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  • User 157184
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    17 Februar 2016
    #1

    Kinder: Ja? Nein? - Wieso?

    Hallo zusammen,

    beigesteuert habe ich ja schon das ein oder andere, allerdings immer auf existierende Threads geantwortet. Fast könnte man meinen, ich habe keine Fragen. Aber das trifft es nicht ganz und daher hier nun etwas, was mich beschäftigt:

    Weshalb möchtet Ihr Kinder? Weshalb möchte der eine oder die andere genau keine? Und bei denen, die Eltern sind - was war Eure Motivation bevor Ihr sie bekommen habt und wie hat sich das dann in der Realität entwickelt?


    ...ist der folgende: ich kann es mir gerade aussuchen... aber so gut ich mit Kindern kann und eigentlich gerne welche hätte, so sehr fehlt mir eine Antwort, was ich ihnen einst sagen könnte, weshalb ich sie wollte. Ich lebe selbst wohl kein abgrundtief schlechtes Leben, aber es wäre mir schon einigermaßen damit gedient gewesen, wenn meine Eltern an jenem Abend 1978 verhütet hätten.


    Außer einem schwammigen "Weil wir Dich lieben!" haben sich meine Erzeuger zu einer Motivation nie geäußert. Meine Ma ist mittlerweile auf recht üble Art und Weise, allerdings ohne wirkliche Not - ja man muss schon sagen verreckt. Mein alter Herr ist ein verbitterter alter Panzerlesbauer, der sein Leben zwischen den Mühlsteinen des Bundes verbracht hat und gar nicht den Anschein macht, als reiche überhaupt irgend etwas irdisches an ihn. Und da stehe ich und finde mich in einem Leben wieder, in dem es eigentlich um genau eine Sache geht: Geld. Um jeden Preis. Am Ende jeder Geschichte.


    Und da liegt die Krux. Ich lebe ja nun mit dem Verhütungsunfall meiner Altvorderen und schlage mich durch. Allerdings weiß ich genau, wo der Aus-Knopf ist, mit dem ich auf einen Schlag alle sieben Milliarden Probleme für mich loswerde.


    Aber was um alles in der Welt sollte ich meinen Kindern sagen, weshalb ich sie unbedingt zeugen musste, wenn sie eines Tages die Augen aufmachen und erkennen, in was für einem retardierten Bloodpool sie gelandet sind?! Von hier aus gesehen kann ich schlechterdings sagen, ich habe das halt nicht absehen können, stehe ich doch selbst mit dem Seil in der Hand, mit dem ich entweder meinen Hund anleinen oder mich aufhängen kann.


    Ich lehne es ab, Humanressourcen für eine handvoll Hitlers, Ackermanns oder Zetsches auszubrüten und mir widerstrebt der Gedanke zutiefst, meine Kinder Wesen anzuvertrauen, von denen ich selbst keinem einzigen traue. Natürlich werden sie gut leben können, wenn sie artig machen, was von ihnen erwartet wird. Eventuell können sie sogar das ein oder andere kleine Ding in ihrem Leben steuern, so wie ich ja auch nicht ein Blatt im Wind bin. Aber das ist alles noch keine befriedigende Antwort auf die Frage "Wie kommt man auf die Idee, in eine Welt Kinder zu setzen, in der es wenig bis nichts sinnvolles zu tun gibt, dafür in überbordendem Maß Gewalt, Hass, Missachtung, Streit und immer und immer wieder eines hinter alledem: Geld.


    Und genauso wenig, wie ich kleine stromlinienförmige, obrigkeitshörige und gleichschaltbare Ameisen aufziehen mag, will ich kleine Revolutzer mit der gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen, die eigentlich doch nur wieder eine mehr oder weniger erkennbare Form von (wenigstens struktureller) Gewalt auf ihre Umwelt applizieren und sich in dümmlichen Ausreden verlieren, wozu das denn gut gewesen sein soll, außer, daß es der eigenen Mischpoke dienen soll(te).


