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  • Cruzifix
    Cruzifix (27)
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    in einer Beziehung
    14 November 2007
    #1

    Mutter Alkoholikerin ?

    Soo.... nábend allerseits...

    Ich , bzw meine Mutter, scheint ein "kleines alkohol-problem" zu haben. Mein Vater ( meine Eltern sind getrennt, aber er hat es mal bemerkt als wir ein paar Tage bei ihm waren in den Ferien ) hat mich angesprochen , ob sie immer soviel trinkt... hab mir vorgenommen das im auge zu behalten... und mir fiel eh schon auf, dass sie sich jeden tag nach der arbeit diese kleinen wodka flaschen kauft ( nicht so klein wie so kräuterschnäpschen, sondern schon größere ) , die passen halt gut in die handtasche... dann ihr verhalten... ich hab sie mal drauf angesprochen, sie meinte es wäre nur für die Verdauung nach dem essen.. aber das ist nicht normal so oft..

    Dann hat sie es immer ins Lächerliche gezogen , wie mit sätzen so " oh ja und jetzt besauf ich mich gleich nochmal und blabla "..
    mich nicht ernst genommen... naja..dann heute nachmittag, geht sie einkaufen, und ich seh nach ihrem Einkauf, dass sie eine große Flasche gekauft hat . Jetzt vor ner halben stunde schau ich mal was mitder Flasche ist, reiner Instinkt einfach. Und siehe da.. die halbe Flasche ist leer.. Jetzt frag ich mich , weil das ist nicht normal für eine Frau, dass sie an einem Abend ne halbe Flasche tirknt.... ihr Verhalten war wie immer... also kam mir nicht grade besoffen vor.. kann es einfach gewöhnungssache sein, dass sie jeden tag wodka trinken muss ? ODer sollte ich mir Probleme machen...

    würd gern mal eure Meinungen dazu wissen :frown:
     
  • nomoku
    nomoku (50)
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    nicht angegeben
    14 November 2007
    #2
    Hallo.

    Also Probleme solltest du dir nicht machen! Höchstens Sorgen!
    Ich nehme schwer an, dass deine Mutter ein Alkoholproblem hat. Machen kannst du dagegen aber sowieso nichts. Du kannst höchstens gegen Mauern rennen. Alkoholiker sehen es lange nicht ein, dass sie krank sind. Wenn du sie öfters darauf ansprichst, wird sie heimlicher trinken und dir im Zweifelsfall etwas vorlügen.

    Dagegen machen kannst du praktisch nichts. Wenn sie tatsächlich ein Alkoholproblem hat, wirst du daran nichts ändern können. Wenn du es versuchst, kostet dich das nur Energie, die du für dein eigenes Leben brauchst. Es ist zwar traurig, wenn deine Mutter tatsächlich eine Alkoholproblem hat, aber letztlich musst du dich damit abfinden wie es ist.

    Tschööö, nomoku
     
  • Cruzifix
    Cruzifix (27)
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    in einer Beziehung
    14 November 2007
    #3
    Genau das ist was ich Befürchte.. dass ich nichts tun kann !
    Deswegen war ich so vorsichtig was vorurteile anging, mit dem ansprechen..weil ich sowas oft gehört hab dass es nur noch schlimmer werden kann.... aber irgendwas muss man doch tun können..
     
  • User 18889
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    nicht angegeben
    15 November 2007
    #4
    Allein diese kleinen Vodka-Flaschen sprechen Bände.

    Ich habe keine Ahnung, was du tun sollst. Vielleicht mal ganz in Ruhe mit deiner Mutter über deine Bedenken sprechen und ihr deutlich machen, dass du wirklich besorgt bist?

    Deine Sorgen sind jedenfalls mehr als berechtigt... :kopfschue
     
  • Bärchen72
    Bärchen72 (45)
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    15 November 2007
    #5
    Für mich sieht es ganz klar so aus, dass sie Alkoholikerin ist.

