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  • Mr. Poldi
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    26 Januar 2004
    #41
    Den Punkt finde ich sehr interessant! Was für eine Therapie war das genau? Wie lief diese ab, etc.?
    Mehr Infos bitte :smile:
     
  • HAY-Deez
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    26 Januar 2004
    #42
    ich hätte keine probleme damit, jetzt noch jungfrau zu sein...
    ist ne modeerscheinung, so fürh wie möglich poppen und du bist der Held.
    na, wers braucht... ich hab lieber auf jemanden gewartet, den ich geliebt habe.
    und das hat sich gelohnt!
     
  • Safirstein
    Gast
    0
    26 Januar 2004
    #43
    Kann ich auch nur empfehlen. Bei mir war es eine total normale und eigentlich extrem unspektakulaere Geschichte.

    Ich sage mal so: so viel "Seelenschmerz", den man manchmal hat/hatte, waeren das Bauchschmerzen, waere man laengst beim Arzt. Ausserdem hilft es unglaublich, wenn man mit jemandem spricht, der nicht persoenlich involviert ist. Da kann man die schwarzen Stellen seiner Seele auspacken, ohne dass man Angst haben muss, "Theater zu spielen", wie man es ja zwangslaeufig ein wenig im Alltag immer tut.

    Ich merke nur, dass viele Menschen es entweder als "Schicksal" empfinden, wenn es ihnen dreckig geht oder am schlimmsten noch: als Charaktereigenschaft.

    Ich bin gerade beruflich in den USA und dort las ich neulich auf einem Schild, dass fuer eine Selbsthilfegruppe warb: "Depression is a flaw in chemistry - not in character". Ich finde das sehr passend.

    In Deutschland ist noch so das Bild von der "Luxustherapie". Die Leute sehen es als sozialen Makel, soetwas zu machen und haben ein - meines Erachtens antiquiertes Bild vom Psychotherapeuten. Ich glaube, wenn man darauf achtet, an einen gut ausgebildeten und serioesen Therapeuten zu gelangen, dass sich sehr viel verbessern kann, manchmal, ohne dass man es gross merkt.

    In akuten Krisensituationen spaetestens ist es eine sehr grosse Hilfe!

    Safirstein
     
  • evariste
    Gast
    0
    27 Januar 2004
    #44
    Hi Kirby,

    wie Safirstein schon bemerkt hat, ist es eher eine unspektakuläre Sache. Bei mir wars eine Gesprächstherapie. In erster Linie hat mich mein Therapeuth "gezwungen" meine Sichtweisen der Welt zu hinterfragen. Man neigt ja i.A. dazu sich selbst als Opfer zu sehen, bzw. zu stilisieren.

    Sehr wichtig ist es, denke ich, zu einem Punkt zu kommen, an dem man die Eigenverantwortung wahrnimmt.
    Das hat jetzt nix mit selber schuld sein zu tun. Schuld ist niemand, aber man selbst ist dafür verantwortlich, wies weitergeht.

    Außerdem lernt man, seinen Zustand nicht als Makel zu sehen, sondern eben nur als Zustand. Wenn ich mich so umguck, wieviele Leute mit irgendwelchen Sachen wahnsinnige Probleme haben ...

    Ich hatts (habs) halt mit den Frauen, so what. Irgendwann bekomm ich das auch auf eine vernünftige Schiene, ich muss nur noch die Mädels überzeugen ;-)

    Aber zurück zur Therapie:
    Man sitzt also so da und erzählt, was einem so passiert ist die Woche über, geht die Fragen des Therapeuthen an (Wenn ihnen die Frau gefallen hat, warum haben sie sie dann nicht angesprochen ? Haben Sie Ihr irgendwie deutlich gemacht, daß ... usw.)

    Es ist eine Reise zu sich selbst gewissermassen, und jedem zu empfehlen, der ansonsten Gefahr läuft in richtige Schwierigkeiten zu gelangen.

    Und es ist wie mit jeder anderen Krankheit auch. Je eher sich ein Fachmann mit beschäftigt, desto besser/kürzer dauert das ganze.

    Viele GRüsse,
    evariste
     
  • Safirstein
    Gast
    0
    27 Januar 2004
    #45
    Ja, volle Zustimmung vom Safirstein!

