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  • Violettelotl
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    12 Juli 2020
    #1

    Online-Dating

    Klar wäre es schön wenn "auf der Strasse" oder sonstwo real etwas anzutreffen wäre aber dort habe ich bisher nicht die richtige Strategie gehabt, oder scheine nicht populär zu sein, somit keinen Zugang schaffen können. Das ist jedoch ein anderes Thema was ich separat behandeln werde.

    Hier geht es mir nur darum mal konkret die Essenz des Online-Dating festzuhalten und wo hier die Schuhsohle auf dem Glatteis klebt.

    Ich habe früher so einiges ausprobiert, von Parship bis Esoterik-Börsen... da war so gut wie alles dabei, aber ich war dort überall am Ende alles andere als erfolgreich. Ich scheine nicht die dort angefragte oder begehrte Usergruppe zu sein mit deutlichen Mainstreaminteressen und vielleicht ist das auch gut so. Heute bin ich nur noch auf Gleichklang aktiv und lese dort auch alle Einträge detailiert durch.

    Dabei werde ich diesen Beitrag in 2 Teile gliedern weil zuerst kommt eine allgemeine psychologische Feststellung, danach im 2. Teil einige Erfahrungen die ich mit Gleichklang-Usern machte. Diese Erfahrungen stellen gleichzeitig relativ gut einige Problematiken dieser Charakteristiken (die ich unten aufzeige) dar.

    Dabei haben mir konkret diese 2 Blogeinträge eines Psychologen geholfen um hier einige Grundprobleme zu erkennen welche im Endeffekt auch mich behindern:
    Folgen von Online-Dating für die eigene Person und die Beziehungsfähigkeit | Gleichklang Blog
    und...
    Bequemlichkeitskultur und Partnersuche | Gleichklang Blog

    Zuerst einmal kommt es mir so vor dass beim Online-Dating, das ist tatsächlich so, grundsätzlich 3 Hauptinteressen bei den Usern überwiegen.

    1. Interesse: Rein hedonistische Motive; eine wirkliche Beziehungsfindung ist kaum relevant. Hier kann man z.B. reine Unterhaltung oder nur Sex wollen, sei es nur Online oder auch mit kurzem realen Treffen bis hin zur Affäre, aber mehr als das wird es selten je werden da eine Tiefe gar nie erwünscht war. Hier gehen die User zwar oft die Extrameile für Kontaktaufnahmen, aber nur vor dem Hintergrund dass sie es ja jederzeit einfach so "vom Ast abschneiden" können da nie nachhaltig geplant, oft nicht einmal erwünscht.

    2. Interesse: Wollen zwar Beziehung aber bitte "gebratene Taube in den Mund", ansonsten zu anstrengend. Typische Traumpartner-Mentalität, etwas was es so kaum geben kann. Haben oft noch "schwere Altlasten" mit sich und dennoch... bitte ebenürtiger "Traumpartner". Selbst Kleinigkeiten wie die Entfernung können hier ein echtes Hindernis werden, deshalb wird sowieso oft nur Umkreissuche gemacht. Dabei schätzen sie ihre eigene Attraktivität oft überhöht ein, aber macht ja nichts... wenns nicht klappt "Kappe aufsetzen und neu versuchen mit der erneuten Souveränität". Dass sie diesen Strudel von "immer wieder neu anfangen" ja selbst provozieren, auf diese Idee kämen sie kaum.

    3. Interesse: Wollen zwar Beziehung und würden auch relativ anspruchslos fast alles "nehmen", jedoch sind sie selber aus verschiedenen Gründen dermassen unpopulär dass sie... würden man sie auf der Strasse antreffen... da würde so gut wie nie irgend ein Liebesfunken erglimmen. Fast schon hoffnungslose Fälle und gerade deswegen natürlich Online. Dabei könnte man bei ihnen ja vieles verbessern oder verändern, nicht jedoch ohne jede Sellbstkritik, wenn kein Wille zur Veränderung da ist: Wenn sich nichts ändert weil sie selber ja sowieso eine Art "zerfallenes Ideal" sind oder "gefallener Stern", ihrer Meinung nach, dann wird kaum Veränderung und nachhaltige Beziehung möglich sein.

    Diese 3 Interessen sind mehr oder weniger auch schwierige Beziehungshindernisse, kann bis zur Unfähigkeit resultieren. Die vierte Option, also voll beziehungsfähig und gut reflektierend, die ist so rar... also... wenn man die antrifft dann Glückwunsch, sie sind auch meistens sofort weg.

    Und generell.., sind die Leute oft bequem bequem bequem bequem... "Hach ist das anstrengend mich mit jemandem länger auseinanderzusetzen der mir zudem noch vor den Kopf stösst", oder "Nehmen wir mal besser was anderes, hat ja genug": Wenn doch nicht genug weil 95% der Angebote bereits im Papierkorb sind dann bitte bei der Datingplattform beschweren und noch sagen dass man sich etwas "gekauft" hat, obwohl Menschen ja nicht käuflich sein sollten.

