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  • musicus
    musicus (34)
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    22 April 2007
    #21
    oje - das ist ja mal wirklich eine wirr-verdrehte und sehr mißverstandene ansicht von kirche unt gott.

    weil es keinen sinn macht. dieser gott ist immer modern und seiner zeit längst voraus - wobei sich ein zeitbegriff meiner meinung nach auf gott gar nicht anwenden läßt.
     
  • Chimaera
    Chimaera (34)
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    22 April 2007
    #22
    Als Protestant hab ich das eh nie geglaubt :zwinker: .

    Hmmm, verdammt, wenn es das Fegefeuer nimmer gibt, zieht doch auch der Ablaßhandel nimmer.

    EDITH: Moment, hab gerade gelesen das Vorhölle ungleich Fegefeuer. Hätte mich ja auch schwer gewundert. Abgeschafft wurde also nur die Idee, dass ungetaufte Kinder in die Hölle kommen. Udn auch das glaubten nur die streng katholischen Katholiker:grin:


    Und Fedora, was dich angeht. Pech gehabt. Denn ungetauft zu sein war ja deine freie, rationale Entscheidung. Da wirst du am Tag des Jüngsten Gerichts nicht auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren können :tongue: :grin:


    @ Beowulf. Du vergisst dass Religion nicht auf eine einzige Kirche gestützt ist. Es gibt hunderte von unterschiedlichen Kirchen. Und jede verbreitet zum Teil was anderes. Ergo, auch Kirchen sind nur irdische Organisationen und können sich sich daher nichtbrausnehmen die alleinige Unfehlbarkeit zu besitzen (auch wenn's eine tut). Wird zumindest schwierig in der Ökumene.
     
  • Asylum82
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    vergeben und glücklich
    22 April 2007
    #23
    was mal wieder beweist das die katholische kirche ein haufen von alten tattergreisen und typen sind die geistig noch nicht im 21. jahrhundert angekommen sind. :rolleyes:
     
  • BeowulfOF
    BeowulfOF (36)
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    vergeben und glücklich
    22 April 2007
    #24
    Wenn du das auf die Christliche Religion beziehst, magst du recht haben, aber nur Teilweise. Denn es gibt nur 1 Papst, und der ist von allen akzeptiert.

    MFG BeowulfOF
     
  • User 71015
    User 71015 (37)
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    vergeben und glücklich
    22 April 2007
    #25
    Na fein, was soll's. Ich steh halt zu meiner Erbsünde. :zwinker:

    @musicus
    Darf nicht jeder Gott so sehen, wie er will?
     
  • Sunflower84
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    22 April 2007
    #26
    Wenn das wirklich nie offizieller Teil der Kirchenlehre war, dann schaut es natürlich etwas anders aus.
    Und auch, wenn ich mich nicht vorher informiert habe, sondern mich nur auf Erzählungen gestützt habe, was zugegebener Maßen ein Fehler war, habe ich die Kirche nicht aus persönlichen Gründen angegriffen, wie du geschlossen hast.

    @Fedora und @Brainforce: Natürlich muss sich auch die Kirche fortschrittlich zeigen und in gewissem Rahmen an gesellschaftliche Veränderungen anpassen.
    Aber: So eine Sache, wie eben, ob es eine Vorhölle gibt, oder nicht, gehört doch zu sehr grundsätzlichen Sachen. Wenn man so etwas jahrelang eingetrichtert bekommt (mir wurde das schon nicht mehr so beigebracht), dann rüttelt das doch arg an der Glaubwürdigkeit, wenn dann gesagt wird: "Wir haben unsere Meinung geändert. Das ist doch nicht so."

    Allerdings weiß ich ja mittlerweile, dass das von der Kirche offiziell sowieso nie behauptet wurde, dass es eine Vorhölle gibt. Von daher ist es auch keine plötzliche Meinungsänderung und mein Argument entkräftet. :zwinker:
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    22 April 2007
    #27
    Ich finde nicht das es zu den "grundsätzlichen Sachen" gehört, zummal es von der Kirche eh nie offziell vertreten wurde.

    Immerhin ist die Bedeutung der sog. "Vorhölle" den wenigsten Gläubigen bekannt - hab jetzt auch eben erst gelesen das es nicht gleichbedeutend mit "Fegefeuer" ist.

