• Seele100
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    12 Oktober 2011
    #1

    Lehrerin schlägt 7-Jährige. Was würdet ihr tun?

    Hallo liebes Forum,

    meine Tochter kam gestern nach Hause und erzählte mir das sie von der Lehrerin geschlagen worden sei. Ich lies mir genau erzählen wie das überhaupt zustande kam.

    Ich muss dazu sagen meine Kinder ( Zwillinge gehen in eine Klasse ) sind sehr ruhige und Liebe Kinder. Die weder den Unterricht stören noch sonst wie etwas tun könnten das eine Lehrerin sich dazu verleiten lassen könnte ( will hier gar nichts rechtfertigen )

    Das Problem war das sie eine Aufgabe nicht verstand und die Lehrerin ihr 2 mal sehr hart auf die linke Hand klatschte ( vor Zorn oder wie auch immer ).

    Jetzt habe ich Mütter angerufen deren Kinder zu der Zeit mit in dem Klassenraum waren und habe diese Aussage meiner kleinen bestätigt bekommen. Ich war und bin schier unfassbar. Denn im letzten Jahr habe ich selbst aus Angst vor weiteren "Strafen" für meinen ( diesmal Sohn der über HAUE klagte ) Sohn nichts weiter gesagt oder getan. Doch Mittlerweile kann ich einfach nicht darüber hinwegsehen oder etwas beschönigen ( das sie nervlich sehr angeschlagen ist ihre Mutter pflegt etc. )

    Ich habe jetzt mit mehreren Müttern gesprochen und plötzlich schossen sie wie Pilze aus dem Boden. Jede hatte eine oder mehrere "Geschichten" mit ihren Kindern und dieser Lehrerin. Sie klatscht den Kindern Unterrichtsblätter ins Gesicht, zerreisst Hefte, beleidigt die Kinder mit komischen Kosenamen, sagt wer ihre Lieblingsschüler sind, schreibt viel und gerne ROT ROT ROT ins Heft und liebt es anscheinend diese Kinder ( sind erst in die 2 Klasse gekommen ) mit :frown: Smilies in den Heften zu drangsalieren wenn diese Ihre Aufgaben nicht zu Ihrer Zufriedenheit erfüllen.

    Selbst habe ich einmal erlebt wie sie sich direkt vor mir bei einem kleinen Jungen nicht beherrschen konnte und damals blieb mir schon schier die Spucke weg.

    Meine Tochter kommt relativ oft mit Bauchweh nach Hause >Mama hol mich ab<

    und das ist nicht das einzige Kind wie sich gerade herausstellt. Je mehr ich Telefoniere desto mehr Mütter reden und wachen auf.
    Immer wieder die Rede von verängstigten Kindern die Morgens schon zur Schule zu gehen schwer zu Motivieren sind.

    Ein paar Mütter waren so dankbar und erleichtert das endlich jemand angerufen hat der in der gleichen oder ähnlichen Lage ist ( für diese Klasse mit dieser Lehrerin ) wie sie. Es ist total erschreckend und verängstigend zumal ich ja ein Jahr zuvor in der gleichen Lage war, unfähig mich für mein Kind zu wehren. :geknickt:


    Klar ist das ich zumindest nicht die Augen verschliessen möchte und habe etwas in Gang gesetzt ( es sind mehrere Mütter die wir jetzt sind die Morgen einen Treffpunkt vereinbart haben um bei der Schulleitung vorzusprechen ) wo ich nicht mal einen Ansatz habe wie man weiter verfährt oder was die richtige anlaufstelle ist. Denn klar dürfte sein das so kleine Zeugen ihr wohl nichts "anhaben" können sollten zumal sie ja die Kinder IMPFTE - wenn ihr euren Eltern was erzählt dann sage ich- es stimmt nicht und wem glauben sie mehr?
    Ich empfand diese Frau zwar immer Streng aber dachte dennoch sie ist eine gute Lehrerin. Unbestreitbar das sie den Kindern etwas Lehrt dennoch gehört für mich auch die Menschlichkeit dazu, wie man Konflikte anders als mit Gewalt bewältigt und nicht sein Amt zum Missbrauch der kleinen Seelen nutzt. Ich empfinde das als Mobbing und bin mir sicher das es sowas in jeder Altersklasse in Schulen gibt. Was das auf Dauer für diese Kinder bedeutet Jahrelang mit Angst und wiederwillen zur Schule zu gehen mag ich mir nicht mal ausmalen.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen Tip? Wäre sehr schlecht sich völlig unwissend in dieses Prozedere zu stürzen denn klar ist uns auch das diese Frau über 20 Jahre dort Unterrichten und wir vermuten das dort viel Geduldet wird oder unter den Teppich gekehrt...

