• TraurigeCola
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    6 Oktober 2020
    #1

    Lohnenswerte berufliche Investition

    Hallo zusammen

    Ich überlege mir bereits lange, mich beruflich neu zu orientieren - im fortgeschrittenen Alter.

    Da sich diese lohnen muss, wollte ich euch fragen, welche Berufe lohnen sich im Sinne von Aufwand, Zeit und Nutzen?
     
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  • User 155728
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    6 Oktober 2020
    #2
    Sollte vielleicht auch eine Rolle spielen, was du dir vorstellen könntest, beruflich zu tun und was aufgrund deiner Aus/Vorbildung und deines Alters machbar ist?

    Klingt halt ein wenig wie: 4000 netto/Monat für 15 stunden die Woche etwas arbeiten.:grin:
     
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  • User 177622
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    6 Oktober 2020
    #3
    30 ist dafür kein fortgeschrittenes Alter.
    Was sind denn deine Ziele? Viel Geld? Perspektive? Erfüllung?
     
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  • TraurigeCola
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    6 Oktober 2020
    #4
    Danke für die Antwort.

    Ich meinte dass mehr im Sinn, welche Ausbildung hat in meinem Alter lohnt sich finanziell und auch langfristig. Zum Beispiel lohnt es sich nicht mehr Bauarbeiter zu werden, weil ja viele damit mit 30/40 aufhören müssen. Oder es würde sich auch nicht lohnen Kunst zu studierne, weil es ja nicht nachgefragt ist.

    Keine Vorbildung. Realschule/Abitur
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 6 Oktober 2020 ---
    Vor allem Erfüllung im Sinne, dass ich nicht überfordert bin.
     
  • Armorika
    Armorika (40)
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    6 Oktober 2020
    #5
    Fortgeschrittenes Alter mit 30?

    Kann es sein, dass Du Dich nicht so gerne tiefer mit Dir selbst auseinandersetzt? Wie wäre es rauszufinden, was Dir liegt und zu Dir passen würde?

    Meine Berufe sind die tollsten der Welt- für mich.
    Und das, obwohl sie nicht wirklich reich machen, viel Arbeit bedeuten und zeitaufwendig sind.
    Und nu?
     
  • TraurigeCola
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    6 Oktober 2020
    #6
    Zieh dich doch nicht ab solch einem Begriff so auf...

    Ich meinte bloss, dass ich nicht mehr die gleichen Ressourcen habe wie mit 20. Finanziell vor allem. Da ich es ja selber finazieren muss. inder jugend fällt dies ja alles weg.

    Es war nicht zu sagen, 30 sei alt oder so was überhaupt nicht.
     
  • User 177622
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    6 Oktober 2020
    #7
    Aus allein knapp 350 dualen Ausbildungen auf blauen Dunst etwas zu empfehlen, macht wenig Sinn.

    Was in meiner Gegend händeringend gesucht wird, kann zB bei dir im Überfluss vorhanden sein.

    Wenn du dich selbst finanzieren musst, kommt ja nix anderes wirklich in Frage. Nur in einer dualen Ausbildung verdienst du schon währenddessen.
     
  • TraurigeCola
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    6 Oktober 2020
    #8
    Ja aber zum Beispiel kenne ich jemanden, der fünf Jahre studiert hat und danach enorm Mühe hatte eine Anstellung zu finden. Das meine ich mit lohnenswert...
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 6 Oktober 2020 ---
    Du sagst Berufe, hast du mehrere BErufe? Was sind deine Brufe?
     
  • User 177622
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    6 Oktober 2020
    #9
    Das liegt ja an deutlich mehr Faktoren als nur am Studium.

    Zum Beispiel kannst du mit Handwerk nicht viel falsch machen, so lange es keine ganz abgedrehte Nische wie "Modist" ist. Meister obendrauf und der Verdienst lohnt sich auf jeden Fall, so du dann auch eine Meisterstelle hast.
     
  • TraurigeCola
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    6 Oktober 2020
    #10
    Mhhhh, das dachte ich auch, zum Beispiel Maler zu werden, aber komischerweise raten mir viele Handwerker davon ab. Sagen dass man nach 10 Jahren kaputt ist und dass man so keine Familie gründen kann mit dem Verdienst.

    Also das höre ich mehr als "Ja mach das"
     
  • User 177622
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    6 Oktober 2020
    #11
    Nicht jeder Handwerksberuf macht dich kaputt. Es macht ohnehin Sinn, vorher ein Praktikum zu machen und zu schauen, ob es deine Vorstellungen trifft. Sonst verschenkt du Zeit.

    Jeder Beruf, in dem man über dem Durchschnitt verdient, erfordert nunmal auch Einsatz über dem Durchschnitt.

    Wofür bist du bereit, dich mit aller Kraft einzusetzen?
     
  • TraurigeCola
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    6 Oktober 2020
    #12
    Das ist einer von vielen Faktoren. Ein anderer ist, wie gut man lernt. Ein ehemaliger Mitarbeiter von mir arbeitet heute an der Börse. Und verdient im Monat rund EUR 8000 bis 10000. Um das zu erreichen, musste er nahezu keinen Aufwand betreiben. Wieso: Er hatte ein Händchen für die Mathematik. Er studierte dieses Fach an einer TU. Abschlussnote: Eins. Mit diesem Abschluss warben Unternehmen um ihn.

