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  • BrooklynBridge
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    28 Mai 2010
    #1

    Multiple Choice: wie bewertet?

    Hallo!

    Was für Bewertungsmethoden für Multiple-Choice-Fragen kennt ihr eigentlich aus Schule, Hochschule und wo sonst auch immer?
    Oftmals wollen die Prüfer ja den Ratern einen Strich durch die Rechnung machen, was sich in der Bewertung niederschlägt.

    Also was ich schon erlebt habe:
    - Pluspunkte für jede richtige Antwort, Minuspunkte für jede falsche, wobei die Gesamtpunktzahl aus dem Multiple-Choice-Teil nicht unter 0 gehen kann
    - der Prof hat den Erwartungswert der richtigen Antworten nach Zufallsprinzip zur Grundlage gemacht und erst darüber hinaus Punkte vergeben, d.h. bei 20 Fragen mit je 4 Optionen hat der Rater im Schnitt 5 richtige, das heißt erst ab der 6. richtigen Antwort gibt es Punkte.

    Welche Methoden kennt ihr? Habt ihr noch was anderes erlebt?
     
  • User 78363
    User 78363 (30)
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    28 Mai 2010
    #2
    Bei uns gibts meistens Multiple-Choice mit Minuspunkten, damit man nicht auf den Gedanken kommt zu raten.

    Außerdem gibts noch Teilpunkte.
    Also bspw. 5 Antwortmöglichkeiten, 4 sind richtig. Es gibt 1 Punkt pro Frage. Wenn man nun aber nur 3 ankreuzt bekommt man 0,75 Punkte, bei 2 0,5 usw.
    Das ist auch das doofste System meiner Meinung nach, da man nie weiß wieviele richtig sind- das kann von 1-5 richtige Antwortmöglichkeiten gehen!
     
  • User 46728
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    28 Mai 2010
    #3
    Ich kenne die beiden von dir genannten, BB.
    Außerdem 2 Plunkte für richtige Antwort, -1.5 für Falsche oder auch mal -2...
    Wie die hat wollen...
     
  • User 92848
    User 92848 (30)
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    28 Mai 2010
    #4
    Hatte letztes Semester eine Klausur wo es so ablief:

    - pro Aufgabe 10 Fragen, mit jeweils 2-4 möglichen Kreuzen
    - pro richtigem Kreuz 1 Punkt
    - ein falsches Kreuz = gesamte Aufgabe (sprich für alle 10 Fragen) 0 Punkte

    Das halte ich für sehr unfair, da ein falsches Kreuz einem so >10Punkte kosten kann, was ein nicht geringer Anteil an der Gesamtpunktzahl von 100 ist. Zumal die Fragen wirklich anspruchsvoll waren.
     
  • BrooklynBridge
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    28 Mai 2010
    #5
    Hmm ich saß gestern in der Klausur und hatte noch Zeit über und habe dabei noch lange über meinen MC-Teil gebrütet. Dabei kam ich zum dem Schluss, dass trotz Minuspunkten für falsche Antworten die strategisch günstigste Variante darin besteht, möglichst viel zu beantworten, selbst wenn man nur eine sehr sehr vage Ahnung hat. Wenn ich in 51% aller Fälle +0,5 Pkt kriege und in 49% aller Fälle -0,5 Pkt, dann lohnt es sich schon :grin:.

    :eek: das finde ich aber auch mal verdammt unfair!
     
  • User 88899
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    vergeben und glücklich
    28 Mai 2010
    #6
    Ich hab nur eine Multiple-Choice-Klausur geschrieben, da liefs so ab: Zu jeder Frage gab es vier Antworten, je nach Frage waren 0-4 Antworten richtig. Ein Punkt pro richtiges Kreuz (also richtig gesetzt oder richtigerweise ausgelassen), ein Minuspunkt für ein falsches bzw fehlendes.
     
  • ClaireMcKenzie
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    28 Mai 2010
    #7
    Ich hab bisher nur 2 Multiple-Choice-Klausuren schreiben müssen. In einer gab es für die richtige Antwort 1 Punkt und keinen Abzug wenn die Antwort falsch war. In der anderen 1Pkt für die richtige Antwort und -1Pkt für die falsche. Ich bin kein Freund von solchen Klausuren. Gerade in Mathe macht es für mich sehr wenig Sinn wenn man nur für die Lösung einen Punkt kriegt und der Rechenweg keine Rolle spielt.
     
  • Schweinebacke
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    28 Mai 2010
    #8
    Das Konzept dahinter ist aber doch klar, oder? Es soll einfach jegliches Raten und Spekulieren verhindern.
     