    Ich bitte darum, zu beachten, daß ich nicht eine Antwort auf die Frage erwarte, was ich tun sollte, damit meine Kinder mich so einen Quark nicht fragen. Mich interessiert jetzt, wo ich noch entscheiden kann, ob überhaupt Kinder oder ob nicht, wie das andere Wesen für sich und die ihren sehen oder gesehen haben. Am Ende werde ich bestimmt zu meiner eigenen Entscheidung gelangen @et hätt noch immer joht jejange.
     
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  • User 152013
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    nicht angegeben
    17 Februar 2016
    #2
    Ich gehöre zur Fraktion "Ich nehme wie es kommt" :grin:
    (Ich bräuchte dazu sowieso erst einmal einen Partner)
     
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  • User 157184
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    17 Februar 2016
    #3
    *lächel* Nase... - aber: fair enough :zwinker: :smile:
     
  • Riot
    Gast
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    17 Februar 2016
    #4
    Ich bin unentschlossen, muss mich aber wohl in den nächsten 5 Jahren mal entscheiden.

    Gründe, die für Kinder sprechen, gibt es ja genügend - letztendlich ist es wohl das Grundbedürfnis der allermeisten Menschen, Nachwuchs zu haben. Ich denke, ich wäre auch eine gute Mama und kann mir ein Leben mit Kind auch sehr schön vorstellen.

    Gründe, die gegen Kinder sprechen, gibt es bei mir in zwei unterschiedlichen Kategorien:
    1. Die Angst, völlig fremdbestimmt zu sein und eine lebenslange Verantwortung für einen anderen Menschen zu tragen. Panik vor dem Gefühl, von der Liebe zum eigenen Kind so überwältigt zu sein, dass man es z.B. nicht verkraften könnte, sollte ihm etwas zustoßen - damit verbunden ist wohl eine dauernde unterschwellige Angst ums Kind. Beginnend bei der Schwangerschaft (Ist alles in Ordnung? Verliere ich es evtl.?) über die Geburt (Gibt es Komplikationen?) bis hin zur Frage, ob mal "was aus dem Kind wird" oder es vielleicht doch auf die schiefe Bahn gerät. Ganz zu schweigen von der Angst vor Übergriffen oder Unfällen. Ja, ich wäre da wohl leider so eine Mama, die sich dauernd Sorgen machen würde.

    Dies sind allerdings Gründe, die ich wohl überwinden könnte und die mich nicht wirklich dran hindern, ein Kind zu bekommen. Ich denke, diese Gedanken haben sogar die allermeisten Menschen, bevor sie ein Kind in die Welt setzen.

    2. Meine recht pessimistische Sicht auf die aktuelle Entwicklung unserer Welt. Ich frage mich schon seit ein paar Jahren, ob ich wirklich ein Kind in diese Welt setzen will.
    Tut man ihm damit einen Gefallen?
    Aktuell ist die Frage natürlich größer denn je, vielleicht lese ich auch zu viele Nachrichten, aber ich hätte im Moment einfach kein gutes Gefühl dabei, ein Kind zu bekommen, da ich nicht weiß, wie es in 10, 20 oder mehr Jahren hier aussehen wird. Aufwärts geht der Trend aber zumindest politisch ja nicht, da wird in den nächsten Monaten und Jahren einiges passieren, was ich eher nicht begrüße.

    Klar, es wusste wohl niemand von unseren Eltern und Großeltern, wie die Welt in ferner Zukunft aussehen wird und trotzdem haben sie alle Kinder bekommen. Aber das hilft mir irgendwie nicht.

