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  • Angelina
    Gast
    0
    11 März 2004
    #1

    Mahngebühren

    Hi,

    ich weiss nur,
    dass man normalerweise die Mahngebühr NICHT mitbezahlen braucht...
    ABER hier steht:

    ...
    Auch wenn Sie die Beiträge inzwischen gezahlt haben, sind sie verpflichtet. die Mahngebühren und etwaige Säumniszuschläge zu entrichten.
    ...

    Also heisst das wohl,
    dass wir auch die Mahngebühr bezahlen MÜSSEN?!

    LG Mary
     
  • barsabbas
    Gast
    0
    11 März 2004
    #2
    Wenn du außerhalb des vereinbarten Zahlungszieles zahlst, musst du die Mahnspesen bezahlen. Da führt kein weg daran vorbei, da du dich außerhalb der korrekten Vertragserfüllung befindest.
     
  • Katerchen
    Katerchen (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    11 März 2004
    #3
    Hi Angelina,

    ich kann dazu erst mal nur folgendes sagen:
    Bei uns in der Buchhaltung werden Mahngebühren NICHT gezahlt, egal, welche Mahnstufe.
    Ausnahmen: Stadtische Sachen und Telekom, aber nur, weil die einfach nen Euro mehr abbuchen.

    Ich meine, mal gelernt zu haben, jetzt bitte nicht schlagen, wenns falsch ist, weil ich kein Gesetz zur Hand habe, demnach sind Mahngebühren erst ab der 2. Mahnung erlaubt.
    Und eine Mahnung (incl. Mahnspesen) von der Stadt / vom Land solltest du zahlen, weil es sich hierbei um einen Verwaltungsakt handelt, und da nicht darum kommen kannst. (Zeigt jedenjalls die Erfahrung)

    Was in diesem Fall schon mal Hilft, ist ein nettes Telefonat, dadurch habe ich schon mal 20 Euro Mahnkosten gespart. Die Mahnung kam in dem Fall von der Stadt.

    Karsten
     
  • Angelina
    Gast
    0
    11 März 2004
    #4
    Ja NORMALERWEISE muss man die aber nicht bezahlen, denn die können sie eigentlich NICHT einklagen!
    Aber hier klingt das irgendwie anders als sonst!

    @Katerchen

    Danke is nämlich von der Stadt,
    geht um die dämliche Hundesteuer *motz*
    Aber 6,00 Euro Mahngebür find ich ziehmlich heftig :frown:

    Und was kann man da sagen?!
    Wenn man dort wegen der Gebühr anruft?
     
  • barsabbas
    Gast
    0
    11 März 2004
    #5
    Wenn es um die Hundesteuer geht, ist das ein Säumniszuschlag (da es eine öffentliche Abgabe ist). Die können das Einklagen und zwar zu 100 %. Anrufen kannst du mal, kann evtl. was bewirken.
     
  • Katerchen
    Katerchen (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    11 März 2004
    #6
    Das ist richtig:

    Keine Mahngebühr, sondern nen Säumniszuschlag => Verwaltungsakt => Einklagbar.

    Ich hatte nen Säumniszuschlag für Wohnungsfehlbelegungsabgabe, aber aufgrund eines Missverständniss, daß ich dem netten Herr weisgemacht habe :blablabla , sind wir so verblieben, wenn ich innerhalb von ner Woche zahle, brauche ich keinen Zuschlag zahlen.

    Karsten
     
  • Angelina
    Gast
    0
    11 März 2004
    #7
    Na klasse! :zwinker:

    Ich bin bei sowas gaaaaanz schlecht,
    von daher hab ich wohl keine andere Wahl als das zu zahlen,
    aber dennoch, finde 6 Euro echt ne SCHWEINEREI! :frown:
     
  • Drago
    Gast
    0
    11 März 2004
    #8
    Ich muss mal kurz dazu sagen das seit kürzerem, auch ALLE anderen Mahngebühren einklagen können.

    D.h. wenn du dir z.b. ein Sofa kaufst und deine Rate nicht zahlst am 31.01 sondern erst 10.02 kann die Gegenstelle eine Mahngebühr einklagen.

    Allerdings gibt es dabei genau auflagen wann welche Mahnung kommen darf und wie hoch diese Mahngebühr ist.

    In der Regel mache viele unseriöse Firmen es so das sie schon vorher Mahnen und gebühren verlangen. Diese musst du nicht zahlen.

    Wenn die Mahnung und die höhe der Mahngebühr allerdings richtig sind kann dieses auch eingeklagt werden.
     
  • Angelina
    Gast
    0
    11 März 2004
    #9
    Na klasse!
    Und seit wann is das so? *gruebel*

    Danke auch an Dich @Drago
     
  • User 12216
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    11 März 2004
    #10
    ich würd die mahngebühr an deiner stelle nich zahlen!mach ich nämlich auch nie und hab schon oft hundesteuerbescheid incl. mahngebühr bekommen!hab dann immer nur steuer gezahlt!und da is auch nie was gekommen!
     
  • Mr. Poldi
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    11 März 2004
    #11
    Ob Mahngebühr hin oder Säumniszuschlag her - ich würde mich wegen 6 € glaube ich nicht großartig rumärgern - wär mir den Aufwand nicht wert (da gab ich ja an einem Abend mehr aus ...).
     
  • Schnuckl20
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    14 März 2004
    #12
    Sagen wirs mal so: wenn du den Betrag ohne die Mahngebühren bezahlst, reicht das zu 99% weil die Firmen froh sind überhaupt das Geld zu bekommen und es sich nicht lohnt über die Mahngebühren nochmal zu mahnen (meistens ist ein Mahnlauf bei so geringen Beträgen eh hinfällig). Also ich würds nicht zahlen.
     
  • Standbye
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    15 März 2004
    #13
    afaik -> Mahnstufen gibts nicht mehr -> 30 Tage nach Zahlungsziel bist du automatisch im Verzug und sie könntne Mahngebühren erheben
    - sie brauchen nach neuer gesetzsprechung keine Mahnung vorher schicken -> wie gesagt nach 30 tagen haben sie automatisch das Recht die Gebühren zu erheben
    (Ob sie auch wirklich drauf bestehen das du sie zahlst ist etwas anderes, bei uns zumindest wird das ganze sehr kulant behandelt)
     
  • Hexe25
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    15 März 2004
    #14
    ich würd auch lieber zähneknirschend die 6 Euro bezahlen, als mich bei einem Telefonat mit denen anlegen und meine Nerven strapazieren......
     
  • Katerchen
    Katerchen (38)
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    15 März 2004
    #15
    @ Standbye

    Du hast recht, der Zahlungsverzug tritt automatisch nach Ablauf der Zahlungsfrist, meist 30 Tage, ein.

    Aber das Unternehmen muß selbstverständlich den Kunden über die "Berechnung" der Mahngebühren erheben => also darüber ne Rechnung oder ne Mahnung schicken.

    Ich darf aber noch mal dran erinnern, daß es im o. g. Fall um einen Verwaltungsakt handelt und man das BGB bzw. HGB nicht nutzen und anwenden kann.

    BTW: Wieso sind Mahngebühren nicht mit UST belegt? :smile:

    Greetz

    Karsten
     

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