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  • Mr. Anonymus
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    in einer Beziehung
    23 Juli 2018
    #1

    Kinderwunsch - die richtige Entscheidung?

    Liebe Eltern, erzählt mal:

    Wie war das bei euch mit dem Kinderwunsch? Wann habt ihr euch für das erste Kind entschieden? Wann war der "richtige Zeitpunkt"? (gibt es den überhaupt)?

    Meine Freundin hat im Februar die hormonelle Verhütung abgesetzt. In den ersten 1.5 Monaten haben wir dann noch mit Kondom verhütet, bis das in der Hitze des Gefechts dann mal "vergessen" ging (es war uns in dem Moment einfach egal).
    Danach haben wir über Nachwuchs gesprochen. Meine Freundin hätte gerne ein Kind. Ich wollte grundsätzlich auch immer gerne Kinder haben, bei mir war der Wunsch aber noch nicht so akut. Wir kamen dann aber zum Schluss, dass ein Kind eine schöne Sache wäre und ich ab Januar 2019 auch beruflich nicht mehr so stark eingespannt bin wie im Moment (ich bin selbständig erwerbend und könnte mir im 2019 auch etwas Freiraum schaffen und einen längeren Vaterschaftsurlaub einlegen).
    Seit wir diese Entscheidung getroffen haben, ist es bei mir ein Hin und Her. Einerseits würde ich mich sehr darüber freuen, mit meiner Freundin eine Familie zu gründen und Vater zu werden. Wir ziehen nun auch in eine grössere Wohnung und haben da quasi "ein Zimmer frei" :zwinker:
    Andererseits kommen immer wieder ein paar Zweifel auf (seit Juni sind die zwar schwächer geworden).

    1. Ist es eine gute Idee, sich jetzt schon so zu binden? (in Bezug auf die Freizeit-/Ferienplanung, da werden wir nicht mehr so spontan sein können)
    2. Schaffen wir das finanziell? (Ich bin selbständig erwerbend und weiss nie so genau, wieviel ich im nächsten Jahr verdienen werde, ob ich überhaupt Aufträge bekomme. Und wenn meine Freundin wegen des Kindes ihr Pensum reduziert, kann ich dieses finanzielle Loch dann ausgleichen?)
    3. Sind wir nicht noch zu jung? (sie ist 25, ich bin 30)... Wir sind zwar überhaupt nicht das Paar, das häufig in den Ausgang geht und Party macht, wir verbringen unseren Feierabend eigentlich gerne gemeinsam daheim oder machen noch einen Spaziergang. Wir müssten unseren Alltag mit einem Kind also nicht komplett umstellen... aber irgendwie habe ich das Gefühl, selbst erst gerade das Studium abgeschlossen zu haben (ist jetzt zwar auch 7 Jahre her und in meinem Bekanntenkreis haben die meisten inzwischen schon Kinder).
    4. Ist unsere Beziehung gefestigt genug? Wir sind "erst" 3 Jahre zusammen.

    Also, wie war das bei euch so? War es für euch kristallklar, dass ihr ein Kind wollt, oder kamen auch immer mal wieder Zweifel auf, bis das Kind dann eingeschlagen hat? Ich fände es interessant, eure Geschichten zu lesen! Schonmal vielen Dank für eure Erfahrungsberichte :smile:
     
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    23 Juli 2018
    #2
    Hy,
    Also wir haben immer mal wieder über Kinder geredet. Wollten aber auch immer damit warten bis unsere wohnsituation angemessen ist. Erst haben wir geheiratet dann umgebaut und ein halbes Jahr später kam unser Sohn auf die Welt. Als der nicht ganz 2 Jahre alt war Nummer 2 (wobei wir uns heute etwas mehr Zeit lassen würden).

    Ich denke ein Kind zu zeugen ist ein sehr schönes Erlebnis und ein großer Schritt. Viel muss man da bestimmt auch aus dem Bauch heraus entscheiden.

    Wir haben uns Gedanken gemacht und wollten nicht "naiv" an die Sache ran gehen. Doch ich glaube egal mit wievielen Eltern du sprichst um Tipps oder Meinungen zu bekommen. Du kannst dich nicht wirklich darauf vorbereiten. (meine persönliche Meinung) ihr solltet euch halt auch darüber im klaren sein das sich euer Leben dann um das Kind dreht. Egal ob Schrei- oder Schlafbaby.

    Jedes Kind ist anders, und das ist auch gut so.

