• 30 Juli 2004
    #41

    genau, das denk ich auch, der wär denk ich schon im letzten moment ausgewiechen wenn er ned gebremst hätt, ein kamikaze is der sicher nicht

    die frau hat wohl ihren schatten überholt ...

    LarryB
     
  • daedalus
    daedalus (41)
    Teammitglied im Ruhestand
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    nicht angegeben
    30 Juli 2004
    #42
    Wer hat denn die Kontrolle ueber sein Auto verloren? Sie ist ohne direkte Fremdeinwirkung von der Strasse abgekommen, waehrend er trotz Grünstreifenkontakt keinen Unfall gebaut hat (im Sinne von irgendwo gegenfahren, ich weiss, dass er vom rechtlichen Sinne her ein Unfallbeteiligter war).

    Langsamfahrende Autos sind aus der Sicht der schnell fahrenden eine Gefahr und schnellfahrende aus der Sicht von langsamfahrenden. Dem kann man nur aus dem Weg gehen, indem man auf Autobahnen z.B. nur noch 130 fahren darf (auch nicht langsamer). Wenn langsamfahrende Autos keine Gefahr waeren, dann gaebe es keine Beschraenkung, wie schnell ein Fahrzeug fahren koennen muss, damit es auf die Autobahn darf.

    P.S.: Ich gehoere eher zu den langsamen, bevor man mich als Raser abstempelt, alleine weil ich meistens einen 45PS Polo fahre hab ich auf Autobahnen selten Probleme mit ueberhoehter Geschwindigkeit meinerseits :smile:

    Angeblich (laut erics Aussage) waren da zwei Handwerker, die auch den Rettungswagen verstaendigt haben... Nur leider hat er meine bitte auf die Quelle ignoriert
     
  • nachtmensch
    0
    30 Juli 2004
    #43
    @ eric:wenn du selber gerne schnell fährst, dann kannst du doch bestimmt nachvollziehen, dass das ganze sich so ereignet haben könnte ich ich das jetzt einmal aus der sicht des mercedesfahrers darstelle:

    dreispurige autobahn, fast ganz frei, strassenverlauf gut einsehbar, nur ein paar vereinzelte autos.
    ganz weit vorne ein kleinwagen auf der linken spur, obwohl er genausogut rechts fahren könnte, weil da auch niemand ist.
    in dem fall geht man doch davon aus, dass der fahrer dieses wagens auf die rechte spur wechselt sobald er von hinten jemand ankommen sieht, oder nicht?
    also betätigt der mercedesfahrer vielleicht die lichthupe und geht etwas vom gas, weil er davon ausgeht dass der fahrer des anderen wagens sowieso gleich die spur wechselt und er deswegen nicht allzustark abbremsen muss.
    der kleinwagen geht aber nicht rüber.
    (es ist laut stvo übrigens ausdrücklich erlaubt die lichthupe zu verwenden um die überholabsicht anzuzeigen)
    der mercedesfahrer bremst und betätigt nocheinmal die lichthupe und denkt "verdammt, der muss mich doch sehen, warum geht der nicht rüber? rechts ist doch frei!"
    jetzt muss er schon sehr stark bremsen, aber der andere wagen wechselt immer noch nicht die spur. er realisiert jetzt dass er viel zu schnell ist wenn der andere tatsächlich auf seiner spur bleibt (wovon er eigentlich nicht ausgegangen ist) und tritt voll in die eisen, er schafft es zwar noch eine kollision zu vermeiden, aber er kommt dem anderen fahrzeug recht nahe, welches dann endlich nach rechts fährt. also denkt sich der mercedesfahrer "na endlich, der hat aber grade gepennt" und beschleunigt wieder.
    dass der andere wagen ins schleudern kommt sieht er nicht mehr weil er schon wieder ein ganzes stück weiter ist und nicht in den rückspiegel schaut.