    Da hat es in der Tat weniger bequeme Kulturen auf der Erde welche für Partnerschaft ganz andere Meilen laufen würden... mal mehrdeutig erwähnt weil was ich da schon alles gesehen haben was z.B. manche Menschen für Distanzen laufen nur um zur Schule zu gehen und unsereins der hat oft Mühe wenn der Partner keine brauchbare (wenn überhaupt eine) Karosse hat, obwohl für die Liebesfindung komplett irrelevant, reines Statussymbol. Die Ansprüche sind klar verschieden hoch und lebt man in der Mitte von Europa... häufig besonders hoch.

    Da gibts noch Statistiken, dazu sollte man allerdings folgendes konkret erwähnen:

    -Statistiken können immer, wirklich immer, zugunsten des Kreiers verformt werden. Wenn die Datenlage nicht komplett transparent ist dann ist es schwer relativ.

    -Auf Parship ist die Erfolgsquote im Jahr bei etwa 10%, wobei das natürlich stark schwanken kann je nach individueller Popularität (im Rahmen 0.1 bis 30.1%, bei Nymphen oder Satyrs bis zu 100.1%). Frauen meines Alters haben so 100 aktive Männer "an der Angel", wer da nicht hervorsteht hat automatisch schlechte Karten. Traumpartner-Mentalität wird dort deutlich kultiviert.

    -Auf Börsen wie Tinder, da hedonistische Motive dort überwiegen, so kann man sagen dass generell nur die 20% attraktivsten Leute wirklich zu etwas kommen... die anderen werden dann eher vereinzelt noch ein paar auf den Boden gefallene Rosinen abbekommen. Keine Sache da es ja einer der bei den 20% ist auch 5x mit verschiedenen Leuten trieben kann.

    -Auf Gleichklang wird Erfolgsquote zwar bei über 80% angegeben nach rund 2 Jahren. Der Haken ist dass nur wenige User über 2 Jahre bleiben und alle welche es tun die sind dann tatsächlich gewillt. Sicherlich hat es die beste Erfolgsquote aber mit einem anderen Haken: Dass die Leute über 50 J die grossen Quotenenner sind und die Leute unter 50 J, insbesondere bei den Männern, scheinen es um einiges schwerer zu haben. Ausserdem gibt es fast keine Leute unter 30 J, es hat also klar eine etwas ältere Userbasis. Man kann generell sagen, je jünger die User sind desto mehr sind sie sich am zieren und die paar User welche unter 30 sind die sind oft sogar urplötzlich ihren Account am löschen da es offenbar nicht überzeugte, während so ein Verhalten bei den über 50 J-Leuten kaum anzutreffen ist.

    Der zweite Teil kommt später, da ich dort gewisse Punkte bei Usern mit denen ich Kontakt hatte genauer aufzeigen und teilweise analysieren möchte, etwas aufwendig aber es mag hilfreich sein.

    Zweiter Teil:

    Erster Beispiel-User:
    Typ: Vorwiegend 2. aber auch ein bischen 3.

    Mitte 30, hatte eine sehr feste Vorstellung davon wie alles sein soll. z.B. mit 18 hat man Führerschein und bevor man sich trifft wird immer erst telefoniert. Ausserdem war sie sehr gesellschaftskritisch eingestellt und wahrscheinlich feministisch. Ich musste mich in der Wortwahl unheimlich zusammenreissen da fast jeder Stuss oder Humbug denn ich aus Versehen verzapft habe, insbesondere wenn es irgendwie gegen Frauen sein könnte, von ihr offensiv aufgenommen wurde. Irgendwann gab sie mir eine Abfuhr... Peng und Tschüss.

    Später nach einem Jahr hatte sie ins Profil geschrieben an die offenbar vielen Männer: Sie seit jetzt nicht erreichbar und ab wann sie zurück ist. Ausserdem hatte sie ihr Alter noch auf über 60 angehebt, dazu komischen Stuss ins Profil geschrieben wie z.B. dass sie mehrere kleine Kinder hätte, sogar das genaue Alter, (sie ist kinderlos) und einfach alles mögliche was möglichst unförderlich für sie sein sollte. Ich bekam den Verdacht dass sie auf eine Art Gesellschafts-Vendetta aus war wo sie die üblen "Hähäm" kritisierte. Wirklicher Beziehungswunsch hatte sie kaum, weil ansonsten stände sie nicht nach 2 Jahren immer noch ohne Liebesglück da. Auf eine Anfrage, nach 2 Jahren, "wie es ihr geht", ging sie nicht ein... sondern hatte mich einige Zeit danach noch komplett gelöscht.

    Zweiter Beispiel-User:
    Typ: Vorwiegend 3. aber auch ein bischen 1 und 2.

    AE-Mutter wo ich dann relativ schnell festgestellt hatte was dort los war. Sie klammerte unheimlich an ihrem Kind, sosehr dass da jeder Partner echt nur noch im Wege stand. Deswegen hatte ein Ex-Partner auch schon eine Adoption erwirkt sodass er rechtlich die Vaterrolle hatte, wollte es irgendwie entschärfen. Daneben hatte sie noch einen Hund, der sei ihr Beschützer und hatte immer gut für sie gesorgt. Als er sehr alt war da hatte sie ihn intensiv gepflegt, das war nicht mehr schön das ohne Eifersucht aufzunehmen. Generell ist sie gegenüber allen machtlosen Lebewesen besitzergreifend und das seien dann quasi für immer ihre untrennbaren Gefährten oder eben Kinder. Ich sagte ihr dass ein Kind komplett selbstständig ist und ab einem bestimmten Punkt flügge wird. Davon wollte sie nichts wissen und man merkte dass allein dieser Gedanke ein Horror war.

    Nach mehreren Monaten mailen und Hinhalterei von ihrer Seite aus da hatte sie plötzlich freudig verkündet dass sie sich jetzt einen neuen Hund angeschafft hatte... sie war total begeistert und ich natürlich weniger begeistert dass sie mich nie treffen wollte aber der Hund der war willkommener als so mancher Partner. Ich dachte mir "Was habe ich hier eigentlich noch verloren, zwischen diesem Hund und dem Kind, wo ja alles schon komplett versiegelt ist". Also habe ich mal die Dinge klargestellt und ihr mitgeteilt, "OK sie kann ein Hund und ein Kind handhaben aber was ist mit einem Partner?" Jedenfalls fühlte sie sich ab einem bestimmten Punkt bevormundet und ausserdem hat es ihre Resillienz überschritten... sie hatte sich danach entgültig distanziert. Ist wohl besser so... für beide...

    Dritter Beispiel-User:
    Typ: Vorwiegend 3.

    Hier gabs anfangs kein Foto, das wurde im Nachhinein gezeigt. Mir wurde klar wieso, weil selbst wenn man Figur oder schüttere Haare noch attraktiv finden könnte, der depressive Blick war danach definitiv nicht mehr unter Sexyness zu werten. Wobei mir das ja egal war, ich wollte sie dennoch näher kennenlernen und vielleicht Freundschaft anbieten aber es hatte klar keine Priorität da mir dann anderes klar wichtiger war, also habe ich sie zeitlich "vertröstet". Daraufhin hatte sie gemeint dass es überhaupt keinen Sinn mache sie anzuschreiben wenn ich momentan nicht auf sie eingehe, aber der Clou war eher dass sie dann noch meinte "Sie habe Freundschaft ohne Erotik angegeben" mit unschönem Unterton. Ich entgegnete ihr dass ich nie irgendwas in der Art angedeutet habe und das ich das mit ihr einfacher vorgestellt habe. Ausserdem wolle sie nicht in die Tiefe gehen, was beileibe nichts mit Erotik zu tun hat sondern mit ihrer menschlichen Komplexität. Jedenfalls bemerkte ich hier eine begrenzte Machbarkeit auf Annäherung, also habe ihr noch viel Glück gewünscht und es wurde beendet.

    Hier sei noch gesagt dass kaum jemand ähnliches im Sinn empfindet, denn vertrösten oder Hinhalten das erlebe ich sehr häufig. Ganz generell, auch wenn die Karten komplett unklar sind da sehr wenig geschrieben, dazu ohne Foto: Wenn nur schon Randbedinungen stimmen z.B. Alter, müssen es Männer oft einfach versuchen, selbst wenn Sympathie und andere Interessen komplett unklar ist. Das wird dann gerne ausgenutzt und als Mann riskiert man entweder was oder lässt es bleiben, trotz dem Risiko "dass es doch noch was sein könnte".

    Vierter Beispiel-User:
    Typ: Vorwiegend 1, aber auch ein bischen 2.

     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Juli 2020
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    12 Juli 2020
    #2
    Und in welche dieser 3 „Interessens“kategorien würdest du dich selbst einordnen?
     
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    12 Juli 2020
    #3
    Wie soll hier jemand etwas schreiben, wenn es eh alle paar Minuten wieder verändert wird.

    Niemand zwingt dich solche Dienste in Anspruch zu nehmen! Ob du in der Tat beurteilen kannst was und wie Menschen dort agieren bezweifle ich.
     
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    12 Juli 2020
    #4
    Also sorry, also entweder bin ich völlig naiv, oder diese "Gleichklang" Seite macht auch nix anderes, als alle anderen auch. Alle zehn Sekunden, verliebt sich ein Single oder so.
    Aus den von dir verlinkten Artikeln werde ich jetzt auch nicht schlauer, aber ich hab seit ich sie gelesen hab so eine komische Stimme im Kopf "Komm zur dunklen Seite, wir haben Kekse.."
     