    Wichtig finde ich ist nur eine gesunde Beziehung, ausreichende Wohnverhältnisse und das finanzielle sollte halt auch halbwegs passen.
    Man will ja nicht nur leben und essen sondern auch mal was unternehmen.

    Und als Anmerkung am Rande: Ich finde es gibt nichts schöneres als Vater zu sein. Auch wenn es oft hart und anstrengend sein kann. Umso toller ist es wenn du nach Hause kommst und dir deine Kinder mit einem Lächeln entgegen kommen
     
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    23 Juli 2018
    #3
    Mit 16 war ich mir sicher, dass ich nieeeeee Kinder haben will. Mit 25 dann "ja, aber noch nicht jetzt. Aber bevor ich 30 bin!". Tja, meinen Mann hab ich erst mit 31 kennengelernt, und mit ihm war das von Anfang an klar, dass wir zusammen auch Kinder haben wollen. Unser beider Kinderwunsch haben wir direkt zu Beginn der Beziehung besprochen und 3 Jahre später dann auch umgesetzt.

    Ich wär liebend gerne Mutter geworden vor dem 30sten Geburtstag. Ist zwar nicht ganz so, dass man ab dann nen persönlichen Zivi braucht, aber die 3 vorne merkt man schon. Mit 25 hab ich eine schlaflose Nacht deutlich besser weggesteckt als dann mit 34.

    Den perfekten Zeitpunkt, um Kinder zu kriegen, gibt es nciht. Es gibt immer Unwägbarkeiten, immer Gründe, die dagegen sprechen können. Man könnte ja arbeitslos werden. Oder eine Beförderung steht an, da ist es wichtig, dass man dabei ist. Oder ein Umzug steht an oder wäre dann nötig. Oder die Schullage in der Stadt ist so schlimm. Oder der dritte Weltkrieg steht vor der Tür. Oder man will Kinofilm XY/Festival XY/Lebenserfahrung XY auf keinen Fall verpassen. Oderoderoder.
    Es gibt ganz viele Gründe, die einem einfallen, warum es jetzt grade eine blöde Idee wäre, ein Kind zu kriegen. Und das sich zu überlegen ist soweit auch normal.
    Und eigentlich gibt es nur einen Grund, ein Kind doch in die Welt zu bringen: Weil man es will und ihm ganz viel Liebe schenken möchte. Und dann ist der Rest auf einmal nicht mehr ganz so wichtig. Dann fährt man halt mal 2 Jahre nciht in den Urlaub oder schaut die Filme erst, wenn sie auf dem Streamingdienst deiner Wahl auch zu sehen sind. Dann hat man halt mal eine Zeit lang weniger Geld, weniger Schlaf und weniger Zeit für Freunde.
    Dafür aber hat man dann ein Kind. Einen Teil von sich selbst, der einem soooo viel zurückgibt. (Bonbonpapier zum Beispiel :grin: )

    Finanziell ist natürlich immer so eine Sache. Ich bin definitiv ein Freund davon, erst einen finanziellen Rahmen zu schaffen, bevor man Kinder kriegt. Es gibt genug Kinder und Familien, die Hartz IV beziehen müssen, da muss man nciht mutwillig ein weiteres hinzufügen.
    Aber eben auf der anderen Seite: Es gibt genug Familien, die es mit so wenig auch schaffen. Also selbst falls deine Selbständigkeit da irgendwie nicht so laufen sollte, wie du magst (wovon ja erstmal eigentlich nciht auszugehen ist): Warum solltet ihr das dann nciht schaffen?
     
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    23 Juli 2018
    #4
    Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt um Kinder zu kriegen, lediglich Zeitpunkte die nicht ideal sind.

    Mit Mitte 20 fällt einem vieles noch leichter als mit Mitte 30 oder später, zumindest ist dies bei mir so.
    Ich hätte gerne Kinder gehabt, das Thema aber auf Wunsch meiner Frau mehrfach aufgeschoben mit der Konsequenz dass es sich jetzt nicht mehr realisieren lässt.

    3 Jahre ist noch nicht soo lange, aber ich denke das ist so die Grenze wo man sagen kann man hat sich vernünftig kennengelernt und weiß wie der Partner tickt, wenn es bis dahin funktioniert hat ist das IMHO keine schlechte Basis für eine weitere gemeinsame Zukunft & Familie.

