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  • funkycat
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    5 April 2019
    #1

    Meine beste Freundin ghostet mich...

    Hey, meine beste Freundin und ich kennen uns jetzt seit Jahren von der Uni. Es war auch immer alles gut, wir waren immer füreinander da usw. Wichtig zum Verständnis: ich habe leider eine soziale Phobie, die es mir recht schwer macht, mich in Gruppen unbefangen zu verhalten (sogar, wenn ich die Personen kenne). Sie weiß das auch, und bisher hatten wir immer eher miteinander darüber gescherzt. Nun war es Anfang des Jahres so, dass ich mal wieder überfordert in so einer Situation war und mich deswegen aus dem Gespräch zurückgezogen habe. Danach hat sie mich schon halbwegs ignoriert, und erst auf langes Nachfragen hin gemeint: "du willst doch nur Aufmerksamkeit damit, ich will Abstand von dir." Naja. Sie weiß, dass ich dagegen schon länger aktiv ankämpfe, und dass ich definitiv KEINE AUFMERKSAMKEIT dafür haben will (im Gegenteil!). Trotzdem habe ich gesagt, dass ich verstehe, dass das schwierig sein kann und das akzeptiert. Dann war aber nach 2 Wochen Funkstille echt wieder alles ok soweit und ich habe auch gesagt, dass ich mich gerne richtig entschuldigen möchte usw. Da wir aber beide jetzt vor einiger Zeit eine sehr wichtige Prüfung hatten, meinten wir einvernehmlich, dass wir das verschieben. Dann hatte sie sich wieder etwas weniger gemeldet, aber dann in der heißen Prüfungsphase mich irgendwann völlig verheult und panisch angerufen (wegen der Prüfung). Ich hab ihr dann beim Lernen geholfen, bin von morgens bis abends mit ihr in der Bib geblieben, hab mich auf ihren Wunsch zu ihr gesetzt, sie beruhigt usw. Sie hatte eine Woche vor mir Prüfung. Seit ihrer Prüfung höre ich aber NICHTS mehr von ihr. Und ich weiß, dass sie bestanden hat, daran kann es also nicht liegen. Sie hängt nur noch mit anderen Leuten rum und antwortet einfach auf keine meiner Nachrichten mehr, und das seit WOCHEN. Ich bin völlig fertig und mach mir selbst nur noch Vorwürfe, dass ich mit der sozialen Phobie nicht besser klarkomme usw. (obwohl ich eigentlich auch schon gute Fortschritte gemacht habe.) Ich vermisse sie halt auch total. Was soll ich nur tun?
     
  • Angel.From.Below
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    5 April 2019
    #2
    puh da ich selbst eine gewisse soziale Phobie habe, kann ich mir gut vorstellen wie das für dich sein muss. Ich kann dir aber auch nicht wirklich weiter helfen, ich nehme an, dass sie einfach die Schnauze voll hat von "deinem Getue" (das soll nicht böse klingen, so denkt sie halt wahrscheinlich). Ich glaube, du kannst da nicht viel machen, da sie das anscheinend schon seit einiger Zeit beschlossen hat. Klingt für mich, als wäre sie schon länger genervt von dir, wollte es aber nie zugeben und spielt dir deshalb etwas vor, darum auch diese Scherze. In Scherzen steckt oft mehr Wahrheit, als man denkt.

    Wahrscheinlich wäre sie auch genervt, wenn du jetzt den Kontakt zu ihr suchst, also würde ich sagen, da hilft wohl nur etwas Abstand, obwohl ihr den eh schon habt.

    Aber ich kenne euch beide nicht, also könnte es auch sein, dass ich hier grade nur Blödsinn von mir gebe.
     
