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  • ChristmasCoffee
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    in einer Beziehung
    26 April 2013
    #1

    Phänomen: "Für eine andere verlassen."

    Hallo ihr Lieben!
    Ich habe mich in letzter Zeit öfter mit dem Phänomen des "Für eine andere vom Freund/Mann verlassen" beschäftigt.
    Nicht weil es mich selbst beträfe, aber im Moment größtenteils meine Umwelt.
    Und zwar ist es so, dass zwei meiner engen Freundinnen einen neuen Freund haben. Eine seit ein paar Wochen und die andere seit ein paar Tagen. Diese Freunde haben beide ihre Ex für meine Freundin verlassen.
    Allgemein finde ich es äußerst unmoralisch sich an einen vergebenen Mann "ranzumachen", das haben meine beiden Freundinnen leider äußerst extrem betrieben und waren im Endeffekt ja auch erfolgreich.
    Aber jetzt frage ich mich immer wieder, wie selbstverständlich und alltäglich dieses Phänomen tatsächlich ist. Bisher war ich immer der Meinung, einer liebevollen Beziehung kann nicht mal eben so eine andere dazwischen funken und alles kaputt machen!?
    Auch, weil ich meinen Exfreund, mit dem ich 3 Monate zusammen war und diese 3 Monate waren die Hölle und hatten nichts mit Liebe zu tun, kurz bevor ich mit meinem jetzigen Freund zusammen kam, verlassen habe. Da wurde mir auch andauernd unterstellt, ich sei total gemein und asozial, weil ich meinen Ex für meinen Freund verlassen hätte, was aber Quatsch ist, weil ich meinen Ex verlassen habe, weil er ein absolutes Arschloch war.
    Deswegen dachte ich bisher immer, dieses Phänomen wäre mehr von der Gesellschaft zurechtgeschustert um sich an dem Privatleben anderer zu belustigen.
    Aber inzwischen sehe ich mehr und mehr, dass es tatsächlich passiert, dass eine Beziehung auf Grund einer anderen Person zerbricht.
    Habt ihr Erfahrungen?
    Meint ihr, die zerbrechende Beziehung muss vorbelastet sein, damit sowas passieren kann und man kann sowas ahnen/absehen?? Oder kann auch eine vollkommen glücklich (oder auch glücklich scheinende, auf den Verlassenen zum Beispiel) verlaufende Beziehung einfach so kaputt gehen, weil ein Partner sich Hals über Kopf neu verliebt!?
    Danke für die Antworten& ich freue mich auf eine rege Unterhaltung! :zwinker:
     
  • sebastian_gi
    Meistens hier zu finden
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    Single
    26 April 2013
    #2
    Es muss ja irgendeinen Grund geben warum jemand seine alte Beziehung für eine neue beendet. Am häufigsten wird es wohl so sein, dass die Beziehung nicht gut läuft. Aber wahrscheinlich gibt es auch einige die einfach Abwechslung brauchen und sich ungern länger an einen Partner binden. Das kommt wahrscheinlich öfters vor, bei jugendlichen/jungen Erwachsenen.

    Generell wäre ich bei solchen Leuten vorsichtig. Wer weiß was passiert wenn dann die/der nächste kommt. Dann wird man vielleicht auch gegen eine(n) andere(n) ausgetauscht.
     
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  • ChristmasCoffee
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    in einer Beziehung
    26 April 2013
    #3
    Genau das denke ich mir nämlich auch. :zwinker: So nach dem Motto: "Man kann einen Menschen aus der Gosse holen, aber die Gosse nie aus dem Menschen" :grin:
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    26 April 2013
    #4
    Eine funktionierende Beziehung kann kein Mensch zerstören, außer die Menschen in der Beziehung selbst.

    Aber mal ehrlich: Wieviele Beziehungen funktionieren denn wirklich? Wenn's um Gefühle geht, wird vielen Menschen das klare Denken zu anstrengend und sie geben sich mit Illusionen und Hoffnungen zufrieden. Ich meine, du warst auch 3 Monate mit deinem Ex zusammen obwohl es scheiße war. Wieso hast du nicht früher Schluss gemacht? Musste bei dir doch auch jemand "besserer" daher kommen, damit du siehst, dass deine Beziehung nicht so gut ist, oder?

    Oftmals ist es einfach so, dass man selbst nicht weiß, ob die Beziehung funktioniert oder nicht, aber man glaubt eben daran, dass es so ist, oder dass es noch besser wird, oder dass es nicht anders/besser sein kann. Sobald in der Beziehung etwas fehlt und man unfähig ist, an der Beziehung so zu arbeiten, dass diese Lücke geschlossen wird, ist man ein leichter Fang für eine neue unkompliziert erscheinende Liebe. Außerdem ist es für viele ja doch so: Besser eine schlechte Beziehung als gar keine. Dann ist ja klar, dass man drauf wartet, bis der/die nächste daher kommt, sodass man einen fliegenden Wechsel haben kann. Find ich ziemlich fies sowas. Aber man ist ja niemandem Rechenschaft schuldig.
     
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  • ChristmasCoffee
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    in einer Beziehung
    26 April 2013
    #5
    Naja, nein. :zwinker: Ich habe mit meinem Ex schon nach einem Monat Schluss gemacht, aber er kam auf Knien angekrochen und versprach mir, er würde sich bessern. Nach 2 weiteren Monaten habe ich bemerkt, dass es mir in dieser Zeit unglaublich schlecht ging und er sich NICHT besserte und ich habe es aufgegeben.
    Ich habe mich nie getraut Schluss zu machen, es war meine erste Beziehung, ich wusste nicht, wie man sowas macht, hatte Angst, dass sich die Gefühle vielleicht entwickeln... So viel Verwirrung in so einem kleinen Menschen, haha. :zwinker:
    Aber die Vorgeschichte war auch so, dass ich ihn fast ein Jahr wollte und als ich ihn dann hatte, nicht einfach so aufgeben wollte.
    Meinen jetzigen Freund kannte ich zu der Zeit noch nicht, wir hatten erst richtig persönlich Kontakt als ich mich von meinem Ex getrennt hatte. :smile:
    Aber im Grunde hast du wahrscheinlich Recht.
     
  • User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    26 April 2013
    #6
    Ich denke auch, dass eine wirklich funktionierende Beziehung in der Regel ein recht guter Schutz davor ist, dass sich einer der Partner fremdverliebt und die Beziehung daran zerbricht - weil genau das eben den Anstoß zu der Erkenntnis gibt, dass die Beziehung nicht mehr funktioniert. Vom "fliegenden Wechsel" halte ich aber so oder so nicht viel - oft projiziert man die aus Defiziten in der momentanen Beziehung entstehenden Wünsche dann eben auf den neuen potentiellen Partner, läßt sich vom Rausch einer neuen Verliebtheit mitreissen - und stellt dann irgendwann fest, dass das Gras am anderen Ufer doch nur ein bisserl anders war, nicht grüner, wenn der Alltag einkehrt. :zwinker: Im Normalfall empfiehlt es sich dann doch eher "vernünftig" mit einer Beziehung abzuschließen, sich etwas Zeit zu nehmen, falls nötig wieder zu lernen alleine klarzukommen und sich etwas Zeit zum verdauen des Vergangenen und für die bedachte Wahl des nächsten Partners zu lassen. Aber klar: Es gibt auch Fälle wo da wirklich spontan aus so einer Situation heraus die echte große Liebe zuschlägt. Sie sind nur nicht unbedingt häufig.

    Nach meinen Erfahrungen praktizieren allerdings auch tendenziell eher jüngere Menschen am Anfang ihrer "Beziehungskarriere" derartiges Beziehungs-Switching. Irgendwie klar: Auch Beziehungen führen will gelernt sein, man muss erkennen was man sucht und will - da gibt's dann eben auch mal Fehlgriffe, zu schnell eingegangene Beziehungen die schnell wieder vergehen und vielleicht holt einen der Rausch der Verliebtheit schlicht auch einfach noch ein wenig mehr von den Füssen als eh schon. Verurteilen könnte ich es dann nicht, wenn jemand mal von einem zum anderen Partner springt - ich hätte aber womöglich durchaus Bedenken, ob dieses neue Glück von Dauer sein wird. Wirklich mies finde ich's wie Lotusknospe eigentlich nur, wenn man eine Beziehung nur noch führt um eben nicht allein zu sein und dabei nach dem nächsten Ausschau hält.
     
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  • diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    26 April 2013
    #7
    es gibt beides:

    es gibt leute, die behalten einen Partner aus einer schlechten Beziehung bis sie etwas besseres gefunden haben. es gibt aber auch leute, die einfach sprunghaft sind und bei jeder Gelegenheit wechseln weil es gerade aufregender ist.

    der erste fall ist zwar auch nicht die feine art und man sollte lieber vorher schluss machen, aber im Endeffekt war die Beziehung eh kaputt.

    bei typ 2 sollte man allerdings vorsichtig sein, eventuell sind ihre beiden neuen freunde bei der nächsten Verlockung wieder gleich weg. man sollte auch euer junges alter berücksichtigen, mit 17-18 ist man ja noch nicht wirklich erwachsen. da ist es normal, dass die Partner öfter wechseln als mit mitte ende 20, dass ist dann auch nicht böse gemeint, sondern einfach ein teil der Entwicklung.

    wenn ein mann mit 18 oder 19 sprunghaft ist, ist noch nicht alles verloren:grin:. tut er das 10 jahre später immer noch sollte man sich Gedanken machen, er wird wahrscheinlich wie Lothar matthäus enden:smile:.
     
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  • TequilaSunny
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    26 April 2013
    #8
    Off-Topic:
    Allerdings wird Lothar Matthäus doch immer von den Frauen verlassen oder nicht? Ist aber auch seine eigene Schuld, einer gleichaltrigen Frau ist er wohl nicht gewachsen...
     