    Schade das Kinder keine Lobby haben um sich gegen soetwas wehren zu können und ich als Mutter bzw. wir,wissen um die eigentliche Ohnmacht der wir da im Grunde entgegenstehen gegen Windmühlen zu kämpfen und es im schlimmsten Fall noch schlimmer für die Kinder zu machen :hmm:

    LG
     
  • User 11345
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    nicht angegeben
    12 Oktober 2011
    #2
    Beim Schulleiter vorsprechen. Dieser sollte ein Disziplinarverfahren einleiten und ggbf. Anzeige wegen diversen Dingen stellen.
    Sollte dieser nicht tätig werden zum Schulamt gehen.

    Je mehr Mütter bzw. Kinder das bestätigen können, desto dünner wird das Eis für die Lehrerin.
    Soetwas gehört nicht in eine moderne Pädagogik und zumal in eine Grundschule in der sich die Kinder weder verbal und schon garnicht mal körperlich wehren können.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 15:01 -----------

    Wichtig:
    Aussagen deiner Kinder Dokumentieren !
    Datum. Uhrzeit. Und was geschehen ist
     
  • MsThreepwood
    2.424
    12 Oktober 2011
    #3
    Schulleiter und Polizei wären jetzt die Anlaufstellen, die mir als erstes eingefallen wären.
    Ich weiß zwar nicht, wie es da rechtlich aussieht, aber wären meine Kinder davon betroffen, würde ich sie definitiv nicht mehr in den Unterricht zu dieser Lehrerin schicken, sondern entweder um sofortige Versetzung in eine andere Klasse bitten oder das Kind so lange zu Hause lassen. Jeder Tag unter einer Lehrerin, die die Kinder schlägt, ihre Sachen beschädigt und Psychoterror ausübt, ist ein Tag zu viel.
     
  • Rs944
    Rs944 (27)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    12 Oktober 2011
    #4
    Liebe Seele100,
    Das ist echt eine Schande, dass es heutzutage hier in Deutschland noch sowas gibt.
    Das Klingt vielleicht radikal,
    Aber erstmal umgehend zum Schulleiter gehen, dann vielleicht ihren Mann mit der Lehrerin sprechen lassen, und wenn das alles nichts nützt, SOFORT Anzeige. Ich habe zwar keine Kinder, und kann es daher nicht wirklich nachvollziehen, doch würde ich ehrlich gesagt, wenn es ein männlicher Lehrer wäre, ihn mir sofort vorknöpfen, aber da es eine Frau ist, sieht es da etwas anders aus.
    So würde ich vorgehen.
     
  • Stonic
    Stonic (45)
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    Verheiratet
    12 Oktober 2011
    #5
    Sorry für die Ausdrucksweise aber scheiß auf den Schulleiter ruf den RP an und vereinbar dort einen Termin eine solche "Lehrerin" gehört cshlicht und ergreifend aus dem Schuldienst entsorgt und zudem eine förmliche Dienstaufsichtsbeschwerde kombiniert mit einer Strafanzeige
     
  • squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    12 Oktober 2011
    #6
    ich würde mich an deiner stelle erstmal mit den anderen müttern treffen und konkrete vorwürfe formulieren ("lehrerin x ist unnötig schroff und hart zu den kindern", "unsere kinder fürchten sich davor, in die schule zu gehen, wenn sie an diesem tag lehrerin x haben") und zu diesen bezeugte vorfälle finden ("lehrerin x hat kind y geschlagen"). wichtig ist, dass das von eurer (eltern-)seite nüchtern, besorgt und akkordiert rüberkommt - es gibt in solchen fällen eine tendenz, solche beschwerden auf lehrerseite teamintern als kapriziosen arroganter/überbeschützender/gelangweilter mütter abzutun, und das gelingt am besten, wenn die beschwerden konfus geäußert und/oder von einzelnen kommen.

    koordiniert euch, und vereinbart dann ein gespräch mit dem schulleiter/der schulleiterin, und wenn da nix rausschaut, tragt die angelegenheit zur nächsthöheren ebene. usw.

    ich selbst wurde auch einmal von einem lehrer geschlagen. mein vater, choleriker und rechtsanwalt, hat die entlassung des lehrers erreicht.
     
  • Schwarzes Blut
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    12 Oktober 2011
    #7
    Direkt zur Polizei und wegen Körperverletzung anzeigen.
    Wenn sie suspendiert wird bekommt sie vlt sogar noch ne Abfindung oder sowas und das möchte doch keiner :zwinker:
    (unser ehemaliger Schulleiter der Kinderpornos auf dem Rechner hatte muss(darf) nun nicht mehr unterrichten aber bekommt ne fette Abfindung... -.-)
    Also vlt lieber dahin als zur Schulleitung, bzw dorthin wenn die Schulleitung nichts macht.
     
  • Kaya3
    Kaya3 (37)
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    nicht angegeben
    12 Oktober 2011
    #8
    Doch, haben sie ja, euch und die Schülervertretung (wobei es die in der Grundschule wohl noch nicht gibt).
    Lehrer bilden auch nicht eine homogene Masse, es gibt zu sowas immer unterschiedliche Meinungen, also andere Lehrer, die als Ansprechpartner dienen können oder auch Vertrauenslehrer.
    Normalerweise wäre die Vorgehensweise so, dass man erstmal das Gespräch mit der betroffenen Lehrperson sucht. Wenn die sich nicht einsichtig zeigt, dann mit dem Schulleiter. Und der wird das nicht einfach wegwischen, wenn ihr ruhig, besonnen euer Anleigen vortragt und das mit einzelnen Geschichten untermauert.
    Dann würde intern ein Gespräch mit der Kollegin gesucht werden und hier wäre es sinnvoll, wenn es ein Gespräch mit der Lehrerin, einem Vertrauenslehrer mit Vermittlungsfunktion und den Kindern geben würde, damit sich das Verhältnis zwischen Kindern und Lehrerin wieder entspannt.
    Es kann gut sein, dass die Lehrerin völlig durch den Wind ist und die Kinder gar nicht mehr als Kinder, sondern als Stressfaktor wahrnimmt. Das muss sich dringend! ändern und das geht vor allem dadurch, indem man offen über Verhaltensweisen und Probleme spricht.
    Sollte sich dadurch nichts ändern oder die Lehrerin ihre Fehlverhalten nicht einsehen, dann müssen Konsequenzen gezogen werden. Das sollte der Rektor eigentlich einsehen. Sollte das nicht der Fall sein, dann in der Hackordnung weiter nach oben bis ans Ministerium wenden.

