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    4 Februar 2018
    #1

    Piloten, Feuerwehrmänner und Ärzte sind bei Frauen am gefragtesten

    Auf der Titelseite der Süddeutschen Zeitung wurde über eine neue Studie über Online-Partnerbörsen berichtet. Laut dieser Studie werden Piloten, Feuerwehrmänner und Ärzte am häufigsten von Frauen kontaktiert bzw. erhalten am meisten Resonanz auf ihre Kontaktversuche (in dieser Reihenfolge). Alles Berufe mit hohem Sozialprestige und Uniform (ich zähle den Arztkittel jetzt auch mal als Uniform).

    Ich finde das außerordentlich interessant, gerade auch weil es mal wieder in diametralem Widerspruch zu den Präferenzen steht, die hier auf PL genannt werden. Was im Grunde nur zwei Schlüsse zulässt:
    1. Die Frauen, die viel auf PL schreiben, bilden keine repräsentative Stichprobe.
    2. Bei der tatsächlichen Kontaktaufnahme spielen dann doch unterbewusst archaische Verhaltensmuster eine Rolle, die in der theoretischen Diskussion verleugnet werden.
    Was denkt ihr darüber?
     
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    4 Februar 2018
    #2
    Also ich habe davon noch nicht so viel gemerkt. :upsidedown:
     
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    4 Februar 2018
    #3
    Kann doch sein.



    PL-Mitglieder müssen sich ja nicht unbedingt auf Online-Partnerbörsen herumtreiben.
    Ausserdem: Glaubst Du, was Online-Partnerbörsen schreiben? "Alle x Minuten findet sich ein Paar via...":ROFLMAO:
     
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    4 Februar 2018
    #4
    Mh ich weiß nicht - die Feuerwehrmänner, die ich kenne sind ziemliche Prolls. Natürlich ist es ein ehrenwerter Beruf und alles, aber es sind doch komplett unterschiedliche Welten. Bei Piloten wundert es mich, weil es ja automatisch bedeutet, dass man seinen Partner kaum zu Gesicht bekommen wird.

    Ärzte kann ich allerdings gut verstehen.
     
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    4 Februar 2018
    #5
    Hm... die sind doch alle nie zuhause :tongue:
    Obwohl... vielleicht macht ja gerade das den Reiz aus: immer genug Kohle und nie Ärger, weil keine Zeit zum ärgern :ROFLMAO:
    *klischeekiste wieder zuklapp*
     
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    4 Februar 2018
    #6
    Das Piloten, Feuerwehrmänner und Ärzte am häufigsten auf Partnerbörsen kontaktiert werden heißt aber erstmal nur das die Schnittmenge aus 'Männer die häufig kontaktiert werden' und 'Männer die Piloten sind' am größten ist. Es kann auch eine ganz simple Überschneidung sein.
    Und selbst wenn die häufige Kontaktierung im Beruf begründet liegt, kann man von einer Kontaktbörse nicht automatisch auf die Offlinewelt schließen. Online hat man oft nur wenige Informationen, wodurch jede einzelne logischerweise mehr Relevanz hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Februar 2018
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    4 Februar 2018
    #7
    Nun, das sind Berufe, die extreme Qualitaeten erfordern, waehrend sie auch noch einen aufregenden Touch versprechen; und das bedeutet vermutlich auf unterbewusster Ebene, "wer sich dazu eignet, muss ungewoehnlich gute Gene besitzen" - und bingo, da haben wir sie wieder, die biologische Basis. Gene und Thrill.
     
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    4 Februar 2018
    #8
    Keine Ahnung, ob das repräsentativ ist. Ich schaue beim Onlinedating nicht nach dem Beruf. Es gibt lediglich 2/3/4 Berufe, die ein Ausschlusskriterium für mich wären. Gucken da andere so stark nach?

    Off-Topic:
    Gestern habe ich ganz ohne Onlinedating einen angehenden Polizisten (im letzten Lehrjahr) kennengelernt. War ein guter Abend :love::ashamed: Das lag aber eher nicht an seinem Beruf..
     