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    12 Juli 2020
    #5
    Das alleine ist schon ein Witz. Aber diese Masche funktioniert ja wie man sieht :rolleyes:
     
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    12 Juli 2020
    #6
    Irgendwo zwischen 3. und 4.: Schlechte empfundene Popularität aber andererseits auch sehr beziehungsfähig. Es gibt natürlich auch Graustufen oder dass jemand Anteile von mehrerem haben kann. Mit schwarz-weiss kommt man bei Menschen nicht weit.
    Off-Topic:

    Ich editiere üblicherweise innert 1h, nur grössere Beiträge könnten noch später editiert werden aber kaum je über 3h. Meistens wird nur ergänzt oder korrigiert, entfernen tue ich eigentlich nie was.

    Ich mache das ja zu meinem Vergnügen, während ich Tee trinke, TV gucke, etwas koche, in der Nase bohre, ein paar Gymnastik-Hüpfer betreibe, Musik höre, im Restaurant mit dem Smartphone sitze (kommt öfters vor), dazwischen im stillen Örtchen war, kurz Dusche... oder was auch immer... ich ergänze oder poste es einfach fortlaufend wenn ich mir etwas Zeit nehmen will... mache hier keine Schularbeit wo ich ständig dranhocke bis jedes Detail stimmt.

    Natürlich... Werbung ist reine Propaganda und das Erfüllen von illusionären Vorstellungen. Ähnliches wird beim Influenzer-Marketing gemacht:

    Die Sehnsucht nach Illusionen und Träumerei. Wenn man selber nicht so leben kann oder ähnliches erreichen, dann wird man zumindest "der grösste Fan davon". Da diese Fans meistens vollkommen transparent sind, d.h. dass man ihre Person entfremden kann und quasi dem immateriellen Besitz eines Influenzers hinzufügen. Was danach kommt ist eine Art Puppenspiel wo diese Fans quasi "mtifiebern" und es einfach nur herrlich finden diese Träume und Illusionen "mitzuerleben". Am Ende ist es wie eine grosse Scheinfamilie die meint etwas zu haben dass sie jedoch niemals kriegen: Hauptsache gut geträumt.

    Es ist mittlerweile zu einem Milliardengeschäft geworden, wo die Kardashian-Familie sozusagen dessen Krönung ist.
     
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    12 Juli 2020
    #7
    Habe andere Erfahrungen im Online-Dating gemacht - aber das ist vermutlich nicht für jede(n) die richtige Plattform.

    Aber was ist die Frage?
     
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    12 Juli 2020
    #8
    Über was möchtest du dich denn austauschen?
    Ich war auf diversen Plattformen länger oder kürzer aktiv, zuletzt war ich bei einer kostenlosen Datingplattform für Studenten, hab dort drei Männer angeschrieben. Ich bin sehr wählerisch, ich möchte meine Zeit nicht vergeuden mit jemandem, bei dem ich weiß, dass es nicht passt. Ich hatte lange Texte in meinem Profil, aber keine Fotos.
    Jedenfalls: Zweien der Männer habe ich nach ein paar Mails abgesagt, den dritten habe ich nach 200 Wordseiten Mailverkehr und 14 Tagen Geschreibsel live getroffen und fünf Jahre später geheiratet. Kann also auch gut klappen.
     
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  • Violettelotl
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    12 Juli 2020
    #9
    14 Tagen? Echter Traumwert... ich bin mit einem Kontakt jetzt schon ein Jahr dran aber generell dauerts bei fast jedem Kontakt, falls etwas entsteht, Monate. Ja ich habe auch Foto drin... aber bei Frauen meines Alters ist es egal, die kommen auch ohne Foto "davon". Kann ich alles austesten mit Fakeprofilen. Hatte ich bereits alles getan und kann verifizieren dass es bei mir dann gut läuft mit der Resonanz. Ich spreche nur Tatsachen aus... mache hier keine Unterstellungen. Nur damit keiner jetzt sagen kann: Es läge an meinem unterirdisch schlechten und hochgradig asozialen Geschreibsel oder ähnliches... also die Männer waren hin und weg, taten mir danach leid als ich den Account pulverisierte.

    Ich update mein erstes Post noch mit vielen Erfahrungen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Juli 2020
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    12 Juli 2020
    #10
    Ich würde trotzdem gern wissen, worüber du dich gerne austauschen möchtest.

    Du beklagst dich ja immer wieder über die fehlende Selbstreflexion und die fehlende Bereitschaft von Menschen, sich zu verändern.
    Andererseits erlebe ich bei dir jetzt auch keine großartige Bereitschaft, dich so auszudrücken, dass ein Gespräch wirklich Sinn ergibt und für beide Seiten fruchtbar ist. Meistens erlebe ich dich in Threads so, dass du nach ein bisschen Austausch und Gegenwind alle anderen als minderwertig definierst, die dich nicht verstehen, und dich auf deine "ich bin ein einsamer, besonderer Mensch"-Plattform zurückziehst.

