder Tod meines Mannes die Kinder und mich finanziell halbwegs durchbringen könnte. Das war mir auch in meiner Verantwortung als Mutter gegenüber meiner Kinder sehr wichtig. In meinem Umfeld sind so viele Menschen in den letzten Jahren Arbeitslos, oder schwerkrank geworden, es gab Scheidungen und die ersten Todesfälle u45, da wäre es blauäugig daran gar nicht zu denken.
    Es geht dabei nicht nur um dich, sondern auch die Kinder.
    Man muss nicht alle Eventualitäten abdecken, man muss auch nicht 6 Monate nach Geburt VZ arbeiten, aber es gibt ja noch viele andere Zwischentöne, zb ein Minijob in dem Bereich den man gelernt hat, um den Fuß in der Tür zu halten.
     
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  • 29 Mai 2020
    #20
    Tja, ich teile gerne meine/unsere Erfahrung mit Dir.
    Meine Frau hat studiert und ist berufstätig. Das Studium und die Arbeit habe sie SEHR viel Kraft gekostet. Sie hat das alles gemacht weil das so üblich ist. Jetzt über 40 sind wir schlauer :smile:

    Jetzt arbeiten wir beide in Teilzeit, weil der Haushalt macht sich bei uns nicht von alleine und die Kinder brauchen auch ihre Zeit. Das heisst, dass nach der Arbeit wird zuhause weiter "gearbeitet"

    Ich hoffe, dass es dir bewusst ist, dass eine Familie von einem Gehalt/Lohn sich nicht so viel leisten kann? Ausser du suchst dir einen reichen Mann, der dich versorgen kann. Reichtum und Liebe auf ein Schlag zu finden ist nicht so leicht.

    Mit kleinen Kindern ist man über den ganzen Tag 120% beschäftigt, da bleibt nicht wirklich viel Zeit für die Arbeit, wenn die Eltern nicht mithelfen. Die Betreung der Kinder kostet auch was (hier in CH). Aus meiner Sicht ist es für die Frau mehr als sinnvoll diese Zeit als Hausfrau zu verbringen (ich war 2,5 Jahre Hausmann). So bald die Kinder in die Schule kommen, könnte es langweilig werden. Da wäre eine sinnvolle Beschäftigung nicht schlecht, man muss KEINE Karriere machen.
     

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