    Berufe mit hohem Einkommen erfordern meist überdurchschnittlich hohes Potenzial. Aber das korreliert ja nicht zwingend mit Aufwand. Denn wenn man das Potenzial hat, dass das Studium voraussetzt oder so gut hat, dass man nicht mehr lernen muss, dann braucht man keinen Aufwand zu betreiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Oktober 2020
  • User 27300
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    6 Oktober 2020
    #13
    Es mag ja vielleicht noch zutreffen, dass ein in einem bestimmten Fachbereich hochbegabtes Genie leicht und locker durchs Studium schlendert und sich nicht weiter anstrengen muss, um einen sehr erfolgreichen Studienabschluß hinzulegen. Aber spätestens wenn dieses Genie in der freien Wirtschaft landet, wird ihm dort auch nichts mehr geschenkt werden. Wenn jemand 10k€ im Monat verdienen will, muss er das Geld seinem Arbeitgeber auch doppelt und dreifach wieder reinholen um sein Gehalt zu rechtfertigen.

    Der Druck und die Verantwortung steigt dabei normalerweise proportional zum Gehalt. Und wenn von deinen Entscheidungen und Handlungen abhängig ist, ob die Firma große Gewinne oder eben große Verluste einfährt, ob andere Angestellt weiterbeschäftigt werden können oder vielleicht ihren Job verlieren, dann geht das in der Regel mit Streß, Aufwand und Verantwortung einher.

    Kein Unternehmen wir irgendjemandem mal eben so 10k€ monatlich zahlen, weil er eben einen guten Studienabschluß hat. Wenn ein Job von einem Esel erledigt werden kann, der abwechselnd 2 Knöpfe drücken muss und dafür nur einen Sack Möhren als Lohn verlangt, wird das Unternehmen auch diesen Esel einstellen. Für alles andere wird man sich aber (hoch-) qualifiziertes Personal suchen, das auch Belastungen, Streß und Druck standhält und auch in schwierigen Situationen die richtigen Entscheidungen trifft.

    Was du daraus für dich ziehen kannst?

    Werde dir realistisch klar darüber, was du kannst, was du erreichen willst und in welchem Zeitrahmen du dies umsetzen kannst. Und dann triff eine Entscheidung, was für dich der beste Weg ist.

    Und als gutgemeinter Rat: Verabschiede dich von dem Gedanken, ohne nennenwerten Aufwand die von dir in den Raum gestellten Gehaltsklassen zu erreichen, ohne etwas dafür tun zu müssen oder die nötigen Qualifikationen vorweisen zu können. Denn so ziemlich kein Unternehmen sucht 35 Jährige Universitätsabsolventen ohne nennenswerte Berufspraxis. Egal wie gut die Abschlußnote ist.
     
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    6 Oktober 2020
    #14
    Das was du sagst stimmt natürlich. Viele gut bezahlte Arbeiten erfordern in der Arbeit wie du sagst überproportionalen Aufwand. Schau dir Mal Ärzte an. Aber was ist denn mit Köchen, die ebenso Übestunden schieben und so gut wie nichts verdienen?

    Also meinst du es loht sich nicht mehr ein Studium zu beginnen?

    Denn ich habe keine Arbeitserfahrung in diesem Bereich?
     
  • Yurriko
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    6 Oktober 2020
    #15
    IT Jobs sind sicher und gut bezahlt. Würde da aber zu einem Studium raten, da du dann deutlich mehr bekommst als bei einer Ausbildung.

    Mit einem berufsbegleitendes Studium könntest auch weiter arbeiten.

    Allerdings brauchst du gutes logisches Denkvermögen, muss problemlösungsorientiert sein sowie teamfähig.

    Alternativ kannst auch auf Studium verzichten und dir das im Selbststudium beibringen und dann ein Portfolio aufbauen. Das geht auch in der Branche :whistle:
     
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    6 Oktober 2020
    #16
    Würdest du mir abraten, das zu machen, wenn man mit Zahlen mühe hat?
     
  • Yurriko
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    6 Oktober 2020
    #17
    Jaein. Mathematik ist schon grundlegend erforderlich, aber ich bin jetzt auch nicht das Mathematik - Genie und bin trotzdem sehr gut in meinem Bereich.

    Bin halt gut im adaptieren und anwenden, weniger gut in der theoretischen Mathematik.

    Dennoch nimmt Mathematik einen beachtlichen Teil ein. Je nach Curriculum auch mehr, manche Unis bieten ein Studium mit weniger Mathematik an.
     
  • TraurigeCola
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    6 Oktober 2020
    #18
    okai
     
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    #19
    Du willst dich neu orientieren? Was hast du denn bisher gemacht und warum willst du dich verändern?
     
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    6 Oktober 2020
    #20
    Es hängt aber ganz stark davon ab, welchen Bereich du betrachtest. Web-Debelopment dürfte sehr Mathematik Arm sein, Mal von ganz einfachen Grundrechnungen abgesehen.

    Sowas wie Game Development ist wiederum extrem Mathematik reich.
     

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