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  • hannes99
    Gast
    0
    4 April 2004
    #1

    Männer & Prostituierte

    Die meisten Männer verhalten sich leider scheinheilig...

    Im Bordell fordern sie beispielweise knallhart GV, FN mit GFS, 40 Min für €80, aber wenn es um die Ehrlichkeit geht, dann sagen ihnen diese Begriffe mit einem Mal nichts mehr.

    Viele gehen ab und zu in den Puff, aber zugeben tun es die wenigsten, weil es gesellschaftlich immer noch geächtet wird. Dabei gab es früherer Zeiten, in denen Huren durchaus hoffähig und angesehene Dienste verrichteten.

    Männer und Frauen unterscheiden sich nun mal sehr voneinander, die sexuellen Bedürfnisse vieler Männer zielen auf schnelle Erfolge und Genüsse ab, die sie häufig nicht so ohne weiteres erfüllt bekommen.

    Ein ganz einfaches Beispiel gibt ein Versuch an Zugreisenden an. Eine unbekannte hübsche Frau befragte männlichen Zugreisenden, ob diese Lust auf einen Quickie hätten, über 70% der Männer stimmten zu. Als der Versuch von einem hübschen Mann an weiblichen Zugreisenden getestet wurde, wollten noch nicht mal 5% der Frauen einen Quickie...

    Irgendwie versuchen Männer sich Luft zu verschaffen, häufig geschieht dieses bei Huren. Nicht umsonst erfreut sich dieser Marktsektor trotz Wirtschaftskrise und hohen Arbeitslosenzahlen noch an stabilen Freierzahlen.

    Die Prostituierte leistet ebenso eine Dienstleistung wie die Friseuse, Kassiererin, Sekretärin, Kfz-Schlosserin, jeder tauscht eine gewisse Zeitspannes seines Lebens gegen Geld ein, der Einsatz den die Person leistet, ist unterschiedlich.

    Ebenso wie bei den Kfz-Schlosserinnen gibt es auch bei den Prostituieren gute Serviceanbieterinnen und schlechte, preiswerte und teurer, welche die liebe zum Detail ausweisen und welche die die Sache schnell abwickeln wollen. Für welche Dienstleisterin man sich entscheidet, dass hängt von divesen Faktoren ab.

    Es gibt Werbung, Mundpropaganda, Empfehlungen von Bekannten, Austausch in Foren und Zufälle...

    Gute Servicedienstleisterinnen im horizontalen Gewerbe schaffen es, die Wünsche nahezu perfekt zu erfüllen. Einige Freier wollen nur mal die Sau rauslassen, einige wollen was neues erleben, andere wollen Girlfriendsex... All diesen unterschiedlichsten Wünschen gerecht zu werden und dem Kunden die perfekte Illusuion zu vermitteln, das zeichnet wahre Meisterinnen der Liebesdienerinnen aus.

    Und der Preis?

    Man wird es nicht glauben, aber auch im horizontalen Gewerbe richtet sich viel nach Sympathie, wer nette und adrett sich, bekommt für das gleich Geld mehr Leistung geboten. Vorurteile, dass Prostituierte z.B. nicht auf den Mund küssen sind totaler Humbug, bei entsprechender Sympathie (ich rede hier nicht von Liebe...), ist alles drin.

    Krumme Touren gibt es auf beide Seiten, Huren die gnadenlos Abzocken, das Versprochene nicht halten, Falle schieben oder der Freier plötzlich beim Verkehr merkt, dass jene die Regel hat, all dies gibt es ebenso wie Männer, die stinken und sich nocht duschen / waschen, die grob werden.


    Huren als Waren zu sehen, das ist menschenverachtend, ohne jeglichen Zweifel, sie sind ebenso wie Freier normale Menschen, meistens haben sie Ihren Job freiwillig gewählt. Denn das Klischee vom Luden, zuhälter, "Verschleppt worden sein" sind meisten Geschichten, wie sie die Bildzeitung gerne schreibt. Viele Huren wählten den Job, weil sie in kurzer Zeit viel Geld verdienen wollen, es es, um sich ein luxuriöses Leben leisten zu können oder um ihrer Familie zu ernähren oder Schulden zu bezahlen. In der Regel macht den Huren Ihre Arbeit keinen Spass, sondern sie planen von Anfang an den Ausstieg, meist setzen sie sich zeitliche Grenzen, einige finden den Ausstieg schon bald, andere nicht.

    Der Freier jedoch ist meist getrieben von der unsäglichen Suche nach der Königsperle unter den Prostituierten; jene wenigen Damen, die ihren Job gerne ausüben. Nicht dass sie bei jeden Freier Lust verspüren würden, jedoch ist jene Damen anzumerken, dass sie Spass an ihrer Arbeit haben. Diese Damen haben einen festen Kundenstamm und man wird sie in den Standardblättern und Annoncen im Internet kaum finden, dass sie diesen finanziellen Aufwand nicht mehr nötig haben, da ihr Name stets wohlwollend in den Diskussionforen genannt und von Mund zu Mund weitergetragen wird.


