• rudolfk
    rudolfk (63)
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    6 April 2016
    #1
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    6 April 2016
    #2
    Kann ich schon verstehen. Wenn Mr. Right ewig nicht vor der Tür steht und man endlich ein Baby möchte? Und nicht mit irgendjemandem ins Bett hüpfen möchte, der sich womöglich dann nicht mal ums Kind kümmert? Dann ist das ja eine super Sache.
     
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  • Damian
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    6 April 2016
    #3
    Schwieriges Thema.
    Das geht wieder stark in die persönlichen Umstände...denn es gibt dabei moralische, gesellschaftliche, soziale, monetäre, rechtliche und persönliche Aspekte.

    Das fängt an bei "was erzähle ich meinen Arbeitskollegen, Freunden, Familie etc." geht über "werde ich so in der Gesellschaft aktzeptiert?" bis hin zu "was mache ich wenn mich mein Kind danach fragt".
    Man ist ja alleinerziehend als Mutter..und geht als Vater ein finanzielles Risiko ein. Was wenn die Mutter in Schieflage gerät? Wo wohnt das Kind? und so weiter...

    Ja..ich weiß..nicht ideal und sicherlich sollte vieles anders in der Welt sein. Ist es aber nicht und man sollte sich wohl oder übel mit den möglichen Konsequenzen auseinandersetzen, wenn man sowas macht. Kann funktionieren...die chancen, dass man es leicht damit hat stehen aber nicht so gut.
     
  • User 77547
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    6 April 2016
    #4
    Sicherlich nicht "des Teufels", aber nennt mich gerne "konservativ" (jedenfalls in dieser Hinsicht): Schräg finde ich das schon.
    Eine Notlösung vielleicht, aber erstrebenswert in meinen Augen in gar keinem Fall.

    Ich habe zwar mit meinen drei Kindern gut reden. Aber ich finde dieses "ich möchte ein Kind, egal wie", das ja nicht nur hier eine Rolle zu spielen scheint, eher seltsam.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 April 2016
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    6 April 2016
    #5
    Wenn man bedenkt, dass manche Freundschaften tatsächlich stabiler sind, als Beziehungen, dann ist die Idee vielleicht gar nicht so weit hergeholt.

    Rechtliche Apekte muss man schon bedenken, ich wüsste aber nicht, wieso man alleinerziehend sein sollte - geteiltes Sorgerecht ist da sicher unproblematischer als nach einer Trennung.

    Nur das mit der Spritze hab ich nicht verstanden. :tongue:
     
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  • BrooklynBridge
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    6 April 2016
    #6
    Ich finde das verständlich und völlig legitim.

    Natürlich kann es Probleme geben, das kann immer sein. Aber das kann auch bei jedem "herkömmlich" gezeugten Kind passieren. Wenn das eine gute, enge, verlässliche Freundschaft ist, ist das sicherlich tausend Mal besser, als wenn das Kind in irgendeiner Hallodri-Beziehung gezeugt wird. Zumal es für das Kind selbst doch ziemlich egal sein sollte, ob die Eltern miteinander schlafen oder nicht. Das Risiko einer Trennung ist damit auch weitgehend ausgeschaltet. :zwinker:

    Off-Topic:
    Solange man dir die Variante ohne Spritze nicht noch erklären muss... :grin:
     
  • User 120063
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    6 April 2016
    #7
    Ich finde das nicht schlimm, sogar vernünftig - eben weil ein so entstandenes Kind doch mit vielmehr "Bedacht" gezeugt und der (Eltern-)Partner viel mehr nach seine "elterlichen Qualifikationen" ausgewählt wurde als das wohl sonst im Schnitt der Fall ist.

    Eine andere Frage ist allerdings, ob ich mir das für mich selbst vorstellen kann - für mich wäre es von Anfang an ein Kompromiss, wenn Vater und Mutter nicht zusammenwohnen. Mit WG-mäßigem Zusammenleben könnte ich es mir zwar etwas besser vorstellen, aber das hat für mich auch keine große Stabilität. Vielleicht bin ich auch einfach zu spießig dafür, aber so eine Konstellation stelle ich mir auf Dauer einfach schwierig vor:whistle: Was, wenn sich einer von beiden oder beide neu verlieben und mit dem Liebespartner zusammenziehen möchte? Es fängt ja schon damit an, dass dieser Liebespartner anfangs akzeptieren muss, dass er/sie mit dem Vater/Mutter des eigenen Kindes zusammenwohnt. Auch das wird wohl schwierig.

    Allenfalls denkbar wäre daher wohl, dass man in zwei getrennten, aber in unmittelbarer Nähe liegenden Wohnungen wohnt, wo auch jeder mit Partner wohnen kann. Scheint mir allerdings nicht die leichteste Aufgabe, jemanden zu finden, den ich mir als Vater meines Kindes vorstellen kann und der bereit ist, mit mir in eine Straße/ein Haus zu ziehen um gemeinsam ein Kind zu bekommen. Das klingt für mich nicht unbedingt leichter als die Suche nach einem Partner...
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 April 2016
  • Damian
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    6 April 2016
    #8
    Das ist auch so ein Gedanke, den ich hatte. Das muss nämlich gar nicht unkomplizierter sein. Es fängt doch schon damit an, dass im schlimmsten Fall 4(!) Personen einen Job brauchen, der in der Nähe ist. Ich finds schon bei 2 problematisch...