    Ich wäre auch schockiert über ein solches Lehrerverhalten und hätte große Angst um mein Kind. Aber bitte bedenk auch, dass du nicht den Mut hattest, Dinge rechtzeitig anzusprechen und mach das bitte nicht dadurch wett, dass du jetzt möglichst laut und brachial in diese Schule reinrauschst. Lehrer/innen sind auch nur Menschen, die halten nicht alle zusammen und die tun einem nichts. Da gilt wie im Alltag auch, wenn ich ein Problem habe, spreche ich mit der Person, mit der ich ein Problem habe in einem vernünftigen Ton.
    Oft genug sind Eltern verärgert oder verängstigt, glauben schon im Vorfeld, dass sie eh nicht ernst genommen werden und werden dann sehr unfreundlich und laut. Natürlich ist das Gegenüber dann auch vor den Kopf gestoßen und so sehr man sich dann bemüht: mit Zwang, Unfreundlichkeit, Drohungen geht gar nichts, so ist jeder Gesprächsversuch gleich gescheitert.
    Nur weil man ein Problem freundlich und ruhig vorträgt, ohne Vorwürfe, heißt das ja nicht, dass man sich sofort die Butter vom Brot nehmen lässt oder dass das Anliegen weniger wichtig ist, ne? Es zeigt halt nur, dass man wirklich an einer Lösung interessiert ist und nicht an Rache.
    Dir und deinen Kindern alles Gute!

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 15:25 -----------

    Wo hast du das denn her?
    Ich frag mich immer, wieso sich so hartnäckig das Gerücht hält, dass Lehrer Eltern nicht ernst nehmen, sich in einer gemeinsamen Meute zusammenrotten um dann alle Eltern als Idioten abzuwehren.
    Hab ich noch nie erlebt, ehrlich.
    Ich finde es gut, dass du vorschlägst, strukturierte Argumente vorzutragen, aber das ist immer sinnvoll in einem Konfliktgespräch.
    Aber die TS hier schon vorher auf Lehrer einzuschwören, trägt sicher nicht zur Konfliktlösung bei.
     
  • squarepusher
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    12 Oktober 2011
    #9
    ich will nicht sagen, dass das alle lehrer so machen. aber: kollegen kennen einander, wissen, wie sie ihre eigenen regelverstöße tarnen müssen - und die hemmung, gegen einen kollegen vorzugehen, ist auch oft höher als gegen einen "fremden". es geht da einfach um glaubwürdigkeit. wenn es solche beschwerden gibt, werden leute wie diese lehrerin, wenn sie entsprechend schlechten charakter hat, als erstes versuchen, die glaubwürdigkeit der beschwerdeführerInnen zu mindern.

    und hier passt einfach "arsch auf eimer": es gibt da das recht glaubwürdige pseudoargument "diese mutter will sich nur wichtig machen", das sich sehr gut an einem typischen fehler in solchen situationen, pseudobeweisen lässt, nämlich wenn die mütter hier chaotisch und emotional reagieren und etwa sofort die polizei einschalten.
     
  • -Alex-
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    12 Oktober 2011
    #10
    Wenn es doch bei mehreren Kindern der Fall ist das sie die Kinder haut... da müsste eine Anzeige gegen diese Lehrerin doch relativ sicher zum Erfolg führen. Sprich das sie vom Schuldienst suspendiert wird. Da würd ich gar nicht lang erst mit dem Direktor oder der Direktorin der Schule sprechen, sondern mich direkt mit den anderen Eltern zusammen tun, und Anzeige bei der Polizei erstatten. Es kann ja nicht angehen, dass eine Lehrerin Kinder schlägt. Auch wenn es nur auf die Hände ist. Schlagen ist schlagen, und gerad in dem Alter der Kinder, da bekommen die es ja von der Lehrerin komplett falsch vorgelebt. Du und dein Mann oder auch die anderen Eltern, geben alles um eure Kinder ohne Schläge zu erziehen, und die Lehrerin, versucht was beizubringen indem sie die Kinder schlägt wenn sie was nicht vestehen? Kann nicht wirklich wahr sein oder? Also wie gesagt, ich würd sie direkt anzeigen.
     
