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    17 Oktober 2020
    #1

    Lohnt sich Fotografie noch?

    Hallo an die Fotografen :winkwink:

    Mal ne Frage: Lohnt sich Fotografie noch als Hobby? Im Sinn, dass man mit Stativ und Spiegelreflex zu Fuss unterwegs ist, um schöne Motive einzufangen? Oder hat das ausgediehnt mit heutigen Handys`?

    Ich frage weil ich mir überlegt habe dieses Hobby wieder Mal aufzunehmen.

    Liebe Grüsse
     
  • Sun-Fun
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    17 Oktober 2020
    #2
    Warum sollte es sich nicht lohnen? :confused:
    Das ist wie zu sagen, Rad fahren lohnt sich nicht, nach der Erfindung des Autos.

    Spiegrlreflex fotografie ist doch was ganz anderes wie Handyfotografie :zwinker:
     
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    17 Oktober 2020
    #3
    Kurz gesagt:
    Zum Knipsen kann man die Fotofunktion im Mobiltelefon nehmen.
    Zum Fotografieren nimmt man eine Kamera.

    Etwas ausführlicher:
    Natürlich lohnt es sich auch heute noch, mit etwas mehr Ausrüstung unterwegs zu sein, wenn man bewusst gestaltete Bilder abseits der Schönwetter-Postkartenmotive und Selfies machen möchte. Dabei hängt es im Detail natürlich von der bevorzugten Motivauswahl und Stilrichtung ab, welche Ausrüstung sinnvoll ist.

    Allgemein:
    Bei einem Hobby kommt es eigentlich nur darauf an, dass es einem selbst Freude macht. Welchen Sinn haben andere Hobbys wie zum Beispiel Auto-Tuning, Freeclimbing, Briefmarkensammeln? Was für den einen das schönste Hobby ist, ist für den anderen unnütze Zeit- und Geldverschwendung.
     
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    17 Oktober 2020
    #4
    Hallo

    Ja ich sehe es auch so :smile: Absolut.

    Aber dennoch nimmt es mich wunder, weil ich gewisse Hobby-Fotografen kannte, die das Hobby aufgegeben haben. Deshalb hat es mich wunder genommen.

    Aber auch Leuten, denen ich gefolgt bin, verlauten das. Nicht alle - aber einige.

    https://nachbelichtet.com/warum-mir-fotografie-als-hobby-nichts-mehr-gibt/

    Fotografie – Ein Hobby stirbt aus…

    :confused::cautious:

    Fotografierst du also? :zwinker:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 17 Oktober 2020 ---
    Fotografiest du?
     
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    17 Oktober 2020
    #5
    Da kommen wohl mehrere Sachen zusammen. Früher hat man als Normalverbraucher für teuer Geld Film gekauft - mehr als 36 Bilder paßten auf keinen. Also hat man dreimal überlegt, bevor man auf den Auslöser drückte. Heute kostet Speicherplatz nix mehr, ein paar Dutzend Bilder am Stück zu schießen und dann ein gutes dabeizuhaben ist keine Kunst.

    Leute, die sich nicht für fünf Minuten mit der Technik befassen wollen und keine Ahnung von Bildgestaltung haben, gab es schon immer. Früher waren es meist die Omas und Tanten die erzählten, ihre Kamera "mache gute Bilder". In den Zeiten vor Autofokus hieß das oft genug: unscharf. Fiel auf den postkartengroßen Abzügen nur nicht übermäßig auf.

    Als Immer-dabei-Knipse sind zumindest die Schlaufernsprecher mit den besseren Optiken sogar brauchbar und praktisch - reicht für Partyfotos. Für diejenigen, die sich ernsthaft mit Bildgestaltung beschäftigen, ist der Anreiz geringer, weil Fotos allgegenwärtig sind.

    Es spricht Bände, daß auch die Hersteller teurer Kameras mittlerweile offensiv deren Filmtalente bewerben und sie oft genug als Filmkamera verwendet werden.

    Wenn es nur ein Hobby ist, kann Dir doch egal sein, was andere denken. Hauptsache, Du hast Spaß dran.
     
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    17 Oktober 2020
    #6
    Es kann Dir doch völlig egal sein, was Andere sagen. Vor Allem, wenn es Blogger sind, die damit Aufmerksamkeit heischen wollen.
    Der Eine outet sich doch selbst:
    Sein Blog hat nicht mehr genügend Leser und er verdient kein Geld mehr. Dieser Typ hat also nur für Aufmerksamkeit und Geld fotografiert.

    Worum geht es Dir?
    Ich z.B. veröffentliche gar keine Bilder von mir, teile sie nur mit Freunden. Außer mal hier oder in speziellen Themen- (nicht Foto-) Foren. Ansonsten fotografiere ich alleine für mich selbst
     
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    17 Oktober 2020
    #7
    Natürlich ist es mir im prinzip egal, man darf doch aber noch eine Frage stellen dürfen. Und es geht mir mehr darum wo ihr die Zukunft der Fotografie sieht wegen diesen Themen.

