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  • User 159029
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    vergeben und glücklich
    15 April 2019
    #1

    Wohnen Miete, Kosten & Co

    Hallo liebes Forum,

    mein Beitrag richtet sich eher an jene Personen, die aktuell zur Miete leben, irgendwann einmal in ihrem Leben schon zur Miete gewohnt haben oder anderweitig mit Miete und Vermietung zu tun haben und gewisse Kenntnisse mitbringen. [​IMG]

    An sich hat das Thema noch Zeit, da es erst für Sommer 2020 geplant ist, aber man schaut sich natürlich immer mal um und plant und zwar geht es um folgendes:

    Nachdem mein Freund vor guten zwei Monaten zu mir gezogen ist und im Sommer sein Studium abschließt, such er natürlich schon nach Jobs und wir habe eben geplant, dass er bei mir zu Hause im Sommer 2020 auszieht und ich dann sozusagen auch viel Zeit in seiner Wohnung verbringe und mich daher auch einbringe. Natürlich rechnet man dann, da der Markt recht groß und nicht gerade überschaubar ist. Das eigentliche 'Problem' ist nun, dass noch niemand in meiner Familie zur Miete gewohnt hat. Zwar leben wir in Österreich, aber so an sich denke ich nicht, dass da riesige Unterschiede herrschen und mir auch Personen aus Deutschland weiterhelfen können. Uns geht es also eher um die versteckten Kosten, die bei einer Mietwohnung anfallen, die einem vielleicht nicht auf den ersten Blick logisch erscheinen und nachdem man Miete nie mit Eigentum vergleichen kann, wissen wir auch nicht, welche Höhe die Kosten eben aufweisen würden.

    Wir haben uns zwar schon nach Eigentum umgesehen, aber erstens wäre Eigentum für ein paar Jahre ankaufen weniger schlau, wo man dann natürlich viel renovieren müsste, nur um dann nicht lange dort zu wohnen und bei den Neubauobjekten entspricht nichts dem nach dem wir suchen, also von wegen Größe und besonders die Zimmeranzahl, da eben viele Objekte mit Kinderzimmern geplant sind und wir eher nach großen offenen Bereichen und Räumen suchen. Von daher soll es also eine Mietwohnung für die paar Jahre werden, wo mein Freund arbeitet und ich noch studiere, bis wir danach bauen.

    Unsere Rechnung hat nun folgendes ergeben:
    Bei allen Einkünften, die aus Monatsgehalt (das von der Recruiterin, die sich nun auf Jobsuche befindet angegeben wurde), Alimenten von meinem Vater, meinem Kindergeld und paar Zuschüssen von meiner Familie bestehen, würden wir auf 3.500 Euro netto kommen. Natürlich kann es mehr werden, da die Dame auch meinte, dass man nach einem Jahr natürlich mehr verdient, aber 42.000 für Wien und Österreich gerechtfertigt sind und das Gehalt sich dann eben nach bisschen Arbeitszeit angeblich auch erhöht. Zusätzlich müsste mein Vater definitiv mehr Alimente zahlen, da er schon laut seiner Gehaltsabrechnung als Angestellter zu wenig zahlt und andere Einkunftsposten aus der Selbständigkeit gar nicht berücksichtigt werden und er einige Nebeneinkunftsquellen aufweisen kann. Da das Verfahren aber noch läuft, kann ich da noch keine Angaben machen und wir rechnen im Moment eben mit den 3.500. Alles was dann dazu kommt ist natürlich auch schön.

    Abgezogen von diesen 3.500 müssten dann eine maximale Miete von 900 werden, 100 Euro für ein Leasingauto, 100 Euro, die sich aus Studienschulden und Co von meinem Freund zusammensetzen und gute 500 Euro von mir. Grob gerechnet wären das also 1700 Euro. Würden noch 1800 bleiben und damit müssten alle Fixkosten und Lebenskosten gedeckt werden. Nicht in diesen Bereich fallen jegliche Studienkosten meinerseits und mein Mobiltelefon, wie auch jegliche Shoppinggelüste meinerseits. Dies wird alles weiterhin von meiner Familie übernommen.