    So hier mal der Wikipediaeintrag falls sich jemand genauer über die sog. "Vorhölle" informieren möchte:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Vorhölle
     
  • musicus
    musicus (34)
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    22 April 2007
    #28
    doch - das ist sicherlich erlaubt; trotzdem halte ich es für unangemessen gott ein zeit- und modernitätsverständnis menschlichen ursprungs zuzuordnen.

    das thema 'lehrinfallibilität des papstes' halte ich für überbewertet - immerhin wurde von der päpstlichen unfehlbarkeit bisher nur ein einziges mal gebrauch gemacht (im jahre 1950).
    in puncto ökumene: wer will denn die ökumene überhaupt? und wer hätte etwas davon? das aus meiner sicht einzig mögliche szenario ist eine 'rückholung' der protestanten zur röm.-kath. kirche, wobei ich allerdings ausschließen will, daß das wirklich eintreten könnte.
     
  • User 71015
    User 71015 (37)
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    22 April 2007
    #29
    Es geht nicht um Zeit in Sinne von Stunden und Minuten, sondern um gesellschaftliche Veränderungen, die tolerantere Sichtweisen zu Tage bringt - und eine Entscheidung dafür, dass ungetaufte Kinder nichts "Böses" mehr sind (um mal beim Thema zu bleiben), ist eine Entscheidung für die Toleranz. - Und das ist nichts anderes, als eine mehr wörtliche Auslegung des Satzes "Vor Gott sind alle Menschen gleich." - Wenn also die Kirche "mit der Zeit" geht, dann ist noch lange nicht gesagt, dass das nicht im Sinne Gottes ist. - Insofern hast du vlt. recht, wenn du sagst, dass Zeitverständnis nicht dem Gott als solchem zuzuordnen ist, aber doch seinen menschlichen Vertretern.
     
  • Fluffy24
    Fluffy24 (38)
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    22 April 2007
    #30
    Ich muss sagen das ich die ganze Kirchen- Geschichte an sich unsinnig halte....Papst = Gottes Vetreter auf Erden, der jedes Jahr so und so viele heilig spricht....:ratlos:

    Mein Politik- Professor hat immer gesagt, dass die Institution der Kirche eh nur zu dem Zweck eingeführt wurde um die damals geltende Gesellschaftsordnung zu legitimieren.

    Aber na ja...selbst wenn die Kirche bzw. der Papst sich die ganze Geschichte mit dem Fegefeuer nochmal durchgelesen hat und zum Schluss kam das es ein Fehler in der Auslegung der Zeilen war, dass ungetaufte Kinder in die Vorhölle kommen...eigentlich ist das ja auch egal. Denn was immer auch in der Bibel stehen mag...jeder kann damals dieses Büchlein geschrieben haben und hatte damit die eigenen Ansichten niedergeschrieben....


    An den Geschichten ist vielleicht nur ein Bruchteil wahr...den Rest kann man eh nur als ein Zeitdokument sehen und nicht mehr...denn es wurde ja nicht aus dem Himmel gefaxt.
     
  • Chimaera
    Chimaera (34)
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    22 April 2007
    #31
    Nunja, trotzdem existiert die sogenannte Unfehlbarkeit. Ob überbewertet oder nicht. Wer wagt es denn zu zweifeln oder in Frage stellen wenn so ein Grundsatz überhaupt existiert. Ob es jetzt zur offenen Debatte kommt oder nicht, ist völlig unwichtig.

    Und wer die Ökumene will?

    Fragst du das wirklich? Die sollte jeder Christ wollen. Es geht dabei um die Gleichberechtigung aller Gläubigen. Um gegenseitige Akzepteanz und gegenseitigen Respekt. Um christliche Gemeinschaft. Ein miteinander. Wenn Katholiken ein mit Protestanten gemeinsames Abendmahl verboten wird, was ist das denn dann? Offene Ablehnung? Intoleranz? Verachtung? Es geht bei der Ökumene um gemeinsame Werte. Beide haben denselben Gott und keine unterschiedliche Religion.


    @ beowulf

    Bitte? Wo wird der Papst als Oberhaupt der Kirche von allen akzeptiert? Der Papst spricht einzig allein für die römisch-katholische Kirche? Er wird von den anderen kirchen als das r.k. Oberhaupz anerkannt, richtig Aber Warum? Weil die gegebenen Umstände so sind und alles andere Blödsinn wäre.

    @ Fluffy

    Auch du bist viel zu sehr auf die katholische Kirche eingeschossen.
     
  • anna2293
    anna2293 (24)
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    22 April 2007
    #32
    es gibt/gab eine Vorhoelle? :schuechte
     
  • Reliant
    Reliant (36)
    Sehr bekannt hier
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    22 April 2007
    #33
    nein offiziell nicht, jetzt wurde sie aber nochmal offiziell für nicht existent erklärt, also regen sich hier viele darüber auf das die kirche sagt das es etwas nicht gibt, das es für sie noch nie gab.
     