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  • funkycat
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    5 April 2019
    #3
    Kann gut sein, aber wenn sie einfach mal irgendwann ernsthaft (und nicht so, dass ich es als Geflachse verstehe) den Mund aufgemacht hätte, hätten wir das Problem sicher irgendwie lösen können... oh mann. Es tut halt echt weh, dass sie einfach weg ist, obwohl ich sie ständig an der Uni sehe. Auch da behandelt sie mich wie Luft
     
  • Angel.From.Below
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    5 April 2019
    #4
    Manchmal täuscht man sich eben selbst in den besten Freunden... ich meine, du könntest sie zwar auch direkt drauf ansprechen, aber das würde wahrscheinlich auch zu keiner Besserung führen. Mich haben auch schon so viele Menschen verlassen und angefangen zu ignorieren, bei denen ich mir eigentlich dachte, wir würden uns gut verstehen.

    Da muss man oft einfach loslassen, so weh es auch tut. Wenn sie dich doch irgendwie noch mag, wird sie schon zu dir zurück kommen.
     
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    6 April 2019
    #5
    Freundschaften gehen auch ohne sozial Phobie oder anderen Problemen einfach zu ende. Ghosten ist für viele einfacher. Wer will schon sagen "Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben"
     
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    6 April 2019
    #6
    Wenn du ihr so richtig wichtig wärst, hätte man Treffen in Gruppen auch einfach reduzieren können.
    Dazu die unglaublich verletzende Aussage mit dem Aufmerksamkeit wollen... Klingt nicht so, als hätte sie ernsthaft versucht, dein empfinden in solchen Gruppen nachzuvollziehen.

    Ich an deiner Stelle wäre so unglaublich wütend und enttäuscht von ihrem jetzigen Verhalten, dass ich sie wahrscheinlich nicht mehr zurück wollen würde.
     
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  • BrooklynBridge
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    6 April 2019
    #7
    Ich verstehe schon bei der Situation vorher nicht ganz, wieso du dich entschuldigen solltest. Du hast doch nichts falsch gemacht.

    Ich stimme SchafForPeace zu: Ihr Spruch mit der Aufmerksamkeit war echt daneben, und zeigt wohl auch dass sie es nicht wirklich versteht. Wie sie tatsächlich über dich und deine Phobie (Phobie! nicht "Befindlichkeit" oder wie auch immer) zu denken scheint ist recht bezeichnend.

    Ohne sie zu kennen würde ich daraus ableiten, dass sie vermutlich schon längere Zeit insgeheim etwas genervt von dir war. Und keinen wirklichen Weg gefunden (wohl auch nicht gesucht) hat, das zu klären. Und dann kam es so wie es nun eben gekommen ist.

    Da jetzt hinterher zu laufen würde mir wohl schon allein mein Stolz verbieten. Und macht wahrscheinlich auch keinen Sinn. Sie hat ihre Entscheidung getroffen. Und war wohl tatsächlich gar keine so gute Freundin...

    Trotzdem ist das natürlich für dich eine echt verletzende und enttäuschende Situation, das tut mir echt leid. Ich hoffe du lernst andere, tollere Menschen kennen.

    Machst du eigentlich eine Therapie?
     
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  • funkycat
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    6 April 2019
    #8
    Ja, habe ich gemacht BrooklynBridge aber weil ich halt schon eigentlich einige Fortschritte gemacht habe, ist sie erstmal ausgesetzt... eigentlich bin ich mittlerweile so weit, dass ich, wenn ich mich gut fühle, auch in Gruppen ganz normal agiere und nur an schlechten Tagen mich manchmal "zurückziehe" in solchen Situationen.
    Ich hatte ihr gestern Abend ne Sprachmemo geschickt, sie gefragt wie es ihr geht,usw... hat sie immerhin angehört, bisher aber nichts... mein Stolz verbietet mir Hinterherrennen eigentlich auch, aber sie bedeutet mir halt auch so viel, dass ich irgendwie nicht aufgeben will. Klar bin ich unglaublich traurig, enttäuscht und auch wütend (gerade weil ich ihr ja trotz "schwieriger Phase in der Freundschaft" bei der Prüfungsvorbereitung geholfen habe, ohne mit der Wimper zu zucken), aber ich hoffe auch immer noch, dass wir das noch irgendwie klären können. Allerdings ist diese Sprachmemo jetzt definitiv auch erstmal das letzte gewesen, was von mir kommt. Hinterherrennen hilft halt auch nicht. Irgendwie tut es nur so weh, dass ich sie so vermisse und mich bemühe und ich ihr anscheinend egal geworden bin...
     