  • squarepusher
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    28 Mai 2010
    #9
    und da sollte sich der herr professor eigentlich langsam denken, mit welchem preis er sich hier die augenscheinliche komfortabilität von MC-tests erkauft. aber ich bin sowieso der meinung, dass wissenschaftler, die MC einsetzen, ihr hirn zugunsten einer zeitersparnis an der tür abgeben :rolleyes:
     
  • BrooklynBridge
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    28 Mai 2010
    #10
    Dann sagt man meinetwegen, dass eine falsche Antwort -3 gibt, eine richtige +1 oder sowas. Aber so finde ich das doch ganz schön krass.
     
  • Riot
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    28 Mai 2010
    #11
    Off-Topic:
    Bei uns gibt es keine Multiple-Choice-Tests. :tongue:
     
  • User 77547
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    28 Mai 2010
    #12
    Ich verstehe überhaupt nicht, weshalb man meistens bei MC-Klausuren die Auswertung so komplex macht. Da gibts eine viel einfachere Variante, zumindest bei MC-Versionen bei denen aus mehreren Antwortalternativen auch mehr als 1 richtig sein kann.
    Man vergibt keine Pluspunkte, sondern zählt einfach die Fehler und richtet das Notenspektrum an der Fehlerzahl aus (wie früher beim Diktat).
    Als Fehler wird dann natürlich alles gezählt: Also jede Antwortalternative die fälschlicherweise angekreuzt wurde ebenso wie jede Antwortalternative die fälschlicherweise NICHT angekreuzt wurde.
    Das einzige, was man hier bei der Konzipierung beachten muss, ist, dass die Anzahl der richtigen und der falschen Antwortalternativen über die komplette Klausur halbwegs ausgeglichen sind und man z.B. nicht dadurch, dass man einfach alles ankreuzt oder überhaupt nix ankreuzt nur eine Fehlerzahl erreicht, die einen die Prüfung gerade noch bestehen lässt.

    Da spart man sich den ganzen Bohai mit Minus- und Pluspunkten.
     
  • User 15352
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    28 Mai 2010
    #13
    Off-Topic:
    Dito :grin:!
    Ich hab noch nie in meinem Leben einen solchen Test gemacht :grin:...
     
  • Schweinebacke
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    28 Mai 2010
    #14
    Also ich mein, ich hab Pyhsik studiert, hier gibts sowas auch nicht. Aber wenn man da ein paar hundert Studis hat in der Klausur, kann ich schon verstehen warum man MC macht. Vor allem wenn es was zu Beginn des Studiums ist, wo eh noch kräftig gesiebt wird.
     
  • squarepusher
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    28 Mai 2010
    #15
    es gibt auch maschinenauswertbare tests, die nicht multiple-choice sind, die wären vielleicht gerechter.
     
  • Schweinebacke
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    28 Mai 2010
    #16
    In wieweit ist denn MC ungerechter als eine normale Klausur?
     
  • xoxo
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    28 Mai 2010
    #17
    Mein letzter Multiple-Choice-Test dürfte 8 Jahre her sein.
    Ich glaube es gab Plus- oder Minuspunkte je richtiger bzw. falscher Antwort.
     
  • User 95143
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    28 Mai 2010
    #18
    Beim "schönsten" Multiple-Choice-Test gab es drei Aufgaben/Themengebiete mit jeweils 12-14 Aussagen und alle richtigen sollten angekreuzt werden.

    Für jedes Kreuz, das richtig gesetzt oder weggelassen wurde gab es einen Punkt und für jedes Kreuz, das da sein hättte sollen, aber fehlt und für angekreuzte Aussagen, die falsch waren, gab es einen Minuspunkt.

    Irgendwie ist die Lehrerin da aber anscheinend nicht durch gestiegen, da es keinerlei Punktabzug gab. :grin: Das freute dann so einige und andere haben es trotzdem noch geschafft eine 5 zu bekommen.
     
  • squarepusher
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    28 Mai 2010
    #19
    ungerecht ist das falsche wort, obwohl es imho eine veranlagung gibt, die einen bei mc-tests günstiger abschneiden lässt.
     
  • User 32843
    User 32843 (30)
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    28 Mai 2010
    #20
    - Bei manchen gibts einfach nur Pluspunkte
    - Bei manchen gibt es Plus- und Minuspunkte, wobei man nicht unter 0 gehen kann.
    - Bei manchen gibt es Plus- und Minuspunkte, wobei man durchaus unter 0 gehen kann.
     

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