    Es ist ja nicht so, dass ich der erste bin, der dieses Thema anspricht. Unter Fotografen wird das ja häufig diskuttiert. :smile:
     
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    17 Oktober 2020
    #8
    Ich bin ja nochmal gut 20 Jahre älter als Du und was ich schon Alles gehört habe, was angeblich bald tot oder gestorben ist und was heute fröhliche dritte Auferstehung feiert, ist schon eine ganz schön lange Liste. Wie z.B. die Vinyl-Platte, Musik ganz allgemein, Modelleisenbahnen, Fotografie schon mehrfach usw.
    Einfach nicht ernst nehmen, v.A., wenn es Dir völlig egal sein kann.
     
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    17 Oktober 2020
    #9
    Da hast du absolut recht :grin:
     
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    #10
    Klar. Für richtig kreative Fotografie immer :thumbsup:
     
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    #11
    Musst doch du wissen ob es was für dich ist.
    Qualitativ ist eine spiegelreflex einem Handy immernoch überlegen. Vorteil ist aber dass gerade viele ihre Ausrüstung verscherbeln. Wobei gute Objektive, zb ein Art Portrait Objektiv, immer noch sauteuer ist
     
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    17 Oktober 2020
    #12
    Fotografierst du?
     
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    17 Oktober 2020
    #13
    Ich verstehe die Frage nicht wirklich. Ein Hobby muss sich doch nicht lohnen. Das ist Liebhaberei. Das macht man, weil es einem Spaß macht.

    Ich habe vor 17 Jahren mit der Fotografie angefangen - damals mit einer Bridge-Kamera. Später habe ich dann zu einer spiegellosen Systemkamera gewechselt, da mir eine Spiegelreflex-Ausrüstung immer zu groß und schwer war. Für Situationen, in denen mich eine größere Ausrüstung stören würde, habe ich auch noch eine Edel-Kompaktkamera angeschafft.
    Zu viel Ausrüstung stört mich. Zu wenig Ausrüstung ist aber auch nichts, weil mir dann die Möglichkeiten fehlen. So habe ich im Laufe der Zeit die passende Ausrüstung für mich gefunden.

    In den ersten Jahren war ich ziemlich ambitioniert und habe relativ viel Zeit und Energie in deas Hobby gesteckt. Später hat die Begeisterung ein wenig nachgelassen. Aber wenn es eine passende Gelegenheit gibt, nehme ich die Kamera mit, fotografiere, bearbeite die Bilder und habe Spaß dabei. - Sei es im Urlaub, bei Sportveranstaltungen, oder sonstigen Vereinsveranstaltungen, bei Ausflügen in schöne Gegenden, oder sonst was.
    Ich mache es einfach in dem Umfang, der mir gerade Spaß macht.

    Und ja... die Kamera im Smartphone gibt es auch. Die wird ganz selten mal für spontane Schnappschüsse verwendet, wenn nichts besseres greifbar ist.
     
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    17 Oktober 2020
    #14
    Noch ein Nachtrag: ja, die Kameraverkaufszahlen, gerade bei DSLRs, gehen weltweit zurück. Daraus aber abzuleiten, dass die (anspruchsvolle) Fotografie stirbt, halte ich für falsch.
    Erstens, weil es in den Jahren davor einen sehr lang anhaltenden Boom gab, v.A. ausgelöst durch die vielen relativ preiswerten Einsteigermodelle (an denen die Hersteller wahrscheinlich kaum etwas verdient haben und nur auf weitere Käufe von Objektiven und Zubehör gesetzt haben - Prinzip Tintenstrahldrucker :zwinker:). Aber dieser Markt ist jetzt gesättigt. Noch-nicht-einmal-Hobby-Fotografen reicht diese eine Kamera, sie kaufen sich nicht ständig das neueste Modell neu nach. Und die sog. Pro-User, die ohnehin schon viel Geld ausgegeben haben, überlegen es sich dreimal, da die wenigen technischen Innovationen i.M. kaum den Kauf neuer Kameras lohnend machen.
    Das heißt im Fazit: meines Erachtens ist die Fotografie jetzt wieder auf einem "normalen" Level angekommen, der weit unter dem der letzten ~10 Jahre ist, aber auch kein Grund, an einen Tod zu denken.
     
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    #15
    .............
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 Oktober 2020
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    17 Oktober 2020
    #16
    DANKE für den ausführlichen Beitrag.

    Ich denke für ein Hobby mag dies. wirklich irrelevant sein.

    Ich denke eher junge Berufsfotografen müssen sich eher mit dieser Frage beschäftigen.

    Kannst du eine Kamera empfehlen. Budget: 1000-2000 EUR?
     