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  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    26 April 2013
    #9
    Es sind die Menschen und deren Charakter die den Unterschied aus machen. Nicht die Tatsache, dass eine Beziehung geführt wird. Wenn die Person generell Sprunghaft ist, dann nützt eine tolle Beziehung auch nichts. Beziehung garantiert und verspricht nichts. Es ist ja kein "Band" was einen untrennbar mit einander verbindet. Wie es z. B. bei Mutter und Kind der Fall wäre. Beziehung sind ja lediglich eine Beschreibung um klar zu machen das aktuell zwei Personen versuchen ihr Leben zu teilen. Ich versteh die Frage, beziehungsweise den Sinn dahinter nicht? Was genau schließt eine Beziehung aus, an Eigenschaften, damit man von einem Phänomen sprechen kann? Man muss doch die Aktuere betrachten und nicht die Umschreibung, oder etwa nicht?
     
  • ChristmasCoffee
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    in einer Beziehung
    26 April 2013
    #10
    Ich wollte nur eure Erfahrungen und Meinungen hören was die Thematik angeht, hab mir über die Definition des Wortes "Phänomen" nicht so extrem tiefgehende Gedanken gemacht.
     
  • _kleiner_engel_
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    26 April 2013
    #11
    ich glaube, dass dies in keiner beziehung vorkommt, die perfekt läuft, entweder sie ist vorbelastet oder total kaputt und es ist keine echt liebe, oder natürlich einer der beiden ist unzufrieden und sagt nichts, dann ist es ja eine scheinbar perfekte beziehung, bis plötzlich einer den schlussstrich zieht und der andere weiß nicht wieso.
    ich finde es auch assig sich in andere beziehungen reinzuhängen, da dadurch die ehe meiner eltern zerstört wurde, nach nur 2 jahren. ich hasse meinen vater immernoch dafür, dass er es zugelassen hat, zumal sie 13 jahre jünger war als mein daddy (also die schlampe, die sich in die beziehung von mum und dad reinhing). und dann hat sich dieses misstück erdreistet meine mum anzurufen und ihr zu unterstellen, sie würde ihre kinder misshandeln und sei ne dumme fotze, entschuldigt meine ausdrucksweise, (meine mum hat sowas niemals gemacht sie liebt mich und meine sis und ist immer für uns da) hallo sie war gerade mal 18 oder 19 und meine mum war 31!
    WTF

    das war das perfekte beispiel für vorbelastete beziehungen, meine mum hat daddy daraufhin verlassen wollen, er hat es aber nicht zugelassen, nach weiteren 2 jahren hat sie dann endlich den schlussstrich gezogen.
    sorry wenn ich etwas vom thema abgewichen bin
     
  • User 71335
    User 71335 (50)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verliebt
    26 April 2013
    #12
    Kann es sein das bestimmte Menschen bestimmte Erfahrungen immer wieder aufs neue anziehen?
    Also ich kenne sowas gar nicht, weder als Verlassende noch bin ich je von jemanden verlassen worden, der dann direkt in eine neue Beziehung ging oder sich gar fremdverliebt hätte und kenne auch tatsächlich in meinem Umfeld wenige die das erlebt haben.
    Noch nichtmal als Jugendliche kannte ich sowas.:confused:

    Denke das sind auch nicht mehr, als Leute die nach einer Beziehung ewig Single bleiben und trauern bis sie sich wieder auf was neues einlassen könnn. Die Mehrheit dürfte wohl in der Mitte sein.

    Klar das man auch ein Beziehung ausreizt und zu retten versucht bis zum Schluß was zu retten ist oder auch nur noch eine Weil sinnlos aneinander hängt, aber selbst dann dürfte doch erst die Trennung erfolgen und dann nach einiger oder kurzer Zeit eine neue Beziehung.

    Leute die so aus de reinen Beziehung raus und nahtlos in die nächste reingleiten haben wohl eher ein Problem mit dem Alleinsein oder die Angst davor, als mit der Beziehung an sich.
     
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  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    26 April 2013
    #13
    Ich habe mir da auch keine tiefgehenden Gedanken zu gemacht. Für mich gibt es jedoch keinen Grund der ausschließen würde, das man sich nicht in eine andere Person verlieben könnte. Liebe kann man doch auf so unterschiedlichste Weise empfinden. Das ich niemals sagen könnte in einer intakten Beziehung könnte man nur den Partner lieben. Man kann auch das Abenteuer, was aus dieser Situation entsteht, lieben und sich schluss endlich völlig dem Abenteuer hingeben. Das ist halt eine reine Charakterfrage. Einigen lassen sich ein, gedanklich wie emotional. Ander wiederrum denken vielleicht dran, belassen es aber eben bei dem Gedanken. Noch andere besinnen sich auf Vergangenes und sehen ein, einen Fehler gemacht zu haben usw.
     
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  • ChristmasCoffee
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    in einer Beziehung
    26 April 2013
    #14
    Achso, dann habe ich dich falsch verstanden, tut mir Leid. Aber sehr interessante Ansicht.
     
  • Flake
    Gast
    0
    11 Mai 2013
    #15
    Ich denke nicht, dass man in einer festen intakten Beziehung etwas "kaputt machen" kann.
    Wenn, dann war schon vorher etwas nicht in Ordnung!
     
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