    ich weiss natürlich nicht ob es tatsächlich so gewesen ist, aber es wäre durchaus denkbar, und eine situation in die man am steuer eines solchen wagens recht schnell kommen kann.

    es ist nunmal der normalfall, dass ein langsameres fahrzeug die linke spur freimacht wenn hinten jemand schnelleres kommt und rechts niemand ist, und es ist ebenfalls normal, dass man nicht viel mehr abbremst als es unbedingt notwendig ist. dem fahrer des mercedes wäre es in dem fall zur last zu legen, dass er die situation vielleicht etwas falsch eingeschätzt hat, weil der fahrer des kleinwagens sich nicht typisch verhalten hat, und deswegen den sicherheitsabstand nicht mehr einhalten konnte, aber er hatte sein fahrzeug noch so weit im griff dass es zu keiner kollision kam.

    jeder der schon einmal ein schnelleres auto gefahren ist weiss, dass man jemand anderem sehr schnell zu nahe kommt wenn man nur ganz kurz etwas unaufmerksam ist, oder die geschwindigkeit eines anderen falsch einschätzt, und dass man dafür jemanden ins gefängnis stecken will finde ich schon deutlich überzogen...
     
  • darksun
    darksun (39)
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    vergeben und glücklich
    30 Juli 2004
    #44
    Darum ging es doch - du sagst es quasi doch selbst.

    Du behauptest die ganze Zeit, ER habe sich falsch Verhalten. Da gebe ich dir recht.
    Nur ist ER auch wirklich "Turbo-Rolf"? Die Argumentation, dass sein Auto so ungefähr aussah und er irgendwann da her gefahren ist, finde ich nicht ganz ausreichend - aber ich kenne auch die Fakten nicht so genau, wie einige andere Leute, die anscheinend perönlich anwesend waren.
    Das ganze an ungefähren Zeiten und der Form von Scheinwerfern festzumachen, finde ich nicht ganz ausreichend.
    Gerade wo eigentlich nachgewiesen ist (meines Wissens nach), dass nach Unfällen sich viele Zeugen falsch erinneren.
    Und wenn ich überholt werde, guck ich mir im Rückspiegel die Scheinwerfer an und weiß dann nach einem schweren Unfall hinterher noch, ob die verbunden waren oder getrennt umrahmt?
    Letztendlich könnte ja noch ein drittes Auto am Unfallort gewesen sein, dass sich danach von der Autobahn verdrückt hat. Wer weiß das schon so genau?
    Und es gilt immer noch: Im Zweifel für den Angeklagten.
    Zusammengefasst störe ich mich nicht an der Strafe, sondern mehr an der Beweisführung.
    Auch wenn die Öffentlichkeit/Medien einen Schuldigen haben wollen, damit sie zufrieden sind und es ein Exempel gab, darf man doch trotzdem nicht wen verurteilen (immerhin zu fahrlässiger Tötung) aufgrund von waagen Beweisen.
     
  • nachtmensch
    0
    30 Juli 2004
    #45
    das sehe ich völlig anders.

    da fällt mir noch ein: links zu fahren obwohl rechts frei ist und dadurch jemand anderen zu zwingen langsamer zu fahren als er möchte erfüllt auch den tatbestand der nötigung...
     
  • darksun
    darksun (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    30 Juli 2004
    #46
    Ja, das mag sein. Kenne halt die Fakten nicht genau, da ich das nur beiläufig verfolgt habe.
    Aber andersrum kann ich mir auch vorstellen, dass man bewusst Falschausssagen macht, um nicht in Verdacht zu geraten. Nicht unbedingt klug, sicher.
    Störe mich halt an dem schwammigen Beweisen für seine Schuld.
    Es sind schon viele Leute aufgrund von ein paar Indizien schuldig gesprochen worden und hinterher war es doch wer anders... Gebe zu, dass es wohl unwahrscheinlich ist, dass er es nicht war. Gewissheit wird man da wohl nicht bekommen. Es sei denn, er gesteht es, wovon ich allerdings nicht ausgehe.
     
  • nachtmensch
    0
    30 Juli 2004
    #47
    er war durch naheliegende überlegungen in diesem fall leicht vorhersehbar, dass die fahrerin auf die rechte spur wechselt sobald von hinten jemand schnelleres kommt, wie es bei völlig freier fahrbahn vermutlich 99% aller autofahrer machen würden...

     
  • Absinth
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    30 Juli 2004
    #48
    Ich finde das Urteil definitiv zu mild.

    Wenn jemand Steuern hinterzieht bekommt er ein höheres Strafmaß.

    Woher hat der Fahrer wohl seinen Spitznamen gehabt? Und es war bekannt, dass er extrem schnell gefahren ist.
    Außerdem sah es das Gericht als bewiesen an, dass er es war. Und allein das zählt!


    Und wenn hier jemand schreibt, dass er auch öfters Nachts mit 250 über die Autobahn heizt, dann hat er meiner Meinung eine Schraube locker.

    Ist doch scheiß egal, warum die Frau mit 80 auf der linken Spur war. Es gilt doch nicht das Recht des stärkeren.

    DU als Autofahrer hast damit zu rechnen, dass so etwas passiert.
    Man muss wenn man Auto fährt vorausdenkend fahren. Und nachts mit 250 Sachen über die Autobahn zu brettern ist sicher nicht vorausdenkend.
    Und am morgen um 6 Uhr genausowenig.

    Und manche leute werden dann verdammt nervös, wenn ihnen jemand so auffährt. Ich bin vor ein paar Monaten mit 140 auf der linken Spur gefahren weil ich einen LKW überholt habe. Plötzlich sehe ich hinter mir einen schwarzen Porsche ranrasen, nach 5 Sek klebt er mir so nahe drann dass ich seine Augenfarbe sehen kann.

    Na toll. Und meine Beifahrerin versuchte mir aus Schreck fast in den Lenker zu greifen und wollte das ich Gas gebe. Dann hab ich sie erst mal halblaut anschreien müssen, damit sie mir nicht in den Lenker greift. Ich bin einfach normal vorbeigefahren und hab dann nach dem LKW auf die rechte Spur gewechselt.

    Manche Menschen reagieren halt extrem panisch unter Druck und in Stressituationen.

    Und Du als Autofahrer hast eben die Verantwortung für dich und die anderen auf der Straße. Dazu zählt eben vorausschauend fahren.
    Dü fährst doch auch nicht mit 50 durchs Dorf wenn rechts und links Kinder spielen, obwohl es erlaubt ist?
    Wenn auf dem Gehweg Kinder gehen bremst man auch automatisch ab.
    Wenn du auf der Landstraße in einen schattigen Wald hineinfährst bremst man ja auch ab. Es könnten dort ja Tiere, Radler etc... sein die man nicht sieht.
    Usw.... da gibts ja tausende Beispiele.

    Und wenn ich Nachts oder am Morgen auf der Autobahn fahre, dann muss ich eben damit rechnen, dass ein langsamer Wagen auf der linken Spur ist, genauso wie dass Rehe über die Fahrbahn rennen etc.....

    Und mir kann keiner erzählen, dass der um 6 Uhr morgens die Frau erst zu spät gesehen hat. Da ists nämlich schon recht hell.
    Sowas unverantwortliches passiert leider zu oft.

    Meiner Meinung nach ist die Strafe zu gering. Solche Arschlöcher die mit 250 über die Autobahn heizen und drängeln gibts leider genug.

    Man hat auch noch Verantwortung für die anderen auf der Straße, auch wenn schnell fahren noch so viel Spaß macht.
     