    Ich habe mich auch zu lange in einer Art Selbstmitleid gesuhlt und dabei Schritt fuer Schritt meinen Selbstrespekt zu Grabe getragen. Dazu kam eben das Gefuehl: die Umwelt ist Schuld daran, weil ICH SELBST ja NICHT. Obwohl meines Erachtens niemand tatsaechlich Schuld daran hat, so oder so zu sein, hat jeder die Verpflichtung, an sich zu arbeiten. Das muss er/sie fuer seine Mitmenschen tun, aber vor allem fuer sich selbst.

    Und auch mir ging es so wie Evariste, dass ich nach der Therapie und der damit einhergehenden Verbesserung meines Gesamtzustandes (ich halt mich heute fuer seelisch ziemilch gesund und stabil, wobei ich glaube, auf viele Dinge immer noch sensibler zu reagieren als andere, z.B. Leute mit gleichen/aehnlichen Problemen) ueberall Leute gesehen habe, wo ich dachte: wow, die haben echt Probleme - warum gehen die die nicht an?

    Gut, ich schweife ab: Ab einem bestimmten Masse an Selbstschmerz (der ueber das uebliche hinausgeht), sollte man eine Therapie als hilfreiche Massnahme ernsthaft in Betracht ziehen.

    Safirstein
     
  • T-X
    T-X
    Gast
    0
    27 Januar 2004
    #46
    Erstmal vielen Dank für die vielen neuen Beträge.
    Auch wenn ich einige Tage nichts geschrieben habe, habe ich trotzdem mitgelesen. War nur alles etwas stressig in den letzten Tagen ...

    Den Beitrag von DieDa fand ich sehr interessant, da Sie das erlebt hat, worüber ich nachgedacht habe, wenn auch aus entgegengesetzter Position. Das hat mich nur noch weiter darin bestärkt, den Weg nicht einzuschlagen. Danke!

    Zum Thema Therapie:
    Mir hat irgendwann mal eine Nachbarin geraten (die meine Situation nicht kennt), als sie merkte, dass ich offensichtlich nicht gut drauf war und ein Problem habe über das ich nicht reden wollte und mir auch niemand aktiv helfen konnte, einen Therapeuten aufzusuchen. Sie meinte, er kann mein Problem auch nicht aus der Welt schaffen, aber mir vielleicht einen Weg vermitteln, besser damit umzugehen. Nunja. Irgendwo ist da schon etwas dran, aber auf der anderen Seite kochen die auch nur mit Wasser und ich habe einige Psychologen dadurch kennengelernt, dass eine Freundin von mir in Behandlung war. Ich habe, je mehr ich kennengelernt habe, den Eindruck, dass die alle nur Psychologie studiert haben, um sich selbst therapieren zu können. Wenn Ihr mich fragt, Psychologen sind diejenigen mit dem größten "Hau". Tut mir leid, aber ich sehe nicht, dass mir das helfen könnte, sonst würde ich das in Erwägung ziehen.

    Ich bin dabei, meinen eigenen Weg zu gehen. Ich mache Sport, nehme ab und damit sollte das gröbste überstanden sein. Ich hoffe, dass sich dadurch mein Selbstwertgefühl steigert und ich dadurch auch mehr Selbstbewusstsein erlange. Alles andere wird sich dann schon ergeben. Außerdem habe ich in den letzten 14 Tagen meine ganze Situation neu überdacht. Ich habe mein Leben neu ausgerichtet und neue Prioritäten gesetzt. Ich habe mein "Problem" ziemlich weit unten eingeordnet. Es gibt wirklich wichtigeres im Leben. Ich war nämlich zu sehr darauf fixiert und habe andere Dinge, die viel wichtiger sind, erheblich schleifen lassen. Das ist jetzt vorbei.
     
  • Safirstein
    Gast
    0
    27 Januar 2004
    #47
    Hmm, tut mir leid, dass du das so siehst. Ich kenne viele, die das auch so sehen, ich sah das auch mal so. Es sagt ja auch keiner, dass du es ohne nicht schaffst (siehe unten) aber eine Hilfe waere es sicher. Ich glaube, dass das Vorurteile sind, die du da hast. Aber sagen wir es mal so: wenn man sich noch mit Vorurteilen zufrieden gibt, dann ist es eben auch noch nicht "schlimm genug", dann muss man auch keine Therapie machen (kann man aber!).

    Vielleicht hast du ja auch wirklich jetzt den Dreh raus, ich wuerds dir wuenschen. Meld dich einfach dann mit deinen Beziehungsproblemen wieder im Forum - die kommen naemlich dann, wenn man eine Beziehung hat!