    Da ich auch bisher keinen akuten Kinderwunsch hatte oder habe, obwohl ich so langsam ja doch mal im richtigen Alter wäre, um zumindest an eine Kinderplanung zu denken, weiß ich nicht, ob ich mich jemals für Kinder entscheiden werde. Beruflich habe ich ohnehin den ganzen Tag mit Kindern im Grundschulalter zu tun und obwohl ich die Süßen echt gern habe, kann ich mir vorstellen, dass mir das vielleicht auch einfach reicht. Ich kann Sinnvolles bewirken, habe Kontakt zu Kindern und vielleicht auch dadurch (bisher) nicht den brennenden Wunsch nach einem eigenen.

    Keine Ahnung, muss man sehen.
     
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  • HarleyQuinn
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    17 Februar 2016
    #5
    Ich habe keinerlei Bedürfnis mich fortzupflanzen, finde den Gedanken an eigene Kinder absolut abschreckend und will meine Freiheit nicht dauerhaft einschränken.
    Demnach: Kein Nachwuchs bei mir.

    Glücklichweise komme ich nun langsam in das Alter, in dem dies ernst genommen wird. Grade zwischen 12 und 22 musste ich mir andauernd anhören, dass dies nur eine Phase sei, etc
     
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    17 Februar 2016
    #6
    och... mich hat das auch erst irgendwann late twenties angesprungen... :zwinker:

    Und weshalb keine? Nur wegen dem Stein am Bein?
     
  • HarleyQuinn
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    17 Februar 2016
    #7
    Na habe ich doch oben geschrieben: Kein Bedürfnis. Ich habe 0 "Mutterinstinkte" und sehe keinen Grund Kinder zu zeugen, nur weil das "Dazu gehört".
     
  • User 157184
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    17 Februar 2016
    #8
    ah ok... sicher... kein Ding :smile:
     
  • User 107106
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    17 Februar 2016
    #9
    Anfang 20 sagte ich kurz vor unserer Hochzeit zu meinem Mann: "Heirate mich nur, wenn du dir ein Leben ohne Kinder vorstellen kannst. Ich kann dir nicht versprechen, dass ich welche möchte."
    Ein halbes Jahr später kam unser Patenkind zur Welt. Ich habe einen halben Tag damit verbracht, ein wenige Tage altes Baby auf meinem Bauch schlafen zu haben, die erschöpfte Mutter war dankbar für etwas Ruhe und Schlaf, weil es ein Schreibaby war. Mein Mann und ich verließen das Haus unserer Freunde und schauten uns an und sagten: "Never, ever!"
    Am nächsten Morgen wachten wir hormondurchflutet auf und waren uns sicher: "Ja! Wir wollen ein Kind, möglichst bald und gerne jung."
    So warteten wir, bis meinen Mann seinen BA unter Dach und Fach hatte und ich meinem Studium einige Meilensteine aka Siebklausuren geschafft hatte. Ein Jahr nach der Geburt unseres Patenkinds wurde ich geplant schwanger, zum zweiten Hochzeitstag kam unsere Tochter zur Welt. So schnell kann es dann doch gehen.

    Warum ich Kinder möchte? Weil es sich richtig anfühlt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin der festen Überzeugung, genau das Kind bekommen zu haben, was Gott geplant hatte und freue mich auf die weiteren Kinder, die wir eines Tages noch bekommen werden. Manche würden sagen: In meinem Herzen ist noch Platz. Und auch wenn sich das ungemein kitischig anhört, stimme ich dem zu. Ich habe das tiefe Gefühl, dass unsere Familie noch nicht komplett ist. Eines Tages werde ich es wissen. Ob das mit dem 2. oder 3. Kind der Fall sein wird, kann ich heute noch nicht sagen. Wir lassen es auf uns zu kommen.
     
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  • Toffi Fee
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    17 Februar 2016
    #10
    Für uns stand die Frage nie zur Debatte. Von Anfang an wollten wir beide Kinder, weil es für uns zum Leben dazu gehört, Leben weiterzugeben. Ich kann zwar nicht von mir behaupten dass ich mich früher mit kleinen Kindern wohl gefühlt hätte und gerne mit ihnen gespielt hätte, das hat aber mit eigenen Kindern nichts zu tun. Ich hab mir mein Leben schon immer mit Kindern vorgestellt und habe mir sehnlichst Kinder gewünscht, die ich lieb haben kann, mit denen ich spielen kann, und die etwas von meinem Mann und von mir haben. Und genau wie Lulu schreibt spüre ich auch: Unsere Familie ist noch nicht komplett, da fehlt noch jemand.
     
  • User 111070
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    17 Februar 2016
    #11
    Ich bin mir da nicht sicher. Bisher habe ich jedenfalls keinen Kinderwunsch, sondern fand im Gegenteil Babys und Kleinkinder immer schon ziemlich abschreckend. Von den Gedanken an Schwangerschaft und Geburt ganz zu schweigen; für mich sind das Horrorvorstellungen, von denen ich nicht weiß, ob eine biologische Uhr sie mal besiegen können wird.
    Dazu kommen dann noch die üblichen Contra-Argumente, die hier schon teilweise angesprochen wurden, für mich vor allem die Frage, ob man in diese Welt überhaupt ein Kind setzen will und finanzielle Gründe. Dass ich eine passable Mutter sein könnte, glaube ich hingegen schon.

    In meinem Alter nervt mich aber noch niemand wirklich mit dem Thema und ich verkneife mir normalerweise auch ein "Nö, ich will sicher niemals Kinder haben!", eben weil ich weiß, dass sich das eventuell noch ändern kann.
    Allmählich beginne ich aber zu glauben, dass ich womöglich nie wirklich das tiefe Bedürfnis haben werde, Kinder um des Kinderkriegens willen zu haben, sondern höchstens mal, um mit dem Partner eine eigene Familie zu gründen. Umgekehrt hätte ich also nach dem aktuellen Stand auch kein Problem mit einem Partner ohne Kinderwunsch und werde mich da langfristig vielleicht tatsächlich nach der Beziehung richten.

    Zusammengefasst fühlt es sich momentan nicht so an, als würde ich mal Kinder bekommen (wollen), aber bis ich das für mich absolut ausschließe, wird wohl noch etwas Zeit vergehen.
     
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  • hannes83
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    17 Februar 2016
    #12
    Also ich wollte eigentlich immer Kinder, für mich war es tatsächlich das Bedürfnis mich fortzupflanzen und der Nachwelt was zu hinterlassen. Alles andere bezeichne ich immer als Blindgänger der Evolution. Aber es stimmt auch das Kinder dich stark einschränken. Dein leben wird sich ändern und viele Freiheiten sind futsch. Aber man bekommt halt auch was zurück und das ist unbeschreiblich schön. Da ist so ein kleiner Zwerg für den bist du verantwortlich und er bedeutet dir wirklich alles.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 17 Februar 2016 ---
    Was ist denn an dieser Welt so schlecht? Ich glaube im Moment ging es Kindern hierzulande noch nie so gut.
     
  • User 64981
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    17 Februar 2016
    #13
    Ich bin da voll bei @Riot . Freunde bekommen jetzt ein Baby und ich finde es einerseits faszinierend, andererseits "anstrengend". Die Freundschaft zu den Beiden ist jetzt nicht so, dass wir uns jede Woche mal sehen, sondern eher 1x/Monat und wir waren 2x mit ihnen in Urlaub, dennoch wird sie mit Baby noch mal anders.
    Irgendwie reizt es mich so gar nicht, überhaupt Kinder zu planen. Vielleicht, weil ich beruflich mit ihnen zu tun habe.
    Aber fragt mich nächstes Jahr noch mal :zwinker:
     
  • User 44981
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    17 Februar 2016
    #14
    Obwohl ich sonst ein ziemlich rationaler Kopfmensch bin, der wirklich alles hinterfragt und zerdenkt, ist das Thema Kinderwunsch für mich eher eine Gefühlssache. Rationale Argumente bringen mich da kein Stück weiter.
    Ich liebe Kinder einfach von ganzem Herzen, finde sie wundervoll und möchte dementsprechend auch selbst Kinder haben. Nur gelegentlich mal im Ehrenamt eine Horde Kinder zu betreuen, mit der Tochter meiner besten Freundin spielen, usw. ist mir einfach zu wenig.

