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  • Erwin82
    Erwin82 (36)
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    8 September 2007
    #41
    Ich glaube nicht dass ein Underdog asexuell sein muss. er mag ja auch den Wunsch nach Sexualität und Partnerschaft verspüren, nur wird er das nie ausleben dürfen/müssen.
    Und ja, die ansprüche gegenüber diesem 'underdog' sind widersprüchlich, doch sie kommen auch aus verschiedenen 'ebenen' des gesellschaftsbewusstseins. Zum einen der biologische hintergrund, das was man heutzutage möglichst von sich schiebt, schließlich sind wir ja alles so rationale menschen, zum anderen der eher kopflastige hintergrund und auch auf den erfahrungen eines großteils der gesellschaft bezogene Hintergrund, dass beziehungen ja ach so toll wären.
     
  • Luc
    Luc (31)
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    nicht angegeben
    8 September 2007
    #42
    Diese sogenannten Underdogs brauchen wenn die Schule dann fertig ist einfach irgendeinen Pusch. Sonst versuhlen sie in Selbstmitleid.

    Mich interessiert noch die Meinung von Frauen zu den Underdogs. :tongue:
     
  • User 9402
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    vergeben und glücklich
    8 September 2007
    #43
    Traurig, aber leider auch wahr.

    Das mit der Toleranzheuchelei geht mir auch die Nerven.
    Aber will schon politisch unkorrekt sein?
     
  • blubb
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    8 September 2007
    #44
    Deine Überlegungen sind sehr richtig. Jedoch: Weit mehr als 50% eines Jahrganges in den 70ern hat einen Partner. Eine realistische Rechnung sieht so aus:
    Von 439.500 Frauen sind 80% vergeben, 10 % wollen keinen Partner, 10% sind auf der Suche. Das heißt, es gibt 43.950 Frauen Jahrgang 1973 "auf dem Markt" und 351.600 vergebene Frauen.
    von den 592.000 Männern wollen auch maximal 10% ohne Frau bleiben (eher weniger als bei Frauen). 351.600 Männer sind an eine der o.g. 351.600 Frauen vergeben. Daraus folgt: 181.200 Männer sind auf der Suche und schlagen sich um die 43.900 Frauen.

    Das ist ein bisschen wie auf dem Arbeitsmarkt: Jeder, der sich schon mal um einen Job in einem Arbeitsbereich bemüht hat, bei dem es mehr als viermal so viele qualifizierte Bewerber wie Arbeitsplätze gab, weiß, wer das die besseren Karten hat: Der Arbeitgeber oder der Bewerber....

    Das kommt darauf an: Nicht jeder Jüngling ist ein Aufreißer, der schon früh seine Erfahrungen zusammensammelt. Auch später kann es ganz unterschiedliche Gründe geben, die man kennen sollte, um die Situation zu beurteilen:
    Vielleicht war er jahrelang chancenlos verliebt, vielleicht hat er sich jahrelang von irgendeiner Frau hinhalten lassen, vielleicht hat oder hatte er religiöse Grunde, vor der Ehe keine (sexuelle) Beziehung zu führen und vielleicht war er auch immer zu schüchtern, um selbst den ersten Schritt zu tun.
    Als Frau hat man es da etwas einfacher, weil es oft gar nicht nötig ist, den ersten Schritt zu wagen.
    Außerdem sollte man eines nicht vergessen: In den 30ern und 40ern haben viele Männer Berufe, bei denen sie einerseits keine Frauen kennenlernen können, andererseits aber so stark beansprucht werden, dass in der Freizeit einfach nicht mehr so viele Möglichkeiten bestehen, wie im Studium.

    Kurz: Ich finde man kann zu dieser Situation gar nichts sagen, bevor man sie näher kennt.
     
  • OMS2
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    Single
    9 September 2007
    #45
    In der Sache ist Toleranz gefragt, aber ganz so schlimm muss es doch nicht sein.
    Ich berichte mal von mir, anderen Kerlen gehts bestimmt ähnlich.
    Bis 22 habe ich mehrmals versucht aus den vielen Bekanntschaften, die sich aus dem Freundeskreis, verschiedenen Engagements in Vereinen ergeben haben eine beziehung aufzubauen. Es hat nie funktioniert, vor allem weil ich mich tapsig anstellte und im Freundeskreis nicht viel Hilfe zu erwarten war.
    Mit 23 habe ich dann so einiges in meinem Leben geändert, musste aber wieder 2,5 Jahre kämpfen und siehe da - die erste Freundin.
    Die Sache läuft nicht so richtig, es werden Erfahrungen gemacht, bleibt aber in beschaulichem Rahmen, ich bin ihr erster und sie tut sich schwer. Trennung nach 5 Monaten.
    Danach weitergesucht, aber wenig Zeit weil Examen gemacht, danach 7 Monate krank und arbeitslos und damit kein Geld wegzugehen. Jetzt bin ich in meinem Beruf in einer fremden Stadt und gestresst, weil ich noch so viel lernen muss und alles sehr anstregend ist.
    Ich bin also eigentlich normal, aber irgendwie auch nicht. Man kann also nicht behaupten, dass ich ein großes Manko habe, dass eine Frau skeptisch machen muss. Aber unsicher ist man doch, weil man nicht weiß wie sie reagieren wird - wenn man dann mal eine findet.
    Allerdings möchte ich jetzt nicht alle Kerle reinwaschen. kenne auch genug, die sind charakterlich so verquer, ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau es mit denen aushält.
     
