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  • xoxo
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    29 Mai 2008
    #1

    Knochenmarkspender-Ausweis

    Neulich erzählte mir eine Freundin, dass einer ihrer Freunde an Leukämie erkrankt ist und sie sich typisieren lassen will. Ich wollte auch gerne helfen und obwohl weder Spritzen noch eigenes Blut mein Ding sind, habe ich mir vorhin 10 ml Blut abnehmen lassen und bin seit heute Besitzerin eines Knochenmarkspender-Ausweises. Besitzt ihr auch einen – Habt ihr euch typisieren lassen ?

    Und was kann man noch spenden ? Abgesehen von Blut, Plasma, Eizellen (bzw. Sperma). Schon seit einem halbes Jahr vor meinem 16. Geburtstag trage ich einen Organspendeausweis mit mir rum.
     
  • 29 Mai 2008
    #2
    Nein habe ich nicht.
     
  • User 29904
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    nicht angegeben
    29 Mai 2008
    #3
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    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
  • Schmusekatze05
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    29 Mai 2008
    #4
    Nein, habe ich nicht und will ich auch nicht.
    Wenn ich tot bin können sie alles entnehmen, was sie haben wollen, aber solange ich lebe behalte ich alles, was ich habe. Ich möchte nicht, dass öfter als zwingend nötig Eingriffe in meinen Körper stattfinden.
     
  • User 65313
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    29 Mai 2008
    #5
    Ja hab ich.
    Bei mir wurde vor 2 Jahren auch Blut abgenommen, dass das mit Speichel geht wäre mir neu...
    So eine Knochenmarkspende ist zwar nicht völlig risikofrei, so wie jeder andere Eingriff in den Körper, aber sich registrieren zu lassen heißt auch erst mal nicht, dass man dann gezwungen ist, das auch zu tun. Wenn irgendwas nicht passt, dann kann man die Sache auch absagen.

    Nicht dass ich das vorhätte, sollte ich irgendwann gebraucht werden :grin: Ich kann durch relativ minimalen Einsatz ein Leben retten, und das ist mir einiges Wert.
     
  • Schmusekatze05
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    29 Mai 2008
    #6
    Das stimmt natürlich. Nur ist es in meinen Augen nicht sinnvoll sich registrieren zu lassen, wenn man sowieso nein sagen würde. Registrieren lassen macht ja nur Sinn, wenn man auch grundsätzlich bereit ist zu spenden.
     
  • User 20976
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    29 Mai 2008
    #7
    Hab Organspendeausweis (ohne Einschränkungen), einen Blutspendeausweis und den Stammzellenspendenausweis von der DKMS. Als ich damals mein Blut typisieren ließ, gabs keine Aktion, ich bin zu meinem Hausarzt gegangen. Speichelprobensets gibt es ja noch nicht so sehr lange.

    Da eine Stammzellenentnahme nicht weiter schädlich für den Körper ist und heute meist die Stammzellen aus dem Blut gewonnen werden und nicht mehr aus dem Beckenkamm entnommen werden, halte ich das für einen vertretbaren Eingriff.
    Hätte aber auch mit der alten Methode in Vollnarkose kein Problem.

    Zur Blutspende war ich schon einige Zeit nicht, das wird sich aber wieder ändern.
     
  • User 65313
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    29 Mai 2008
    #8

    Sicher. Wenn man das von vorneherein vollkommen ausschließen kann hat es wirklich keinen Sinn. Aber wenn man sich noch nicht ganz entscheiden oder überwinden konnte ist das vielleicht ein guter Anstoß. Wenn man merkt, dass man gebraucht werden könnte muss man sich dann aber halt entscheiden, und zwar schnell.
    Ich gehe aber von aus, dass viele sich dann für die Spende entscheiden würden.

    Verstehst du, was ich meine?
     
  • Schmusekatze05
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    29 Mai 2008
    #9
    Jup, verstanden und geb dir Recht.
     
  • capricorn84
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    30 Mai 2008
    #10
    Nein hab ich nicht.
     
  • ANTA_
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    30 Mai 2008
    #11
    Meine Organe sind mir zu wichtig, als dass ich sie später nach meinem Tod - sei es nach einem Unfall - spenden möchte. Auch zu Lebzeiten sehe ich es nicht ein irgendwelche Orange oder Knochenmark zu spenden. Ich weiß, ist zwar sehr egoistisch aber ich spende wenigstens Blut. Ich brauche also so einen Ausweis nicht.
     