    Ich hatte wirklich schon einige Zweifel im Bezug auf Kinder - insbesondere, als ich gefragt wurde, ob ich mich ehrenamtlich als Trainer und Betreuer engagieren möchte:
    Komme ich (als ruhiger, rationaler Kopfmensch) mit Kindern zurecht? Kommen die Kinder mit mir zurecht? Komme ich mit schwierigen Kindern zurecht? Komme ich mit der Verantwortung zurecht? Was soll ich mit Kindern anfangen, die noch so jung sind, dass ich mich nicht vernünftig mit ihnen unterhalten kann?
    Aber mit zunehmender Erfahrung im Umgang mit Kindern haben sich all diese Zweifel in Luft aufgelöst.

    Je mehr ich mit Kindern zu tun habe, desto größer wird meine Liebe und Begeisterung für sie und desto mehr treten all die rationalen Argumente, die gegen Kinder sprechen könnten (Will ich Kinder in diese Welt setzen? - Mit dieser unsicheren Zukunft? - usw.), in den Hintergrund.

    Es fällt mir schwer, meine Gefühle in Worte zu fassen... Aber als ich die wenige Wochen alte Tochter meiner besten Freundin zum ersten mal auf dem Arm hatte, fühlte sich das einfach "richtig" an. - Von diesem kleinen, niedlichen, zerbrechlichen Wesen mit seinen kleinen Händchen und Fingern war ich einfach vom ersten Moment an hin und weg. :love:
     
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    17 Februar 2016
    #15
    Ich wünsche mir schon sehr lange Kinder. Finde diese kleinen Wesen einfach faszinierend und genieße es, die Welt mit ihren Augen zu sehen und nochmal Kind zu sein. Mir fehlt das Leben, das so ein winziger Wicht in die Bude bringt :smile:. Außerdem finde ich die Vorstellung spannend, einen neuen Menschen aus mir und meinem Mann zu "bauen" und frage mich, ob es wohl meine Augen oder die blonden Haare meines Mannes kriegen wird, ob es ein rebellischer Wildfang wie ich als Kind oder eher ein ruhiger Bücherwurm wie mein Mann damals wird :grin:. Und ja, es ist noch ein Platz in meinem Herzen frei voll mit Liebe, die ich unserem Nachwuchs gerne schenken möchte. //Kitschmodus

    Ich hoffe so sehr, dass es eines Tages klappt...
     
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    17 Februar 2016
    #16
    Kinder zu kriegen ist einer meiner egoistischten Wünsche :zwinker:

    Ich will unbedingt irgendwann Mama werden - der Wunsch kam aber erst so richtig durch, als ich mit meinem Partner zusammen war. Ich will dieses "Abenteuer" mit ihm erleben und ich will ein kleines Wesen mit all meiner Liebe überschütten und diesem Baby einen tollen Start in ein echt spannendes Leben geben. Dieses kleine Lebewesen bei allen wichtigen und unwichtigen Schritten zu begleiten, erscheint mir wie eine der schönsten und dankbarsten Aufgaben, die man im Leben haben kann.