    Nur will sie sich vermutlich nicht helfen lassen. Sie glaubt, das im Griff zu haben. Außerdem wird sie sich von ihrem Sohn nichts sagen lassen wollen.

    Vielleicht kann dir eine Suchtberatungsstelle oder eine Angehörigen-Gruppe der Anonymen Alkoholiker weiter helfen, wie Du am besten damit umgehen kannst.
     
  • Larissa333
    Gast
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    15 November 2007
    #6
    Ein sehr guter Vorschlag!
    An deiner Stelle würde ich wirklich zu so einer Gruppe gehen, da ich mir denke, das das eine große Stütze ist.

    Vorerst kannst du ja auch zb Nummer gegen Kummer anrufen und dein Problemmal schildern und schauen, was sie für Vorschläge machen.

    Schau doch mal Sammelthread für Beratungsstellen, Telefonseelsorgen, etc., hier sind eine Anlaufstellen genannt.
     
  • Cruzifix
    Cruzifix (27)
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    in einer Beziehung
    15 November 2007
    #7
    Danke , ich werd davor aber nochmal versuchen meine Mutter darauf anzusprechen.
     
  • Joppi
    Gast
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    15 November 2007
    #8
    Wodka ist beliebt bei Alkoholikern, da man davon keine Fahne bekommt.
     
  • tapi
    tapi (42)
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    Single
    15 November 2007
    #9
    Na ja, ansprechen ist immer leicht gesagt. Menschen geben ihren evtl. täglichen Alkoholkonsum nicht gerne zu, da sie sich gegenüber ihrer Familie dafür schämen. Viele haben Angst verlassen zu werden. Oftmals ist das, was Angehörige mitbekommen, nur der Tropfen auf den heißen Stein. Von daher bereite dich gut auf so ein Gespräch vor. Vermeide Vorwürfe. Denn das bringt euch nicht weiter. Versuche, dass deine Mutter das Ausmaß einer Alkoholkrankheit erkennt wie z.B. Arbeitsplatzverlust, Führerscheinverlust u.s.w. Erst dann hast du gute Chancen dass sie selbst für eine Selbsthilfegruppe oder Suchtberatungsstelle offen ist.
    Ich wünsche dir viel Glück dabei !
     
  • tierchen
    tierchen (32)
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    vergeben und glücklich
    15 November 2007
    #10
    Das Problem beim Ansprechen von Alkoholikern istja, dass sie sich selber ihres Alkoholproblems nicht bewusst sind. Du musst also damit rechnen, dass sie das verneint, dir böse oder beleidigt ist, im schlimmsten Fall ausflippt.
    Was natürlich nicht heißen soll, dass du wegsehen sollst; das wird ohnehin oft gemacht dass die Angehörigen einfach so tun als wäre nichts. Mit Alkoholsucht ist nicht zu spaßen, erstens ist jede Sucht an sich gefährlich, dazu zerstört Alkohol den Körper und den Geist, zwar merkt man es nicht sofort aber es ist eigentlich ein langsamer Weg in den Tod.
    Deswegen: tu was! Wende dich am besten an eine Beratungsstelle, wo dir kompetente Leute einen qualifizierten Rat geben können. Man sollte mit der Sucht und dem Süchtigen vorsichtig umgehen, die richtigen Tipps dazu kann man als Außenstehender und Nichtbetroffener kaum geben...
    Und warte nicht lange, denn irgendwann wird es auch anderen Leuten auffallen, Arbeitskollegen, Chef, Nachbarn... Und das führt zu unangenehmen Folgen...
     
  • Cruzifix
    Cruzifix (27)
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    in einer Beziehung
    15 November 2007
    #11
    Ja, aber es ist ja jetzt nicht so dass sie oft betrunken ist, ich merk das nicht. Trotzdem fallen mir die ganzen Wodka Flaschen auf :frown:
     
  • tierchen
    tierchen (32)
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    vergeben und glücklich
    15 November 2007
    #12
    Wenn man jeden Abend Wodka trinkt, gewöhnt sich der Körper daran und man bekommt nicht von den 100 ml schon den unsicheren Gang und lallende Aussprache... Trotzdem wirkt der Alkohol auf den Körper, also es ist nicht so dass es deswegen ungefährlicher wird weil man mehr verträgt...
     
