• jintek98
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    Single
    6 Mai 2020
    #1

    Mythos oder Realität (Dating Leben)

    Hallo Leute,

    hab mal so kurz drüber nachgedacht und mich würd da mal eure Meinung interessieren.
    Glaubt ihr dass Leute die sich sehr stark auf ihre Karriere bzw. ihr Berufsleben konzentrieren (egal ob Mann oder Frau) meistens eine schwere Zeit in Ihrem Datingleben (oder kaum ) ein Dating-Leben haben ? Also dass es denen schwer fällt einen Partner bzw. Äffären etc. zu finden.
    Denkt ihr das stimmt so oder ist das nur ein "Mythos" ?
     
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  • Schweinebacke
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    6 Mai 2020
    #2
    Ich glaube, beim Datingleben macht das keinen wirklichen Unterschied.

    In der Beziehungsfindung, bei der Familiengründung und insbesondere bei dem längerfristigen Zusammenbleiben aber wohl schon eher.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Mai 2020
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  • Armorika
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    6 Mai 2020
    #3
    Nein, ich denke nicht, dass man das so verallgemeinert sagen kann.
    Das ist auch eine Frage der Organisation, der Prioritäten, insgesamt auch der Persönlichkeit.
     
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  • User 177271
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    in einer Beziehung
    6 Mai 2020
    #4
    Ein ehemaliger Mitschüler von mir hat tatsächlich kein Liebesleben, hatte noch nie eines, hat dafür ein 1er Abi und studiert derzeit. Bei ihm liegen die Prioritäten offensichtlich wo anders.
    Ansonsten kann man das aber miteinander vereinbaren, wenn das Gegenüber ähnlich gestrickt ist, denke ich
     
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  • Tahini
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    in einer Beziehung
    6 Mai 2020
    #5
    Ich glaube, die Intensitaet, mit der man sich seiner Karriere widmet, hat keinen Einfluss aufs Privatleben - solange man sich nicht zeitlich und nervlich dabei aufreibt. Schliesslich kann man ja an seiner Karriere auch innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens feilen. Und wenn man wirklich "seine" Karriere gefunden hat, dann ist man psychisch ja in bester Verfassung.

    Was ich mir aber durchaus vorstellen kann, ist, dass jemand, der vielleicht nicht so ganz leichtes Spiel mit seiner Karriere hat, davon recht mitgenommen sein kann. Das sind dann so die Leute, ueber die der Chef im Referenzschreiben schreibt "er war immer sehr bemueht". Und die tun sich dann natuerlich mit allem moeglichem anderen auch schwer.
     
  • User 178241
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    offene Beziehung
    6 Mai 2020
    #6
    Da stimme ich Schweinebacke zu :smile: Zumindest ist das auch meine Erfahrung in meinem näheren Umfeld.
    All meine Freunde und Bekannte, die ich eher als "karriereorientierter" bezeichnen würde, haben sich lange schwer getan eine langfristige funktionierende Beziehung aufzubauen, die keine "zweckgemeinschaft" ist, sondern eine innge Beziehung, die auf Neugier und Leidenschaft zum anderen beruht. (Wobei beide Formen der Beziehung unter konkreten Umständen natürlich ihre Legitimation haben!) Am Datingleben selbst ist es aber nach ihren Erzählungen und meiner Außeneinschätzung nie gescheitert.
    Oft hatte ich den Eindruck, als wären sie bereit für ihre Kariere Ressourcen zu opfern bzw. zu investieren, für die ich nicht bereit gewesen wäre. Und sie wären nicht bereit gewesen, wie ich es in meiner über 7 jährigen Beziehung vorwiegend tat, dieselbigen Investitionen in einen anderen Menschen und die Beziehung zu ihm zu investieren. Beide Varianten haben ihre Licht- und Schattenseiten - aber ich denke, dass jeder Phasen in seinem Leben hat, in denen die Zeit kommt, sich der jeweilis anderen Thematik näher zu widtmen. Gefährlich kann es aber sicher werden, wenn man sein ganzes Dasein auf eine Form der Orientierung "versteift" :smile:
    Der "karriereorierntierte" Weg kann vermeitlich wirken, als sei es eine sichere Investition in sich selbst, die sich in gewisser Weise immer rentiert. Der "partnerschaftlichoriernierte" Weg kann für manche unsicherer wirken, weil es nie eine Gewissheit gibt, dass sie die Investitionen langfristig rentieren - da der Mensch bereits Morgen nicht mehr an meiner Seite sein könnte.
    Im Endeffekt gilt dieses Bewusstsein jedoch für beide Wege und es liegt an einem selbst, wann und ob man sich ehrlich bereit sieht, sich der anderen Form der "Ressourceninvestition" (in welchem Ausmaß auch immer) zu widtmen. :smile: (natürlich bin ich mir bewusst, dass es viele weitere Formen gibt, die ich jetzt mal vorerst außenvor lasse :smile:)