    :smile:

    Lieber Gruss
    Safirstein
     
  • unbreakable
    0
    27 Januar 2004
    #48
    Hallo ein sehr interessanter und Meinungsreicher Thread wo ich auch mal meine runtertippen möchte.
    Ich bin 24 und hatte noch nie eine richtige Freundin bzw. Beziehung und nach 2 missglückten ONS auch noch keinen Sex bzw. das Gefühl "drin" zu sein.*gg*
    Bis 22,23 war ich mit meinem Leben sehr zufrieden und glücklich.Ich hatte nicht das Gefühl das eine Partnerin an meiner Seite mir noch mehr Vollkommenheit und Erfüllung verschafen würde.Deshalb suchte ich auch nie verkrampft nach jemanden oder nach etwas (Liebe).Bis dahin war mir auch das ganze Beziehungs und Liebeskram ziemlich gleichgültig.Gegen jegliche gesellschaftliche Zwänge und Erwartungen war ich seit jeher immun.Auch ordnete ich mich keiner Gruppe oder Clique unter die mir ab und zu gerne vorschreiben wollte wie mein Liebesleben und Sexleben auszusehen hat.
    Ich leben in "meiner" Welt hatte schon recht schnell mit 12 eine Leidenschaft (leistungsport)gefunden wo ich all mein Herz und Hingabe reinsteckte,wo ich meine persönlichen Ziele definieren konnte,wo ich meine psyschischen und pysischen Grenzen kennenlernen wollte und konnte und wo jeder Herausforderung mich ein wenig in meiner Persönlichkeit und meinem Charakter weiter gebracht hat.Als ich mit 14 Jahren dann mal unverhofft eine Begegnung mit einer Frau hatte (es war mein erster Kuss)stellte ich schnell fest dass sie mir nicht das bieten konnte was ich wirklich in meinem Leben suchte und dass ich einfach menschlich und charakterlich noch nicht reif war mich auf jemanden einzulassen.Ich hatte damals nicht das Gefühl dass diese Person mein Leben bereichern kann,ich hatte weder ein Verlangen nach weiterer Zärtlichkeit noch nach ihrer Liebe die sie mir vielleicht geben würde.
    Warum es damals so war hatte ich erst mit 23 begriffen.Die Jahre dazwischen verliefen ohne größere und ernsthaftere Bemühungen eine Frau kennenzulernen.
    Erst mit 23 fühlte ich einen Drang aus "meiner" Welt auszubrechen,ich begriff langsam dass es doch noch etwas anderes im Leben gibt als das Suchen nach der Selbsterfüllung und Selbstverwirklichung.Ich fing mich für Frauen zu interessieren und verspürte auch einen Drang nach Zärtlichkeit und Geborgenheit die ich mir durch einer Frau erhoffte.Ich stellte auch schnell fest welchen Typ von Frau zu mir passt und mit welcher ich glücklich werden kann.
    Hab auch in dem einen Jahr wo ich interesse nach einer Frau bekundete und nicht so verschlossen durch die Welt lief recht viele Erfahrungen sammeln können. Hab leider festgestellt dass viele Frauen zwischen 19-24 für die ich mich interessiere auf den Charakter und die Persönlichkeit recht wenig wert legen,sehr wenig Geduld zeigen sich aufjemanden einzulassen und diesen Menschen so zu akzeptieren wie er ist und nicht wie er für sie sein soll,ihren Ideal entsprechend.Viele sind auch durch ihrer wahrscheinlich schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit sehr "vorsichtig" und etwas voreingenommen.
    Ich begriff leider erst nach meinen 2 missglückten ONS,wo ich einfach das Gefühl und das Verlangen hatte "es" tun zu müssen dass mir die Bewahrung meiner Haltung und meinen Prinzipien wichtiger und wertvoller sind als die Befriedigung meines Bedürfnisses Sachen auszuprobieren in der Hoffnung dadurch etwas nicht zu verpassen.
    Nun fühle ich mich auch reif und charakterlich soweit gefestigt mich ganz auf jemanden einzulassen der mir das geben kann was ich brauche und ich ihr wiederum das geben kann was sie braucht.
    Nicht weil ich es muss oder es mir irgendjemand vorschreiben will sondern weil ich für mich frei entschieden habe.Ich hatte schon einige Zeit mit mir zu kämpfen woher mein "Sinneswandel" kommt und ob ich mich nicht doch nach irgendwelchen Gesellschaftlichen Normen und Trends richte und leiten lasse.
    Doch ich kam zu dem Ergebnis dass mir diese Erfahrungen: jemanden kennezulernen,jemanden meine Aufmerksamkeit zu schenken,jemanden mit meiner Zärtlichkeit und Gegorgenheit glücklich zu machen,jemanden mein Vertrauen zu schenken und wiederum ein Vertrauen geschenkt zu bekommen und es nicht zu enttäuschen,jemanden neben mir zu haben der mich versteht und der mir zuhört,der aber ganz nah bei mir ist wenn ich ihn brauche, für jemanden Verantwortung zu übernehmen,mit jemanden all die Sachen zu tun die man sonst alleine gemacht hat und schließlich jemanden sein Herz zu schenken eine sehr wichtige Erfahrung in meinem Leben für mich darstellen wird.
    Doch vor diesem neuen Lebensabschnitt habe ich keine Angst oder Befürchtngen dass ich vielleicht enttäuscht werden kann sondern Mut,Entschlossenheit und Willen den ich schon immer hatte eine Beziehung so zu führen dass sie auch eine lange Zeit hält und mich nicht dem Gefühl beugen will,jemanden nicht mehr zu wollen nur weil es vielleicht einige Probleme gibt und ein andere Person schon im Ausicht steht....
     
