• Stonic
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    24 November 2013
    #1

    Junge Frauen und Kochen

    Es ist vieleicht etwas provokant aber ich versuch es mal vorsichtig zu formulieren und es soll nicht als Verallgemeinerung aufgefasst werden aber wie kommt es das so empfinde ich es sehr viele junge Frauen (20-30) nicht kochen können bzw auch kein Interesse daran hat ?

    Durch diverse Pn-Unterhaltungen und auch in meinem privaten Umfeld muß ich immer öfter feststellen das Frauen ob alleine oder in einer Beziehung zumindest von sich selbst behaupten nicht oder lediglich ausreichend kochen zu können obwohl sie nen eigenen Haushalt haben und halt in der Beziehung der Freund/Lebensgefährte/Ehemann kocht und dies auch meist besser kann.

    So nun bin ich mal gespannt auf die Antworten
     
  • xoxo
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    24 November 2013
    #2
    Gerade weil ich einen eigenen Haushalt habe und für mich kochen kann, was ich mag und was ich brauche, wird es von anderen so aufgenommen, als könne ich kaum kochen - einfach weil es nicht traditionelles Kochen ist und weil sich die Gerichte oft wiederholen.

    Ich brauche als Sportlerin viel Eiweiß und weniger Kohlenhydrate, in meinem Kühlschrank ist wenig Auswahl: Fleisch, Fisch, Eier, Joghurt, Milch, Gemüse, Obst - sicher auch ein Grund, warum Menschen denken, ich kann nicht Kochen.

    Ich kann schon - ich will aber gar nicht. Meist ist es zuviel Aufwand. Die Großmutter meines Ex-Freundes hat mir z. B. die türkische Küche näher gebracht - aber bis ich die selbstgemachten Nudeln gemacht habe, vergehen 3 oder 4 Stunden. Ich will mir heutzutage keine Zeit mehr dafür nehmen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 November 2013
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  • Riot
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    24 November 2013
    #3
    Bei mir ist das definitiv nicht so und ich hatte auch noch keinen Mann, der im Alltag lieber gekocht hat. In meinem Umfeld ist das Verhältnis kochender Männer zu kochenden Frauen ca. 50:50.
     
  • Stonic
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    24 November 2013
    #4
    OK ich glaub das muß ich nochmal genauer da stellen was ich meine...mir gegenüber behaupten diese Damen zumindest das sie es nicht können und bei einigenExemplaren durfte ich diese Tatsache leider auch schon mal überprüfen und ich kann die damen nicht der L+ge bezichtigen :smile:
     
  • User 96053
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    24 November 2013
    #5
    Also ich (25) koche und backe gerne... :cautious: Auch mit Freunden/Freundinnen... aber am liebsten verwöhn ich meinen Schatz, wenn er von der Arbeit kommt. Dem scheints auf jeden Fall sehr zu schmecken. :cool:

    Andererseits finden es auch Frauen (zumindest die, die ich kenne) sehr schön, wenn der Mann etwas schmackhaftes zaubern kann.
     
  • Stonic
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    24 November 2013
    #6
    @Zaniah ich meinte damit ja auch nicht das die Kerle nicht kochen können oder mal ihre Frauen verwöhnen sollen das mach ich ja auch gerne aber dann lerne ich wohl die falschen Frauen kennen
     
  • User 96053
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    #7
    War ja keine Kritik an dich.
    Ich denke, es hängt auch damit zusammen, dass in "modernen Familien" nicht mehr so viel gekocht wird und die Damen, die du kennenlernst, das nicht zuhause bei Mutti lernen mussten. Ich wage die Vermutung, dass Frauen, die auf einem Bauernhof oder in Arbeiterfamilien großgeworden sind, eher noch kochen können. Meine Mutter hat jeden Tag gekocht und war mir so ein Vorbild. Auch wenn ich studiere, ist die traditionelle Erziehung nicht an mir vorbeigegangen.
     