  • Huschi
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    17 Oktober 2020
    #17
    Auf alle Fälle lohnt sich das wenn du damit Spass hast. Grundsätzlich gilt dass ein Handy niemals auch nur im Ansatz an die Qualität einer DSLR rankommt. Jede Verbesserung der Sensoren kommt sowohl dem Smartphone als auch der DSLR zugute. Aber dadurch dass die DSLR aufgrund der größe auch !wesentlich! bessere Optik verwenden kann und zudem auch größere Bildsensoren die weniger rauschen und hochauflösender sind wird jede Verbesserung die ein Smartphone um den Faktor 2 besser macht eine DSLR noch wesentlich stärker verbessern. DSLRs filmen im Videobetrieb mit geeigneter Optik in einer Qualität dass sie für Kinoproduktionen verwendet werden können. Natürlich sind die Smartphones im Foto und Videobetrieb heute in der Lage wirklich gute Resultate zu liefern ich filme Urlaubsfilme oder Ausflüge auch mit dem S10+ und schneide es hinterher am Rechner aber aus dem einzigen Grund weil man den mobilen Taschencomputer schlicht immer dabei hat. Wenn du das als Hobby betreibst und extra Locations anfährst mit dem Ziel zu fotografieren dann willst du ja bewusst in ner völlig anderen Qualitätsdimension aufzeichnen. Und da lohnt sich ne DSLR auf alle Fälle.
    Ausserdem wie viele richtig sagen: Es ist Hobby da rück die "Wirtschaftlichkeit" sowieso ganz nach hinten.
    Ich hab noch keinen Modellbauer gehört der gesagt hat Modellflugzeuge bauen lohnt sich nicht^^ Die investieren sogar in kleine mini CNC Fräsen nur um ihre Teile selbst zu produzieren :grin:
     
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    #18
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    Zuletzt bearbeitet: 22 Oktober 2020
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    #19
    Und der Krieg ist damit eröffnet :grin:

    Ganz schlechte Frage, denn, praeteritum hat das schon angedeutet: die Frage der Kamera und v.A. des Herstellers ist eine, die nicht selten mit fast schon religiösem Eifer ausgetragen wird.

    Erst einmal: wenn Du Dir eine Kamera der "Großen" (Canon, Nikon, Sony...) kaufst, wirst Du, was technische Qualität, Robustheit, Verarbeitung etc nichts falsch gemacht haben. Im Großen und Ganzen tun sich da die einzelnen Hersteller nichts. Man sagt, Nikon hat die genaueren Farben, Canon die satteren. Sagt man. Bewiesen hat das noch niemand. Nikon sind robuster als Canon. Sagt man, hat auch noch niemand bewiesen. Und so geht diese Diskussion immer.

    Du solltest anders an diese Frage gehen. Und zwar, indem Du Dir selber Fragen stellst:
    - Etat (ok, ist grob festgelegt bei Dir)
    - was werde ich vorraussichtlich damit machen?
    - wo werde ich sie mit hinnehmen?
    - brauche ich unbedingt Alles, was angeboten wird?
    - brauche ich Alles sofort in diesem Etat oder kann noch in z.B. 3 Jahren etwas dazu kommen
    Konkreter präzisierst Du Deine Fragen z.B. durch:
    - will ich große Poster vergrößern?
    - mache ich eher Studioaufnahmen (dann eher Festbrennweite) oder mache ich Wanderungen, wo auch Gepäckgröße und -gewicht eine Rolle spielt (dann eher ein Zoom)
    - brauche ich ein Tele(-zoom) über die normale Brennweite hinaus?
    - brauche ich ein Makroobjektiv?
    - brauche ich einen Blitz? Wenn ja, was für einen? Studio oder mobil?
    und so weiter.
    Und dann beginnst Du zu recherchieren und zu rechnen, welche Modelle der einzelnen Hersteller für Deine Anforderungen in Deinen Etat passen. Spare nicht am Body und spare nicht an Objektiven. Deine Ausrüstung ist nur so gut wie das schlechteste Teil.
    Und: bestelle nicht online, sondern gehe in ein Fachgeschäft. Da kannst Du Dir i.a.R. die Kameras ausleihen. Ich würde nie eine Kamera kaufen, die ich nicht selber in der Hand hatte, denn das haptische Halte- und Fotografiergefühl ist m.E. mit das Wichtigste überhaupt, ob eine Kamera geliebt wird oder in der Ecke liegt.
     
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    17 Oktober 2020
    #20
    Ja. Wir sind seit Jahren Mitglieder eines Fotovereins. Dabei gehören im Gegensatz zu anonymen Likes im Internet die persönliche Diskussion mit anderen Fotografen und sonstigen Betrachtern bei unseren regelmäßigen Ausstellungen ganz wesentlich zu unserem Hobby dazu. Es ist immer wieder spannend und inspirierend, zu sehen, wie unterschiedlich ein Thema interpretiert werden kann.
     
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