  • User 164526
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    4 Februar 2018
    #9
    Nein, aber was eine Hochschule herausfindet, wenn sie Daten von Online-Partnerbörsen auswertet, das bin ich schon eher zu glauben gewillt. :zwinker:
     
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    4 Februar 2018
    #10
    Also Ärzte üben einen besonderen Reiz auf mich aus, schon immer :whoot:

    Piloten.. Naja... Auch ganz interessant, aber wenn man es genauer bedenkt, dann wäre eine Beziehung wohl eher schwierig, wenn er sich immer in der Weltgeschichte herumtreibt :grin: Andererseits käme das meinem Drang nach Freiheit sehr entgegen. Hach, das muss ich mir dann nochmal genauer überlegen :cool:

    Feuerwehrmänner hingegen üben auf mich keinen besonderen Reiz aus... Und da hätte ich wohl ständig Angst um meinen Liebsten...

    Alles in allem scheine ich diesem Klischee wohl nur teilweise zu entsprechen.
     
  • User 164526
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    4 Februar 2018
    #11
    Das stimmt schon, es könnte auch eine antezedierende oder intermittierende Drittvariable geben. Aber welche sollte das sein? Ich hatte zuerst an das Einkommen gedacht, aber Feuerwehrmänner verdienen nun nicht so toll. Aber klar, wenn Dir etwas plausibles einfällt, können wir das gerne diskutieren, da bin ich total offen.

    Aber PL ist doch ebenfalls online. :zwinker:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 4 Februar 2018 ---
    Off-Topic:
    Ich kenne einen (männlichen) Flugbegleiter, und der sagt, dass die Fremdgehquote bei Piloten extrem hoch ist. Aber das macht ja vielleicht nicht allen etwas aus ...
     
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    4 Februar 2018
    #12
    Es muss ja nicht das Einkommen sein, sondern könnte einfach etwas mit dem gesellschaftlichen Ansehen zu tun haben.
     
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    4 Februar 2018
    #13
    Off-Topic:
    Vielleicht nicht so viel wie Piloten oder Ärzte, aber ein Feuerwehrmann muss dafür ja auch nicht jahrelang studieren. Man verdient als Feuerwehrmann trotzdem deutlich mehr als im Handwerk oder in der Industrie und hat dafür auch noch verdammt tolle Arbeitszeiten. Zumindest hier im Osten kann man von der Besoldung super leben.
     
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    4 Februar 2018
    #14
    This.

    Mich würden alle drei Berufe eher abschrecken. Über den Arzt ließe sich je nach Arbeitszeiten vielleicht noch verhandeln.
    Das Gehalt ist mir egal, solange ich meinen Lebensstandard nicht einschränken muss, und gesellschaftliches Ansehen hat mich noch nie interessiert. Hätte ich die Wahl zwischen zwei sonst identischen Männern, wo der einzige Unterschied wäre, dass bei einem die Leute schief gucken würden, ich würden den nehmen. :upsidedown:
     
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    4 Februar 2018
    #15
    This. Also, zum nicht zitierten Teil des Postings :bier:
     
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    4 Februar 2018
    #16
    Klar, aber das meinte ich doch mit "Sozialprestige" im Eröffnungsbeitrag.
     
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    4 Februar 2018
    #17
    Eine so einfache Lösung wirst du da mMn nicht finden. Zum Teil wird es daran liegen das bestimmte Berufe attraktiver wirken (siehe z.B. girl_next_door s Beitrag). Gerade in der Online Situation wird das aufgrund der Informationslage mehr Einfluss haben.
    Zum anderen kann es sich hier zum Teil auch um eine scheinkausale Korrelation handeln, wobei Beruf (X) und häufiges Kontaktiert werden (Y) beide von Variable (Z) beeinflusst werden. Was Variable Z ist werden wir hier wohl nur schwer ergründen können, zumal es sicher mehr als Variable Z geben wird.
    Off-Topic:
    Dem verständnishalber könnten wir für Z aber mal Ausdrucksvermögen annehmen. (Ich musste das ganze Drittvariablen Thema nämlich erst nochmal googeln und denke nicht das ich damit die einzige bin. Eine allgemein verständlichere Ausdrucksweise wäre einer Diskussion sicher zuträglicher.):
    Wir haben festgestellt das Piloten (X) besonders häufig angesprochen werden (Y). Die Erklärung in unserer Annahme wäre aber kein direkter zusammenhang (so oft angesprochen weil Pilot), sondern wegen der guten Ausdrucksweise (Z) die auch nötig war um als Pilot im Auswahlverfahren bestehen zu können.