    Ich meine...wo Kinder geliebt werden und sich um sie gekümmert wird, geht es ihnen gut. Das steht über allem und da will ich auch nicht dran rütteln. Es geht lediglich darum, dass es auf den ersten Blick aussieht wie eine funktionierende und vielleicht sogar unkompliziertere Möglichkeit, es abe in meinen Augen nicht ist. Dass es funktionieren kann und besser ist als so manches Paar, dass ich schon mit Kinder erleben dürfte..daran rüttel ich mit sicherheit auch als letzter :grin:
     
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  • User 120063
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    6 April 2016
    #9
    Das war auch schon mein Gedanke, dass sich dann beide Elternteile verpflichten müssen, nicht wegzuziehen - und ich finde den Wunsch, beim Liebespartner (und gemeinsamen Kindern) zu sein eine wesentlich stärkere Motivation, an einem bestimmten Ort einen Job zu finden, als eben die "Vereinbarung" mit dem Kindesvater/der Kindesmutter. - Ganz zu Schweigen von der Frage, ob ein neuer (Liebes)Partner Verständnis für die Ortsgebundenheit haben wird (insbesondere, wenn nicht mal das andere Ende der Stadt in Betracht kommt).

    Ich sehe deshalb leider überhaupt nicht, was an einer solchen Konstellation unkomplizierter sein soll.

    Vielleicht ist das ganze aber auch Typsache - wie hier schon gesagt wurde, sind Freundschaften ja oft stabiler als Beziehungen. Allerdings hängt das häufig damit zusammen, dass man weniger hohe Erwartungen an seine Freunde hat. Die Frage ist das natürlich, ob das dann auch noch für den befreundeten Vater oder die Mutter des eigenen Kindes gilt.

    Ich beobachte das am Beispiel von Wohngemeinschaften: Für die einen ist es leichter, in einer WG als mit dem Partner zuzsammenzuleben, weil die Ansprüche an den Mitbewohner geringer sind als an den Partner. Für die anderen verhält es sich umgekehrt: Jemand, der nur die Mitbewohnerfunktion erfüllen soll, der soll diese bitteschön perfekt erfüllen. Und das ist ganz schön schwierig, insbesondere weil ja auch keine Liebe und kein Sex als gemeinsame Verbindung da ist, die einen vielleicht über die ein oder andere Unstimmigkeit hinwegsehen lassen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 April 2016
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  • Damian
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    6 April 2016
    #10
    Geht ja sogar noch einen Schritt weiter: Was, wenn es einfach keinen Job gibt. Man würde gerne bleiben, man würde aber auch ganz gerne dem Kind das Essen mitfinanzieren. Manche suchen echt lange nach einem Job und müssen dann in eine ganz andere Stadt ziehen. Andere finden einen Partner in einer ganz anderen Stadt und dieser kann wegen dem Job nicht weg ziehen...
    Egal wie nobel hier der Wille ist..das Leben kann einem auch hier einen Strich durch die Rechnung machen.
     
  • User 77547
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    6 April 2016
    #11
    "Schlimm" finde ich es auch nicht, seltsam aber schon. Aber warum das "vernünftig" sein sollte erschließt sich mir nicht. Klar, es ist "vernünftiger" als ein Kind als Ergebnis eines ONS ohne Verhütung oder evtl. als "sonstige Panne" zu bekommen.

    Die "elterlichen Qualifikationen" stellen sich in der Regel sowieso erst heraus, wenn das Kind da ist. Das ist in Freundschaften nicht wirklich anders als in Paarbeziehungen.
     
  • User 120063
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    6 April 2016
    #12
    Die "Vernünftigkeit" kann man ja nur anhand der gegebenen Altenativen ermitteln. Die Frage, die man sich stellen muss, ist doch: Gegeben die Situation dass jemand einen Kinderwunsch hat und vielleicht langsam im oberen Drittel der Zeit ankommt, in dem er Kinder bekommen kann oder will und kein Beziehungspartner vorhanden ist, sollte diese Person dann a) auf Kinder verzichten, b) sich möglichst zügig einen Sexual- und Lebenspartner suchen und mit diesem "erstbesten" ein Kind zeugen um es gemeisam großzuziehen, c) mit irgendwem ein Kind zeugen um es alleine großzuziehen (gerade für Mäner wohl schwer möglich) oder eben d) mit einem Freund ein Kind zeugen.

    Ich empfinde da d) schon als recht "vernünftig", da ich zu a) nicht so recht jemanden "verpflichten" wollen würde, nur weil er (noch) nicht die große Liebe gefunden hat. Allerdings halte ich es eben für mindestens genauso leicht oder schwer umsetzbar, einen guten Freund für d) zu finden, wie einen passablen Partner für b)
     

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