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    9 Juni 2016
    #1

    Musik

    Hallo zusammen. ich möchte eure Meinung zu einer Sache wissen die mich nun etwas beschäftigt.

    Kurzum ich habe vor einer Woche eine Frau kennengelernt die ich interessant finde. Doch nun stellt sich heraus, dass unser Musikgeschmack sehr konträr ist . Was ich dann als Ausschlussgrund für eine Beziehung anführe. Ich finde dass man sich nicht mit seiner Musik nerven sollte in einer Partnerschaft .

    Wie haltet ihr das den , wenn ihr jemanden kennenlernt dessen Musikgeschmack so gar nicht zu eurem passt und eurer zu dem Seinen ?
     
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    9 Juni 2016
    #2
    naja, also wenn sonst alles stimmig ist und passt, fände ich es eigentlich doof deswegen eine beziehung auszuschließen. mir ist musik zwar auch wichtig, aber nicht wichtiger als liebe...
    ich finde es eh schon schwer nen menschen zu finden, wo es grundlegend passt. da wäre mir dieses kriterium einfach nicht wichtig genug, um denjenigen nicht in mein herz zu lassen.
     
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    9 Juni 2016
    #3
    Mir wäre dieses Kriterium auch nicht wichtig genug, wenn der "restliche" Mensch toll ist.
    Mein Freund hat einen vielseitigen Musikgeschmack und begeistert sich zB auch für Kollegah, den ich nicht so feiere. Er haut öfter mal Lines von ihm raus oder hört die Musik wenn wir im Auto sitzen und rappt dann quasi den ganzen Song mit und ist dann ganz stolz auf sich. Auch wenn mir die Musik nicht gefällt, ertrage ich sie, weil er so Spaß dran hat. Wenns mir zu viel wird, sage ich das und da nimmt er auch Rücksicht drauf.
    Ich finde da kann man sich durchaus arrangieren, wenn beide Parteien dazu bereit sind :smile:.
     
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    9 Juni 2016
    #4
    Solange man sich darauf einigen kann, daß der eine die andere nicht ungefragt beschallt, sollte dies ja wohl handhabbar sein. Wozu gibt es Kopfhörer?

    Wenn's nicht gerade "Volks"musik, Schlager oder alles von Scooter ist, könnte es zudem interessant sein, Neues zu entdecken.

    PS: Und falls Ihr zusammen Auto fahrt, legt Ihr einfach 'ne Bert-Kaempfert-CD ein - beruhigt ungemein!



    :zwinker: :sleep: :engel: :upsidedown: :bussi: :whistle:
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 November 2016
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    9 Juni 2016
    #5
    Mir geht es ja darum, dass sie meine Musikrichtung die ich zur Zeit bevorzuge auch nicht ab haben kann. Die Songs sind ihr zu direkt teils brutal meint sie trotzdem verstehen wir uns gut . aber für mich ist Musik im Leben irre wichtig das sollte dann schon halbwegs passen .
     
  • User 68557
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    9 Juni 2016
    #6
    Da ich eine sehr polarisierende Band sehr gerne mag, hatte ich auch ich bereits Stress in einer zurückliegenden Beziehung.
    Ich hab draus gelernt und bei meinen folgenden Bekanntschaften kaum noch drüber gesprochen.

    Das war echt ganz schön anstrengend.

    So lange man mich nicht dafür anfeindet/verurteilt, weil ich u.a. bestimmte Musik höre (wie in diesem Fall), ist es mir ziemlich egal, ob anderen mein Geschmack zusagt.
    Das wäre definitiv kein Ausschlusskriterium. Man sollte es nur tunlichst lassen, mich mit Schlager zu beschallen.
     
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    9 Juni 2016
    #7
    Als ehemalige Semi-Profi-Musikerin war mir Musik sehr lange sehr sehr wichtig und hätte mir einen Partner, der nicht 100% meinen Musikgeschmack teilt, niemals wieder vorstellen können. (habs ein Mal versucht in dieser Zeit, es war so langweilig, weil wir nichts zu hören/drüber reden hatten/Konzerte besuchen konnten)

    U.a. mit meinem Ex, seiner Liebe zu Goth/EBM und der Aufgabe meiner Bands (anderes steht nun im Zentrum meines Lebens), musste ich diese Einstellung revidieren. Zusätzlich hat sich auch mein Musikgeschmack mehr in die dunkle Richtung erweitert/verschoben. Mein jetziger Partner steht auf Punkrock, Rock, Heavy Metal/Hard Rock (iiiiiighiitt), HipHop (kreisch und davonrenn), aber mittlerweile auch auf Eisbrecher und Megaherz und wir waren sogar schon gemeinsam auf Konzerten und kriegen uns nur n bisschen in die Wolle, wenn wir zusammen Auto fahren und zusammen versuchen, passende Musik auszusuchen :tongue:

    ABER: Im Training hör ich u.a. Cyberdelic EBM-Mix. Ich kann das Geschwafel am Radio und diese weichgespülte Kotze einfach nicht ausstehen, wenn ich gerade bis an die Grenzen meiner Belastbarkeit trainiere. Da hör ich lieber Agonoise oder Extice statt James Blunt und Adele.. Mein Freund schüttelt da nur verstört den Kopf :whistle:
     
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    9 Juni 2016
    #8
    Ich mag den Musikgeschmack meines Mannes auch überhaupt nicht aber deswegen ernsthaft in Erwägung ziehen nicht mit ihm zusammen zu sein, käme mir nie in den Sinn. Er kann ja seine Musik hören wann immer er will, ich verzieh mich dann meistens eh aus dem Zimmer wenn es mir nicht passt.
     