    Ist aber keine Partnerbörse. Wenn Frauen hier in einem Thread gefragt werden was ihnen bei der Suche nach einem Partner besonders wichtig ist und da raus kommt das sie, keine Ahnung... besonders viel Wert auf die Art wie der Mann spricht legen, kann das keinen Einfluss auf die Kontaktierungshäufigkeit in Onlinepartnerbörsen haben.
    Ich weiß allerdings auch nicht auf welche auf PL genannten Präferenzen du dich beziehst und bin deshalb einfach mal von o.g. Umfragen ausgegangen.
     
  • User 164526
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    4 Februar 2018
    #18
    Off-Topic:
    Klar, das wäre eine antezedierende Drittvariable. Die Möglichkeit hatte ich ja explizit eingeräumt, aber die Existenz solcher Drittvariablen kann man nie per se ausschließen. Man kann nur den Einfluss prüfen für Drittvariablen, die man bereits kennt, oder bei denen ein möglicher Einfluss aufgrund anderweitiger Überlegungen plausibel erscheint.

    "Antezedierende Drittvariable" ist halt die korrekte Bezeichnung dafür, und wenn man das bei Google eingibt, findet man auch schnell eine Erklärung. Ich kann ja jetzt schlecht in jeder Diskussion zu empirischen Fragestellungen erstmal einen seitenlangen Disclaimer mit allen möglichen Begriffsdefinitionen voranstellen. Bei medizinischen und psychologischen Themen werden doch hier auch munter Fachbegriffe durch die Gegend geworfen, ohne sie jedesmal vorher zu erklären. Man vertraut halt darauf, dass die Leute entweder fragen oder googeln.

    Aber es ist schon irgendwie traurig, dass Laien mit vielen medizinischen und psychologischen Fachbegriffen zumindest rudimetär vertraut sind, aber bei empirischen Themen die meisten nicht einmal die elementarsten Grundbegriffe zu kennen scheinen. Das ist jetzt in keiner Weise persönlich gegen Dich gerichtet, Rosoideae Fragaria, ich finde es halt nur traurig, weil Empirie eines der wichigsten Instrumente ist, die uns Menschen zur Verfügung stehen, um die Welt zu verstehen. Und deswegen stimmt es mich betrübt, dass solche Grundbegriffe nur einen so geringen Verbreitungsgrad zu haben scheinen.
     
  • Rosoideae Fragaria
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    4 Februar 2018
    #19
    Off-Topic:
    Die korrekte Bezeichnung wofür? Die Variable? Für den Effekt scheint mir scheinkausale Korrelation schon zu stimmen...
    Ist aber eigentlich auch egal solange klar ist was gemeint ist. Wir sind hier in einem Forum ohne Fachbezug, da geht Fachsprache Statistik einfach an der Zielgruppe vorbei. Man verliert sich auf seinem eigenen Gebiet gerne in Fachsprache und vergisst dabei das guter Ausdruck nicht Fachchinesisch ist, sondern der Zielgruppe entsprechen sollte.
    Du wirst hier auch nichts prüfen können oder wissenschaftlich sichere Abhandlungen erhalten.

    Ja, und wenn du meinen Religionslehrer früher gefragt hast war das auch das aller wichtigste und grundlegendste Fach über das jeder bescheid wissen sollte :zwinker:
    Jeder kennt sich mit Dingen aus, die seine Lebensrealität betreffen. Der eigene Körper und seine Fehlfunktionen gehören für die meisten Menschen eben dazu, weil sie sich dem deutlich schwerer entziehen können als z.B. Empirie.
     
  • User 164526
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    4 Februar 2018
    #20
    Off-Topic:
    Ich bin aber kein Religionslehrer, und in keinem der Fächer, die ich studiert habe, war Empirie zentraler Bestandteil der Methodik.
    Ich weiß das alles nur, weil ich an der Uni mal als Blick über den Gartenzaun eine Einführungsvorlesung zur empirischen Sozialforschung gehört habe. War übrigens eine der lehrreichsten Veranstaltungen überhaupt. Kann ich jedem, der noch studiert, nur empfehlen, wenn es die Zeit zulässt, mal eine solche Verantstaltung zu hören. Da lernt man wirklich was fürs Leben.
     

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