    Wenn ihr Kinder haben möchtet und finanziell nicht komplett "auf Kante" genäht seit (wonach die Schilderung für mich jetzt nicht unbedingt klingt) dann sehe ich nichts was dagegen spräche das umzusetzen.
     
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    24 Juli 2018
    #5
    Bei mir war das lange auch ein Hin und Her. Als Kind und Jugendliche war mir immer klar, dass ich "irgendwann" mal Kinder möchte, aber das war noch so weit entfernt und unbestimmt, dass es mir keine Angst machen konnte. Mit Anfang bis Mitte 20 fand ich immer, dass "in 5-7 Jahren" der perfekte Zeitpunkt ist. Ich wurde älter aber der Wunsch-Abstand blieb gleich. :grin: Zwischendrin wollte ich auch eine ganze Weile gar keine Kinder.

    Erst in den letzten zwei Jahren hat sich signifikant etwas verändert. Von "Vielleicht lassen wir das mit den Kindern besser" oder "Naja, ich hab ja noch Zeit bis 35" kam so ein kleiner, leiser Wunsch in mir auf.

    Für mich war es aber wirklich wichtig, noch einige Sachen zu tun, die ich immer tun wollte. Insbesondere war das alles, was mit reisen zu tun hat. Ich wollte wilde Tiere in der afrikanischen Savanne sehen, Indien bereisen, eine mehrtägige Trekkingtour machen, ganz oft wild zelten, einen Gletscher besteigen, ... und noch Vieles mehr. Einiges hab ich gemacht, aber nicht alles. Dafür habe ich Dinge gesehen und getan, die ich mir vorher gar nicht erträumt hätte. Das hat etwas tief in mir "befriedigt" und das war echt notwendig. Nicht dass ich denke, dass das Leben mit Kindern vorbei ist, aber für mich war es wichtig, manches allein und "für mich" gemacht zu haben. :smile:

    Aber irgendwann ist auch mal gut. Das Leben ist mit Kindern nicht vorbei und den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht.

    Finanziell wäre es besser gewesen, noch 1-2 Jahre zu warten, aber jetzt bin ich schwanger. Wir haben es übrigens nicht gezielt versucht, sondern einfach die Verhütung weggelassen und das Schicksal, an das ich nicht glaube :tongue:, entscheiden lassen.

    All die Fragen, die du hast, kannst eigentlich nur du selbst beantworten, aber ich habe mal ein paar Gedanken dazu aufgeschrieben:
    1. Kinder schränken ein, ganz besonders kleine Kinder. Das stimmt schon. Aber auch das ist eine endliche Zeit. Wer früher anfängt, ist auch früher fertig mit der harten Zeit. :grin:
    2. Finanziell müsst ihr einfach mal rechnen. Denkt dabei auch an Immobilienkauf. Mit Kindern ist es sicher sehr viel schwieriger, signifikant Eigenkapital anzusparen.
    3. Denkt darüber nach, ob du dich wirklich zu jung fühlst, dann würde ich lieber ein bisschen auf die Bremse treten, oder ob das eine Erwartungshaltung von außen ist. Ich weiß jedenfalls, dass ich mich lange Jahre wirklich zu jung gefühlt habe und das hatte gute Gründe. Ich war zu jung.
    4. Ich finde, drei Jahre sind nicht zu kurz. Mir persönlich war es aber immer wichtig, vieles mit meinem Partner - und nur mit einem Partner - erleben zu können, sodass wir eine fundierte Basis als Paar haben, nicht "nur" als Eltern. Nicht dass das schlimm wäre, aber es war mir sehr wichtig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Juli 2018
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    24 Juli 2018
    #6
    Einen ausgeprägten Kinderwunsch hatte ich nie. Eher so ein vages Gefühl, dass ich es mir vielleicht in ein paar Jahren mal irgendwie... unter Unständen... möglicherweise doch vorstellen könnte. Vielleicht.
    Kind 1 kam ungeplant, zu einem wirklich nicht idealen Zeitpunkt in einer nicht gefestigten Beziehung.
    Nicht alles toll, schon gar nicht einfach. Aber mich hat die Liebe umgehauen, die ich für dieses Kind empfinde. Auch Kind 2 habe ich genau deswegen dann gewollt: weil ich für noch einen Menschen so tief und viel empfinden möchte.