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    9 Juni 2016
    #9
    Nun ja es ist halt für mich schon aus wenn ich als brutal betitelt werde , wenn sie es auch nicht so gemeint hat nur weil ich gerne EMB und Gothik höre.
     
  • User 79820
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    9 Juni 2016
    #10
    Um ehrlich zu sein, finde ich deine Anführung - dass ihr nicht den selben Musikgeschmack teilt - als potenziellen Grund zu nennen, weshalb Du überlegst, keine tiefere partnerschaftliche Verbindung einzugehen, im ersten Moment ziemlich berechnend und bizarr. Da ich mir schwierig vorstellen kann, dass wenn die Gefühle ansonsten zwischen euch stimmen, der unterschiedliche Musikgeschmack dann ein wirkliches Hindernis für euch wäre.

    Vielleicht ist es auch nicht notwendig, den gleichen Musikgeschmack zu haben, da es im Kern auch nicht wirklich etwas aussagt. Denn wenn das ein Kriterium ist, führt das evtl. nur dazu, viel mehr Dinge an deiner Partnerin zu überprüfen, um festzustellen, ob diese dann auch wirklich "gleich" sind.

    Absolut und exakt gleich, wirst Du aber nie einen Mensch finden, denn es gibt immer Nuancen, die unterschiedlich aber deshalb trotzdem liebenswert sein können.

    Mir ist nicht ganz klar um was es Dir geht, kann es sein, dass Du es als persönliche Beleidigung empfindest, dass sie deine "momentane" Musikrichtung als brutal bezeichnet und überlegst Du deshalb, keine tiefere Bindung zu ihr einzugehen? Wenn dem so ist, findest Du das wirklich richtig?
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Juni 2016
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  • Ylvi
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    9 Juni 2016
    #11
    Es ist zwar schön, wenn der Partner annähernd den gleichen Musikgeschmack hat, aber ein Ausschlußkriterium für eine Beziehung sehe ich darin nicht.
    Zum Thema nerven, wozu gibt es Kopfhörer?
     
  • User 143944
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    9 Juni 2016
    #12
    Der passende Song zum Thema: Die Ärzte - Unrockbar ;D

    Mir ist das relativ egal, wenn die restliche Menschin toll ist und es passt :smile:
    Einen identischen Musikgeschmack wird es eh nie geben, dafür entwickelt sich das viel zu persönlich und oft hängen mit diversen Songs/Bands auch prägende Erinnerungen zusammen, die Geschichte dahinter kann ja auch interessant sein, z.B. warum die Vollblut-Hopperin Songs von Cosmic Gate so toll findet :grin:

    Ich bin da recht offen eingestellt, Hauptzweig sind bei mir zwar Metal/Rock/Klassik, aber selbst darin kann man sich eh mit den Subkategorien bekriegen und aufziehen... diverse Ausflüge in andere Genres gibt es auch...

    Ich setze eher eine gewisse Offenheit voraus, nicht vorab alles vorzuverurteilen oder einen Song nach 3 Sekunden komplett zu beurteilen :smile: [insbesondere wenn er über 12-20+ min lang ist xD] á ...Intro...ein Keyboard ertönt..."MEH, mach den #*!%# aus" ...< Darauf könnte ich also eher verzichten :grin:

    Die nichtssagende "ich höre "eigentlich alles""-Fraktion oder "hauptsache man kann dazu tanzen" finde ich aber auch gruselig, als ob da gar kein eigener Geschmack hinterstünde...

    Ich könnte mir zwar jetzt nicht vorstellen, dass eine Florian-Silbereisen-Fanatikerin oder Kollegah/Bushido-Verehrerin zwischenmenschlich mit mir harmonieren würde, aber falls passiert, ist es eben so, es gibt ja noch Kopfhörer... oder eben alternativ akustische Kriegsführung :teufel:


    Notfalls kann man noch auf Coverversionen von Youtubern zurückgreifen, Fischers Atemlos klingt instrumental auf dem Flügel in Moll recht nice, hab das live bei Michael Krebs gesehen/gehört :upsidedown:
     
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  • User 11466
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    9 Juni 2016
    #13
    Schuichi - ehrlich gesagt habe ich den Eindruck, Du suchst vom Forum die Ermutigung/Bestätigung dafür, Schluß zu machen.