    Und zum Thema Krankheit gibt es auch klare Abgrenzungen. Jene Männer, die die Junkies vom Hauptbahnhof zum Befriedigen ihrer Lust erwählen, sollten sich stets des Risikos bewußt sein, welches sie eingehen. Auch geschützer GV ist bei der Fehlerrate der Kondome hier ein nicht geringen Risiko, von ungeschützen Verkehr ganz zu schweigen.

    Dagegen gehen die meisten Huren in "Modellwohnungen" sehr wohl regelmäßig zum Arzt und lassen sich untersuchen auf Krankheiten, das Risiko sich Infektionen einzufangen ist sehr gering, wenn man von ungeschützen GV und AV Praktiken absieht.

    Die meisten Männer, die sagen, sie wären noch nie bei einer Hure, die lügen. Ich erachte die Lügen als schlimmer als den Besuch eines rellen und gut geführten Bordells.

    Schändlich aber sind jene Männer, die in einer festen Beziehung stehen und in den Puff gehen, ohne dass ihre Frauen davon nichts wissen. Sie betrügen die Partnerin damit und verlieren zu Recht deren Vertrauen. Sollte in einer Beziehung der Partner unbefriedigt sein, so muss dieses zur Ansprache kommen und nach einer Lösung gesucht werden.


    Und nun versuche ich den letzten Vorurteil zu begegnen, nämlich dass jene Hurenbesuche zu teuer seien. Dies ist nicht immer richtig, es kommt auf die Situation an. Wenn man rechnet, was eine Partnerschaft und Kinder an Unsummen verschlingen [nicht abwertend gemeint, ich selbst verspüre auch den Wunsch nach Kindern :smile:)], dann kann der gepflegte Hurenbesuch troz allem günstiger kommen.
    Nun mögen einige argumentieren, dass ein ONS gar nichts kostet, was nicht stimmt. Er kostet Zeit. Zeit jemanden kennenzulernen, den Abend zu verbringen, und man ist sich nie sicher, auch Erfolg zu haben. Zeit die man nicht immer hat. Oder Zeit, die man anderes besser anlegen könnte.

    Eine einfache Gegenrechnung ist, wenn ich den Abend statt auf der Suche nach einen ONS auf der Arbeit verbringe, dann verdiene ich mit Überstunden in meinem gutbezahlten Job mehr Geld, als mich ein nettes Schäferstündchen bei einer empfehlenswerten Hure kostet.



    Daher habe ich früher Prostituierte aufgesucht, und habe es niemals bereut. Nun bin nun selbst seit 5 Jahren glücklich verbunden und seiher habe ich diese Dienste nicht mehr in Anspruch genommen.
    Der Hauptgrund war Zeitmangel, meine damalige Freundin ist mir weggelaufen, weil ich zeitlich gesehen, sehr viel gearbeitet habe. Ich liebe meinen Job und ich liebte auch sie. Ich versuchte den Ausgleich zu schaffen, es hat nicht geklappt. Lust auf neue Beziehungen hatte ich nicht, keine Zeit, zuviel Streß, daher war ein Besuch bei einer netten Dame im horizontalen Gewerbe das Ideale, um Spannungen und Streß abzubauen, wenn man gewisse Regeln beachtet, ist es sehr wohl möglich, eine angenehme Zeit zu verbringen. Dazu gehört etwas Menschenkenntnis, Verstand und Glück.


    Bei einer Prostituierten kann man sehr wohl eine nette Zeit verbringen, man kann miteinander lachen und entspannten Sex haben, mann kann viel ausprobieren, man lernt Land und Leute kennen, aber man wird niemals die Stufe der Glückseligkeit erklimmen, die man beim Sex mit seiner Partnerin erreichen kann.


    Warum ich dies hier geschrieben habe?
    Weil mich die viele Postings in diesem Forum ärgern, in denen "Puffgängern" gewisse unschöne Dinge nachgesagt werden und die anwesenden Männer dann allzuhäufig scheinheilig gegen die Freier wettern; ich wette ein großteil jene praktiziert den gepflegten Hurenbesuch.

    Ich finde folgendes Zitat passend:

    Moralische Entrüstung besteht in den meisten Fällen zu 2 Prozent aus Moral, 48 Prozent aus Hemmung und 50 Prozent Neid.
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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    2. Berliner Prostituierte planen «Lange Nacht der Puffs»
  • cat85
    Gast
    0
    4 April 2004
    #2
    Cool! Klingt wie die Bergpredigt...:zwinker:
     
  • waschbär2
    Beiträge füllen Bücher
    6.428
    218
    275
    vergeben und glücklich
    4 April 2004
    #3
    DAS WAR DIE BERGPREDIGT !!!

    Und ich war auch noch nie in einem Puff oder bei einer Prostituierten.
    *gleich nachholen muss*
     
  • Kathi1980
    Verbringt hier viel Zeit
    1.304
    121
    0
    Verheiratet
    4 April 2004
    #4
    Für mich klingt das so, als wolle sich der Threadstarter "reinwaschen". Was ich von Puffgängern halte, habe ich ja schon in diversen Beiträgen zum Besten gegeben. Mus nich schon wieder sein :hmm:
     
  • ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
    4.780
    123
    1
    Verheiratet
    4 April 2004
    #5
    Hmmm.. Wieso hast du jetzt das Ganze geschrieben?