  • RedBull1986
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    30 Mai 2008
    #12
    Einen Organspenderausweis trag ich auch bei mir. Vielleicht kann ja mal einer ein Teil von mir brauchen?:ratlos:
     
  • User 22419
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    30 Mai 2008
    #13
    Ja, ich hab DKMS-, Blutspende- und Organspenderausweis.

    Wie meinst du "zu wichtig"? Brauchen wirst du sie ja dann nimmer. :ratlos_alt:
     
  • User 20976
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    30 Mai 2008
    #14
    Orangen sollst Du auch nicht spenden :zwinker:.
    Die Stammzellenspende ist bei der peripheren Stammzellenspende vom Prozedere her nicht viel anders als die Blutspende. Du spendest dabei KEIN Organ, sondern Zellen, die vom Körper neu gebildet werden.

    Von der Seite der dkms:
    "1. Vorurteil:
    Stammzellen werden dem Rückenmark entnommen.


    Fakt:Nein. Rückenmark und Knochenmark werden häufig verwechselt. Das Rückenmark des Spenders bleibt unberührt. Das Knochenmark bzw. die Stammzellen werden - wenn die Entnahme mit dem operativen Eingriff erforderlich ist - aus dem Beckenkamm entnommen. Die Entnahme erfolgt unter Vollnarkose.

    2. Vorurteil:
    Für die Stammzellspende ist immer eine Operation nötig.


    Fakt:
    Nein. Seit einigen Jahren wird zur Stammzellgewinnung die Vermehrung der Stammzellen durch die Gabe eines so genannten Wachstumsfaktors genutzt. Mittlerweile wird dieses Verfahren bereits in rund 80% der Fälle angewandt.

    3. Vorurteil:
    Wenn ich Stammzellen weggebe, dann fehlen sie mir irgendwann einmal.

    Fakt:
    Nein. Der Körper bildet die Stammzellen innerhalb von zwei Wochen neu. Man kann also Leben spenden, ohne letztlich auf etwas zu verzichten."

    Ich wüsste auch gern, warum Dir Deine Organe auch für die Zeit nach Deinem Tod so wichtig sind. Zu Lebzeiten verständlich - aber nach Deinem Tod? (Klar darfst Du so denken, nur den Grund wüsst ich gern. Nützlich sind DIR Deine Organe dann nicht mehr ;-).)
     
  • Ginny
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    30 Mai 2008
    #15
    Hab zwar noch keinen Knochenmarkspender-Ausweis, bin aber registriert. ;-)
     
  • khaotique
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    30 Mai 2008
    #16
    Ich habe mich erst vor kurzem typisieren lassen, als in unserem Ort eine Aktion war zugunsten eines an Leukämie erkrankten Jungen.
    Ich mag zwar auch keine Nadeln, doch wenn ich dadurch vielleicht ein Menschenleben retten kann, nehme ich das sehr gerne in Kauf.
     
  • ANTA_
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    30 Mai 2008
    #17
    Bltspenden reicht mir aber. Ich möchte keine Knochenmarkszellen, etc. spenden. Und auch wenn ich tot bin, möchte ich nicht, dass meine Organe weiterverwendet werden. Alles in ein Grab, Klappe zu und gut ist.
     
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    30 Mai 2008
    #18
    Bin da vielleicht echt egoistisch, aber ich bin bei Nadeln generell absolut empfindlich (das jährliche Blutabnehmen ist regelmäßig mit Heulkrämpfen verbunden :schuechte peinlich, ich weiß, v.a. als Medizinstudentin ... :cry: ), daher würde ich Blut oder Knochenmark nur dann spenden, wenn damit einer mir wichtigen Person geholfen wird. Für Fremde würd ich diese Strapazen nicht auf mich nehmen :/
    (Fürs Blutspenden bin ich wegen meiner Anämie glaub ich ohnehin nicht geeignet.)

    Organspende dagegen find ich selbstverständlich. Das tut mir dann ja nicht mehr weh :zwinker:
     
  • glashaus
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    30 Mai 2008
    #19
    Ich hab mich typisieren lassen und einen Organspendeausweis habe ich auch. Beim Blutspenden hab ichs zweimal versucht, aber mein niedriger Blutdruck lässt mich nicht durch die Kontrolle.
     
  • User 71335
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    30 Mai 2008
    #20
    Ja, habe ich.
    Bin schon seit Jahren registriert und würde mich sehr darauf freuen, mal spenden zu dürfen.:smile:

    Organspendeausweiß habe ich zwar (noch) nicht, aber mein Mann weiß das er da gerne frei entscheiden darf im Falle meines Todes und natürlich würde ich jederzeit meinem Bruder oder meinen Kindern eine Niere spenden falls passt und nötig sein sollte.
     

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