  • nachtmensch
    0
    30 Juli 2004
    #49
    was ich damit sagen wollte ist einfach nur, dass es in diesem fall eher vorhersehbar war dass die frau den weg freimacht, als dass sie auf der linken spur bleibt...

    es bedeutet schon eine gefahr überhaupt ein fahzeug zu bewegen, und er hätte den abstand nicht unterschritten wenn die frau sich so verhalten hätte wie es jeder normale autofahrer tut. er ist also nicht vorsätzlich so dicht aufgefahren, sondern weil er davon ausging dass die frau die spur wechselt bevor er ihr zu nahe kommt, was sie aber nicht getan hat.
    mit sowas muss man natürlich rechnen, und er hat es ja auch noch geschafft rechtzeitig abzubremsen um einen zusammenstoß zu verhindern.
    ich stimme dir zu, dass es besser gewesen wäre wenn er noch früher gebremst hätte. ich behaupte ja auch gar nicht dass er alles richtig gemacht hat, aber er hat auch keinen grösseren fehler gemacht als tausende andere autofahrer das jeden tag auf unseren strassen tun (nur dass diesmal etwas mehr passiert ist als gewöhnlich), und dafür ist das strafmaß einfach viel zu hoch. ohne diesen ganzen presserummel hätte er vielleicht ein kleines bussgeld zahlen müssen und hätte für ein paar monate den führerschein abgeben und gut, das wäre ja auch in ordnung. aber eine freiheitsstrafe ist imho einfach völlig unverhältnismäßig...

    wir werden da sowieso nicht auf einen nenner kommen... du wolltest unsere meinung zu diesem thema hören und das ist meine meinung.

    ich denke das ist ein gutes schlusswort...
    am besten du liest dir das selber noch einmal ganz genau durch :zwinker:
     
  • Absinth
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    30 Juli 2004
    #50
    Ich kann Eric Draven nur zustimmen. Siehe mein oberer Post.
     
  • nachtmensch
    0
    30 Juli 2004
    #51
    okay, dann sag ich zu dir eben auch noch was...

    woher weisst du dass er den spitznamen schon vor dem vorfall hatte, bzw. dass das keine erfindung der medien ist?

    das er es war bestreitet hier gar niemand

    wieso? das ist erlaubt...

    nein, egal ist es nicht. es ist verboten links zu fahren wenn rechts alles frei ist, was einem natürlich trotzdem nicht das recht gibt jemanden zu bedrängen wenn er es tut...

    dieses autobahnstück ist schnurgerade und gut einsehbar. da kann man auch bei hohen geschwindigkeiten vorausschauend fahren

    dann sollten diese leute nicht unnötig links fahren

    das ist richtig

    er hat sie garantiert nicht zu spät gesehen, aber er hat einfach erwartet, dass sie ihn vorbeilässt, da rechts alles frei war. das war sein fehler... aber es war ebenso falsch von der frau völlig grundlos ganz links zu fahren...

    noch was... nicht dass du denkst ich verteidige den fahrer weil ich selber ein raser bin. ich fahre einen smart, der fährt nur 140 :zwinker:
    mich stört nur, dass so eine geschichte durch die medien dermaßen aufgebauscht wird, und dass das volk dann die parolen der zeitung mit den 4 buchstaben und diverser nachrichtensendungen auf den privaten begeistert nachplappert und sowas im endeffekt dazu führt, dass eine unangemessen hohe strafe für jemanden verhängt wird...
     
  • knieschrammer
    0
    30 Juli 2004
    #52
    ich seh das 100% genauso wie "Schütze"
    fahr auch öfter in den geschwindigkeiten und es gibt echt soooo viele die echt nie den spiegel nutzten rausziehen und dann von hinten nur ein lautes quietschen hören(ja trotz abs und ~200) und dann total ruckartig wieder nach rechts reißen und dabei fast ihr auto in die leitplanke parken...

    und das "gegen die hohen geschwindigkeiten:
    vorgestern mit ner s-klasse aus zürich nach singen gefahren, bei 120(tempomat+abstandsradar ->nur lenken, kein gas keine bremse) muß man schon nach ein paar km stark feststellen, das es einfach zu langweilig ist und die konzentration enorm nachlässt. erst bei rund 200(+) ist man dann so gefordert, dass man nicht gleich müde wird.

    für die die keinen vergleich haben legt euch mal auf euer sofa und lenkt hin und wieder etwas rechts,dann links und stellt euch vor ihr fahrt 120, ist fast das gleiche. in so nem auto bekommt man außengeräusche erst ab über 220wieder richtig mit und alles kommt einem viel langsammer vor.
     
