• goccinella
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    231
    101
    0
    nicht angegeben
    4 November 2004
    #21
    adfasdfasdf
     
  • Sulukan
    Gast
    0
    4 November 2004
    #22
    @goccinella:

    Ich frag meine Schwester mal, die kennt sicher einige Foren. Evtl. bekommst Du dort fachmännische Informationen zu diesem Thema.
     
  • Hidden
    Hidden (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    267
    101
    0
    Verheiratet
    4 November 2004
    #23
    Und hier muss ich mich wirklich beherrschen, nicht ausfallend zu werden. Man kann bei Impfungen durchaus Angst haben, dass es zu einem Schaden durch das Impfen kommt - Impfschäden kommen aber maximal auf 1 von einer Millionen Impfungen vor, während eine Erkrankung potentiell um ein vielfaches höhere Koplikationsraten hat. So traurig der Einzelfall eines Impfschadens ist, er kommt heutzutage extrem selten vor und rechtfertigt in keinster Weise, seinen Kindern einen Schutz vorzuenthalten, der ihnen u.U. das Leben retten oder vor einer gravierenden Komplikation schützen kann.

    Ich habe oben extra auf die Seiten der Ständigen Impfkommision verwiesen, die auch ausführlichstes Informationsmaterial zu den Risiken einer Impfung enthält, die nicht wegdiskutierbar sind. Der Vorwurf aber, dass die böse Pharmaindustrie Geld machen will und deshalb die Impfempfehlungen ständig erweitert werden, ist hanebüchener Blödsinn und zeugt von massiver Paranoia. Ebenso zeigt der Vorwurf, Impfungen würden die Bildung körpereigener Antikörper verhindern von grob mangelhaftem Wissen. Ich kann nur sagen, dass man lieber nichts sagen sollte, wenn man sich seines Wissens nicht sicher ist und es ein Leichtes ist, dieses mangelhaft Wissen ad absurdum zu führen.

    Nein, Windpocken haben die Gefahr, dass das Kind eine Varizellen-Meningitis bekommt - ist zwar selten, aber die Folge einer Varizellen-Meningitis können gravierende körperliche und geistige Behinderungen sein. Der Impfstoff an sich sorgt nach aktueller Datenlage für eine lebenslange Immunisierung.
     
  • cat85
    Gast
    0
    4 November 2004
    #24
    außer wenn du für länger in die USA einreisen willst... :tongue:
     
  • CassieBurns
    Verbringt hier viel Zeit
    998
    121
    1
    Verheiratet
    4 November 2004
    #25
    Also um jetzt mal gnädig gegenüber deiner Schwester zu sein: sie ist wahrscheinlich auf dem Stand von vor dreißig bis fünfzig Jahren. Ich habe selber gesagt, dass 90 % der Impfschäden, die ich mal bearbeitet haben, unbestritten aus der Zeit kommen, aber jetzt gibt das wirklich nur noch Einzelfälle von 1 zu 1 Million(schätzungsweise). Wenn die Kinder deiner Schwester sich nix Schlimmes an Krankheiten geholt haben, dann kann sie dafür nur Dank sagen, dass über 90 % der Eltern verantwortungsbewusst sind und ihre Kinder impfen lassen.

    Wie bereits ausgeführt, kann man sicher lange und viel über die Pharmaindustrie wettern, aber die Impfungen sind eine ihrer besseren Einfälle.

    Greetinx, Cassie
     
  • angie
    angie (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    95
    91
    0
    vergeben und glücklich
    4 November 2004
    #26
    Hallo
    also ich wurde als Kind selbst gegen so zeimlich alles geimpft, habe mir auch nie groß Gedanken gemacht ob das nun gut oder schlecht ist/war.
    Vor Kurzem habe ich mit meiner Chefin über dieses Thema gereden (als wir es von meinen vielen Allergien hatten) und sie hat dann erzähl das ihre 2te Tochter damals auch geimpft wurde noch als Säugling und bei Ihr eine Gehirnentzündung die durch die Impfung auftrat, nicht erkannt wurde.
    Ist ja eher Selten das sowas auftritt, naja auf alle Fälle hatte die kleine dann bleibende motorische Störungen.Sie ist nun schon erwachsen und kann ganz gut damit Leben, hat jedoch jetzt selbst einen kleinen Sohn (2Jahre) den sie nicht impfen lässt aus Angst.
    Naja, ich kann da net viel dazu sagen, werde mich aber auf alle fälle darüber informieren sobald bei mir mal ein Baby unterwegs ist :smile:.
    Grüßle Angie
     
  • CassieBurns
    Verbringt hier viel Zeit
    998
    121
    1
    Verheiratet
    4 November 2004
    #27
    Tja, mal ganz ehrlich: das halte ich für nen ärztlichen Kunstfehler. :frown: Oder ist sie gar nicht zum Arzt gegangen? Nix genaues weiß man nicht...
     