    Das Datingleben selbst ist in meinen Augen relativ leicht aufrechtzuerhalten, sofern man nicht beabsichtigt, näher in die Tiefe zu dringen, sondern Mann einfach nur in die Tiefe dringen will :zwinker: Aber vielleicht stelle ich es mir auch nur einfacher und reduktionistischer vor, als es eigentlich ist :smile:
     
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  • User 164174
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    6 Mai 2020
    #7
    Nein, hat damit nichts zu tun.
    Ich habe eine Antithese: wer erfolgreich im Beruf ist, ist privat auch zufriedener und selbstbewusster. Und das macht einen attraktiver. Auch ein hohes Einkommen und ein Status als Alphatier macht es einem Mann einfacher, Frauen zu finden.
    Andererseits schrecken erfolgreiche Frauen viele Männer eher ab. Die tun sich tatsächlich schwerer.
     
  • User 178241
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    6 Mai 2020
    #8
    Mhm also ich tue mich zum Beispiel leichter mich jetzt auf meine Karriere zu konzentrieren, nachdem ich viele Jahre in meine Beziehung investiert habe. Ich habe keinen inneren Druck auf "Partnersuche" sein zu müssen, um meinem Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung gerecht zu werden. Das heißt natürlich nicht, dass man jetzt nicht mehr in den Partner investiert aber anders rum lässt es sich meiner meinung nach genau so denken. Ich kann mich mit Freude, Neugier und Zuversicht auf meine Karriere fokussieren, weil andere Bedürfnisse ausgeglichen sind :smile:

    In dem Punkt muss ich dir, zumindest nach meiner Einschätzung, recht geben :/
     
  • Geo3412
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    6 Mai 2020
    #9
    Wenn ich mein persönliches Umfeld betrachte, muss ich "ja" sagen, der Mythos stimmt. Ich denke nicht, dass es sich ausschließt, "Karriere" zu machen und beziehungstechnisch dem Wunsch zu entsprechen
     
  • Schweinebacke
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    6 Mai 2020
    #10
    Off-Topic:
    Da gibt es finde ich online teils aber auch wirklich schreckliche Profile von solchen Frauen, die völlig humorbefreit etwas recht überhebliches ausstrahlen.
     
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  • Armorika
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    6 Mai 2020
    #11
    Auch nicht generell.
    Ich hab mich jedenfalls nie schwer getan und beobachte es auch nicht signifikant in meinem Umfeld.
     
  • montagfreitag
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    6 Mai 2020
    #12
    Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Menschen sein können. Ein Freund hat ebenfalls ein 1er Abi, studiert und hat seit fünf Jahren eine Freundin :zwinker:
     
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    8 Mai 2020
    #13
    Dating kostet Zeit. Die Frage ist also: Nimmt derjenige sich diese Zeit? Wenn nicht, dann hat er auch kein oder nur ein eingeschränktes Liebesleben.
     
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    9 Mai 2020
    #14
    Ein Ex von mir hat neben dem Job studiert, mit ihm war leider während dieser Zeit nichts anzufangen, weil er alle Energie nur darauf fokussiert

    Er wollte am Wochenende nichts unternehmen, keine Freunde mehr treffen und im Bett war es ein Desaster, auch meine tollsten Verführungskünste haben nicht gewirkt

    Andere wiederum wissen ihre Prioritäten besser zu verteilen und sehen, Freunde, Beziehung und Sex als Ausgleich und Entspannung
     
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  • User 159029
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    11 Mai 2020
    #15
    Ich denke, dass das nur ein Mythos ist, denn jemand der kein so stressiges Berufsleben hat, wird eventuell auch weniger einen Partner finden, wenn er nicht gerade jeden Tag auf Partys geht und viele Bekannte/Freunde hat über die er Menschen kennenlernen könnte.
     
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    11 Mai 2020
    #16
    Kannst du das nochmal genauer erläutern, wie du darauf kommst?
     
  • User 159029
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    11 Mai 2020
    #17
    Ich meinte es eig. so, dass Dating weniger etwas mit dem Berufsleben zu tun hat, da man im Beruf auch von Leuten umgeben ist und mehr damit zusammenhängt wie und wo man auf andere Menschen trifft. Der Arbeitslose, der nur zu Hause sitzt, trifft nämlich weniger Menschen, als der Workaholic, der dauernd Kundentermine wahrnehmen muss.
     
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