• Eierbrötchen
    0
    28 März 2003
    #41
    Hab mal zum Neutral-Bleiben alles übersprungen was die andren geschrieben haben (außer wohin sie wechselt).

    Meines Wissens ist der Buddhismus eigentlich sehr liberal, man darf die Regeln - sich nicht allzutief ins fette Leben stürzen, sich aber auch nicht durchmagern, niemanden töten, eigentlich alles logische Sachen die sehr vernünftig klingen - so intensiv leben, wie man möchte.

    Aber 7 Tage in nem Tempel hocken und meditieren.. ich geb zu das ist mir neu.

    Übrigens hab ich auch schonmal überlegt ob ich Buddhist werden will. Insgeheim stimme ich der Lehre voll und ganz zu. Aber richtig Mitglied werden.. zu faul *g*

    Ich würd mir da keine soo großen Sorgen machen.

    Außerdem würde sie doch wohl bestimmt nicht wechseln, wenn sies nicht wollte, und das ist ja doch irgendwo ihre Sache.
     
  • Eierbrötchen
    0
    28 März 2003
    #42
    Achja und übrigens, Buddhisten müssen keine Vegetarier oder Veganer sein, es gehört (in Tibet) sogar zu einigen Feiertagen ein Kalb oder Lamm (weis nemme). und ausserdem ist der Buddhismus eigentlich ne spirituelle Religion, kein Kult (wie Christen oder Islam, wo man irgend was anbetet oder so). Ich könnt dir stundenlang was drüber erzählen, aber dafür gibts das Netz.

    Der Buddhismus hat 3 Strömungen

    Kleines Fahrzeug = Mönche (Zentrum Sri Lanka, relativ streng)
    Großes Fahrzeug = Jeder andere Buddhist, die Regeln (Wie die zehn Gebote, nich klauen, nich töten, nich andere Frauen als deine haben..) können (fast) beliebig frei gelebt werden. Das findich gut :smile:
    Und noch der Tibetanische Buddhismus. Der ist jetzt etwas strenger, da ist der Buddhismus auch eine Kultreligion (da kommen diese fetten Buddha-Statuen her).

    Weiterhin schreibt der Buddhismus nicht vor, keinen Sex oder nur innerehelichen Sex zu haben; im Gegenteil, das Kama Sutra ist dem Buddhismus entsprungen (wie das kam weis ich auch net).

    Dann dieser Punkt der Meditation: Das ist die Selbstfindung, die Findung des Nirvanas. Die Welt sieht laut dem Buddhismus so aus: Die echte Welt sieht niemand. Das, worin man glaubt zu leben, ist das, was man selbst im Kopf hat, sozusagen eine eigene Welt. Wenn man meditiert, versucht man, sich selbst von außen zu betrachten, d.h. man versucht sich ganz auf seinen Körper zu konzentrieren, z.B. auf den Atem.

    Irgendwann kommt man dann zur "Erkenntnis", d.h. man wird ein Bodhisattva. Das sind Erleuchete (d.h. sie sind im Nirvana), die sich aber noch nicht aufgelöst haben (d.h. noch leben), sondern noch anderen den Weg ins Nirvana zeigen wollen.

    Hört sich bekloppt an, ist sau kompliziert, habs stark vereinfacht.

    Jedenfalls find ich der Buddhismus ist ungefährlich. Sei froh dass sie keine Islamistin oder sowas geworden ist.
     
  • Ben21
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    nicht angegeben
    28 März 2003
    #43
    sag mal, kennst du den unterschied zwischen "moslem" und "islamist"?

    und zweitens: die buddha-statuen gibt's überall, die sind überall verbreitet, wo es buddhisten gibt oder gab (auch in afghanistan z.B.). und meines wissens stammt das kama sutra aus der hinduistischen kultur.
     
  • *BlackLady*
    0
    28 März 2003
    #44
    Ja und die Religion diskriminiert oft Frauen, zumindest wird es von den Moslems oft so ausgelegt. Und ich halte deutsche Frauen für schwachsinnig, die zum Islam wechseln!
     
  • Jeanny
    Gast
    0
    28 März 2003
    #45
    Da schließe ich mich Black Lady an. Als Frau ist es wirklich irgendwie schwachsinnig, finde ich.
    Aber das ist jedem seine entscheidung und wenn es jemand unbedingt will, dann wirds wohl das beste sein.... (kann man jeden falls für den jenigen dann nur hoffen)
    aber der buddhismus is ja nix in die richtung
     
  • Eierbrötchen
    0
    29 März 2003
    #46
    also, das kama sutra kommt aus dem hinduistischen, das is wahr, aber da rührt der buddhismus auch her, ist also im prinzip alles vom hinduismus (bzw noch früher brahmanismus) gekommen.

    das mit islamist und moslem hab ich mich geirrt, sorry, meine muslimin.

    und obs bekloppt ist, zu wechseln, würd ich nicht so in den raum stellen. klar, es schränkt einen ein, aber wenn man zB einen kerl hat der moslem ist und den wirklich liebt, er aber seine religion gerne lebt, müsste man schon drüber nachdenken. kam bestimmt schon vor.
     

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