  • Hidden
    Hidden (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    267
    101
    0
    Verheiratet
    4 November 2004
    #28
    Oder die Entzündung steht nur in einem zeitlichen, nicht aber kausalem Zusammenhang mit der Impfung. Aber wie du sagtest, nix genaues weiß man nicht.

    Impfschäden gibt es leider auch heute noch, allerdings ist die Inzidenz verschwindend gering im Vergleich zu den möglichen Komplikationen einer Erkrankung.
     
  • Sulukan
    Gast
    0
    4 November 2004
    #29
    Ok.... was ist in diesem Falle Wissen?
    Keine Fragen zu stellen und einfach nur zu funktionieren? Ich weiß nicht, aber ich denke, der Informationsflut dankend, kann man sich gerade heute ein besseres Bild über manch Dinge machen. Sicher steckt in dem einen Wahrheit drin, in dem anderen eben totaler Unsinn. Aber von vornherein zu sagen, daß die andere Meinung totaler Schwachsinn ist und verboten gehört, finde ich ein wenig engstirnig.
    Das ich über das Thema keine Ahnung habe stimmt. Daher hab ich mich auch auf das nötigste Distanziert, ohne jemanden an den Pranger zu stellen.

    Und naja... man muss es mal so sehen: Was stört es Euch, wenn jemand seine Kinder nicht impft? Wenn diese erkranken, kann den geimpften ja nix passieren... oder... doch? :zwinker:
     
  • Hidden
    Hidden (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    267
    101
    0
    Verheiratet
    4 November 2004
    #30
    Sorry, du kannst mir glauben, dass ich gerade bei diesem Thema ein sehr differenziertes Bild habe und alle Seiten kenne. Und ich bin in der Lage die Informtionsflut kritisch zu bewerten und zu entscheiden, welche Information nun richtig ist und welche nur gut verpackt daher kommt. Kleiner Tipp: Mein Profil gibt den Hinweis, dass ich dieses Thema sehr genau kenne :zwinker:

    Du hast keine Ahnung und da liegt das Hauptproblem - du kannst nicht wissen, wie du die Glaubwürdigkeit einer Quelle für deine Informationen zu bewerten hast. Du redest den Impfgegner nach dem Mund, ohne die positiven Seiten des Impfens zu sehen. Nochmal ganz dick für dich: Impfungen haben Nebenwirkungen und können Impfschäden verursachen. Das will ich in keinster Weise bestreiten. Aber das Risiko einer Impfung ist im Vergleich zu den Vorteilen einer Impfung verschwindend gering, während das Risiko schwere Komplikationen aufgrund einer Erkrankung zu erleiden, dramatisch viel höher ist.

    Ganz tolle Einstellung :grrr: - ich habe zuviele Kinder und Säuglinge gesehen, die aufgrund nicht vorhandener Impfungen an Krankheiten auf das Schlimmste gelitten haben und ein Leben lang leiden werden.
     
  • Sunnyflower
    0
    5 November 2004
    #31
    Tja ja, ich kann dich sogar verstehen Hidden. Bin zwar noch nicht ganz auf deinem Level, hab aber gerade Mikrobiologie in mich aufsaugen dürfen (Nachtestat). Und ich schließe mich all deinen Beiträgen natürlich und gern an.

    Vor meinem Studium hab ich selbst noch nicht so positiv über Impfungen gedacht. Aber wie es schon geschrieben wurde - die Krankheiten, die von den jeweiligen Keimen verursacht werden können, haben es echt in sich. Dagegen ist das Impfrisiko zwar da, aber echt klein und ich würde lieber das Impfrisiko eingehen.

    @Sulucan:
    Dann bin ich mal gespannt, wie die Profs das begründen wollen. Es findet zwar eine lokale Reaktion statt bei der Impfung, aber bei einem gesunden Menschen war es das auch. Und daß diese Impfung nur gegen die schlimmsten Erscheinungen einer TBC helfen kann, liest du in jedem Buch.
    Sich von allen Seiten zu informieren ist in meinen Augen immer eine super Sache und etwas, daß wirklich jeder machen sollte. Aber das, was du hier von dir gibst, ist einfach vollkommen zusammenhangslos und superschlecht recherchiert. Ich halte das echt für gefährlich.
     