    Ich selber lebe gerne und finde es gut, dass meine Eltern sich damals für ein weiteres Kind entschieden haben. Ich hoffe also, dass auch unsere Kinder uns unsere Entscheidung nicht irgendwann übel nehmen werden. :zwinker:
     
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    17 Februar 2016
    #17
    Für mich war immer klar, dass ich eine Familie möchte. Für meinen Mann auch und nachdem sich unser erstes Kind als wahres Traumbaby und Sonnenschein entpuppte, war für uns klar, dass wir recht fix ein zweites wollten. Ich finde es toll, dass ich eine Schwester habe, mein Mann fand es blöd Einzelkind zu sein.
    Wir finden die Idee schön, dass wir zwei ein Team sind und die Jungs auch. Zusammen sind wir ein großes Team und hoffentlich immer füreinander da.
    Für mich ist es tatsächlich der Lebenssinn in einer eigenen Familie zu leben, alles andere (Arbeit ect) dient dazu dies zu ermöglichen. Meine Schwester hat auch bald zwei Kinder. Wir sehen uns oft und finden es toll mit unseren vier Kleinen (0-3) das Familienchaos zu besiegen.
    (Die Vorstellung im Alter allein zu sein bzw nur Freunde um mich zu haben gefällt mir auch nicht)
     
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    17 Februar 2016
    #18
    Es war und ist mir ein Bedürfnis einem kleinen Wesen die Welt zu zeigen, sie mit ihm (neu) zu entdecken und ihm die Schönheit des Augenblicks zu vermitteln. Mir geht es gut, ich bin glücklich und ich habe viel zu geben und zu teilen. Das leben ist so wunderschön, ich finde es um jeden Menschen schade, der das nicht erleben darf. Ich hatte das Glück in ein Land wie Österreich geboren worden zu sein (ich sage das aus purer Dankbarkeit, nicht aus Patriotismus), in eine liebende Familie und generell tollen Menschen um mich herum, da ist es doch nur fair das auch weiterzugeben.
     
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    18 Februar 2016
    #19
    *lächel* Hammer... danke für den lieben Support! :smile:

    Ich habe nach meinem Post auch nochmal selbst Hand angelegt und ich weiss auch gar nicht warum und weshalb - aber es scheint der Abend gewesen zu sein: nach fünf Jahren und hundert Anrufen hat mein alter Herr heute Abend das Telephon abgenommen... - nein: bestimmt nicht alles perfekt... aber... ein kleines Wunder.

    Nein: das wichtigste ist nicht, daß sie Geld verdienen und durch Folgsamkeit glänzen oder Götzen anbeten, ganz gleich welche: das wichtigste an unseren Kindern ist, daß sie geliebt werden, daß sie selbst lieben und das grenzenlos - ich glaube, das ist es, was uns alle eint.
     
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    18 Februar 2016
    #20
    Ich wollte noch nie Kinder und finde es mittlerweile noch abschreckender als vor einigen Jahren.

    Die Kinder meiner beider Freundinnen finde ich super anstrengend, obwohl sie wahrscheinlich völlig "normal" sind. Das eine Kind wird nun zwei Jahre alt und die Mutter hat seitdem keine einzige Nacht (!) ohne das Kind verbracht. Welch Alptraum! Wenn schon ein Kind, dann wäre für mich klar, dass es nach der Stillzeit regelmäßig woanders übernachtet, um den Eltern auch Zeit zu zweit zu ermöglichen.

    Ich glaube sogar, dass ich eine ganz gute Mutter wäre und Sorge vor Überforderung hätte ich diesbezüglich nicht, aber ich finde Kinder wirklich insgesamt negativ: Die Lautstärke, die Unbeholfenheit, das Sabbern und Kleckern und noch vieles mehr. Muss ich nicht haben.

    Die eventuelle Einsamkeit im Alter ist für mich übrigens kein Argument, das für ein Kind sprechen würde. Dazu ist es heutzutage viel zu oft nötig, dass die erwachsenen Kinder aus beruflichen Gründen weit weg wohnen (müssen). Dazu besteht natürlich die Gefahr, dass man trotz räumlicher Nähe wenig oder gar keinen Kontakt hat. Nur weil man die gleichen Gene trägt, muss man sich menschlich nicht nah sein. Freunde sucht man sich wenigstens freiwillig aus und kann sie ggf. austauschen.
     
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