  • Erwin82
    Erwin82 (36)
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    9 September 2007
    #46
    oder wenn eine mögliche beziehung durch äußere umstände auf 3 monate beschränkt ist ... einige männer sehen das als willkommene möglichkeit erfahrungen zu sammeln, andere sind der frau so ehrlich gegenüber und steigern sich da nicht weiter rein, sondern versuchen das ganze auf freundschaftlicher basis zu belassen.
    Im nachhinein ist dann der letztere der unsoziale, der asexuelle oder wie auch immer. klar.
     
  • maexchen123
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    9 September 2007
    #47
    Ein treffender Vergleich. Genauso arrogant und großkotzig im
    Vollgefühl ihrer Überlegenheit die Bedingungen diktieren zu
    können treten Frauen und Personalchefs gleichermaßen auf.

    Und noch eine Parallele fällt auf: Wer als Käufer ein Überangebot
    genießt, der schraubt seine Ansprüche nach oben. Warum?
    Weil sie's kann! Und irgendwann ist das Überangebot so ausgeprägt,
    daß die Ansprüche in so unrealistische Höhen steigen, daß sie
    praktisch niemand mehr erfüllen kann.

    Und dann klagen Frauen, daß "sie nie den Richtigen finden"
    und Personalchefs bei 5 Mio Arbeitslosen über Arbeitskräftemangel.

    Das sind dann die Leute, die in der vollen Speisekammer verhungern,
    weil sie an allem was rumzumäkeln haben.
     
  • emkay83
    emkay83 (35)
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    vergeben und glücklich
    9 September 2007
    #48
    naja, ganz ohne grund wird er nicht 40 jahre keine frau "abbekommen" haben. wahrscheinlich wirkt er falsch auf frauen, ist sehr schüchtern und mit jedem jahr das vergeht wächst natürlich die unsicherheit. aber ich denke mir da immer: es gibt ja auch frauen, die so sind, also die würden doch gut zusammenpassen.
     
  • blubb
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    9 September 2007
    #49
    Ein weiteres (neues) Problem kommt noch hinzu: Die meisten Frauen fühlen sich von Männern angezogen, die Ihnen gesellschaftlich und in der Bildeung eher über- als unterlegen sind. Früher war das kein großes Problem. Inzwischen wird es aber eines, denn mehr Frauen als Männer erreichen höhere Abschlüsse.

    Im SPIEGEL wurde mal eine Untersuchung zitiert, die aus diesem Grund zunehmenden Frust bei Arbeitern ermittelt hatte.

    Neulich unterhielt ich mich einmal mit einer Freundin, die sich in einer Internet-Kontaktbörse auf Partnersuche gemacht hatte. Sie selbst war dabei nie aktiv, sondern wartete stets, bis ein Mann sich bei ihr gemeldet hatte. Sie bekam so massenhaft Post, dass sie gar nicht alles beantworten konnte. Ich frage sie, wie sie denn selektiert. Ihre Antwort: "Wer nicht promoviert hat kommt gleich in den Papierkorb."

    Nach einem Monat traf ich wieder: Ihr neuer Freund ist Professor...:smile:
     
  • maexchen123
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    9 September 2007
    #50
    Was übrigens nicht daran liegt, daß die Männer dümmer und
    die Frauen schlauer geworden wären. Tatsächlich liegt es
    daran, daß bereits die Grundschule fest in Frauen-Hand ist, die
    dort ihren "Krieg gegen Jungs" führen.
     
  • banklimit
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    9 September 2007
    #51
    wie wahr...

     
  • Limi
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    9 September 2007
    #52
    zwischen "aufreißer" und sozial verarmten mann, der angst vor frauen hat, gibt es viel, was ich als normal bezeichnen würde..

    auch das fällt für mich (und da bin ich wohl nicht die einzige frau) unter die sparte "seltsam" und ist wohl für viele ein ausschußkriterium..

    die rede ist hier nicht von einem 25jährigen, sondern von einem 40jährigen...
    mit 25 hat man vielleicht noch ein paar jährchen, an sich und seiner schüchternheit zu arbeiten und noch auf einen grünen zweig zu kommen..
    wenn man das in 40 jahren nicht schafft, dann ist das für mich "seltsam".
     