  • User 172046
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    6 April 2019
    #9
    Zu einer Freundschaft gehören immer zwei...
    Was genau macht für dich eine Freundschaft aus?
    Du scheinst jemand zu sein der unglaublich viel für seine Freunde tut, wahnsinnig hilfsbereit und unterstützend ist, und für die das auch selbstverständlich ist, weil das das ist, was man als gute Freundin tut.
    Deine Freundin scheint da komplett anders zu sein. Sie nimmt keine Rücksicht auf dich und deine Phobie, weder mit dem was sie tut noch dem, was sie sagt, versucht nicht einmal, dir das Leben zu erleichtern und hat sich ja wahrscheinlich nach der bestandenen Prüfung auch nicht einmal bedankt. Wenn das ihre Definition von Freundschaft sein soll, dann ist das erstmal absolut daneben, und zweitens auch absolut nichts für dich, die viel mehr Energie in Freundschaften steckt. Wenn da von beiden Seiten nicht gleich viel kommt und beide unterschiedliche Perzeptionen ihrer Beziehung zueinander haben, kommt da leider meist nicht viel Gutes bei raus.Da ist dann die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie das schon lange weiß und es nur nicht beenden konnte, vielleicht auch weil du so unterstützend warst/bist.
    Such dir am besten andere Leute, mit denen du etwas machen kannst, egal, ob online oder offline, sieh zu, dass du mehr an soziale Kontakte kommst, die dir gut tun, und lass sie erstmal außen vor. Du bist jetzt schon so verletzt von ihr und ihrer Art, für wie realistisch hältst du es, dass sich das nochmal ändert? Dann lieber nach vorne schauen und weiter gehen.
     
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  • funkycat
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    6 April 2019
    #10
    Du hast recht Fantasy. , ich bin schon jemand, der viel Energie in Freundschaften steckt. Bisher war es aber immer so, dass das für uns beide ok war, dass ich meistens diejenige war, die zB Treffen vorgeschlagen hat, da sie auch zB mehr familiäre Verpflichtungen hat als ich (sie ist Tante geworden und seitdem babysittet sie des Öfteren) und auch im Gegensatz zu mir momentan einen Freund hat... es hat so eigentlich immer funktioniert und wir haben auch immer gut kommuniziert. Bis zu diesem einen Tag Anfang des Jahres. Vorher hab ich nie auch nur irgendwas in die Richtung bemerkt, und ich nehme eigentlich "zwischenmenschliche Signale" ziemlich gut wahr. Und ich hätte ihr halt vertraut, dass sie was sagt, sobald es ein Problem gibt, um genau sowas dann zu verhindern... ich schätze, dass wir da auch dran hätten arbeiten können, wenn sie vorher deutlich geworden wäre. Aber wahrscheinlich habt ihr Recht, dass das schon lange so ging. Ich frag mich halt nur, ob ich es nicht wert gewesen wäre, das Problem offen anzusprechen und zu versuchen, das gemeinsam zu verbessern. Ist irgendwie echt doof :frown:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 6 April 2019 ---
    Was auch total ätzend ist: von Tag 1 an an der Uni haben wir immer, wenn wir ein neues Fach bekommen haben, dafür zusammen Bücher ausgeliehen, waren in Klausurphasen nach stressigen Lerntagen zusammen Pizza essen, haben freitags am Nachmittag bei nem Kaffee auf dem Campus die Woche "Revue passieren" lassen... und sie hat all das in der Rekordzeit von einer Woche komplett ersetzt mit anderen Leuten... quasi "unsere Traditionen", weswegen ich mich nochmal krasser ersetzt fühle. Klingt jetzt total albern, aber irgendwie tut es dadurch irgendwie mehr weh :depri:
     
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  • Angel.From.Below
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    6 April 2019
    #11
    Ich glaube wirklich, dass sie wie du schon sagst, zurzeit einfach nicht so einen Kopf hat für tiefe Freundschaften und es lieber bei so kleinen, oberflächlichen Bekanntschaften belassen will.
     