    Über finanzielle und berufliche Einschränkungen haben wir uns bei Kind 2 keinen Kopf gemacht, auch nicht über die Freiheiten, die wir gerade erst wieder erlangt hatten und dann wieder aufgeben oder darüber, wie es unsere Beziehung verändern würde. Irgendwann weiß man, dass man fast alles packen kann, wenn man nur genug und offen miteinander redet :smile: Optimal ist anders, aber ich bin keine Perfektionistin.
    Die etwas rationaleren Argumente kommen jetzt wieder bei der Frage nach Kind 3.

    Ich bin recht sicher, dass ich auch ohne Kinder glücklich sein und ein erfülltes Leben haben könnte. Aber einmal auf den Geschmack gekommen, bin ich jetzt doch sehr überzeugte Mutter und würde nichts anders haben wollen.
     
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  • Mr. Anonymus
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    26 Juli 2018
    #7
    Vielen Dank für eure wirklich schönen Antworten! Die machen Mut... wir üben auf jeden Fall weiter :zwinker:
     
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  • Dark_Draconar
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    27 Juli 2018
    #8
    Ich kann gut nachvollen, wenn du auf der sicheren Seite sein möchtest, was die Kinderplanung angeht.
    Aber wenn du extra betonst, dass 3 Jahre nicht lang genug sind, um sich sicher zu sein, dass die Beziehung eine Zukunft hat, dann werdet ihr meiner Meinung nach das erste Babyjahr nicht überstehen. Selbst wenn ihr beide 6 Jahre zusammen seid und 30 und 35, wird es immer noch etwas geben, was euch davon anhält Kinder zu bekommen.
    Ich könnte mir bei dir sogar vorstellen, dass du kurz vor dem Ziel richtig Panik bekommst und dich dann noch im Kreissaal aus dem Staub machst. Sei wenigstens so fair und lass deine Freundin mit einem Mann zusammen sein, der es sich zutraut und nicht eine Liste benötigt, die eher gegen ein Kind spricht.
     
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  • Mize19881
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    27 Juli 2018
    #9
    Ich denke auch, einen idealen Zeitpunkt um ein Kind zu bekommen gibt es nicht. Ich bin selbst 30 Jahre alt und verspüre keinen Kinderwunsch, ich kann mir bis jetzt nicht vorstellen mich nach einem kleinen Wurm zu richten, ich bin schon froh, wenn ich selber mit mir zurecht komme *lach*. Es liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich in einer Partnerschaft bin, wo der Partner deutlich älter ist und da spielt es für mich keine Rolle. Ich wüsste aber dennoch nicht wie es wäre, wenn ich Kinder wöllte.
    Verdient denn deine Partnerin gutes Geld? Es gibt ja auch Frauen, die verdienen gut und wenn sie dann das Babyjahr machen, dass es dann nicht sooo schlimm ist, wenn ein paar Euros fehlen.
     
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    27 Juli 2018
    #10
    Entschuldige, dieser Thread Wie vermeidet ihr sexuellen Frust in Langzeitbeziehungen? ist von Anfang März wo du dich darüber beschwerst, dass sie nur vor der Glotze hing und sexuell kaum noch was lief. Ein paar Wochen später dann Kondom weggelassen und sie steckt dir sie wolle schon gerne ein Kind.
    Ähm... kann es sein, dass sie jetzt bereitwilliger ist mit dir zu schlafen und du dir deshalb vielleicht bereit bist ein Kind mit ihr zu zeugen?
    Und wie stellst du dir das mit euch nach der Geburt eures Kindes vor?
    Meinst du es geht sexuell gesehen so mit ihr und dir weiter? Sex und seine Facetten sind dir doch immens wichtig, wie man aus deinen Threads lesen kann.
     
  • Mr. Anonymus
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    in einer Beziehung
    27 Juli 2018
    #11
    Dark_Draconar
    Der Punkt mit den 3 Jahren bezieht sich mitnichten auf die Frage "werden wir zusammen bleiben". Es bezieht sich eher auf die Frage: haben wir als Paar uns in diesen 3 Jahren schon genug ausgetobt? Wollen wir noch einen speziellen Urlaub machen, der mit Kind nicht machbar ist, etc.
    Und es hängt mit meinem Umfeld zusammen. Meine Eltern waren schon viel länger zusammen, als sie mich bekommen haben (und mein Vater war 40, als ich auf die Welt kam... daher auch die Frage nach dem Alter). Ein gut befreundetes Paar, das nun zwei Kinder hat, war 12 Jahre zusammen, bevor sie sich für Kinder entschieden haben.
    Es ist also alles auch eine Frage der Perspektive und auch der "Erziehung", des Wahrnehmens vom Umfeld.