    Ist das zu wenig? Fallen bei einer Mietwohnung viele Fixkosten an, sodass man mit mehr rechnen sollte oder entspricht das ungefähr einem guten Durchschnitt?

    Ich hoffe auf einige Antworten, die darüber vielleicht Aufschluss geben können, denn leider kennen wir auch niemanden der wirklich zur Miete wohnt... [​IMG]

    Liebe Grüße und Danke. [​IMG]
     
  • Inspektor Notauge
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    15 April 2019
    #2
    Goldene Faustregel (die zumindest in deutschen Großstädten kaum noch realisierbar ist): maximal 30% des Nettoeinkommens für Miete aufwenden. Das wären bei Euch maximal €1.050. Insofern liegt Ihr mit €900 sehr gut.

    Nebenkosten (Wasser, Heizung, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Räumdienst, Kabelfernsehen, Aufzug, Strom im Treppenhaus, etc.) sind bei zwei Wohnungen, die ich selber vermiete, folgende:
    - Wohnung 1 mit 80qm Wohn- und Grundfläche, Baujahr 1998: €250
    - Wohnung 2 mit 100qm Grund- und 65qm Wohnfläche, Baujahr 1994: €190

    In unserer bis unlängst selbst gemieteten Wohnung (100qm Wohn- und Grundfläche) lagen die NK zuletzt bei €240.

    Dazu addiert sich immer noch Strom (in einem 2-Personenhaushalt ist man mit maximal €60/Monat Euro auf der sehr sicheren Seite).

    In Wohnung 2 habe ich die Grundsteuer nicht auf die Mieterin umgelegt, sondern zahle sie selbst und mache sie steuerlich geltend. Anderenfalls wären die NK im Monat nochmals um €30 höher.

    Ich kenne die Gesetze in Österreich nicht, aber in D. zählen beispielsweise in einer aus mehreren Häusern bestehenden Wohnanlage Aufzüge und Tiefgaragen zum Gemeinschaftseigentum (=der Mieter zahlt die meisten Umlagen mit), auch wenn man im eigenen Haus keinen Aufzug hat oder keinen TG-Stellplatz nutzt. Insbesondere ein Aufzug verursacht erhebliche Nebenkosten!
     
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    15 April 2019
    #3
    Also ich kann jetzt nichts zu Österreich sagen, aber:
    Ich wohne zur Miete, habe (allerdings alleine) Netto etwas weniger zur Verfügung als ihr und komme damit super gut zurecht - es bleibt jeden Monat eine Menge über.
    Was für "versteckt Kosten" Du suchst ist mit allerdings etwas schleierhaft, gerade bei einer Mietwohnung ist das doch recht klar und im Normalfall gut kalkulierbar.
    Miete und Nebenkosten (bei mir sind das ca. 90 € excl. Heizung und TV für 83qm BJ um 1985) sind im Vorhinein bekannt , dazu kommen dann halt noch ggf. Gas und Strom - das war es dann auch schon an wirklich nötigen Fixkosten.
    Alles weitere (Telefon, TV, Internet, diverse Versicherungen) ist ja optional.

    Summa summarum würde ich sagen mit dem Einkommen solltet ihr gut zurechtkommen wenn ihr nicht gerade in einer echt teuren Gegend wohnt.
     
  • User 168361
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    15 April 2019
    #4
    Man muss genau hinsehen, was mit den Nebenkosten abgerechnet wird. Alles was nicht drin ist, muss man selbst zahlen. In meinem Fall ist es Festnetz (Internet), Strom und Parkplatz. Die Nebenkosten werden normalerweise jährlich abgerechnet, und wenn eure Kosten höher sind, als das was ihr im Jahr bezahlt habt, müsst ihr das im nächsten Jahr nachzahlen. Um auf der sicheren Seite zu sein, plant bei den Nebenkosten noch ein Drittel obendrauf, denn man gibt gern einen niedrigeren Betrag in der Anzeige an, damit die Wohnung attraktiver erscheint. Ich weiß nicht, wie es in Österreich ist, bei meinen Wohnungen in Deutschland hatte ich immer eine Selbstbeteiligung bei anfallenden Reparaturen.
     