  • Mr.Eierhals
    Verbringt hier viel Zeit
    132
    101
    0
    Verlobt
    5 November 2004
    #32
    @Hidden
    Das es einen neuen Schutz gegen Windpocken gibt,war mir nicht bekannt...Asche auf mein Haupt...allerdings ist das meiner Meinung nach immer noch etwas,was man nicht "Zwanghaft" impfen muß.

    Allerdings wäre ich durchaus dafür,daß es heutzutage in den Kindergärten und Schulen so gehandhabt wird,wie einst in der DDR. Da sind wir zu den "wichtigen" Impfungen Klassenweise zur Impfung marschiert und außerdem wurden diese dann in einem zentralen Impfregister gespeichert.Außerdem waren unsere Betriebsärzte,zu denen man immer mal mußte,je nach Beruf, mächtig auf Zack,was den Impfschutz anbelangt.
    Ich vermute mal,daß ehemalige DDR-Bürger eine vel höhere Impfrate aufweisen dürften als gleichaltrige aus dem Westen der Republik.

    @ Sulukan

    Die Pocken wurden sicher nicht mit "Heilkräutern" besiegt.

    Wundstarrkrampf (Tetanus) kann man sich bei jedem Ritz an einem alten Nagel oder Holzsplitter einfangen.

    Außerdem führt die Aussage ,daß mit TBC-Impfung mehr TBC-Risiko verbunden sei sich selber ad absurdum, weil:
    Wenn dies der Fall wäre,wie bitte kann es sein,daß die Zahl der TBC-Fälle in Europa in den letzten 100 Jahren auf ein nicht nennenswerten Prozentsatz zurückgegangen sind ?
    Früher starben mehr Menschen an TBC als heutzutage an Krebs und Herzinfarkt zusammen. Damals gab es regelrechte Epedemien,ahnlich wie die der Pest im Mittelalter (wo zwischen 1/3 - 1/2 der Bevölkerung in Europa am "schwarzen Tod" zugrunde gingen.)

    Auch muß man sich mal vor Augen führen,daß es bei einer Impfung zu weniger Nebenwirkungen und Gefährdungen kommt,als wenn später genau die Krankheit,vor der die Impfangst bestand,ausbricht und diese, wenn es überhaupt möglich ist, zu Behandeln oder zu Besiegen.Außerdem ist mit den zunehmenden Resistenzen der Erreger gegen die heutigen Antibiotika eine Heilung mitunter nicht mehr möglich,da es keine "Chemische Keule" gegen diesen Typus der Krankheit gibt, jedoch eine frühere Immunisierung gute Chancen bietet,daß sich die Körpereigene Abwehr auf diesen Erreger einstellen kann. (Deswegen auch TBC Impfung für Aufenhalt in den USA,da es dort einen Erreger gibt,gegen keine der bekannten Antibiotika helfen.....zumindest war das vor 2 Jahren so)

    Außerdem sollte sich jeder Impfverweigerer bedenken, daß z.B. bei einer TBC die Lunge auf immer geschädigt bleibt,wenn man das Glück (oder auch Pech??) hatte eine ausgebrochene, also offene, zu besiegen.

    Das was DU hier als Meinung vertrittst und mit pseudowissenschaftlichen ominösen Studien zu untermauern versuchst ist ,vorsichtig Formuliert, sträflich leichtsinnig......

    Und Schlußendlich dürftest Du auch reichlich Impfungen im Körper haben.
     
  • Luxia
    Luxia (49)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.247
    121
    0
    vergeben und glücklich
    5 November 2004
    #33
    Hidden hat alles gesagt

    *rechtgeb*
     
  • Bea
    Bea (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.315
    121
    0
    vergeben und glücklich
    5 November 2004
    #34
    So, ich will auch noch was dazusagen. Ich hab mir jetzt nur einen Teil der Antworten durchgelesen, also nicht böse sein, wenn das schon gesagt wurde.

    Zuerst einmal gehöre ich zu der seltenen Spezies, die von Windpocken Narben bekommen hat - insgesamt zwei: Eine über der linken Augenbraue und eine am Nasenwurzelansatz... Aber wenn man's nicht weiß, dann fällt's nicht auf und man muss schon näher ans Gesicht, um's zu sehen.