  • Kaya3
    Kaya3 (37)
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    nicht angegeben
    12 Oktober 2011
    #11
    Off-Topic:

    Okay, ich finde es etwas fragwürdig, von einer normalen Kollegensituation auf die Situation unter Lehrern zu schließen. Bei Lehrern, Erziehern, usw. ist das sicher noch mal was anderes als in einem Büro.
    Aber, machen wir das einfach mal. Ist es denn in normalen Büros oder unter Sacharbeitern immer so, dass alle einer Meinung sind? Decken Kollegen da jemanden, von dem sie glauben, er/sie hat unrecht und schadet der Firma massiv?
    Könnte es nicht auch sein, dass es solche Firmen gibt, wo die Kollegen alle ein positives, gut zusammenarbeitendes Team sind, wo sich alle unterstützen? Oder solche, wo man sich gegenseitig nur mobbt oder fertig macht? Oder solche, wo der Chef alle unterdrückt? Oder gibt es vielleicht auch solche, wo man regelmäßig zusammen kommt, über Fehler spricht und versucht, es beim nächsten Mal besser zu machen?
    Herrscht da immer dasselbe Klima, oder ändert sich das mit neuen oder jüngeren Kollegen oder neuen Chefs auch mal? Sind Menschen in einem Büro immer nur Arbeitsroboter oder haben sie auch eine eigene Meinung, eigene Interessen, eigene Ideale oder Ideen?

    Und, um das jetzt mal auf Schulen zurück zu beziehen, glaubst du ernsthaft, dass du in sozialen Berufen eine Gruppe von 50 oder 100 Menschen hast, die nur darauf aus sind, ihren eigenen Arsch zu retten und ihren Schutzbefohlenen größtmöglich zu schaden?

    Schwarze Schafe gibts immer, überall. Aber die meisten Menschen werden Lehrer, weil sie das gerne tun und was für Kinder übrig haben.

    Mal ganz ehrlich: Wann warst du das letzte Mal in einer Schule und hast dir so ein Lehrerkollegium in seiner (Zusammen-)Arbeit mal angesehen? Und zwar ohne dass du selber "Betroffener" warst.

    Wir alle hatten den ein oder anderen miesen oder auch wirklich beschissenen Lehrer in der Schule. Aber wir müssen doch nicht als Erwachsene uns noch wie kleine Kinder verhalten, die Angst vor allem haben und deswegen gleich mal ordentlich mauern, verallgemeinern und alle über einen Kamm scheren, oder?
     
  • brainforce
    brainforce (37)
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    12 Oktober 2011
    #12
    den Weg finde ich erstmal am Besten - die Wege die die anderen User beschreiten kann man dann immer noch anwenden bzw. den Schulleiter in Aussicht stellen diese Wege zu beschreiten wenn sich nichts ändert...

    Der Glauben das die Lehrerin gleich fliegt wenn man es der Polizei etc. meldet ist glaube ich ein "Wunschdenken". Es kann wirklich genügen wenn sie vor dem Schulleiter zitiert wird! Vielleicht wacht dann die gute Dame auf und ziehst selbst Konsequenzen...

    Was sie als Lehrerin veranstaltet geht natürlich gar nicht - und es ist wichtig das ihr als Eltern geschlossen am Fall dranbleibt! Das seid ihr auch euren Kindern schuldig bzw. den nachfolgenden Schülern dieser Lehrerin! Vom Wegschauen ist noch nie irgendetwas besser geworden.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 15:47 -----------

    Da kann natürlich was dran sein - hier kommt es sehr auf die Person des Schulleiters an! - wenn bisher alles verschwiegen wurde wundert es mich nicht das der "Schulleiter" nichts böses ahnt - und nicht jeder Chef deckt seine Untergebenen/Kollegen. Die Gefahr besteht aber definitiv das man vom Schulleiter "um des Friedens willen" "eingelullt" wird oder als unglaubwürdig hingestellt wird!

    Deshalb ist es auch wichtig an der Sache dranzubleiben und zukünftig genau zu beobachten - und es stehen ja auch noch andere Schritte offen die man unternehmen kann. Auch wenn es vielleicht Arbeit macht sich darüber zu informieren bzw. sich zeitlich dafür einzusetzen. Aber das eigene Kind sollte es wert sein.
     
