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  • Blue_eye1980
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    15 Februar 2019
    #1

    Pille und Thrombose

    War zwar schon lange nicht mehr hier, aber vielleicht findet sich ja auch ein Leid Genosse ;-)

    Hatte Ende Dezember einen Unfall, und musst wieder zusammengeflickt werden. Spunggelenk ziemlich kaputt, 2 Rippen gebrochen,...
    Hatte dann unterm Strich 6 Wochen einen Liegegips.

    Habe am Anfang Lovenox 40mg gespritzt. Ca. 3 Wochen Später, ein brennen am Fuß. In der Klinik dann US gemacht, und es wurde eine Venenthrombose festgestellt :geknickt:.

    Bin dann auf Lovenox 80mg umgestiegen, und hatte auch keine Probleme.

    Da ich zirka 100x vermerkt habe, dass ich die Pille nehme, und keiner was gesagt hat, dachte ich mir dabei auch nicht wirklich was.
    Am 8.2 wurde ich dann auf Tabletten umgestellt.

    Am 11.2 war ich dann doch bei meiner FÄ und habe sie gefragt wie das ist. Weiternehmen, der lassen.

    Sie sofort dann: Absetzen. Und einmal eine Thrombose, und die Pille, bzw. Hormone stehen nie mehr zur Debatte.

    Und was passiert.... die Periode kommt daher wie nichts. Unter der Pille war immer alles so angenehm, kein Streß, nichts...

    Und jetzt komme ich mir vor wie am Anfang der Pubertät :cautious:.

    Klar, jetzt kommt auch noch Pille Absetzen und Blutverdünner zusammen.

    Aber wie wird das dann sein, wenn ich hoffentlich die Sch*** Tabletten dann beenden kann.

    Pendelt sich das ganze dann wieder ein?

    Ich habe die Pille über 20 Jahre genommen, und nie ein Problem damit gehabt.
    Woher die Thrombose kommt weiß man ja.

    Ist es noch jemanden so gegangen?
     
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  • User 149155
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    15 Februar 2019
    #2
    Nein, mir ist es nicht ganz so gegangen. Aber wenn du unbedingt die Pille wieder nehmen möchtest oder anderweitig hormonell verhüten möchtest, dann kann ich dir vielleicht dennoch weiterhelfen.

    Man kann per Bluttest die genetische Vorbelastung bzgl. Thrombose feststellen lassen. Wenn da rauskommt, dass du genetisch bzgl. Thrombosen nicht vorbelastet bist, dann kann das darauf hindeuten, dass du nur deswegen diese eine Thrombose bekommen hast, weil du den Liegegips hattest und nicht, weil es bei dir "vorprogrammiert" ist.

    Ich bin kein Arzt, aber durch meinen eigenen KH-Aufenthalt und da ich selbst meine Thromboseneigung checken ließ, weiß ich, dass sich die Thromboseneigung einerseits aus dem genetischen Risiko und andererseits aus dem persönlichen Lebensstil zusammensetzt.

    Noch was zum persönlichen Lebensstil, da gibt es folgende Risikofaktoren - natürlich neben der hormonellen Verhütung:
    • Rauchen
    • Übergewicht/Adipositas
    • Krebs
    • Drogenkonsum (intravenös)
    • berufliche Tätigkeit, die v.a. im Stehen verrichtet wird
    • wenig Bewegung/Sport im Alltag
    Ich würde mir an deiner Stelle noch eine weitere Meinung einholen und auf alle Fälle diese Neigung checken lassen und dann weitersehen.
     
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  • Blue_eye1980
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    15 Februar 2019
    #3
    sanguina

    Danke für die Info.

    Es ist wirklich durch den doofen Gips entstanden, da ich 20 Jahre lang keine Probleme damit hatte.

    Nur hat mir meine FÄ auch davor schon gesagt, dass es ein erhöhtes Risiko gibt, wenn man die Pille absetzt, und dann wieder damit anfängt.

    Ich meine, wenn sich das ganze dann zum normal Zustand entwickeln sollte, und sich meine Tage normal bewegen, und der Zyklus wieder normal wird, und das ganze aushaltbar ist, dann werde ich auch ohne Pille leben.
    Nur wenn ich danach eingehe vor lauter Schmerz, etc. dann muss etwas her. Denn ich will mir meine Lebensqualität nicht nehmen lassen.
     
  • User 172636
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    15 Februar 2019
    #4
    sanguina hat da ein paar sehr gute Punkte angesprochen.
    Mir ist dazu noch eingefallen, dass es vielleicht möglich wäre, eine Minipille anstatt eines Kombipräparates zu nehmen. Dadurch, dass dort kein Östrogen enthalten ist, geht das Thromboserisiko nicht so hoch und sie wird auch gelgentlich Raucherinnen verschrieben.
     
  • User 149155
    Öfters im Forum
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    15 Februar 2019
    #5
    Ich glaube auch, dass es bei dir wahrscheinlich ist, dass es wirklich an dem Liegegips lag, aber das kann auch ein Trugschluss sein. Man kann ja auch jahrelang die Pille nehmen und keine Nebenwirkungen haben und irgendwann hat man doch Probleme.

    Das allgemeine Thromboserisiko ist ja mit bspw. 40 auch höher als mit 20. Darum wird ja auch nicht empfohlen, die Pille bis kurz vor dem Wechsel, der vielleicht erst mit 50 oder 55 kommt, zu nehmen.

    Deswegen würde ich mich da wirklich, wirklich testen lassen. Einfach zu deiner eigenen Sicherheit. Aus Thrombosen können auch bspw. Lungenembolien entstehen und das kann tödlich ausgehen.

    Ich kann dich aber gut verstehen, wenn man einmal DAS Verhütungsmittel für sich selbst gefunden hat, möchte man auch dabei bleiben. :jaa:
     
  • Demetra
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    15 Februar 2019
    #6
    Ich setze die Pille jetzt auf Anraten meines Arztes ab. Hatte mehrere Knieverletzungen ä, bin übergewichtig und rauche. Alle Ampeln also auf Rot.

    Heute ist Tag 1 ohne. Wünsche Dir alles Gute. Ein viertel bis halbes Jahr braucht der Körper allerdings, um sich einzupegeln.
     
  • krava
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    15 Februar 2019
    #7
    machs wie ich: verhüte östrogenfrei :zwinker:

    Ich bin zwar nicht wegen Thrombose umgestiegen, sondern eher aus Bequemlichkeit, aber ich bin damit sehr zufrieden. Habe das Implanon jetzt seit 1,5 Jahren und finds traumhaft :grin:
    Also wenns dir hauptsächlich darum geht, keine oder keine regelmäßige Blutung zu haben dann probier einfach mal mit der Cerazette bzw. einem Generikum davon. Aufs Implanon musst du ja letztlich gar nicht, kannst auch einfach jeden Tag die Pille nehmen (nur ich war dafür zu faul :ashamed:)
     
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