  • OMS2
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    9 September 2007
    #53
    Nicht ganz. Die Sache hat einen Haken.
    Man kann ältere Kerle ohne Freundin und Erfahrung in verschiedene Kategorien einteilen.
    Der Schüchterne hat gewisse Möglichkeiten, der mit viel Pech hat verschiedene Möglichkeiten, bleiben aber die aber noch zwei Gruppen übrig.
    Kenne einige die in der Sache Probleme haben. Dazu gehört der Typ "mitteilungsbedürftig". Er ist fest in einer Clique integriert, findet hier seine mit großer Freude seine Kommunikationspartner und das mit solcher Freude, dass er sonst nichts sieht.
    Der andere Typ ist der "Nein-Sager". Er hat seine feste Vorstellungen und alles was denen nicht entspricht wird abgelehnt. Beide Typen stehen auf Parties eher abseits und könne Frauen in Gesprächen eher nicht begeistern.
    Im Grunde ist das dann wie Seekrieg. Die agilen, schnellen Geleitzerstörer fangen auf ihren Bahnen um die behabigen Flugzeugträger und andere Dickschiffe einiges ab, was da durch soll, brauch viel Glück und können.
     
  • Schweinebacke
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    9 September 2007
    #54
    Da kann ich wirklich nur mal dicke "lol" zu sagen, so ein Unsinn. Gegen mich und auch keinen anderen den ich kenne, wurde in der Grundschule "Krieg" geführt, selten sowas dummes gelesen, Eva Hermann lässt grüßen. Genau wie deine anderen miesen Verallgemeinerungen hier im Thread, du scheints mir recht frustriert zu sein.

    Das es heute viel mehr Singles und Jungmänner gibt, hat mit Sicherheit zum Großteil nix mit Männerüberschuss zu tun. Die Leute tun sich einfach immer schwerer bei der Partnersuche, einerseits wird immer offener über Sexualität geredet, es gibt aber andererseits einen immer grösseren Haufen, der es mit den Frauen einfach nicht auf die Kette bekommt. Generation "Nerd" halt.

    Was ich ebenfalls für Schwachsinn halte ist die Sache mit den immer erfolgloseren Männern aus den unteren Schichten. Meiner Meinung nach tun sich gerade die gebildeteren Männer schwer mit der Partnersuche.

    Und das Frauen heutzutage die besseren Abschlüsse machen, ist doch auch nur eine Halbwahrheit. Der "Durchschnittsmann" verdient immer noch deutlich mehr als die Durchschnittsfrau, in den oberen Etagen von Wirtschaft und Wissenschaft sind Frauen böse unterrepräsentiert.
     
  • maexchen123
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    9 September 2007
    #55
    Das liegt daran, daß Frauen eben nur gute Noten haben, weil
    das ganze Ausbildungswesen darauf ausgerichtet ist, Frauen
    zu bevorzugen ("Gleichberechtigung" nennt frau das).

    Das heißt eben noch nicht, daß die Damen im richtigen Leben
    dann was gebacken kriegen.

    Eva Herman hat 100% recht. Aber sie hat halt den Zeitgeist
    gegen sich. Darum das Kesseltreiben gegen sie.
     
  • Schweinebacke
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    9 September 2007
    #56
    NOT!

    Sagst du, die meisten sehen das zum Glück nicht so. Gib mir doch bitte mal ein paar Beispiele, in wieweit Frauen in unserem Schulsystem bevorzugt werden!
     
  • maexchen123
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    9 September 2007
    #57
    Sehen schon, nur nicht sagen.

    Ich habe wenig Geduld mit Menschen, die Offensichtliches leugnen.

    Schau dir einfach die Websites

    www.pappa.com
    www.vafk.de

    an. Nicht, daß es Dir was helfen wird. Denn du weißt es vermutlich
    schon und hast dich entschlossen, es zu leugnen und zu ignorieren.

    Aber vielleicht hilft es anderen Lesern weiter.
     
  • Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
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    9 September 2007
    #58
    Aber ich soll mich jetzt durch irgendwelche Seiten von Interessenverbänden durchwühlen? Na herzlichen Glückwunsch und viel Spass noch mit dem "Offensichtlichen".
     
  • maexchen123
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    9 September 2007
    #59
    Nö, sollst du nicht. Wenn die dort angesprochenen Fakten nicht
    zu deinen Vorurteilen passen, wird dir wohl nichts anderes
    übrigbleiben, als sie zu ignorieren.

    Aber wie gesagt: Für Dich waren die Links auch nicht gedacht.

    Und was deinen Seitenhieb auf die "Interessenverbände" angeht:
    Andere berichten halt nicht über das Männerklatschen, sondern
    leugnen und verharmlosen es.
     
  • KlausS
    KlausS (31)
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    10 September 2007
    #60
    Also ich muss noch was zu den "harten Kriterien" loswerden. Habe heute einen Mann kennengelernt, der von seiner Frau verlassen wurde mit den Worten "Ich liebe Geld mehr als dich und mit dir habe ich schlechte Chancen meine Träume (Haus, Grundstück, tolles Auto, Urlaube,...) zu verwirklichen".

    Da wird mir Angst und Bange :cry:
     

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