  • squarepusher
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    12 Oktober 2011
    #13
    @Kaya3

    ich werd mit dir jetzt nicht darüber diskutieren - das hat hier keinen platz, hier geht es um die TS. sie es als meine persönliche, erfahrungsgrundierte meinungsäußerung, der du zustimmst oder auch nicht.

    Off-Topic:
    ich will niemanden vorverurteilen, aber ich bin strikt dagegen, menschen in sozialberufen irgendeine art von vorschussvertrauen zu geben. sowohl aus erfahrung als auch aus prinzipiellen gründen.
     
  • jessy0815
    jessy0815 (35)
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    12 Oktober 2011
    #14
    ich kann was die situatin deiner kinder betrifft mich noch sehr gut an meine kindheit zurückerinnern, hatte selbst eine sole lehrerin die an uns ihre eskapaden ausließ und ein paar spezielle kinde darunter war auch ich immer ganz gern fertig machte. unser klasse hatte sogar einmal ein gespräch mit einer netten lehrerin gesuch aber als die uns helfen wollte wurde es nur schlimmer und wir mussten alles zurücknehmen da wir es nur noch schwierger gehabt hätten. das ganze lief bei mir einige jahre so bis ich dann sogar einmal eine nachschularbeit schreiben musste da ich ihrer meinung zu gut gewesen bin und ich doch zugeben sollte dass ich die schlechteste auf der schule bin, dabei hatte sie mich dann immer wieder beschimpft, am ende des tages als meine mutter mich abholte stieg ich weinend ins auto und es brauchte einige überredungen meiner mutte bis ich ihr sagte was los ist da ich selbst einfach nur panik hatte. naja sie ist dann mit mir zum direktor und ihm wurde die ganze geschichte erzählt, auch dass diese lehrerin auch schon mal handgreiflich wurde (aber offenbar nicht "richtig" genug).
    das einzige was was es gebracht hatte das war dass im neuen schuljahr die klasse geteilt wurde und alle die probleme mit ihr hatten zu einer anderen lehrerin kamen und welch wunder wurde aus den noten 4-5 plöztlich eine 2.
    diese lehrerin war nur die extremste, es gab immer wieder solche lehrer und lehrerininnen, darunter waren auch alkoholiker aber passiert ist denen nie was, toll dass wir hier in österreich eine pragmatisierung haben.
     
  • User 77547
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    12 Oktober 2011
    #15
    Ehrlich gesagt halte ich eine Veränderung ihres Verhaltens eher für unwahrscheinlich. Wobei das sicher von einigen anderen Faktoren abhängt.

    Die Lehrerin verhält sich ja nicht aus "Jux und Dollerei" so, sondern 1. weil sie es nicht besser kann, und/oder 2. weil sie keinerlei pädagogisches Gespür oder Wissen besitzt und sich quasi ihre persönliche Überlebenspädagogik gebastelt hat.

    Eine solche Lehrerin gehört m.E. dauerhaft aus dem Schuldienst entfernt. Kein halbwegs kompetenter (und ja, auch Lehrer sind Menschen und haben das Recht auf Schwächen und Fehler) muss sich so in einer 2. Klasse aufführen. Einzige Ausnahme, bei der ich Nachsicht walten lassen würde: Referendar/Referendarin, Anfänger/Anfängerin. Da müsste man halt Hilfestellung leisten, Nachschulen, Aufarbeiten, Unterstützen. Übermäßige Strenge entspringt bei Lehramtsanfängern halt einfach oft einer gewissen Hilflosigkeit in einer neuen für sie schwierigen Situation.