  • froschteich
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    15 April 2019
    #5
    Wir haben in Wien, im vierten, zu zweit von meinem Gehalt (1150,- netto) in einer sehr netten Wohnung gewohnt. Die hat glaub ich 700,- gekostet, nochmal 100,- für alle Nebenkosten und dann hatten wir noch 350,- für den Rest übrig. Ging sich super aus.
     
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    15 April 2019
    #6
    Bzgl. Nebenkosten: Da hatte ich in den vergangene 10 Jahren immer nur minimale jährliche Abweichungen - mal 5 € zuviel bezahlt, mal 3 € zu wenig. Haben das dann auf Vorschlag meines Vermieters gar nicht erst ausgeglichen und Zahlungen angepasst sondern gewartet bis sich da eine entsprechende Summe ergeben hatte so dass sich das gelohnt hat.
     
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    15 April 2019
    #7
    Es ist einfach unmöglich zu sagen wie teuer ubd wie groß eine Wohnung ist. Im Osten Deutschlands zahlt man 300€ für eine 90m2 Wohnung mit Garten, wenn mann in der Pampa sitzt, im.Ruhrgebiet für die gleiche Wohnung 1000€ und in München 2000€. Dazu kommen die sehr unterschiedlichen Nebenkosten: Gas, Nachtspeicher? Gibt es einen Hausmeisterdienst und Schneeschipper?

    Meine erste Wohnung war total abgerockt und hat deshalb kalt 250€/60m2 gekostet. Das war quasi nichts.

    Für 1700€ warm, inkl Telefon, Versicherung, Internet, Strom, Gas, Wasser würdest du im Ruhrgebiet ein Haus mit Garten mieten können. Wir zahlen knapp 1000€ für 120m2 EG + Garten und Garage, dazu ca 250 für sonstige NK (Heizung, Telefon, Versicherung, etc).
     
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  • nebro
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    15 April 2019
    #8
    Wie groß war die?

    Allein in besserer Lage am Wilhelminenberg kostet eine 1-Zi-Wo schon 600 (okay, mit einem Gärtchen).
     
  • User 127708
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    15 April 2019
    #9
    Also diesen Abschnitt finde ich irgendwie, ganz ehrlich gesagt, mit 27 sehr befremdlich..
    Einerseits, dass die Familie alles zahlt, andererseits, dass die Frage ich so nicht verstehe.
    1800€ für zwei Personen zur freien Verfügung? Da komme ich (runtergerechnet) mit deutlich weniger durch den Monat.. 1800 haben manchmal ganze Familien zur Verfügung, für alle Ausgaben eines Monats.
     
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    15 April 2019
    #10
    Also mit dem Betrag würde ich mir absolut null Sorgen machen! Da bringen wir im Monat nur unwesentlich mehr um die Ecke, ohne auf irgendwas zu achten - kaufen teuren unnötigen technischen Spielkram, geben mehrere Tausend für Urlaub aus, ... Alles Sachen, die man in der Regel nicht (in dem Ausmaß) macht, wenn einer noch studiert.
    Je nachdem, was der Energieausweis so sagt, würde ich noch was zur Seite legen für Nebenkostennachzahlungen.
    Früher gab es bei mir zurück oder minimale Nachzahlungen, in meiner letzten Wohnung habe ich 4-stellig (bei 50qm!!) nachgezahlt, da unterste Kategorie beim Energieverbrauch, null gedämmt. Und selbst bei den Hausmeisterkosten usw. haben sie sich meilenweit verschätzt...
    Das Dümmste, was passieren kann, ist, dass man euch aus irgendwelchen angehängten Gründen die Kaution nicht wieder zurückzahlen will.
     
  • User 158340
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    15 April 2019
    #11
    Off-Topic:
    Wenn du die anderen Bemerkungen und Einstellungen der TS einmal so querliest, wird dir da vieles deutlich werden und du wirst dich nciht mehr wundern.
    Und ich zweifle beim bisherigen Lebensstil der TS auch so ein bisschen daran, ob ihr die 1800 Euro wirklich reichen, oder ob sie persönlich das als Verzicht interpretieren wird.
     