    Sonst wollte ich noch was sagen zum Thema "Kinder impfen". Ich hab selber noch keine Kinder, aber bei mir war's immer so, dass meine Eltern mich darauf vorbereitet haben, dass es weh tun kann und dass es nicht schlimm ist, wenn ich dann weine. Und das denke ich, ist sehr wichtig. Wenn man einem Kind sagt, dass es sich "nicht so aufführen solle" und dass "das ja gar nicht wehtun kann", dann hat das Kind von vorne herein Angst, weil es ja weiß, wenn es anfängt zu weinen, WEIL es wehtut, wird es nur dumm angeschaut/bestraft. Deswegen kann ich nur jeder Mutter/jedem Vater wärmstens ans Herz legen, ihre Kinder darauf vorzubereiten und auch zu trösten, wenn es halt doch wehtut. Damit ist auch von vorne herein der Weg für später gelegt, dass das Kind auch als Erwachsener keine Angst vorm Impfen/Blutabnehmen hat.


    Liebe Grüße
    Bea
     
  • goccinella
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    231
    101
    0
    nicht angegeben
    5 November 2004
    #35
    asdfasdfasdf
     
  • Sunnyflower
    0
    5 November 2004
    #36
    Ich kannte es bisher nicht, aber ich hab mal gegoogelt - und was spuckt der dritte Link aus? http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/lebensbaum.html
    Das betrifft sicher nur höhere Mengen, aber wie dort steht, ist die Dosis unbekannt und nein, ich fange jetzt nicht an, etwas über Homöopathie oder Heilpraktiker zu schreiben :tongue:

    Und nochwas hab ich gefunden, wobei ich bei einer AOL-Homepage nicht unbedingt von Seriositöt ausgehen würde:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31 August 2017
  • Bea
    Bea (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.315
    121
    0
    vergeben und glücklich
    5 November 2004
    #37
    Da wäre ich an deiner Stelle verdammt vorsichtig. Wie du aus dem geposteten Link siehst, ist Thuja giftig. Und das "einfach so" zu geben, halte ich für ausgesprochen dumm. Homöopathie beruht auf der Tatsache, dass keine wissenschaftlich beweisbaren Bestandteile mehr in den Tropfen sind. Also sind das verdammt geringe Dosierungen. Und ohne einen wirklichen Homöopathen konsultiert zu haben, würde ich da keine Selbstexperimente veranstalten. Schon zweimal nicht mit giftigen Pflanzen wie Thuja.

    Noch ein Hinweis am Rande: Eigentlich die einzige Impfung, die als schwer verträglich gilt, ist die Zeckenschutzimpfung (reagier ich selbst allergisch darauf), aber die werden dein Kind/deine Kinder ja noch nicht bekommen. Ich nehme mal an, dass du sie gegen Mumps, Masern und Röteln impfen lässt. Diese Impfungen sind eigentlich unbedenklich.


    Liebe Grüße
    Bea
     
  • CassieBurns
    Verbringt hier viel Zeit
    998
    121
    1
    Verheiratet
    5 November 2004
    #38
    Und zwar sind die so unbedenklich, dass ein Arzt die sogar gibt, wenn ein Kind ne laufende Nase hat. Vor fünfzig Jahren wäre das noch nicht gegangen. Ich hatte bei mir den Fall einer impfgeschädigten Frau, die mit meinem Vater in einer Schulklasse war und geimpft wurde, obwohl sich bei ihr grad ein Schnupfen angekündigt hatte. Dadurch hat sie die Krankheit bekommen, gegen die sie eigentlich geimpft wurde.

    Man muss mal überlegen, dass die Erfahrungen mit dem Impfen jetzt schon lange, lange Jahrzehnte gemacht wurden (ka, ob es jetzt sechzig oder achtzig Jahre sind). Die Impfstoffe wurden kontinuierlich verbessert.

    Außerdem sind die Empfehlunge, mit was man Kinder behandeln soll und was man mit denen machen soll, extremen Wandlungen unterworfen, weil hier viele neue Erkenntnisse gewonnen werden. Also eher selten auf das hören, was die eigene Mutter in Bezug auf Kinderbehandlung sagt. (Kindererziehung ist vielleicht ne andere Sache. :zwinker: ) Da können schon Leute, die auf dem Stand von vor fünf Jahren sind, völlig veraltetes Wissen verbreiten.
     
  • Angelina
    Gast
    0
    6 November 2004
    #39
    Schließe mich Cassie da mal aganz vorsichtig an.
    Würde mein Kind auch auf alle Fälle impfen lassen.
    Tausende von Kindern werden geimpft
    und wofür gibts die auch, wenn man sie nicht nimmt.

    Das Kind wird dir das nie verzeihen,
    wenn es wegen einer fehlenden Impfung total krank wird.
     
  • Junge-Mami
    Gast
    0
    7 November 2004
    #40
    kann mich den anderen nur anschließen. die forschungen sind mittlerweile soweit, dass doch die wichtigsten impfungen für das kind unbedenktlich gegeben werden kann. (hoffe ich zumindest :zwinker: )
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten