Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • neruda
    Verbringt hier viel Zeit
    19
    88
    9
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #21
    Ich finde es interessant, wenn Meister aus verschiedenen Kampfstilen aufeinander treffen und sich und ihren Kampfstil miteinander messen.
    Um im MMA erfolgreich zu sein, muss ein Kämpfer möglichst komplett sein, gute Strikerqualitäten (Box- und Kicktechniken) reichen hier allein nicht aus. Viele Kämpfe werden am Boden entschieden und es sind in erster Linie Kämpfer erfolgreich, die u.a. aus technisch anspruchsvollen Grapplingstilen wie Brazilian Jiu Jutsu oder Sambo etc. kommen.
    Bzgl. Brutalität, das ist immer relativ. Es gibt halt relativ wenig Regeln, aber das macht auch gleichtzeitig den Reiz aus. Wenn man verschiedene Stile gegeneinander antreten lässt, wie will man dann reglementieren? Nach Boxregeln? Ne, hätte ja der Boxer einen Vorteil, nach Kickboxregeln? Geht auch nicht... Sinnlos..
    Über Geschmack lässt sich natürlich immer streiten, es wird ja keiner gezwungen, zuzusehen, ich schau mir ja auch freiwillig kein Tennis oder Einkunstlaufen an *würg* :zwinker:
     
  • User 8944
    Verbringt hier viel Zeit
    1.187
    121
    0
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #22
    Also ich sehe schon, ich bin da zu wenig informiert, aber naja, zumindest mein Standpunkt wird deutlich generell der Kampfsporte.

    Aber aus Interesse, was bedeutet denn aus verschiedenen Stilen? Das heißt da kämpft auch jemand, der ansich nur Kickboxen macht gegen einen, der Taekwondo macht oder wie muss man sich das vorstellen?
     
  • Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.409
    348
    4.795
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #23
    Naja,bei UFC und den anderen Freefightsachen ist ziemlich viel Bodenkampf mit Hebeln und Würgegriffen aus Ringen und Judo dabei. Reine "Standup"-Kampfsportarten wie Boxen oder Taekwondo sind da eher nicht so zu gebrauchen. Ziemlich verbreitet ist da Ringen, (Brasilian)-JiuJitsu und MuayThai.

    Boxen ist sicherlich nicht zu unterschätzen was die Brutalität angeht, es gibt halt teilweise sehr viele Runden sehr ausdauernd auf den Kopf. Was viel schlimmeres können die sich ja auch bei anderen Kampfsportarten kaum antun. Ob man jetzt ein paar mal die Rechte eines Klitschko Kolllossos vor die Birne gewumst bekommt oder das Knie eines Sammy Schilt dürfte nicht so den dicken Unterschied machen.

    Und Boxen ist wohl kaum zu überbieten, was die Verwicklung in die Halbwelt, abgesprochene Kämpfe und unfaire Urteile angeht.
     
  • cheVelle
    cheVelle (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    385
    103
    4
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #24
    Ich hab jetzt mal Boxen ist doch kein Sport angeklickt :grin:
    Mag das nicht, total langweilig.
     
  • neruda
    Verbringt hier viel Zeit
    19
    88
    9
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #25
    MMA-Kämpfer kommen natürlich alle aus irgendwelchen Kampfsportarten , da sind Karateweltmeister dabei (z.B. Semmy Schilt) oder Samboexperten (Bodenkampfsystem der russichen Armee). Das sind keine Amateure, die sich mal eben ohne Regeln für ein paar Dollar prügeln, das sind allsamt Kampfsportexperten, die sicherlich zu den besten Kämpfern der Welt zählen.
    Theoretisch kann natürlich jemand, der "nur" Taekwondo betreibt, mitmachen, ob er allerdings damit Erfolg hat, ist zu bezweifeln, weil er eben auch in Situationen kommt, die in seinem Taekwondo-System nicht abgedeckt sind (z.B. Bodenkampf). Wenn ein Kämpfer also Erfolg haben will, muss er in allen Situationen und Distanzen möglichst bewandert (komplett) sein. Trotzdem kommt aber immer bei jedem Kämpfer dessen Kampfsporthintergrund und dadurch auch seine Kampfweise zum Vorschein und beeinflusst auch dessen Erfolg/Mißerfolg.
    Hier ist das ganz gut zusammengefasst: http://www.wwf4ever.de/69-4-information.php
     
  • User 8944
    Verbringt hier viel Zeit
    1.187
    121
    0
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #26
    Interessanter Link. Eine gute Übersicht mal über die einzelnen Formen, weil ich da null Plan habe welche was nun ist. Muay Thai war mir z.B. so namentlich ein Begriff, aber keine konkrete Vorstellung was da nun die Besonderheit ist.

    Und fängt man da mit einer Grundart an und steigert sich oder wie macht man das ... Lernt einfach eine und steigt dann in den Ring? Das muss doch ewig dauern sich so zu bewegen wie die das machen.
     
  • neruda
    Verbringt hier viel Zeit
    19
    88
    9
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #27
    @ Neptune:
    Viele der bekannten Kämpfer im MMA waren vorher schon bekannte Größen in ihren jeweiligen Kampfsportarten, siehe z.B. Semmy Schilt. Wenn nun so jemand beim MMA mitmachen will, muss er halt über den Tellerrand seines bisherigen Kampfstils schauen und seine Defizite in anderen Bereichen erkennen und beheben, indem er sich mit anderen Kampfstilen beschäftigt.
    Wenn heute jemand Kampfsport beginnt mit dem Ziel, MMA/Freefight zu betreiben, dann gibt es dafür mittlerweile Schulen/Clubs, die darauf spezialisiert sind und oftmals Muay Thai und/oder Boxen für den Stand-Up und Brazilian Jiu Jiutsu, Sambo etc. für den Bodenkampf trainieren.
    Wenn ich heute Boxer werden will, trainiere ich halt auch Boxen, beim MMA hingegen gibt es eben nicht den Kampfstil 'MMA', sondern ich muss mich mit allen Distanzen/Disziplinen des Kontaktkampfes beschäftigten, um dort Land zu sehen.
    Man sieht das immer wieder, wenn absolute Top-Kämpfer bestimmter Kampfstile im MMA untergehen, weil sie dort eben mit stilfremdem Situationen konfrontiert werden und nicht komplett genug sind, damit umzugehen..
    Daher sollte klar werden, dass die Kämpfer, die da mitmischen, einiges an Können mitbringen müssen, um dort bestehen zu können. Vielleicht kann man somit ja den Reiz, den derartige Veranstaltungen ausüben, etwas besser nachvollziehen?
     
  • User 8944
    Verbringt hier viel Zeit
    1.187
    121
    0
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #28
    Ich muss gestehen, dass das irgendwo (mit den Erklärungen) einleuchtet. Aber nichtsdestotrotz sollte irgendwo gewährleistet sein, dass es eben die Zuschauer nur sehen können, die entweder alt genug sind und/oder (da kann man sich ja manchmal nicht sicher sein, dass das vereint ist :zwinker:)die nötige Erkenntnis darüber haben und das anscheinend unter anderen Gesichtspunkten anschauen als ich bisher auch dachte.
     
  • neruda
    Verbringt hier viel Zeit
    19
    88
    9
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #29
    Ich wollte damit auch nur klar machen, dass man das Ganze auch von einem etwas anderen Blickpunkt aus faszinierend und interessant finden kann und nicht nur aus Faszination an Gewalt.
    Das erschließt sich einem Außenstehenden, der keine Ahnung von der Materie hat, aber meist eben nicht auf den ersten Blick..
    Wobei man aber natürlich auch zugeben muss, dass es sicherlich auch etliche Zuschauer gibt, die keinerlei kampfsportliches Interess haben und einfach nur sehen wollen, wie jemand auf die Fresse kriegt. Diese Zuschauer gibt's genauso im Boxen oder anderen Kampfsportarten. Gewalt übt eben nach wie vor eine gewisse Faszination auf die meisten Menschen aus (warum drängeln sich wohl alle um die besten Sichtplätze wenn in einer Disko oder so eine Rauferei ausbricht :zwinker: ). Das muss aber jeder selbst mit sich moralisch vereinbaren, finde ich..
     
  • CCFly
    CCFly (37)
    live und direkt
    12.472
    218
    263
    Verheiratet
    27 November 2007
    #30
    langweilig und uninteressant.
     
  • User 8944
    Verbringt hier viel Zeit
    1.187
    121
    0
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #31
    Das trifft es. Ich geb dir eins aus :bier: :zwinker:.
     
  • neruda
    Verbringt hier viel Zeit
    19
    88
    9
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #32
    Danke :bier:
     
  • User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.193
    348
    3.050
    Single
    27 November 2007
    #33
    Ich mag das Boxen. Allerdings schätze ich diese bloßen Schlägereien á la Tyson überhaupt nicht. Umso mehr dafür die Boxkämpfe der deutschen Ställe. Da wird mehr taktiert, mehr gezielt geschlagen (außer bei den Ehemaligen Michalczewski und Rocchigiani - und die mochte ich beide nicht). Das ist nicht einfach nur "vorwärts drauf". Und bislang ist eigentlich noch kein Schläger wirklich damit durchgekommen gegen einen "deutschen" Boxer - und wenn doch, dann hat der "Deutsche" beschissen gearbeitet (siehe Krasnici oder Felix Sturm bei seinem Titelverlust gegen Castillejo - nächstes Jahr gibt es die dritte Auflage dieses Kampfes!). Ottke, Sturm, Arthur Abraham, Zsolt Erdei, Sebastian Köber, Sebastian Zbik - das sind so die Boxer, die mir am sympathischsten sind.

    Frauenboxen mag ich auch. Allerdings bin ich wenig begeistert von der Deckungsarbeit von Halmich und Kentikian. Ich freue mich trotzdem schon auf den 7. Dezember, wenn Susi wieder Hockmi vor die Fäuste kriegt. Muss mal sehen, ob ich da noch Tickets kriege - die Halle ist gerade mal 500 Meter von hier...
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
    Verbringt hier viel Zeit
    473
    101
    0
    nicht angegeben
    27 November 2007
    #34
    Eklig, finde ich, ist vielleicht nicht unbedingt das richtige Wort, aber ich finde es unschön anzusehen und es interessiert mich nicht die Bohne. Wobei ich sowieso so ziemlich allen Fernsehsport langweilig finde, sehe höchstens mal ein Fussballspiel.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste