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    17 Dezember 2005
    #1

    Pillenwechsel -warum Gestagendosierung egal?

    Keine Sorge, es geht nicht schon wieder darum wie und wann man wechselt. :zwinker:
    Ich frage mich nur, warum man beim Anfang der neuen Pille nur auf die Östrogendosierung achten muss aber nicht darauf ob mehr oder weniger Gestagen drin ist. Weiß einer unserer Experten hier Bescheid?
     
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  • Sylphinja
    Sylphinja (40)
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    vergeben und glücklich
    17 Dezember 2005
    #2
    Nunja das Gestagen bewirkt eher den 2 und 3 Nebeneffekt der Pille. Sprich schlechtere Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, verdicken des Zervixsekretes (so das Spermien schneller absterben und langsamer durchkommen).


    Das Östrogen bewirkt ja eher den Effekt das überhaupt kein Eisprung stattfinden sollte....was ja eher die primäre Wirkung ist.

    Kat.

    P.S.es handelt sich übrigens net um reine, normale Östrogene oder GEstagene (würde es das, würde die Pille net wirken) es handelt sich um leicht abgewandelte Formen der im Körper vorkommenden Östrogene und GEstagene.
     
  • f.MaTu
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    17 Dezember 2005
    #3
    mh, mal ne Vermutung:
    das Östrogen is ja für die Unterdrückung des Eisprunges notwendig.
    und wenn sich der Körper an eine hohe Östrogenzufuhr gewöhnt hat und man erst nach der Pause zu einer Pille wechselt, die eine niedrigere Östrogenmenge enthält (was man ja nich sollte), könnte es doch sein, dass die Menge an Östrogenen des neuen Präparates unter Umständen nicht ausreichen, den Eisprung zu unterdrücken.
    und dass man deshalb drauf achten sollte, dass man bei einem Wechsel zu einer niedriger dosierten Pille keine Pause macht.
     
  • bjoern
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    17 Dezember 2005
    #4
    Man muss nicht nur auf die Östrogendosis achten, die Gestagendosis wäre eigentlich sogar wichtiger, da sie für den eigentlichen Verhütungsschutz zuständig ist, indem sie die Follikelreifung und den Eisprung unterdrückt. Das Östrogen dagegen steuert hauptsächlich die Blutung.

    Das Problem ist, dass in Pillen etliche verschiedene Gestagene verwendet werden, die sich in ihrer Wirkungsstärke unterscheiden und daher unterschiedlich dosiert sind. Ethinylestradiol ist aber das einzige Östrogen, das in Pillen zur Anwendung kommt, und dadurch kann man diesen Wert sehr leicht vergleichen.

    Wenn aber auf eine Pille mit gleichem Gestagen aber anderer Dosierung umgestiegen wird, dann ist es am sinnvollsten, diesen Wert zu vergleichen.
     
  • f.MaTu
    f.MaTu (32)
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    nicht angegeben
    17 Dezember 2005
    #5
    aber in Minipillen is doch nur Gestagen enthalten und bei den Minipillen wird der ES ja nicht unterdrückt...oder?! :ratlos:
     
  • User 29290
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    17 Dezember 2005
    #6
    Ich weiß, wollte die Frage nur nicht mit Begriffen wir Ethinylestradiol etc. verkomplizieren :zwinker:
     
  • Numina
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    17 Dezember 2005
    #7
    :jaa:
    Im Gegensatz dazu enthält die "Minipille" nur das Hormon Gestagen und wirkt ausschliesslich über die Veränderung des Schleimpropfes (keine Verhinderung des Eisprungs).
    Deshalb fänd ichs logisch sinnvoller auf die Östrogendosis zu achten, die den Eisprung unterdrückt.
     