  • Cruzifix
    Cruzifix (27)
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    16 November 2007
    #13
    So , es ist was passiert ! Und zwar hat meine Schwester gestern mit meiner Mutter darüber geredet, sie angesprochen, das wusste ich gar nicht. Im Nachhinein meinte meine Schwester, dass sie ihr ans Herz gelegt hat, sie solle nicht zuviel immer von dem Wodka trinken .. meine Mutter meinte ihr gegenüber, dass sie den Wodka nur trinkt,damit sie Nachts nicht von Alpträumen geplagt wird... inwieweit das stimmt, weiss ich nicht . KAnn das sein ????
     
  • User 29904
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    16 November 2007
    #14
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  • Cruzifix
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    #15
    Jop, sie ist 19 ...wusste gar nciht dass sie schon mit ihr Reden wollte, aber war gut so, ist ja vorsichtig damit umgegangen und hat ihr nix vorgeworfen oder so... Die Frage ist jetzt, ob sich das klärt ( dass meine Mutter das Gespräch ernst nimmt und die Bitte von meiner Schwester ans Herz legt ) oder ob sie das nur so gemeitn hat und es gar nicht alleine schaffen kann... kontrollieren kann ich das auch nicht... haben ja so meist ihre guten Verstecke und nach der Arbeit kann sie auch immer was holen wenn sie wollen würde...
    Aber das mit dem PEgeltrinken scheint wirklich zuzutreffen .
     
  • User 29904
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    16 November 2007
    #16
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    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
  • H8CoRe
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    16 November 2007
    #17
    Alsoo...

    Das Problem kenn ich, nur das es mein Vater ist, und er angefangen hat wirklich zu "trinken" als es mit seiner Firma bergab ging. In seinen guten Zeiten ging schonmal eine Flasche Whisky am Abend(!) drauf. Tagsüber, vor stressigen Telefonaten auch immer welche von den kleinen.

    Aufgefallen ist das meiner Mutter, sie hat auch versucht mit ihm zu reden, bringt aber wie bei den meisten Alkis nichts.
    Bei Alkoholikern muss es von selbst Klick machen, sie müssen wirklich entschloßen sein aufzuhören, sonst werden sie schnell wieder rückfällig.

    Am besten, du meldest dich wirklich mal bei den Anonymen Alkoholikern (oder einer anderen Beratungsstelle), da ist mein Dad inzwischen auch und ist seit einem guten Jahr völlig trocken.
    Die können dir genau sagen was du am besten tun solltest, um deiner Mutter zu helfen (haben wir auch so gemacht).
    Man muss sich auch im Klaren sein, das man nicht mal eben 2-3 Monate wöchentlich ein Treffen besucht und dann ist man "geheilt"...
    Wenn sie einmal wirklich trocken ist, kann/darf sie niemals mehr irgendetwas alkoholisches zu sich nehmen, ohne Gefahr zu laufen Rückfällig zu werden.
    Es reichen schon leider geringste Mengen im Essen oder Medikamenten, der Körper merkt das sofort und will mehr.

    Hört sich alles hart an, ist es zwar auch, aber durchaus zu schaffen.
    Mein Dad hat fast 11 Jahre stark getrunken (bis zu einer Flasche pro Abend) und er hats geschafft, Rückfall-frei.


    Wenn deine Mutter unter Alpträumen und Stress leidet, hilft eventuell ein Gespräch mit einer Psychologin (diese kann auch bei der Suchtbekämpfung helfen).
     
  • Cruzifix
    Cruzifix (27)
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    in einer Beziehung
    16 November 2007
    #18
    Danke euch , werde mich wieder melden wenn es Neuigkeiten dazu gibt.

    mfg Cruzifix
     

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