    Du kannst mit Fakeprofilen austesten - was denn? Hast du (mehrere?) Fakeprofile und wenn ja, wozu dienen sie dir?
    Worin siehst du denn den Grund, dass ein reales Treffen so lange dauert? Ich würde das zum Beispiel tatsächlich gar nicht mitmachen (bzw. ich hätte es nicht mitgemacht). Entweder mein Gegenüber hat Interesse an einer Begegnung oder nicht, aber ich bin mir zu schade, mich so hinhalten zu lassen. Das müssen schon beide zulassen.
     
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    12 Juli 2020
    #11
    Das stimmt, es ist nicht für jeden eine effektive Plattform. Man sollte halt irgendwie "passend" sein aber was das genau heisst das ist schwer zu erraten. Sicher einmal hilft es etwas zu sagen wie "Ich trinke am Morgen einen Kaffee", das ist in etwa die häufigste Antwort welche die Leutchen geben wenn gefragt wird "Was sie am Morgen machen". Paradoxerweise ist es nichtmal schlecht, denn es hilft "normal" zu sein. Am Ende hilft es nichts wenn einem die Leute nicht verstehen, denn im Endeffekt möchte einfach jeder nur verstanden werden... was allerdings eine egoistische Machart ist da man ja auf ein eigenes Verlangen fokussiert (mit einem antrainierten Verständnis).

    Konkrete Fragen habe ich leider selten da ich sowieso chronisch mit dem Latein am Ende bin und mir des Fragens müde geworden bin. Ich könnte ja sowas fragen wie "Kann man sich zum Erfolg daten"? Nur eben... da wüsste sicher keiner eine für mich brauchbare Antwort. Ich habe ja mein Profil zur Überprüfung an die Plattformbetreiber eingereicht, sie hatten nichts auszusetzen, ausser ein paar generelle Tipps.

    Es gibt ja Leute die gehen bewusst Beziehungen ein mit Leuten die sie nur schwer verstehen, gerade weil sie eine Herausforderung suchen. Das ist jedoch nicht der Typ User der meistens Online ist weil sie oft eine sehr tiefe Resilienz haben, da sollte "der Happen" möglichst leicht verdaulich sein... nicht so unverdaulich wie ich.

    Allerdings, dass die Leute mit denen ich Kontakt hatte "leicht verdaulich" sind, das kann ich nicht bestätigen. Zwar einfach in der Kommunikation aber ihre Lebenshintergründe waren echte gordische Knoten... die eine Beziehung immer deutlich belasten. Verstehen ist ja noch das Eine... aber eine Machbarkeit das Andere.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Juli 2020
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    12 Juli 2020
    #12
    Was machst DU denn am Morgen?

    Was verstehst du denn unter "tiefer Resilienz"? Resilienz ist in der Psychologie die Fähigkeit, schwierige Situationen unbeschadet (oder weniger belastet als der "durchschnittliche" Mensch) zu überstehen.
    Manche Menschen suchen eine Herausforderung in ihrem Gegenüber, und du setzt deine Hoffnung da rein, aber dann bist du ihnen doch zuviel. Ist es das, was du sagen möchtest? (Wo die Resilienz reinpassen soll, weiß ich nicht.)

    Mir fällt bei deinen Texten öfters auf, dass du versuchst, dich sehr gewählt auszudrücken, allerdings greifst du dabei sprachlich öfters daneben (s.o., und z.B. "was eine egoistische Machart ist" - das Wort "Machart" passt hier nicht wirklich...). Ist Deutsch deine Muttersprache?
     
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    12 Juli 2020
    #13
    Entweder massive Unfähigkeit oder aber Hinhalterei (Benching), ich weiss es nicht. Meistens wird man ja ghosted d.h. ohne jedes Wort verabschiedet, noch häufiger wird das Profil gar nicht erst angesehen. Wenn Interesse weg ist gucken sie auch nicht einmal mehr einen Text an, dann kann man das Profil theoretisch löschen (wird aber von den Betreibern nicht empfohlen).

    Resilienz braucht es damit sie sich nicht psychisch belastet oder überlastet fühlen, von mir, das ist sogar kritisch weil wenns zuviel wird dann wirds zuviel... genau diese Toleranz wird mit der Resilienz definiert.

    Wieso soll Machart nicht passen? Es kommt von machen und Art, so wie auch Egoismus eine machende Art sein kann. Und Nein, es passt für mich perfekt da es eben nicht den kompletten Egoismus spiegelt sondern nur eine bestimmte Art davon, etwas sehr spezifisches und losgelöstes: Verstehen, etwas verstehen wollen. Egoismus per se setzt kein Verständnis voraus, aber egal... ich wollte nicht noch schwerer verständlich werden.