  • User 15499
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    22 April 2007
    #34
    Bin ich dann als evangelisch Getaufte weniger christlich, nur weil ich nicht an den Papst glaube? Und was ist mit den Orthodoxen (griechisch/serbisch/russisch/usw.) und anderen christlichen MEnschen, die nicht römisch-katholisch sind? :zwinker:
     
  • Fluffy24
    Fluffy24 (38)
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    vergeben und glücklich
    22 April 2007
    #35
    Na ja @Chimaera, es war ja auch die Rede davon das der Papst die Vorhölle abgeschafft hat...das wär ja dann die katholische Kirche.

    Aber Du hast recht.....konsequenterweise hätte ich aus was gg. die evangelische Kirche schreiben müssen, aber da hatte ich nie so dieses Gefühl von ...mir fehlt das Wort (daher benutze ich jetzt wahrscheinlich das falsche)....100 % Auslegung und Befolgung des Bibeltextes, "Fanatismus" und "Amtsanmaßung" :zwinker: . Irgendwie hat da alles so eine Doppelmoral....

    Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber im Konfirmandenunterricht wurde zwar über die Kirche gesprochen und auch über die Bibel, aber es wurde auch klar gemacht, dass es alles nur Geschichten sind die man jetzt nicht so ernst nehmen sollte. Und es ging öfter um ethische bzw. moralische Themen.Also eher alles entspannter....:zwinker:

    Aber egal...war ja auch nicht das Thema...wollte jetzt auch nicht ablenken, wollte eigentlich auch nur sagen das ich wahrscheinlich wie der TS reagiert hätte, sofern ich den Zeitungsbericht gelesen hätte
     
  • QueenOfSpades
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    vergeben und glücklich
    24 April 2007
    #36
    Man kann ja viele Sachen an der (katholischen) Kirche kritisieren, aber DAS gerade finde ich kein besonders gutes Argument. Darin unterscheidet die christliche Theologie sich ausnahmsweise mal nicht von anderen Wissenschaften.
    In der Medizin und Biologie passiert das doch auch ständig. Früher hat man auch an Lamarck's Evolutionstheorie geglaubt und heute lächelt man darüber, was sich der Mann da so ausgedacht hat. Man dachte auch bis vor kurzem, dass der Pluto ein Planet ist und heute ist man sich einig, dass er ein 'Zwergplanet' ist. Und es kommt ja trotzdem keiner auf die Idee Biologie und Astronomie für kompletten Quatsch zu erklären.
    Es gibt halt ab und an mal neue Erkenntnisse. In der Biologie werden die halt durch Experimente gewonnen und in der Kirche durch den Vatikan...
    Ob man dran glaubt oder nicht ist natürlich noch eine ganz andere Sache.
     
  • Sunflower84
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    24 April 2007
    #37
    Abgesehen davon, dass eine Religion oder auch die Theologie meiner Meinung nach nicht mit Naturwissenschaften vergleichbar ist, habe ich schon lange geschrieben, dass ich mein Argument zurücknehme, da das mit der Vorhölle nie offizieller Teil der Kirchenlehre war.
     
  • blue-tiger
    blue-tiger (33)
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    vergeben und glücklich
    24 April 2007
    #38
    Naja ich brauch die Kirche in dem Sinne nicht.
    Für mich ist dei Kirche nichts besseres als die Politiker.....

    Predigen wie schlecht es in der Welt doch ist, aber guckt euch den Vatikan doch ma an !

    Naja hat jetzt mit dem Thema Vorhölle nicht direkt was zu tun ABER
    so ist es doch. Die nützen den Glauben der Menschen aus.
    Und es gibt so viele Glaubensarten, woher wollen die wissen, ob ihre Richtig ist ?

    Ich denke, wer gutes tut und sich selber liebt und seinen Mitmenschen den nötigen Respekt zollt, der ist näher an Gott als einige Prister !!!
     
  • zartbitter
    zartbitter (29)
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    vergeben und glücklich
    24 April 2007
    #39
    Tu ich, und was seh ich da jetzt?

    Merkst du was?


    Naja diese "Heilsabstufungen" findest du z.b. bei den Protestanten nicht, da sind Gott alle gleich nah, der Pfarrer ist nur Pfarrer weil er sich aufgrund seiner Ausbildung dazu besonders eignet, nicht weil er Gott näher steht... das nur so nebenbei...
     
  • blue-tiger
    blue-tiger (33)
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    vergeben und glücklich
    24 April 2007
    #40
    Ich weiss, dass glauben und wissen ein grosser unterschied ist.
    Aber würde der Past sagen "ich glaube, dass es so und so ist, und ev haben die anderen doch recht" ???
     

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