  • Safirstein
    Gast
    0
    27 Januar 2004
    #49

    Wow. Finde ich stark. Das hoert sich echt gut an, ich glaube, du wirst damit erfolgreich sein und mit der richtigen Einstellung reingehen!

    Weiter so!

    Safirstein
     
  • Eiatolla
    Gast
    0
    28 Januar 2004
    #50
    Hallo Leute,
    ich habe den Thread durchgelesen und kann mich in vielen Dingen wiedererkennen. Was ich aber für Unsinn halte, sind die tollen Fitness- Tips von einigen work-out-freaks hier. Erfolg bei Frauen hat damit sehr wenig zu tun, wie ich selbst erfahren durfte und darf.
    Ich gehe seit Jahr und Tag ins Fitness- studio und sehe sehr sportlich aus und bin es auch. Auch sonst sehe ich ganz vernünftig aus. Trotzdem hatte ich noch nie eine Freundin und auch nur 2-mal einen ONS, und das auch nur wegen übermäßigstem Alkoholgenuß, der auf beiden Seiten jegliche Vernunft vergessen läßt.
    Außerdem habe ich nicht den geringsten Kontakt zu Frauen, obwohl ich weiß, daß ich eigentlich ganz positiv auf Frauen wirke.
    Was mich hemmt ist die die Rücksicht, die ich dem weiblichen Geschlecht entgegenbringe. Ganz einfach weil ich zuviel Repekt vor Frauen habe und ich sie nicht verstehe. Unter anderem, weil in meiner Familie leider keine repräsentative Frau vorhanden ist.
    Es gibt soviele Jungens, ich sehe das ja, die sich überhaupt nichts aus Frauen als Menschen machen, die sie nur sehen als ein Mittel zur Triebbefriedigung. Mit dieser Einstellung verliert man jede Schüchternheit und Kontaktaufnahme zwecks Geschlechtsverkehr ist die einfachste Sache der Welt.
    Aber, selbst wenn ich wollte, könnte ich mir diese Einstellung nicht aneignen. Also bleibt mir nichts übrig, als zu hoffen, mich eines Tages heftigst zu verlieben und alle Scham über Bord zu werfen um den ersten Schritt zu wagen.
    Ich glaube, daß dieser Respekt, der zu Angst werden kann, bei vielen Männern vorhanden ist, die keine Frau finden.
    Gruß, Eddi
     
  • DieDa
    DieDa (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    vergeben und glücklich
    30 Januar 2004
    #51
    hi t-x
    es freut mich, dass ich dich in deiner meinung bestärken konnte, denn ich nehme an, dass es dir zumindest emotional nicht anders ergangen wäre als in meinem fall. was ich vergessen hatte, zu schreiben, ist, dass er nicht nur glaubte, versagt zu haben, sondern dass er fortan mehr für mich empfand, als ich ihm geben konnte.

    es ist zwar schön, dass du wieder etwas wichtigeres gefunden hast, doch denke ich nicht, dass du auf diese weise damit besser klarkommst, früher oder später wird es dich vermutlich wieder belasten :frown:
    denn für mich hört es sich eher an wie ein versuch, dein problem zu verdrängen oder uns klarzumachen, dass das thema nun gegessen sein sollte.

    aber falls du es wirklich überwunden hast, meine aufrichtige bewunderung und viel glück dabei!
     