    Ich suche übrigens überhaupt keine Liste, die gegen ein Kind spricht. Aber ich bin nicht der "Unfall-Typ": heute das Kind und morgen Probleme. Ich möchte meinem Nachwuchs ein sicheres Zuhause bieten können und auch einen Vater, der Zeit für das Kind hat.

    Nein, sie hat einen recht tiefen Lohn. Und mein Lohn variiert halt aufgrund der Selbständigkeit sehr stark. In manchen Jahren kann ich super auf die Seite legen, in andern Jahren muss ich dann halt evtl. Ersparnisse (die ich recht grosszügig habe) anzapfen.

    Antyla Wir haben zuerst die hormonelle Verhütung abgesetzt (Ende Februar), weil meine Freundin über Libido-Verlust klagte. Das war im März also noch eine Belastung in unserer Beziehung, ja. Die Libido ist nun zurück gekommen, wie sie mir sagt. Danach war eigentlich der Plan, auf ein anderes Verhütungsmittel umzustellen. Und nun sind wir eben dabei gelandet, dass wir die Verhütung einfach mal komplett sein lassen.
    Nur weil der Sex stellenweise vielleicht nicht zu 100% allen Vorstellungen entspricht (aber ja insgesamt dann doch trotzdem gut ist, wenn man nicht Dinge in sich hineinfrisst und sich da in der Schlaufe dreht, wie das im März bei mir der Fall war), heisst das ja nicht, dass die Beziehung insgesamt schlecht ist. Meine Freundin ist eine ideale Partnerin und sie wäre eine hervorragende Mutter.
     
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    27 Juli 2018
    #12
    Ach Du bist das. Ich würde an Deiner Stelle mal mindestens ein weiteres Jahr mit Deiner Freundin zusammen leben um zu schauen wie ihr harmoniert.
    Ich könnte mir vorstellen, dass der Wunsch ein Kind zu bekommen Nicht nur daher rührt, dass sie einen innerlichen Kinderwunsch hat.
     
  • User 143952
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    27 Juli 2018
    #13
    Stimmt, aber du hast diverse Threads zum Thema: was deine Freundin sexuell gesehen nicht tun (mehr) möchte und hast dir Tipps eingeholt wie man sie in diese Richtung bewegen könnte.
    Und jetzt denk dir mal wie eure Beziehung in jeder (nicht nur der sexuellen) Hinsicht laufen wird, wenn ihr beide noch ein Kind bekommt.
    Selbst langjährige gefestigte Beziehungen, ohne große Probleme, kommen ins Wanken wenn der Sprößling erstmal da ist. Man kann Pläne machen.
    Diese muss man aber Erfahrungsgemäß ofters mal umbauen, da es fast nie so funktioniert wie gedacht. Und dann bist du nicht nur irgendwann gefrustet weil deine Freundin dich nicht ranlässt, sondern auch weil es nicht so läuft wie geplant.
     
  • Dark_Draconar
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    27 Juli 2018
    #14
    Man merkt echt, dass du Null Ahnung hast. Selbst wenn ihr schon 100 mal eine Weltreise gemacht hat ist das keine Garantie, dass ihr das erste Babyjahr übersteht, weil gerade diese Zeit entscheidet darüber, ob ihr das packt oder nicht und nicht die unzähligen Abenteuer, die ihr hinter euch habt. Entweder hast du die Eier in der Hose und traust dich, duch auf das Abenteuer Kind einzulassen oder du wartest bis deine Freundin die Schnauze voll hat und sich einen Mann sucht, der mehr Mut hat.
     
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  • Mr. Anonymus
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    27 Juli 2018
    #15
    Off-Topic:
    Dark_Draconar
    Bin etwas sprachlos ob Deinen haltlosen und nicht zur Situation passenden Vorwürfen. Aber das darf ich wohl sein, denn Du bist ja temporär gesperrt, aus welchem Grund auch immer und deshalb wohl für einige Zeit auch sprachlos. Daher: vergessen wir das...
     