  • funkycat
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    7 April 2019
    #12
    Irgendwie hab ich immer noch die (leider wahrscheinlich total unrealistische) Hoffnung, dass wir das klären können und die Freundschaft dann auch irgendwann wieder auflebt. Aber vielleicht kommt das daher, dass es momentan halt einfach echt wehtut.
     
  • BrooklynBridge
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    7 April 2019
    #13
    Natürlich tut es weh, einen so wichtigen Menschen ansatzlos zu verlieren. Vor allem wenn das Gegenüber irgendwie gar nichts darauf zu geben scheint, und die genauen Hintergründe eher unklar sind.

    Die Hoffnung auf die große Wende ist da wohl auch ganz normal. Aber mal realistisch: Danach sieht es nicht aus. Und selbst wenn sie dir den Olivenzweig hinhalten sollte: Wo sollte das genau hinführen nach dem was war? Was ja nun mal ziemlich für sich spricht?

    Aber dieses Gefühl geht auch vorbei. Und es gibt andere Menschen auf der Welt, die dir bessere Freunde sein können. Tu dir was Gutes, such Ablenkung. Genieße ein Bad oder ein leckeres Essen. Fahr einen Tag weg. Schreib ein Lied. Stürze dich in die Welt von Planet-Liebe. Lies ein Buch.

    Was immer dir gut tut und dich auf andere Gedanken bringt.
     
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  • funkycat
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    8 April 2019
    #14
    Soo... also jetzt hat sie mir die Freundschaft endgültig gekündigt, per Whatsapp. Mit der Ansage "wir sind gute Kommilitonen, aber es reicht bei mir einfach nicht für eine ernsthafte Freundschaft." Ich bin ziemlich sprachlos, weil einfach immer noch keine richtige Begründung gekommen ist. Die ganze Aussage klingt auch ein wenig so, als seien wir nie richtige Freunde gewesen... am dreistesten find ich aber, dass ich ihr kurz vorher ja zum Lernen offenbar noch gut genug war. Der zweite Satz war dann: "wenn was ist, kannst du dich ja trotzdem melden." Weiß gar nicht, ob ich lachen oder heulen soll oder ob ich einfach nur wütend sein soll. Die ganze Situation sitzt gerade schon echt tief. Also immerhin, sie hat irgendwas gesagt, das stimmt... aber die Art und Weise... 2 Sätze mal eben per Whatsapp... und am Ende noch nicht mal ein "es tut mir leid" oder "ich wünsch dir alles Gute" ... was die Ansage "wenn was ist, dann kannst du dich melden" soll, weiß ich auch nicht. Das schlimme ist auch, dass ich jetzt gerade total das schlechte Gewissen hab, als ob ich schlecht über sie sprechen würde :confused: aber eigentlich will ich ja nur meine Gefühle verarbeiten. Naja... ich geh später bei dem schönen Wetter irgendwo spazieren, das lenkt hoffentlich ab.
     
  • BrooklynBridge
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    8 April 2019
    #15
    Spazieren gehen klingt gut! Und ein schlechtes Gewissen musst du auch nicht haben. Wie du schon sagst, du verarbeitest ja die Situation für dich.

    Ob ein "tut mir leid" oder so von ihrer Seite aus es besser gemacht hätte wage ich etwas zu bezweifeln. Scheint ja doch ziemlich klar dass die Freundschaft von ihrer Seite aus wohl nicht so die Bedeutung hatte wie für dich... Also ich zumindest würde da nicht wollen dass es jetzt noch unnötig mit schönen leeren Worten überzuckert wird.