  • Riot
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    24 November 2013
    #8
    Nee, das finde ich gar nicht. Es gibt doch auch viele Akademiker-Haushalte, die sehr viel Wert auf gute Zutaten legen und daher selbst kochen. Meine Mutter hat studiert und immer gearbeitet, dennoch hat sie jeden Mittag für uns gekocht - ich kenne viele, bei denen es genauso war oder ist. Irgendwas müssen ja auch Menschen mit weniger traditioneller Rollenverteilung essen. :zwinker:
     
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  • User 96053
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    24 November 2013
    #9

    Vermutlich hast du Recht, ich konnte halt nur Rückschlüsse aus dem ziehen, was ich selber erlebt habe - vielleicht lag ich da auch falsch. Aber ich hab noch gelernt, wie wichtig es ist, dass eine Frau gut kochen kann, weil sie ja so ihren schwer arbeitenden Mann verwöhnen kann, wenn er das Geld nach Hause bringt. In einer Welt, in der es nicht üblich ist, dass die Frau Karriere macht, muss sie andere Fähigkeiten aufweisen.
     
  • Riot
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    24 November 2013
    #10
    Okay, DAS lernen hier hoffentlich die wenigsten Mädchen. Wer kocht denn dann für mich, wenn ich nach meiner Arbeit nach Hause komme? :engel:

    Ich denke, dass der Trend zu Bio und regionalem Essen eben (oder vielleicht auch vor allem?) auch in Haushalten mit gutem Einkommen und höherem Bildungsgrad verbreitet ist, daher glaube ich nicht, dass eine traditionelle Erziehung mit dem Bild von der Frau am Herd der ausschlaggebende Faktor ist. Viele Eltern wollen doch heute ihren Kindern, Jungs wie Mädels, einfach mitgeben, was gutes Essen bedeutet und das kann man nunmal nicht mit Dosenfutter, sondern nur durch Selbstkochen.

    Daher glaube ich, dass Stonic bisher einfach Pech hatte. :tongue:
     
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  • Porridge
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    24 November 2013
    #11
    Ich koche unheimlich gerne und auch gut! :smile2: kenne einige Leute, die ebenso gerne Mahlzeiten zaubern, aber auch genauso viele, die das gar nicht tun.

    Es gibt Menschen, die kochen gut und gerne und es gibt andere, die das nicht tun. Welches Geschlecht die haben, ist heutzutage doch ziemlich schnurz? Ich finde die Fragestellung demnach irgendwie seltsam und nicht zeitgemäß :grin:
     
  • capricorn84
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    24 November 2013
    #12
    Ich koche sehr gerne und ich kann auch (teilweise sehr gut) kochen. Ich kenne aber genügend Frauen auch in meinem Alter die nicht kochen können, kein Kochbuch haben, nichts im Kühl oder Gefreierschrank, keine Eier, kein Mehl oder sonstige Grundausstattungslebensmittel zu Hause haben. :eek: Finde ich selber sehr erschreckernd. Ernähren sich lieber von Fertigprodukten. Und was mich ankotzt ist dann diese Ausrede: Für eine Person kochen ist blöd. :kopfwand:
     
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  • aiks
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    24 November 2013
    #13
    Mein Freund erzählt mir das auch immer wieder, dass er überrascht ist wieviele Frauen er kennenlernt, die nicht kochen bzw. es gar nicht können.
    Ich hab in meinem engen Freundeskreis eine Freundin, die nur auswärts isst und eine andere Freundin die sich hauptsächlich von Brot und Salat ernährt und auch nur auswärts Warmes isst. Mein Freund hat recht viele Studienkolleginnen/Bekannte, die das genau so machen oder sich halt von Fertigprodukten ernähren.

    Ich glaube, dass das einerseits Bequemlichkeit ist und andererseits auch durchaus an der Veränderung der Rollenverteilung liegt. Wenn die Mutter keine begeisterte Köchin ist, wird sie heutzutage weniger Wert darauf legen, dass ihre Töchter/Kinder kochen lernen.

    Ich bin nach der alten Rollenverteilung erzogen worden und meine Mutter ist bei Gott keine begnadete Köchin. Aber sie hat sich sehr angestrengt mir das Kochen beizubringen und mir immer wieder gesagt wie wichtig das für eine Frau ist. Was im Endeffekt ja ganz gut war, denn jetzt gibts in unserem Haushalt wenigstens eine Person, die kochen kann :grin: und es auch gerne tut.
     
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  • User 109511
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    24 November 2013
    #14
    Ich mag Kochen und Backen an sich gerne. Habe allerdings beides erst mit meinem Auszug letztes Jahr gelernt bzw kurz davor.
    Spaß macht es mir, ich koche auch nicht so schlecht.

    Allerdings habe ich oft einfach keine Zeit und keine Lust...ich habe oft bis abends Uni und dann gehe ich lieber Mittags in die Mensa als spät abends noch frisch zu kochen.

    Wenn, dann koche und backe ich am WE mit meinem Freund zusammen.
     
  • ManonLescaut
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    24 November 2013
    #15
    Ich sage auch immer, dass ich nicht kochen kann. Liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich mit dem Begriff "können" sehr, sehr sparsam umgehe. Ich finde, dass dieses Wort viel zu inflationär benutzt wird. Braucht man nur mal auf Facebook in der Rubrik "Welche Sprachen sprichst (=kannst) du?" schauen. Da steht dann oft ne ganze Latte an Sprachen, angefangen vom eingestaubten Schullatein bis hin zu Italienisch, wo der Betreffende mal nen Sommerkurs gemacht hat und grad mal mit Müh und Not ein Doppelzimmer bestellen könnte. Das ist für mich nicht "können". "Können" heißt für mich in dem Zusammenhang: sich fließend und annähernd fehlerfrei mit einem Muttersprachler über sämtliche Themen verständigen können, Filme in der Landessprache in Originalversion anschauen können, Bücher in dieser Sprache lesen können...

    Beim Kochen seh ich's auch so. Kochen KÖNNEN heißt für mich, aus dem Stehgreif eine ganze Palette an verschiedenen Gerichten gut zubereiten können. Nen Fisch ausnehmen können, die Garzeiten von verschiedenen Gemüsesorten kennen, Gewürze sicher zuordnen können (was passt wozu), verschiedene Fleischsorten richtig zubereiten können, filetieren können, Rezepte selbstständig verbessern, gängige Küchentipps kennen...

    Und das trau ich mir nicht zu. Ich wüsste zum Beispiel nicht, wie man nen Schweinebraten macht. Liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich für mich nur Gerichte koche, die mir schmecken. Ab und an probier ich auch was Neues aus und bisher ist es eigentlich immer gut gelungen. Eigentlich koche ich schon gern und es schmeckt definitiv gut genug, um guten Gewissens Gäste einladen zu können. Es sind auch genug Gerichte, um sich einigermaßen abwechslungsreich ernähren zu können. Meine Quiches und meine selbstgemachte Tomatensuppe schmecken wirklich hammermäßig (muss ich mal selbst zugeben). Von meinen Walnuss-Bratkartoffeln oder meinem Mango-Hähnchen war bis jetzt auch noch jeder begeistert und meine Lasagne schmeckt definitiv besser als in vielen Restaurants. Ich finde auch, dass ich sehr gute Salate mach. Das Dressing hab ich mittlerweile richtig gut drauf und ich probier gern unterschiedliche Salatvariationen aus (z.B. mit Putenbrustfilet und karamellisierten Pfirsichen).

    Deshalb würde ich aber noch lang nicht behaupten, dass ich kochen kann, obwohl's für eventuelle "Mitesser" natürlich immer so rüberkommt, als würd ich das nur sagen, um mein Licht unter den Scheffel zu stellen.
    Ist aber nicht so. Ich hab zum Beispiel noch nie Fisch zubereitet (außer TK-Lachs). Vielleicht würde es sogar gelingen, aber ich weiß es nicht. Oder noch nie Risotto gemacht. Auch keinen Apfelstrudel und keinen Braten. Ich denke zwar, dass ich's hinkriegen würde, aber solang die Palette der Gerichte, die ich wirklich sicher GUT kochen kann, so klein ist, würd ich mir nicht anmaßen, kochen zu können.

    In meinem Freundeskreis können wirklich auffallend viele Frauen überhaupt nicht kochen. Also wirklich im Sinne von GAR nicht. Ich war mal bei einer Freundin eingeladen, die nen Maggi-Fix Nudelauflauf gemacht hat und ernsthaft stolz wie sonstwas war, dass der gelungen ist. Nudeln in die Auflaufform, Schinken drüber, Fertigzeugs reinkippen und mit Käse bestreuen - wow, was ne Leistung.
    Ne andere Freundin ernährt sich nur von Backwaren, Buttermilch und Mandarinen.
    Ab und an macht sie sich Nudeln, das ist aber dann schon das Höchste der Gefühle.
    Irgendwie find ich's schon beschämend, mit Mitte 20 in der Küche GAR NICHTS zu können. Vor allem, wenn man seit Jahren einen eigenen Haushalt führt.
    Peinlich, peinlich...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24 November 2013
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    24 November 2013
    #16
    Ich kann ca 20 Gerichte auswendig, darunter aber auch solche Dinge Pfannekuchen :zwinker:
    Ich koche einfach nicht gerne und habe mich nur mal hingesetzt und einige einfache Rezepte bei Chefkoch auswendig gelernt, dass ich sie zB auch im Urlaub nachkochen kann.
    Für mich ist kochen eine blöde Arbeit, das Zeit-Arbeits-"Lohn"-Spaß-Verhältnis ist für mich nicht im Gleichgewicht.
     
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  • Toffi Fee
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    24 November 2013
    #17
    Zum Thema Erziehung und Rollenverteilung kann ich irgendwie gar nichts sagen. Wir (habe 1 Bruder) sind mit überhaupt keiner Rollenverteilung erzogen worden, weder so noch so. Aber als wir so im Jugend-Alter waren, wollte meine Mutter, dass wir mal abwechselnd und ganz alleine das Kochen am Samstag übernehmen, von vorn bis hinten: Rezept aussuchen, Vorräte überprüfen, einkaufen, kochen, Tisch decken, saubermachen. Das fand ich toll von ihr und würde das mit eigenen Kindern auch so ähnlich anregen. Da lernt man mal, was zu einem Mittagessen alles dazugehört, und dass man auch frühzeitig mit der Planung anfangen muss. Ich hab das damals mit Begeisterung gemacht und dann öfter Samstags allein gekocht; mein Bruder hat das einmal gemacht und dann nie wieder. Aber ich hab mich schon immer fürs Kochen und Backen interessiert und meiner Mutter zugeguckt und gelernt, und mein Bruder halt nicht. Bei meinem Mann ist das ähnlich, und wenn wir jetzt gemeinsam kochen oder er mal kochen soll, weil ich was anderes mache, muss ich ihm manchmal die einfachsten Dnige erklären. Das ist dann schon bisschen anstrengend und da wünsche ich mir manchmal, dass seine Mutter ihren Kinder da etwas mehr mitgegeben hätte. :tongue:
     
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  • McCeline
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    24 November 2013
    #18
    Also ich koche (auch wenn ich unter deiner Altersvorgabe bin) sehr gerne, wenn ich früher als meine Mum zu Hause bin koch ich für sie, wenn sie früher ist kocht sie eben, dabei gibt es auch keine Probleme.
    Also hätte ich kein Problem für die Familie zu kochen, aber immer würde ich es auch nicht einsehen^^
     
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  • HarleyQuinn
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    24 November 2013
    #19
    Ich beobachte das ziemlich viel in meinem Umfeld bei Frauen meines Alters, ja. Trifft aber hauptsächlich Studentinnen irgendwie :grin: Oder Leute, die sehr lange bei Mutti gewohnt haben.

    Für mich ist Essen sehr wichtig, ich liebe es zu kochen und zu experimentieren.
    Ausserdem bin ich bei uns hier in der Beziehung für "Heim und Herd" verantwortlich. Da geniesse ich die böse klassische Rollenverteilung doch sehr. :grin: Ich mag's meinem Mann was leckeres auf den Tisch zu zaubern und ihn damit täglich zu verwöhnen.
     
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  • Toffi Fee
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    24 November 2013
    #20
    Das seh ich eigentlich ganz entspannt, bzw. haben mein Mann und ich dafür eine vernünftige Lösung: Während ich koche, legt er ja nicht die Füße hoch und liest die Zeitung, sondern macht irgendwelche anderen sinnvollen Sachen für den Haushalt (auf die ich meist ohnehin viel weniger Lust hätte als aufs Kochen :tongue:). Deshalb macht es mir auch nichts aus, wenn das Kochen und Aufräumen mal länger dauert. Ich probiere auch sehr gern neue und aufwändigere Rezepte aus.

    Oh ja, geht mir auch so! Ihm was Leckeres vorzusetzen, oder mal einen Kuchen für uns zu backen, erfüllt mich auch mit einer gewissen Befriedigung. :smile:
     

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