  • Blaine
    Blaine (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    24
    86
    0
    Verheiratet
    30 Januar 2004
    #52
    Wenn ich auch was dazu sagen darf :smile:, ich denke es geht nicht darum dass er versucht das Ganze zu verdrängen, sondern einfach dass die Bezeihungslosigkeit nicht mehr das Zentrum des ganzen Lebens ist. Denn das verursacht dann einen ziemlichen Leidensdruck (sprech da auch aus eigener Erfahrung, auch wenn ich noch ein paar Jahre jünger bin).
     
  • HoLDMeToniGHt
    0
    2 Februar 2004
    #53
    ich bin 26 und hatte meinen ersten kuss mit 24 meinen ersten zungenkuss folgte letztes jahr im Oktober im November hätte ich das erste mal sex haben können wobei allerdings mein selbstvertrauen einen strich durch die rechnung machte! Ich bin nicht grade sehr gut Bestückt unter Durschnitt und das Spielt schon mein ganzes Leben eine große Rolle! Trotzdem gebe ich mich nicht auf es hat vielleicht noch nicht sollen sein! Irgendwann wird schon die richtige kommen die mich so akzeptieren wird und mit der ich mich auch trauen werde sex zu haben! Ob der sex gut sein wird mit meinen kleinen wird sich zeigen.... Ich sehe eigentlich nicht schlecht aus nur das eine stückchen an meinen Körper wo es mir schwer macht im Leben Mut zu fassen!
     
  • stefan1234
    Gast
    0
    6 Februar 2004
    #54
    Hmmm, dieser beitrag war zwar recht lang, aber ich denke er war doch...nicht wirklich hifreich.
     
  • mike007
    Gast
    0
    11 Februar 2004
    #55
    hi. öhm möchte dir nur kurz was sagen. is schon verständlich daste mal ne frau haben willst, wegen sexueller erfahrungen usw...
    aber mal im ernst, SOOOO toll ist sex auch nicht, also so viel verpasst du da net, und ob man nun später hat oder früher is auch wuRscht! also mach dir koinen kopf! :smile:
     
  • ChaosMichl
    Gast
    0
    11 Februar 2004
    #56
    Ich hab mal mit einem Freund darüber geredet...
    In meinem Freundeskreis ist es komischerweise so, das alle immer älter werden und keine Freundin haben.
    Teilweise zu schüchtern eine anzusprechen oder trauen sich nichts zu.
    Ich muss sagen... ich bin erst 20, aber langsam zieht sich das dahin... und wenn man nichts ändert... ändert sich nichts.

    Wir sind mal eine ganz einfache Rechnung durchgegangen mit meinen Kumpels:

    Stell dir vor 2 Jungs gehen in eine Disko.

    Der eine spricht den Abend ein Mädchen an... bekommt einen Korb und ist so deprimiert das er sich nicht mehr traut es nochmal zu versuchen.

    Der andere spricht 10 Mädchen an und eine davon will ihn näher kennenlernen.
    Mit 9 Körben die er bekommen hat, ist er glücklicher als der andere je sein wird.
    Um genau zu sein... die 9 Körbe sind ihm dann egal.

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
    Man kann nicht immer hoffen das einem das Glück in den Schoß fällt.
     
  • Safirstein
    Gast
    0
    11 Februar 2004
    #57
    Ehrlich gesagt, ist das auch meine Erfahrung! Damit meine ich, dass Maenner aelter werden und keine Freundin haben. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis kann man das so sagen:

    Die Frauen haben frueher angefangen, allerdings KEINE unter 18! Die Maenner haben teilweise erst mit ueber 20 angefangen, viele hatten ihre erste ernsthafte Beziehung mit Mitte- Ende 20.

    Woran das liegt? Keine Ahnung! Irgendwo treibt sich hier ein Soziologe rum, vielleicht kann der das erklaeren. Vielleicht ist das auch ein "Schicht"spezifisches Ding? Wie sonst liesse sich erklaeren, dass in meinem Umfeld das so laeuft, waehrend hier im Forum staendig 15-16-jaehrige erzaehlen, dass ihr Leben anders laeuft? Geographisch bedingt kann es ja kaum sein.

    Auf jeden Fall: bisher haben wir noch JEDEN untergebracht. Der letzte war mein Mitbewohner, der war ueber 30, keiner hat noch dran geglaubt und schwupti - jetzt ist er gluecklich verliebt und das seit laengerer Zeit. Ich habe nicht das Gefuehl, dass er glaubt, was verpasst zu haben!