    Leider reagieren die Schulleitungen oftmals nicht sehr angemessen. Ich selbst habe im Bekanntenkreis einen (wenn auch nicht so extremen) ähnlichen Fall: Die schon relativ alte Grundschullehrerin war enorm streng (was erstmal nicht so tragisch wäre), hat aber wirklich so was wie "schwarze" Pädagogik betrieben: Sie hat zwar nicht geschlagen, aber vor allem mit einem einzigen Motivationsmittel gearbeitet (in der Grundschule!!!): Angst, Angst, Angst....anstelle von Lob-Sternchen etc. gabs nur SCHWARZE STERNE für Fehler und Fehlverhalten. Massive Blosstellungen von Schülerinnen vor der ganzen Klasse etc. pp. Aber selbst als einige Schüler schon richtige psychosomatische Beschwerden entwickelt hatten (Kotzen vor der Schule, Bauchweh, Heulkrämpfe) und sich die Eltern beschwert haben, hat das nix geholfen. Die Lehrerin hat auf ihre nachweisliche pädagogische Kompetenz gepocht: "Kein Lehrer in dieser Schule bringt nachweislich so viele Kinder aus seiner Klasse aufs Gymnasium wie ich"...und das hat der Schulleiter bestätigt: "eine seiner erfahrensten Lehrkräfte", "seit Jahren bewährt" usw. blablabla.
     
  • Kaya3
    Kaya3 (37)
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    12 Oktober 2011
    #16
    Off-Topic:
    Squarepusher:
    Da hast du recht, es geht hier um die TS und solche Diskussionen haben hier nur sekundär oder kaum Platz.
    Aber erstens: Wenn ich denke, dass du einen schlechten Ratschlag gibst, kann ich meine Meinung posten und sagen, warum ich das für schlecht und etwas anderes für besser halte. Es könnte der TS helfen.
    Zweitens: Wenn du die Diskussion beenden willst, solltest du nicht, kurz nachdem du das Ende der Diskussion gewünscht hast, noch schnell dein Argument untermauern und noch was posten. Entweder willst du ein Ende der Diskussion oder nicht, ne?
    So wie du sagst, dass man Lehrern keinen Vertrauensvorschuss geben sollte, war mein Argument, dass man ihnen nicht grundsätzlich und verallgemeinernd misstrauen sollte. Ich hab lediglich dafür plädiert, sie wie alle anderen Menschen auch zu behandeln.
     
  • flowerpower007
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    Single
    12 Oktober 2011
    #17
    Das hört sich ja total krass an!
    Ich würde SOFORT zur Polizei gehen und ene Anzeige machen, die anderen Mütter als Zeugen nennen und dann mit dem Schulleiter sprechen.

    Nervlich angespannt und Mutter pflegen hin oder her, man kann doch keine Kinder schlagen!!! Wenn sich die Lehrerin nicht im Griff hat, dann gehört sie nicht an eine Schule.
     
  • User 46728
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    12 Oktober 2011
    #18
    Ab zum Schulleiter und mit den anderen Eltern zusammen zur Polizei. Aber umgehend!
     
  • CCFly
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    #19
    schulleitung und polizei einschalten.
     
  • User 66279
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    12 Oktober 2011
    #20
    In der dritten Klasse habe ich mal eine Blockflöte vor den Kopf gehauen bekommen, weil ich etwas auch beim dritten Anlauf nicht verstand im Musikunterricht. Danach meinte die werte Lehrerin noch, dass die die Flöte bezahlen muss, wenn sie jetzt kaputt ist.
    Irgendwie hab ich das bis heute nicht vergessen, auch wenn es mich jetzt nicht weiter negativ beeinflusst hat .. glaube ich. Jedenfalls hatte ich trotzdem keine Angst vor der Schule oder so, obwohl sie meine Klassenlehrerin war. Mittlerweile ist sie in der Psychatrie.

    Was an unseren Schulen für Lehrkräfte herumlaufen ist auch wirklich der Knaller und eine Besserung ist da ja auch nicht wirklich in Sicht... Es ist einfach ein unfassbar undankbarer Job, den immer weniger kompetente Leute machen wollen.

    Wenn deine Kinder wirklich so darunter leiden, solltest du dich wirklich mit dem Schulleiter in Verbindung setzen oder das Ganze mal auf einem Elternsprechtag ansprechen.
     

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