    Ich kenne ja Leute die halten da echt nichts aus bei der Resilienz. Da hatte ich mal ein Wort zuviel gelabbert... und jetzt kriege ich hier nur noch Rüffel... echt keine Änderung mehr möglich da deutliche Aversion.
    Interessant, weil so erlebe ich das nicht. Ich habe nicht eure Wahrnehmung, das ist das grosse Problem, denn diese Wahrnehmung ist echt total anders beschaffen. Ich habe mich schon immer als Alien unter Menschen gefühlt... das wird hier einmal mehr bestätigt. Wobei ich jetzt wieder etwas falsches gesagt habe weil jetzt werde ich ja wieder "etwas besonderes".

    Du kannst dir nicht ausmalen wie oft ich versuche mich ganz bewusst abzuwerten oder runterzuziehen, nur damit nicht das ganze Umfeld sich von mir übermannt fühlt. Natürlich passiert das häufig denn z.B. auf Gleichklang habe ich den längsten Profiltext. Das kommt selten gut an aber ich sollte zu mir stehen... denn was fange ich mit Leuten an die das nicht lesen können oder wollen, jedoch 1 Stunde Kardashian-Gelabber am Tag?

    Fakt ist, die Leute die mich nicht verstehen können oder wollen gehen mir am... hinteren Ende vorbei, ausser sie grenzen mich aus und/oder versuchen mir bewusst Schaden zuzufügen. Wobei mir das nur insofern nicht egal wäre weil ich ja dann diese Mitmenschen komplett verliere... meinem Nervenkostüm tut das nicht weh. Wirklich Schmerzen zufügen das können einem nur Menschen die man sehr liebt.

    Paradox, wie so oft: Eigentlich möchte jeder Mensch etwas besonderes sein oder sich etwas besonderes gönnen. Genau darauf zielt die Werbeindustrie ab, insofern weiss ich hier nicht einmal was du konkret am mir kritisieren möchtest. Liegt es daran dass ich die gesellschaftliche Genehmigung nicht erhalten habe und... nur die Drahtzieher dieser Besonderheitsschiene (Infuenzer, Industrie, Politiker, Despoten, Geliebter u.a) das sein dürfen? Gute Frage... an dieser Stelle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Juli 2020
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    #14
    Nur kurz: es gibt kein "eure Wahrnehmung ". Meine Wahrnehmung ähnelt der des Durchschnittsusers mehr als deine. Vermutlich. Ja. Aber vielleicht wäre es schon ein Anfang, "die anderen " nicht als Masse zu sehen, sondern als Individuen wie dich selbst. Jede und jeder hier und auf Datingplattformen hat seine Geschichte und Gedanken. Manche ähneln sich mehr, manche weniger, aber es gibt nicht "die anderen " und "dich" .
    Nur als Denkanstoss, weil mir das auffiel. Jetzt gehe ich allerdings schlafen. Gute Nacht!
     
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    #15
    OK, dann sage ich mal "die Individuen" und Ich.
    Du hast keine Ahnung von der Komplexität von meinem am längsten andauernden potentiellen Hinhaltevorfall. Eigentlich fast schon legendär... könnte man bald ein Buch davon schreiben, das ist kaum zu glauben, echt.

    Du, ich kenne jemand der hatte geschlagene 2 Jahre mit einer Frau Mailverkehr gehabt. Als die dann nach 2 Jahren einem Treffen einwilligte da sagte sie, als bereits das Flugticket gebucht war, plötzlich wieder ab und am Ende war dieser Mann dennoch gereist. Es nahm jedoch kein gutes Ende und heute ist er immer noch single.

    Herrje... hast du eine Ahnung was da alles läuft auf der Datingwelt.
     
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    13 Juli 2020
    #16
    Jeder Mensch nimmt Dinge anders wahr. Wo du so gerne philosophierst... es gibt nichtmal Gewissheit darüber, ob dieselben Dinge für alle Menschen exakt gleich schmecken (eher nicht), ob rot für alle Menschen rot aussieht (auch eher nicht, Stichwort Farbenblindheit) etc.pp... Also jo, das trifft wohl auf jeden zu.

    Es gibt einen Unterschied zwischen positiver Selbsteinschätzung und Selbstüberschätzung.

    Ich finde deine Monologe auch anstrengend. Viele hier im Forum sagten ja z.B. auch, dass du sehr oft am Leben vorbei schreibst. Es ist schwierig, sich mit deiner Vorstellung der Lebensrealität auseinanderzusetzen, und da habe ich meist auch nicht die Muße zu.
    Und trotzdem interessiert mich Kardashian-Gelaber null.

    Das klingt für mich ehrlich gesagt schon fast narzisstisch. Und das ist nicht negativ gemeint... klingt aber nach einem Charakterzug, der gut zu dir passen würde.
    Wie du schon festgestellt hast, will aber jeder etwas Besonderes sein. Wenn du das aber allen anderen absprichst, weil es sich ja alles um dich dreht und du konträre Meinungen nicht abkannst...solltest du zumindest auf logischer Ebene nachvollziehen können, warum du damit so oft aneckst.

    Du sprichst sehr oft davon, man könne nicht alles schwarz-weiß sehen, scherst hier aber ständig alles über einen Kamm. Alle, die deine Monologe nicht lesen wollen, interessieren sich nur für belangloses Promi-Gelaber, wer nicht deine Meinung teilt ist sowieso nur von der Werbeindustrie geblendet... Bis zu dem Punkt, an dem ich immer nur von dir lese, wie scheiße die Welt ist, aber nie irgendetwas Positives lese.

    Du schreibst so ELLENLANGE Monologe, und kriegst trotzdem nicht alle Aspekte nebeneinandergereiht... Ich sagte es schon im anderen Thread, sich kurz zu fassen ist auch eine Kunst... Insbesondere im Online-Dating, um mal beim Thema zu bleiben, da geht es nämlich um den ERSTEN Eindruck. Nicht den zehnten, bei dem man dich dann genauer kennenlernt. Anstatt einen Monolog zu schreiben, damit die Leute wissen, worauf sie sich einlassen.... könntest du schreiben "Vorsicht, ich schreibe gerne Monologe :tongue:". Tust du aber nicht.

    Abgesehen davon fehlt mir bei dir auch immer die Empathie. Ich habe das Gefühl, du hast Menschen einfach absolut nicht verstanden und kein Gefühl dafür... wie denn auch, wenn du dich als etwas Besseres siehst und dich nie auf ihre Ebene begibst, sondern das immer strikt trennst?
    Anders zu sein heißt nicht, besser zu sein. Du bist einfach anders. Damit eckst du automatisch an. Also woran genau störst du dich? Du erntest nur, was du säst.
     
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  • Violettelotl
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    13 Juli 2020
    #17
    Hey, wenn du das ja schon als Monolog identifizierst wieso sollte ich das noch erwähnen? Soll ich das schreiben was ihr glaubt zu wissen, sozusagen um euch zu vermittleln "ich kenne euch und ich kenne mich"; also der grosse All-Knowing-Mensch, dadurch werde ich ja wieder anders aber nicht besser.

    Du, natürlich schriebe ich oft an etwas vorbei, das was ihr oder konkret du, euer Leben nennt, es ja bewusst in den Fokus stellt und gerne möchtet dass ich darauf fokussiere. Was ist daran anders als das was ich tue, ausser dass ich nicht einmal wirklich möchte dass man auf mein Leben fokussiert, denn dort kenne ich momentan keine gute Fragestellung. Ich weiss ihr mögt diese Fragestellungen sehr... aber Nein, ich habe ausnahmsweise nur selten Fragen.
    Ich schreibe also nur mal nieder was ich so festelle, was so alles läuft bei dem was ich erlebe, egal ob es jetzt Monolog oder Dialog ist oder noch etwas anderes als das.
    Ich teile oder fühle ja gerne deine Wehwehchen aber wir haben ganz einfach andere Verhältnisse darüber was ich oder sonstwer als Wehwehchen empfindet. Ich habe das jetzt bewusst provokativ dargestellt weil ich damit nunmal mein genaues Gefühl darüber vermitteln wollte. Dem einen tut es weh wenn er zu lange "untervögelt" wurde während ich noch nie gevögelt wurde... du siehst wie sehr die Realitäten hier auseinanderklaffen und die Ansprüche komplett verschieden sind.
    Du machst einfach teils ein echtes Theater über Angelegenheiten die sich doch rein im Kopf und in der Psyche abspielen, etwas anderes kann ich hier nicht erkennen. Allerdings tut jedem sein Schmerz anders weh, also auch hier gilt das eigene subjektive Empfinden, ist leider so... deswegen kann das Nachempfinden auch so schwierig sein.

    Ich denke, ich kann sehr nachfühlend sein aber ich erlebe mich so nur bei Dingen die mich wirklich bewegen, etwas das ich als Kolossal oder tiefgründig herzergeifend wahrnehme.

    Wäre das anders dann würde ich wahrscheinlich auch, wie eine mir bekannte Frau, einen schwerkranken Chihuahua pflegen und jeden Tag küssen anstatt ihm die Spritze zu geben. Ich ticke da leider anders, da ich soviel Leid von anderen Tieren gesehen habe dass ich es sogar schon bereits als "dekatend" ansehe was wir da in puncto Liebe den Haustieren so alles zusprechen. Nicht zuletzt macht es mich als Mensch der ebenfalls geliebt werden möchte gar eifersüchtig. Auch was streunende Katzen in der Wildnis alles anrichten... davon möchte besser keine sehr empathische junge Frau etwas wissen, weil das tut für die gejagten Tiere sicherlich noch mehr weh als für die Katzen.