    Und jetzt raus mit dir an die Sonne, das (bei dir hoffentlich auch) tolle Wetter genießen. :smile:
     
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  • funkycat
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    8 April 2019
    #16
    Ja, ist echt schön draußen :smile: gehe gleich noch mit einer anderen Freundin Eis essen und grad fühl ich mich echt ok... ich kenn mich und ich weiß, dass ich sie die nächste Zeit noch öfter vermissen werde... und drüber nachgrübeln werde, was ich hätte anders machen können... mehr / verständlicher über mein Problem reden zB, aber ich will eigentlich niemand sein, der dauernd nur von seinen Phobien und Krankheiten erzählt. Aber es ist ja jetzt eh, wie es ist. Was mich immer noch ehrlich irritiert, ist aber die Aussage: "wenn was ist, kannst du dich trotzdem immer melden". Was soll das, wenn man die Freundschaft beendet hat?
     
  • Angel.From.Below
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    8 April 2019
    #17
    ich denke, sie wollte einfach nur nett sein, damit du nicht allzu schlecht von ihr denkst. Was schwer ist nach so ner Aktion...
     
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  • BrooklynBridge
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    8 April 2019
    #18
    Vielleicht fühlt sie sich auch verpflichtet , weil du ihr in der Prüfungsphase so geholfen hast. À la "Freundschaft ist nicht, aber wenn du Hilfe brauchst trage ich meine moralische Schuldigkeit an dir ab".

    Ist jetzt aber bloße Spekulation von mir.
     
  • User 172046
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    8 April 2019
    #19
    Du wirst es nicht so sehen, aber das ist das Beste, das dir passieren konnte. Vorher warst du total verletzt und hast ihr Verhalten nicht verstanden und nicht gewusst, wo ihr steht, aber jetzt hast du Sicherheit und kannst dich auf andere Dinge konzentrieren, ohne, dass dich das Thema immer wieder verfolgt.
    Ihr hattet offenbar nicht (mehr) dieselbe Definition von Freundschaft, und sie hat (bewusst oder unbewusst) deine Interpretation der Dinge für sich ausgenutzt, sodass diese Freundschaft am Ende nur zum Nachteil für dich bestand. So gesehen könnte es gut sein, dass dir das im Nachhinein noch richtig guttun wird.
    Auch wenn dieses Ende jetzt nicht allzu freundlich war, so war es zumindest fair dir gegenüber, so einzugestehen, dass sie dir nicht geben kann, was du geben möchtest und auch von ihr bekommen magst...Oder hättest du es lieber, sie macht dir etwas vor?
    Natürlich tut es weh, eine Freundschaft zu verlieren, aber wenn du dich auf alles andere konzentrierst, das du jetzt noch hast, dann wird das auch wieder. Du bist da ja schon auf dem richtigen Weg und tust, was dir guttut.
     
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  • funkycat
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    9 April 2019
    #20
    Ja Fantasy. das stimmt schon, dass ich froh bin, dass ich jetzt immerhin weiß, wo ich stehe und langfristig ist es schon besser so. Kurzfristig bin ich jetzt grade halt schon auch verletzt, dass ich es ihr anscheinend nicht mal wert war, einmal offen darüber zu reden, was das Problem ist, und mir damit die Chance zu geben, es besser zu machen... wenn sie vorher/rechtzeitig einmal vernünftig kommuniziert hätte, hätte man zumindest so eine Situation wie jetzt vermeiden können, selbst wenn es für die Freundschaft letztendlich vielleicht wenig gebracht hätte. Aber ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken. Es bringt mir halt auch nichts, und ich will ja auch lieber schöne Dinge erleben, als ewig traurig zu sein. Ich hoffe ehrlich gesagt, dass ich jetzt schnell damit abschließen kann... ich trau ihr nämlich gerade nach dieser Sache mit dem Lernen für die Prüfung durchaus zu, dass sie in ein paar Wochen wieder irgendwas derartiges bringt. Auch, weil sie in ihrem letzten Text noch als Halbsatz schrieb: "wir sind ja schon immer noch gute Kommilitonen" - hat bei mir vor diesem Hintergrund mit dem Lernen helfen einen etwas faden Beigeschmack hinterlassen. Aber wie gesagt, ich konzentriere mich auf die guten Dinge, heute geh ich mit einer Freundin Abend essen.
     
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