  • f.MaTu
    f.MaTu (32)
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    nicht angegeben
    17 Dezember 2005
    #8
    gut...ich war nämlich grad doch ein bissel verwirrt... :zwinker:
     
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    17 Dezember 2005
    #9
    Heißt das jetzt, dass ich etwas besonderes beachten muss wenn ich jetzt von der Microgynon auf die Minisiston zurückwechsele? Das Gestagen ist ja das Gleiche aber die Dosierung ist bei der Minisiston um 20% geringer.
     
  • Numina
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    17 Dezember 2005
    #10
    Als ich gewechselt habe wurde mir geraten einen Streifen zu Ende zu nehmen und gleich wenn in meine Tage bekomme, also am ersten Blutungstag mit der neuen Pille anzufangen. Meine neue Pille war auch niedriger dosiert. Bei höher dosierten kann man glaub ich nach den 7 Tagen Pause die andere Pille gleich anschliessen.
     
  • f.MaTu
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    17 Dezember 2005
    #11
    mh, aber um wirklich sicher zu gehen, einfach bei jeden Pillenwechsel die neue Packung gleich ranhängen...steht auch in meiner PB, dass man sie am besten gleich ranhängen soll an die alte.
     
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    #12
    Naja, sie ist ja an sich nicht niedriger dosiert zumindest was das Östrogen anbelangt. Das mit dem ersten Blutungstag wäre nicht so toll, weil ich momentan absolut keine Schmierblutungen gebrauchen kann und dann wieder schieben muss bis es mit dem "richtigen" Anfangstag bei nächsten Streifen klappt.
    Ist das mit dem Gestagen denn wirklich so entscheidend :ratlos:

    Bei der Minisiston steht man soll nach der Pause wechseln wenn man vorher eine Mikropille genommen hat. Die sagen gar nicht, dass man auf die Dosierung der letzten Pille achten muss. Bei der Microgynon stand man soll sie ohne Pause anfangen.
     
  • Numina
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    17 Dezember 2005
    #13
    In meiner steht, dass mit der Pille nach Wechsel nach den 7 Tagen Pause begonnen werden soll oder eben am ersten Tag der Blutung.
    Gleich dranhängen sollte ich auf jeden Fall nicht.
     
  • f.MaTu
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    17 Dezember 2005
    #14
    keine ahnung...wie gesagt, bjoern hat mcih total verwirrt, weil doch das Östrogen eigentlich für die Unterdrückung des ES zuständig is. am besten fragst du mal deinen FA...
     
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    17 Dezember 2005
    #15
    Die FÄ hat gesagt, ich soll in der PB nachgucken.
     
  • f.MaTu
    f.MaTu (32)
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    17 Dezember 2005
    #16
    toll...was steht denn in der PB?
    hab ncohma nachgesehen, bei mir steht, man soll entweder die neue Pille gleich ranhängen oder aber spät. nach der 7-tägigen Pause beginnen.
     
  • User 29290
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    17 Dezember 2005
    #17
    Nach der Pause wenn man vorher eine Mikropille genommen hat. Finde ich aber komisch, dass die nicht mal darauf hinweisen, dass man gucken muss ob die letzte Pille nicht niedriger dosiert war.

    Ups, das hätte eigentlich heißen müssen ob die vorige Pille höher dosiert war :schuechte
     
  • bjoern
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    17 Dezember 2005
    #18
    Das stimmt so nicht ganz. Ältere Minipillen haben die Ovulation tatsächlich nicht verhindert, sondern wirkten nur
    über etliche andere Effekte, z.B. die Veränderung der Uterusschleimhaut und des Vaginalmilieus.

    In der Gebrauchsinformation der Cerazette, die heute die mit Abstand am häufigsten verschriebene Minipille ist, steht aber:

    Das verwendete Gestagen spielt also schon eine Hauptrolle bei der Ovulationshemmung.
     
  • f.MaTu
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    17 Dezember 2005
    #19
    jep, find ich auch komisch.
    naja.


    ja, @bjoern, die Gerazette unterdrückt auch den ES. aber die anderen Minipillen eben nich. deswegen wunder is mich ja.... :schuechte
     

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