    Daß unterschiedliche Geschmäcker unter erwachsenen, vernünftigen Menschen kein Grund für tiefgreifende Zerwürfnisse sein müssen und welche Kompromißmöglichkeiten es gibt, haben Dir hier mehrere Leute aufgezeigt.

    Wenn das alles nix hilft, dann geht's wohl wirklich nicht.

    Aber entscheiden mußt Du.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 9 Juni 2016 ---
    Off-Topic:
    :ROFLMAO: :upsidedown: :ROFLMAO: :upsidedown: :ROFLMAO:
    :thumbsup: :thumbsup:
    Gleich mal den Link...


     
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    9 Juni 2016
    #14
    Naja, wenn man in gewisse Texte reinhört, würde ich das schon als brutal bezeichnen. Rammstein hat komplette Psycho-Texte (Kannibalismus, Vergewaltigung etc), genau so wie die alten Oomph! Sachen (und das sind jetzt mal nur die "Komerzbands"). Wenn man tiefer in die Szene reingeht, da kommt noch viel brutaleres zu Tage. Leider mag ich die Musik teilweise trotzdem noch, auch wenn von ganz ganz bösen Dingen gesprochen/gesunden wird.

    Da muss man eben differenzieren können, sowohl als Hörer, als auch als passiv-Hörer, in wie fern man sich davon distanzieren kann oder eben sich damit identifiziert.

    Agonoize "Arschlochalarm" oder Centron "Cunt" würde bei mir genau so wenig laut in der Wohnung gehört werden, wie The Horrorist "One Night In New York City". Aber ich hör auch Rammstein, Nachtmahr oder anderes selten ausserhalb meines Autos oder ohne Kopfhörer. Aussenstehende können diese Texte komplett anders interpretieren (rechtsextrem etc), als wenn man die Bands kennt. Und das will ich nicht.

    Off-Topic:
    Aber schlussendlich ist das, wie wenn du mit einem Veganer übers Fleischessen sprichst. Da werd ich regelmässig auch als Mörder bezeichnet - nur der Unterschied, dass sich da keinen Partner suche in diesem Gebiet.


    Wenn du durch eine Person deswegen angegriffen wirst, kannst du dir natürlich zu recht überlegen, ob du mit dieser Person zusammen sein willst. Aber es zeugt für mich auch von weniger passendem Charakter, wenn mich jemand deshalb angreift. Wems nicht gefällt, ok - ich mag kein HipHop, Schlager oder all diese "der Tag ist so toll, wir haben uns alle lieb"-Rotze..
     
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    9 Juni 2016
    #15
    Off-Topic:
    Dir kann geholfen werden: :zwinker:



    Auf der Youtube-Seite steht auch der Text...

    Musikalisch eine tolle Nummer - aber der Text kann einen runterziehen. Sollte man nicht hören, wenn man ohnehin schon depri ist.
     
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    9 Juni 2016
    #16
    Off-Topic:
    Mehrheitlich damit auch, dass ich auf alte Musikaufnahmen stehe und "handgemachte Musik" :smile: Die Mukke ist jetzt nicht sooo meins, erinnert mich arg an David Bowie und der ist nicht mein Fall.
     
  • User 11466
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    9 Juni 2016
    #17
    Off-Topic:
    Ging, wie geschrieben, in erster Linie um den traurigen Text... Aber, ja: Musikalisch find ich's nett. Wenn's nicht Deins ist, kann man nix machen.
    Glückwunsch - der wurde tatsächlich von denen beeinflußt.

    Bei Bowie kommt's drauf an - alles von ihm mag ich auch nicht (und nebenbei saßen bis zu Let's Dance seine Ton"ingenieure" auf den Ohren). Aber "Heroes" finde ich immer noch geil - und das nicht so bekannte "Life on Mars..."
     
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    9 Juni 2016
    #18
    Es geht mir ja auch vielmehr darum, dass sie sich sehr abfällig über die Leute geäußert hat, die solche Musik hören ! Dann ist bei mir der Offen aus bevor er an war.
     
  • simon1986
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    9 Juni 2016
    #19
    Schliesslich gibt es doch Kopfhörer! :grin:

    Für mich ist Musik machen (und Musik hören) wirklich sehr wichtig, ich möchte ohne Musik nicht leben. Das heisst, meine Partnerin muss meine Musik tolerieren, ohne sich dabei grad zu verleugnen. Eine Partnerin die es nicht erträgt wenn ich auf der Violine übe, ginge bei mir ein, eher früher als später.. :zwinker:

    Aber in einer Beziehung geht es ja auch um Toleranz, und darum den anderen Menschen in möglichst Allen zu anerkennen, und für viele ist der Musikgeschmack einfach ein Teil der Persönlichkeit.
    Probleme gibnt es dann, wenn sich jemand in seinem Musikgeschmack verschanzt wie in einer Festung, und gegenüber anderen Stilen überhaupt nicht mehr offen ist.
     
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    9 Juni 2016
    #20
    Dann ist aber wohl eher ihr Benehmen bzw. die Abwesenheit desselben das Problem.
    Also: Thema erledigt?
     
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