    Ich sehe einfach viele übergeordnete Verhältnise, das relativiert dann auch mein Empfinden über spezifische Bereiche ziemlich deutlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Juli 2020
    • sehe ich anders sehe ich anders x 1
  • User 172046
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    vergeben und glücklich
    13 Juli 2020
    #18
    Ja, das merke ich.
    Konstruktive Interaktion sieht anders aus.
    Das ist beim Dating natürlich dann keine so gute Prämisse, meinst du nicht? Also wozu dieses Sozial-Experiment... Jemand, der das Spiel nicht spielen kann, kann es wohl kaum realistisch erforschen.
    Insbesondere, wenn du von einer Person auf alle schließt.

    Ich find das nicht so schwer. Du ja offenbar schon. Deswegen sagte ich ja, dass das in deinen Beiträgen fehlt.
    Abgesehen davon, dass Empathie auch wenig mit Nachempfinden zu tun hat und ich explizit von Empathie sprach...

    Naja, alles was psychologisch ist, ist auch biologisch, und wenn es biologisch ist, wird es wohl einen Grund haben, warum sowas existiert...


    Die Kritische Theorie der Frankfurter Schule oder die Theorien von Ayn Rand könnten dir gefallen, schonmal darüber gestolpert? Sind auch sehr konträre Ansätze, vielleicht findest du darin etwas, das deine eigene Meinung aufgreifen kann. Damit könntest du dann zumindest von anderen verstanden werden, die die Theorien kennen.
     
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    13 Juli 2020
    #19
    Es ist schon eher nur das Nachempfinden weil ich verstehe und erkenne nicht soviel, ausser es ist kritisch, ich muss eine Hilflosigkeit oder auch tiefe Liebe erkennen. Ich habe ganz einfach zuviel schon erlebt und gesehen als dass ich mich von eher mässigen Angelegenheiten beeindrucken lasse.
    Es ist zumindest nicht immer dort wo es vermutet wird, aber egal... ich sollte wohl mehr Empathie üben.

    Über diese Theorien bin ich noch nie "gestolpert", würde ich schon gerne lesen, wieso auch nicht.
    Off-Topic:
    Grundlage der Empathie ist die Selbstwahrnehmung – je offener eine Person für ihre eigenen Emotionen ist, desto besser kann sie auch die Gefühle anderer deuten

    Das ist bei mir nicht ohne Emulation möglich da ich hier komplett anders ticke, aber mehr sag ich nicht dazu. Kann ich emulieren ja, aber ein schwieriger Prozess wo ich nur dank einer wachen Birne überhaupt dazu in der Lage bin.

    Anders ist hier ja nicht gleich besser, eher sogar schlechter... zumindest bei Mitmenschen. Es gibt jedoch auch Vorteile... auf die ich hier nicht eingehe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Juli 2020
  • User 123446
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    13 Juli 2020
    #20
    Was ich vorher schrieb: Daran sind zwei Menschen beteiligt. Derjenige, der den anderen hinhält, und der, der sich hinhalten lässt. Das ist nicht "das Online-Dating" sondern ein Problem genau dieser spezifischen Person bzw. der Personen, die das machen/mitmachen/mit sich machen lassen.
    Sagt dir "manierierte Sprache" etwas? Deine Art, zu kommunizieren, weckt in mir direkt diese Assoziation. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Du machst das gezielt und hältst es für Kunst (Arno Schmidt "verkünstelt" sich sprachlich auch sehr, es ist Geschmackssache aber sicher kunstvoll gelungen) oder du machst es unabsichtlich. Dann ist es ein Problem.

    Wenn ich jemanden online kennenlern(t)e - oder offline - mit dem Wunsch, eine enge Freundschaft oder Beziehung zu dem Menschen aufzubauen, dann sollte mich der Mensch nicht nerven. Ich bin sehr introvertiert, meine Energie für andere Menschen ist begrenzt. Rückzug muss nichts mit fehlender Resilienz zu tun haben, sondern kann auch schlicht Selbstliebe sein.
    Jetzt sag mir bitte nochmal, dass du dich nicht über andere stellst und dich für was besseres hältst.
    Ich weiß nicht, was die Werbeindustrie hier verloren hat, ebensowenig wie "die Drahtzieher dieser Besonderheitsschiene". Ich glaube, dass keine zwei Menschen gleich sind und jeder "besonders" ist. Ich habe im Lauf meines Lebens gelernt, dass Aussehen, Künstlerdasein oder eine Weltreise niemanden "besonderer" machen als andere.

    Mir liegt nichts daran, dich zu kritisieren.
    Wenn es aber in deinem Interesse liegt, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, wirst du dich mit den Dingen auseinander setzen müssen, die dir hier gesagt werden, denn deine Form der Kommunikation ist zum Scheitern verurteilt.
     
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