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  • froschteich
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    15 April 2019
    #12
    Die war, wenn ich mich richtig erinnere 56m2. Kein Balkon und alles modern/renoviert in einer eher Nebenstraße. Sogar ohne Maklerprovision.
     
  • User 159029
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    15 April 2019
    #13
    Das mit den 30% habe ich auch schon mal gehört, da habe wir definitiv Glück und liegen im Bereich.

    Die Fixkosten, wie ich es nenne und Nebenkosten wie du sie beschreibst erscheinen mir echt krass wenig, da wir zwischen 80 und 90 m2 suchen, also ein Mittelding zwischen deinen beiden Objekten. Da hätte ich echt mit mehr gerechnet. Vielleicht fallen bei einem Haus einfach mehr an, aber wir zahlen hier für jedes unserer beiden Häuser, ohne die Darlehensrate, gute 1000 Euro, wenn nicht etwas mehr. Habe ich mir daher weitaus höher vorgestellt.

    60 Euro für den Strom erscheint mir etwas wenig, da wir in Österreich weitaus weniger zahlen, als zum Beispiel die Eltern meines Freundes in Deutschland. Die suchen immer über Check 24. Haben nur halb so viele Kilowattstunden wie wir, bei einem renommierten Anbieter und zahlen 95. Wir hingegen je Haus so 75. Kann aber wieder sein, dass das Haus mehr Strom benötigt. Mein Freund ist den ganzen Tag arbeiten, ich zu Hause. Vielleicht ist das dann echt so wenig.

    Aufzüge sind in manchen Wohnungsbauten integriert, in manchen nicht. An der Bruttomiete habe ich aber dadurch keine Unterschiede feststellen können. Wird dann vielleicht extra berechnet. Aufzug wäre nicht so wichtig, außer es ist der xte Stock. 1 Parkplatz wäre wieder gut.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Das klingt schon einmal gut. Ich denke jetzt mal nicht, dass da große Unterschiede auftreten, da sich Deutschland und Österreich doch sehr ähnlich sind. Wenn eine Menge übrig bleibt ist das ein gutes Zeichen. Darauf legen wir es erst einmal nicht an, da man im Bereich meines Freundes eben mal mit so 42.000 eingestellt wird, aber laut der Recruiterin, wie geschrieben, dann schnell Gehaltssprünge macht. Kann er auch von Studienkollegen sagen, die vor ihm fertig waren. Von daher kümmern wir uns ums Weglegen, wenn es dann soweit ist, da man generell im 1. Jahr mit lauter Neukäufen sowieso keine großen Rücklagen benötigt und er schon ein Jahr arbeitet, bis wir überhaupt in eine Wohnung ziehen.

    Bei den versteckten Kosten suche ich eher, was vielleicht anfällt und man nicht weiß.
    Neben den Lebenskosten sind mir als Fixkosten und Nebenkosten folgende Punkte bekannt:
    Strom. Wasser. Gas, was ja an sich Heizung ist. Telefon. Internet. Fernsehen. Versicherungen. Laut meiner Mutter eine Haushalts für die Mietwohnung. Und eine für das Leasingauto. Müllabfuhr. Ob man in der Mietwohnung den Kaminkehrer zahlt weiß ich zum Beispiel nicht und ob ich da noch Posten vergesse.

    Die Nebenkosten sind leider nicht bekannt, da ich auf allen Seiten nur Nettomiete und Bruttomiete finde. Laut einer Person sind in Österreich Kalt und Netto dasselbe und Warm und Brutto. Nur was in der Warm-/Bruttomiete dann noch enthalten ist, das ist eben die Frage. Netto ist es z.B. bei einer Wohnung 570 und Brutto 860 oder sowas rum. Da steht nur in der Beschreibung nicht wie man von den 570 auf die 860 kommt, also was da alles addiert wird.

    Welchen Unterschied würde die teure Gegend machen?