  • Henk2004
    Henk2004 (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    30 Juli 2004
    #53
    Ich frage mich, wie das Urteil ausgegangen wäre, wenn in dem 75 PS Kia ein 20 Jähriger Mann gesessen hätte, und nicht eine 21 Jährige Mutter mit ihrem Kind....

    Wahrscheinlich hätte er eine Geldstrafe bekommen und eine 3x3 cm Nachricht in der örtlichen Tageszeitung.....

    Ich finde diese ganze Berichterstattung völlig überzogen, ja klar, Turbo Rolf ist ein blöder Heizer und Drängler aber wenn hier jemand so eine geile Kiste mit 500 PS, womit man auch relativ gefahrlos diese 250 fahren kann hätte, so denke ich, das ALLE auch dieses Tempo ausnutzen würden. (Ja, nee is klar, ihr würdet dann mit 130 schön immer rechts fahren, weil das ja spritsparender ist...)

    Ist natürlich schade um die Frau und das Kind, aber ich denke, wenn jemand anderes darin gesessen hätte, hätte es KEINE SAU interessiert. Ein Artikel in der Zeitung, den liest man und vergisst es wieder.
     
  • nachtmensch
    0
    30 Juli 2004
    #54
    diese behauptung ist nicht bewiesen. wenn sie tatsächlich in einem überholvorgang gewesen wäre, dann hätte sie das überholte fahrzeug vermutlich gestreift oder zumindest in ziemliche bedrängnis gebracht als sie das lenkrad verrissen hat...




    das ist so nicht richtig. der gesetzgeber hat unter dem begriff "betriebsgefahr" definiert, dass alleine durch den betrieb eines kraftfahrzeuges der halter haftbar zu machen ist wenn er mit seinem auto einen schaden verursacht hat, auch wenn er sich eigentlich (laut stvo) korrekt verhalten hat, aber darum gehts ja jetzt überhaupt nicht...


    genau da liegt das problem... wir reden völlig aneinander vorbei, weil du davon ausgehst, dass er absichtlich so dicht aufgefahren ist, während ich davon ausgehe, dass er (eben weil er versuchte sich in den anderen verkehrsteilnehmer hineinzudenken) die frau falsch eingeschätzt hat, und es nur deswegen dazu kam dass er so dicht aufgefahren ist weil sie anders reagiert hat als erwartet. ich habe übrigens nirgends behauptet, dass das erlaubt ist, sondern lediglich dass das strafmaß in diesem fall meiner meinung nach zu hoch ist...


    leider ist es häufig so, dass man wenn man der meinung ist sich mit etwas extrem gut auszukennen das ganze aus einem etwas eingeschränkten blickwinkel betrachtet... du hast schon mehrere dinge als tatsache hingestellt, weil sie sich deinem wissensstand nach so verhalten, aber die realität zeigt dass es eben doch nicht genauso ist... (nehmen wir mal das beispiel mit der nötigung wegen linksfahren)

    Henk2004 hat im übrigen gerade genau das geschrieben worum es mir geht. es wird viel zu viel theater um eine eigentlich recht kleine sache gemacht.
     
  • Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.043
    121
    1
    nicht angegeben
    30 Juli 2004
    #55
    Ich stell mir - ohne das ganze jetzt kommentieren zu wollen - mal so zwei Fragen am Rande:

    1. Wenn ich Mutter bin und mein Baby auch noch im Auto hab, wie kann ich da 150km/h fahren, besonders, wenn ich offensichtlich das Auto nicht beherrsche (was aber wohl auf die Mehrheit zutrifft)?
    2. Wenn ich 250km/h fahre und schon immer auffahre als wäre keiner vor mir, warum begeh ich dann nicht noch ne andre Ordnungwidrigkeit und fahre rechts vorbei, wenn da keiner ist?
     
  • 123hefeweiz
    0
    31 Juli 2004
    #56
    Meiner Ansicht nach ist das Urteil gerechtfertigt. Der Bursche hat den Tod von zwei Menschen wenn nicht vorsätzlich verursacht, so doch immerhin billigend im Kauf genommen - Fahrerflucht und unterlassene Hilfeleistung (auch wenns schon zu spät war). Von der sogenannten Gefährdungshaftung mal zu schweigen.

    Und ein so erfahrener Autolenker sollte eigentlich ganz genau wissen wie man sich auch mit mehreren 100 PS starken Boliden im Straßenverkehr verhält, so dass niemand gefährdet wird.

    Andererseits - hier bei uns in der Gegend gabs vor einigen Wochen einen schweren Motorradunfall mit drei Toten und mehreren Schwerverletzten. Nach einer kurzen Meldung in der Tagespresse kräht kein Hahn mehr danach. Wenn nicht einer der Geschädigten mit einem Arbeitskollegen verwandt gewesen wäre wüßte ich auch nix näheres darüber. Also ist doch vielleicht ein bißchen Media-Hype an der Sache dran...

    Gruß
    hefe
     
  • simon1986
    simon1986 (34)
    Benutzer gesperrt
    6.893
    398
    2.202
    Verheiratet
    31 Juli 2004
    #57
    Um jemand umgehend fast straflos ins Jenseits zu befördern oder um die Lebensgrundlagen langfristig straflos kaputt zu machen - Das Auto ist und bleibt die beste Tatwaffe. :angryfire
     
  • cruize
    Gast
    0
    31 Juli 2004
    #58
    jedes weiter diskutieren ist doch wohl mal völlig sinnentleert, wenn nicht mal einer das Urteil an sich hier reinstellt, evtl. sogar abtippen muss. Hier stehen Informationen, die der eine irgendwo her hat im krassen Gegensatz zu anderen Informationen.
    Das ist keine Diskussionsgrundlage.

    @ lieber Eric: hast du den internen Polizeibericht? Wenn ja: tipp ihn bitte ab und stell ihn hier rein, nur vage Behauptungen über Trümmerflugweite bringen hier gar nichts
    Völlig ungeklärt und -ich höre das zum erstenmal- ist das angeblich "überholte Handwerker-Auto"

    @ "ich schlafe ein, wenn ich langsam fahr"-Fraktion: Wer ausgeruht und fit ist, schläft mit Sicherheit nicht ein, nur weil er eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschreiten darf. Wer dennoch mit dem Problem zu kämpfen hat, sollte sein Auto solange in der Garage stehen lassen, bis er sich gründlich vom Arzt auf ADS prüfen hat lassen! Solche Leute haben auf unseren Straßen ja wohl mal überhaupt nichts zu suchen und verstoßen auch gegen die gesetzlich verankerte "im Verkehr erforderliche Sorgfaltspflicht"!
     
  • Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.043
    121
    1
    nicht angegeben
    31 Juli 2004
    #59
    Was redest du denn fürn Quatsch: Natürlich muss man bei Übermüdung schneller fahren! Aber die meisten müden Auto fahrer sind mitten in den Städten zu finden, deswegen bin ich auch für ein generelles Aufheben aller Tempolimits!
     
  • cruize
    Gast
    0
    31 Juli 2004
    #60
    Stimmt! In Städten sollte man Richtgeschwindigkeit von 190 einführen, damit weniger Unfälle passieren, die auf Übermüdung aufgrund langsamen Fahrens passieren
     

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