    Safirstein
     
  • unbreakable
    0
    11 Februar 2004
    #58
    Nun ich bin zwar kein Soziologe trotzdem traue ich mich mal eine Aspekte in die Runde zu werfen woran das liegen könnte.
    Das ist zum einen sicher eine Persönlichkeits,Charakter,Erziehung und Einstellungsache.
    Welche Prioritäten setzt man sich im Leben,welche Vorstellungen und Erwartungen knüpft man sich darauf.Welche Einstellung hat man zu einer Partnerschaft und was erhofft man sich davon.Welche Ansprüche stellt man somit an den Partner und welche an sich selbst und welchen zeitlichen Stellenwert,neben anderen wichtigen Dingen im Leben misst man einer Partnerschaft bei.
    Alles Sachen die sicher eine Rolle spielen.

    Einige konzentrieren sich vielleicht erstmal auf die Schule und danch auf ihre Ausbildung oder Studium haben daneben vielleicht noch ein intensives Hobby und führen ein erfühltes Leben und vermissen vielleicht bis Mitte oder Ende 20 nichts.Sie sind zwar nicht abgeneigt jemanden kennenzulernen jedoch suchen sie nicht krampfhaft danach.Wenn sie dann noch in ihrem Lebenskreis kaum Kontakte zu Frauen haben,weil ihre Ausbildung reine Männerdomäne ist,ihr Freundeskreis nicht sehr groß, sie keine begeisterten Disco oder Kneipengänger sind werden sie es eben nicht leicht haben jemanden passenden auf die schnelle zu finden.
    Wenn man bis dahin kaum Erfahrungen mit Frauen gemacht hat wird man auf dem "Markt" sicher nicht ganz leicht haben.Die meisten Frauen ab Mitte 25 die man dann kennenlernt haben mit Sicherheit schon einige Beziehungserfahrungen hinter sich und stellen berechtigte und zum Teil hohe Erwartungen an den Partner.
    Da darf man sich wahrlich keine falchen Hoffnungen machen oder sich selbst was vormachen.Wobei es sicherlich auch Ausnahmen gibt...

    Andere wiederum sind schon ab ihren 12 Lebensjahr begeisterte Beziehungswillige.In diesem Teenalter hat man andere Vorstellungen und Einstellung zum Leben oder zu einer Partnerschaft als später,somit hat man es
    nicht schwer in der Schule oder im Freundeskreis sich jemanden den man süß findet zu angeln.Im laufe der Zeit begreifft man vielleicht langsam vorauf es ankommt und dass ein süßes und nettes Gesicht nicht alles ist...
     
  • nettesie20
    Verbringt hier viel Zeit
    151
    101
    0
    nicht angegeben
    11 Februar 2004
    #59
    wobei dann ja trotzdem nichts verloren ist wenn man einen Partner findet, der einen liebt dürfte es ekin Problem sein dass einer keine erfahrung hat selbst wenn der Partner sehr erfahren ist
    *nurmalindenraumwerfenwollt*
     
  • MiriXX
    Verbringt hier viel Zeit
    299
    101
    0
    nicht angegeben
    12 Februar 2004
    #60

    Wie beruhigend. Ich bin auch schon fast 33 und habe haargenau das Problem, das T-X beschrieben hat und Du wohl auch gehabt hast. Nur, dass ich zu den Männern in die ich verliebt war keinen Kontakt pflege, nee, also wirklich nicht.
    Ich war immer der Überzeugung, dass das Warten besser ist, als Kompromisse einzugehen, aber ich stelle mir schon die Frage, ob es nicht doch irgendwo jemanden geben muss, bei dem es nicht klappt und das bin ich.
    Ich bin auch gerade dabei, mir klarzumachen, dass ich mich damit abfinden muss, nie jemanden zu finden und das Dumme ist, dass ich mittlerweile felsenfest davon überzeugt bin und in meinem Umkreis kaum noch Kontakte suche. Ich habe viele Kontakte, sodass ich mir (eher unbewusst) schon einbilde, noch mehr nicht nötig zu haben.
    Ich melde mich dann irgendwann aus dem Altersheim wieder und erzähle mal, wie ich mein Leben so verbracht habe. Achso, was ich vergessen habe, dort kann ich ja auch noch meinen ersten Freund treffen,:rolleyes2 na, vielleicht lohnt sich ja auch dafür zu Warten.... (zynisch'grins')....Vielleicht tauge ich ja dann auch fürs Guinness-Buch - Jungfrau mit 120.... Das wäre immerhin der Beweis, dass Sex ungesund ist..... :grin:
     

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