    Und nein, wir wollen eher nicht direkt in der Stadt leben, aber im Bundesland finden wir selten ansprechende Objekte und in Wien eher, daher schauen wir uns da nun mehr um. Stadtrand würden wir aber vorziehen. Die Miete ist ja kalkulierbar, da wir eben nur bis 900 suchen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 April 2019
  • McCeline
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    15 April 2019
    #14
    Also ich bin ja Anfang des Jahres auch ausgezogen und wohne zur Miete in Berlin.
    Ich habe für mich alleine 1800 Euro Netto, nach Abzug von Miete und allen Fixkosten (Strom, Internet usw.) 900 Euro übrig. Das finde ich immer noch vollkommen ausreichend für Lebensmittel und sonstige Anschaffungen, und kann immer noch etwas Geld für größere Anschaffungen beiseite legen.

    Bei dir muss man sich doch überhaupt keine Sorgen machen. Ihr habt noch massen Geld über und du kriegst dabei immer noch Geld von deiner Familie, finde ich ehrlich gesagt etwas.. krass, aber da sind doch jegliche Geldsorgen völlig unbegründet.
     
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  • User 159029
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    15 April 2019
    #15
    Danke, genau solche Sorgen hatte ich, da ich eben nicht weiß, wie die von den 560 Nettomiete auf 860 oder sowas Bruttomiete kommen und das auch in der Beschreibung nicht steht. Wenn ich mal die Nebenkosten weiß, dann würde ich gewiss mehr einplanen, aber generell für alles, um immer bisschen mehr zur Verfügung zu haben. Zur Not würde es meine Familie leihen oder bis wir ein Jahr dort leben arbeitet mein Freund schon zwei Jahre und verdient sowieso mehr. Da sind wir also nicht direkt aufgeschmissen, wenn es mal mehr, als gedacht wird. Reparaturen dürften sich in Grenzen halten, da wir eigentlich eine komplett leere Wohnung suchen, nur das Bad sollte eben bestückt sein. Küche wollen wir zum Beispiel eine eigene.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Wow das sind wenige Nebenkosten. Darf ich nach der Größe fragen? Die Nebenkosten beziehen sich ja auch oft darauf wegen Heizkosten und so.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Das ist interessant, dass das bei dir so korrekt berechnet wurde, wenn bei anderen da größere Abweichungen bestanden haben, aber bisschen was bleibt einem ja immer, um das zur Not auszugleichen. Woran diese Abweichungen bzw. die konstant fast selben Beträge wohl liegen.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Die Wohnungsgröße und Kosten aka Miete kennen wir ja, da suchen wir auch konkret. Mir gings da eher um Nebenkosten und Co, was da alles anfällt, da Mietwohnungen sich von nem Haus doch sehr unterscheiden und wir eben damit keine Erfahrungen haben.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Es tut mir echt leid, wenn die Frage komisch klingt, aber ich kann mir noch nichts unter Nebenkosten vorstellen. Also Lebenskosten (Essen, Trinken, Körperpflege, Waschpulver, Klopapier, Putzzeugs, mal ne neue Bratpfanne), das ist mir klar, dass das davon geht. Mir ging es eher um Strom, Wasser, Gas (Was wohl die Heizung ist?), Internet, Fernsehen/Radio, Telefon meines Freundes, Netflix, Amazon Prime, Müllabfuhr, Kaminkehrer, keine Ahnung was noch anfällt. Da das bei Mietwohnungen, wie jemand erwähnt hat mit dem Lift oder dem Hausmeister anders als im privaten Haus ist, weiß ich eben nicht womit ich rechnen darf/muss. Haushaltsversicherung muss man bei nem Mietobjekt ja abschließen. Bei nem Leasingauto auch eine fürs Auto. Diese unbekannten Nebenkosten oder Fixkosten schrecken mich eben bisschen ab.
     
  • User 107106
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    15 April 2019
    #16
    In DE steht das ganze in den Anzeigen, dazu kommt dann Strom, Gas, Versicherung. Wir zahlen aktuell bei 120m2, E-Heizung 250€ Strom, dafür eben keine sonstige Heizung in den NK (und die Miete ist aufgrund der Heizung vergleichsweise günstig.) Unsere alte Wohnung hatte bei 90m2 120€ strom &Wasser (4 Personen), geheizt wurde mit Gas, das war in den NK enthalten.
     