    Würde Kathi23 zustimmen, hört sich echt so an, als wolltest du dich selbst rechtfertigen.
    Ich denke, dass für Männer Sex oft sowieso etwas Andeers ist als für Frauen, sonst gäbe es nicht so viel mehr weibliche Prostituierte und daher brauchst du dich auch nicht zu rechtfertigen.
    Es ist alles sehr verständlich, was du hier schreibst.

    Wenn ich aber wüßte, dass mein Partner mit Prostituierten Sex hatte, würde ich mit Sicherheit einen Ekelanfall bekommen, der darin gipfeln würde, dass ich ihn verlassen würde.

    Weiß es denn deine Freundin? Was sagt sie dazu?
     
  • Kersje
    Gast
    0
    4 April 2004
    #6
    dann liess es doch nicht, wenn's dich aergert! sparste gleich doppelt zeit: 1. du musst keine bergpredigden mehr schreiben und 2. kannst du deine zeit anders auf'n kopf hauen als in nem forum rumlesen.
     
  • Randall Flagg
    0
    4 April 2004
    #7
    @Ogelique:
    Warum würdest du denn einen Ekelanfall bekommen?
    Ist es denn ein so großer Unterschied, ob dein Freund, wenn er vor der Beziehung mit dir Sex mit ner Frau hatte, dafür bezahlte oder nicht?

    Ich hatte vor meiner Beziehung mehr oder minder regelmäßig Sex mit Prosituierten. War halt eine sehr einfache Methode, zu Sex zu kommen.
    (allerdings in 99% der Fälle zu schlechtem).

    Meine Freundin weiß von meiner "Vergangenheit", wußte es schon, bevor wir zusammen waren, und hat nie darüber ein schlechtes Wort verloren.
     
  • ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
    4.780
    123
    1
    Verheiratet
    4 April 2004
    #8
    vielleicht ist es unlogisch, aber ich würde mich definitiv davor ekeln.
     
  • emotion
    Verbringt hier viel Zeit
    930
    101
    0
    Single
    4 April 2004
    #9
    Ich fänds auch ekelig ...
    Auch wenn Sie z.B. regen Verkehr vor unserer Beziehung mit irgendwelchen Ekeltypen hatte, nee ...

    Vielleicht nach ner gewissen Halbwertzeit, wenn sich die Hautschichten erneuert haben, und ich sicher sein kann, dass sie nicht mehr rumfickt ... :blablabla
     
  • cat85
    Gast
    0
    5 April 2004
    #10

    na dann werd ich mir gleich für dich die Haut abschälen!! :zwinker: :tongue: :bier:


    naja mal zum Thema: ich würds nicht eklig finden, wenn er vorher bei ner Prostituierten war. in ner Beziehung würd ich es natürlich nicht dulden!!
     
  • emotion
    Verbringt hier viel Zeit
    930
    101
    0
    Single
    5 April 2004
    #11
    Das ist nett, cat85 :tongue:

    Aber alternativ könntest du im vorfeld die Finger von den Ekeltypen lassen. *g*
    Na ja, bin schon immer schnell angekelt, esse auch ungern mit anderen aus einem Topf, trinke lieber allein aus ner Flasche und so ... (außer bei der Liebsten, die schleckt man ja eh immer komplett ab ) :bier:
     
  • hannes99
    Gast
    0
    5 April 2004
    #12
    Meine Freundin weiß davon. Ich habe es ihr am Anfang erzählt, bevor wir das erste Mal miteinander schliefen.

    Nicht, dass es mein Gewissen belastet hätte, denn, das tut es nicht, zudem habe ich mich regelmäßig untersuchen lassen. Der Grund darin lag genau in dem Punkt, wie einige hier reagiert haben: Ich wollte sie nicht vor den Kopf stoßen.

    Da jeder Mensch mit solchen Dingen anderes umgeht, habe ich nicht gewollt, dass die diese Dinge aus dzweiter Hand erfahren hätte. Mir war es wichtig zu sehen, wie sie damit umgeht.

    Meine Freundin war nicht schockiert oder angeekelt, sie sagte nur zu mir, dass sie DAS niemals von mir erwartet hätte, nicht bei meinem Aussehen und meinem Grips, was ich natürlich als Kompliment gewertet habe.
    Sie sagte, sie habe sich schon immer gefragt, was für Typen so eine Prostituierte aufsuchen und nun sei sie einer Illusion mehr beraubt worden. Ihrer Liebe zu mir täte das keinen Abbruch.

    Ich habe ihr natürlich zugesichtert, dass diese Besuche aufgehört haben, seitdem wir uns kennen und sie sagte, dass hätte ich ihr nicht sagen brauchen, dass wüßte sie bereits in der Sekunde, in der ich von dem Thema begonnen habe :smile:
     

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