  • User 64981
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    28 Juli 2018
    #16
    Ich hatte in meinen Träumen mit 23 mein erstes Kind. Tja. Da hat das Leben einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Nachhinein nur richtig.
    Du sprichst mir aus der Seele - genau die Bedenken habe ich auch, gepaart mit etwas Egoismus:
    Wir sind 12 Jahre zusammen, demnächst verheiratet, wollen ein Kind, beenden Anfang / Mitte 2019 einen Bachelor (ich, nebenberuflich) und einen Doktor (er) und werden auch noch mal umziehen. Da ist natürlich ein Kinderzimmer (oder zwei) mit eingeplant, in der bisherigen Wohnung wäre das auch möglich, aber ich möchte das nicht.
    So schön das klingt, hier kommt der Egoismus: Ich habe jetzt vier Jahre studiert und möchte eigentlich mal Freizeit. 5x Sport in der Woche, volle Konzentration auf mich selbst, vielleicht hier und da noch mal nen Urlaub. Andererseits möchte ich auch mal in die Pötte kommen. Anfang 30 ist zwar noch jung genug für Kinder, ab 35 hätte wäre ich da gerne "mit durch".
    Und da wäre noch die Gesundheit, die mich auch etwas einschüchtert und verunsichert, ob das mit einem Kind so richtig ist. Vielleicht schiebe ich die aber nur vor, weiß ich nicht.

    Ich habe deine Threads nicht gelesen, demnach kann ich über den Hintergrund deiner Erzählung auch gar nicht viel sagen. Außer: Ich verstehe dich und deine Gedanken und glaube, sie sind normal. Ist immerhin ein großer Schritt ...

    Alles Gute!
     
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    #17
    Hallo Mr. Anonymus,

    "den" richtigen Zeitpunkt für Kinder wirst Du nie finden, weil es ihn nicht gibt. Die Entscheidung für Kinder, für eine Familie, ist eine Entscheidung des Herzens, nicht des Verstandes. Der Verstand wird dir immer gute Argumente liefern, dass das was Kinder an Geld, Zeit und Nerven kosten letztlich immer auf ein Minusgeschäft hinausläuft.
    ABER: Wenn wir nur zwei Generationen zurückgehen, dann hatten unsere Großeltern doch eine viel schwierigere Ausgangslage, als sie eine Familie gründeten. Mitten im oder kurz nach dem Krieg waren die pekuniären, sanitären und politischen Verhältnisse weitaus schwieriger und unsicherer als heute. Dennoch haben sie es gewagt, Kinder in die Welt zu setzen. Weil sie auf ihr Herz gehört haben!
    Das solltet ihr auch tun! Wünscht ihr euch beide Kinder? Seid ihr bereit, eine radikale Veränderung eures Alltages hinzunehmen? Kann euch ein Kinderlächeln, ein im Arm einschlafendes Baby oder seine Aufforderung mit ihm zu spielen, wenn es euch sieht, dafür entschädigen, dass ihr schlaflose Nächte, weniger Freiraum und eingeschränkte finanzielle Möglichkeiten habt?
    Wenn ihr jetzt mit JA antworten könnt. Dann wünsche ich euch viel Erfolg und viel Freude an den Kindern. Ich habe selbst vier und weiß, wovon ich rede.
     
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    #18
    Naja.... ich weiß, du meinst das lieb, aber die Generation unserer Großeltern hatte als beste Verhütungsmethode auch grade mal den Kalender :grin: Pille und Kondom kamen erst etwas später (so 60er).
     
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    #19
    Es geht nicht darum, welche Verhütungsmittel ihnen zur Verfügung standen. Es geht um die Frage wie sie dazu standen eine Familie zu gründen. Kinder gehörten für sie zum Leben dazu. Und bei all den Entbehrungen, die das Leben damals mit sich brachte, war es für sie dennoch selbstverständlich, ein weitere in Kauf zu nehmen, wenn sie sich für Kinder entschieden.
    Vielleicht auch, weil sie es gar nicht anders kannten. In jedem Haushalt wohnten ja mindestens 3 Generationen unter einem Dach. Geburt und Tod, Säuglings- und Altenpflege waren in den Familienalltag integriert und nicht wie heute institutionell outgesourct.
     
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    #20
    Zitat meine Oma: "Wenns damals so einfach gegangen wär wie heute, hätte ich keine 3 Kinder gehabt"

    Ich denke, du überromantisierst grade ein ganz klein wenig die damalige Zeit und die damalige Einstellung zu Kindern. Die meisten haben geheiratet, um Sex zu haben. Kinder waren eher sowas, was halt nebenbei entstand, weil man es eh nicht zu 100% verhindern konnte. (Nicht immer, aber oft genug.)
     
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