  • User 159029
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    15 April 2019
    #17
    Das mit der Kaution wäre schade, aber okay, wobei ich eh nen Ordnungsfimmel habe und wir extra eine leere Wohnung suchen, bis auf die Sanitäranlagen und Böden. Küche und Möbel sind also keine drinnen. Da kann man recht wenig in ein paar Jahren abwohnen. Würde ich mal behaupten, wenn einer immer arbeitet und der andere so ein Ordnungsfreak und Sauberkeitsfan wie ich ist. Oder hat da jemand hier vielleicht andere Erfahrungen?
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Das wäre gewiss ein Verzicht. Gott sei Dank bleibe ich ja zu Hause in unseren beiden Objekten wohnen, nur werde ich eben viel Zeit wegen meinem Freund in der Wohnung verbringen und möchte wegen dem Studium nicht immer pendeln, da dadurch viel Lernzeit wegfallen würde. Hinzu kommt, dass ja Uni, mein Handy und andere Shoppinggelüste Gott sei Dank weiter finanziert werden. Geht also eher um Nebenkosten, Versicherungen, Lebenskosten und dass sich mein Freund ab und an was gönnen kann. Kino. Mal Essen. Ne DVD oder ein Game. Ein neues Hemd. Solche Dinge eben. Er ist da nicht so ein Shoppingfan wie ich.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Das ist dann eher klein, aber selbst die doppelten Nebenkosten wären noch im grünen Bereich für uns und doppelt so groß suchen wir dann doch nicht, da man das ja auch aufräumen muss und mich das nicht vom Studium abhalten soll, wenn ich eh kaum Kram mitnehme und nur immer wieder einmal die Woche mit der Reisetasche was austausche.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Vielleicht sorge ich mich da echt umsonst. Ich bin eben etwas unsicher wegen der Nebenkosten, die monatlich ja an sich kalkulierbar sind und die neben Miete anfallen, da mir da nicht alle Posten bekannt sind und wir mit Internet, Handy, Versicherungen und Co, ohne Hausrate, locker auf 1000 oder bisschen mehr kommen. Wenn ne Wohnung so wenig verlangt, dann bin ich aber froh, dass sich diese Kosten in Grenzen halten.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 15 April 2019 ---
    Das ist positiv, in Österreich leider nicht. Daher weiß ich da eben nicht womit man rechnen muss. Aber das mit den 90 m2, da wir das ja auch suchen, ist ne super Info, da ich 120 Euro eben überhaupt nicht viel finde, wenn das Strom und Wasser ist.
     
  • User 107106
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    15 April 2019
    #18
    Aber selbst die 120€ sind relativ. Zb kochen wir so gut wie nie, duschen nur alle 2 Tage, waren nie vor 15.00 Uhr zu Hause, hatten keinen TV und keine großw Gefriertruhe, kein Aquarium.
    Wenn du viel zu hause bist, viel kochst, täglich 15 Minuten mit Durchlauferhitzer duschst und einen 2m2 Flachbild-TV hast und ein großes Aquarium, dann hat man schnell das doppelte.

    Trockner, Waschmaschine das sind auch noch so Stromfresser. Ziehst du sachen ,3x an? Oder wäscht eh deine Oma?

    Off-Topic:
    Und warum bezahlt dein Vater mit 27 noch Unterhalt? In DE ist damit irgendwann Schluss.
     
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    15 April 2019
    #19
    Off-Topic:
    Auch mit Kindergeld wäre in Deutschland mit 25 Schluss :ninja:
     
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  • User 158340
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    15 April 2019
    #20
    Off-Topic:
    Kinderbeihilfe in Österreich 2019 - Alle Infos
    Ist in Österreich auch nicht anders. Aber Unterhalt wird in Österreich tatsächlich so lange gezahlt, bis das Kind eigenes, nach objektiven Kriterien ausreichendes Einkommen hat
     

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