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  • Carwood
    Carwood (31)
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    22 Juni 2009
    #1

    Pixar erfüllt einem sterbenden zehnjährigen Mädchen ihren letzten Wunsch:

    Pixar erfüllt einem sterbenden zehnjährigen Mädchen ihren letzten Wunsch:

    Colby Curtin hat nur noch wenige Tage zu leben, möchte aber als letzten Wunsch Pixars neusten Film "Up" sehen. Da sie aber zu krank und zuviel Schmerzen hat um ins Kino zu gehen wendet sich die Mutter direkt an Pixar. Pixar fliegt tagsdarauf einen Angestellten mit einer DVD zu den Curtins nach Hause. Sieben Stunden später starb Colby Curtin.

    Originalquelle (Englisch, mit Bilder vom Mädchen) http://www.ocregister.com/articles/pixar-up-movie-2468059-home-show

    Deutsche Übersetzung: http://www.zeitjung.de/ZEITGESCHEHEN/artikel_detail,3314,Pixar-erfuellt-Wunsch-eines-sterbenden-Kindes.html
    ------------------

    Oh man, was für eine bewegende Geschichte! Bin echt gerührt...:cry:
    Echt super was Pixar da gemacht hat! Respekt!
    Und es hat ganz sicher nichts mit PR zu tun, wie manche behaupten! Wenn die Mutter der kleinen nicht an die Öffentlichkeit gegangen wäre würde die Geschichte niemand kennen!
     
  • Lenny84
    Gast
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    22 Juni 2009
    #2
    Naja, ob mich das nun so rührt... dass ein Film der letzte Wunsch eines Kindes ist, find ich schon komisch.
     
  • User 505
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    22 Juni 2009
    #3
    Naja, das Mädchen ist 10 - da liegen die Prioritäten noch etwas anders :zwinker:

    Ich finde es eine schöne Geschichte, wenn sie tatsächlich so stattgefunden hat. Es muss nicht immer etwas grenzenlos teures sein, was einen Menschen glücklich macht - und das gilt nicht nur für die Todkranken.
     
  • Carwood
    Carwood (31)
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    22 Juni 2009
    #4
    Wer schon mal mit einem sterbenden Menschen zu tun hatte weiss dass manchmal die kleinsten Gesten für die Betroffenen sehr sehr viel bedeuten können....... Deswegen ist nichts komisch an dieser Geschichte!
     
  • Subway
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    22 Juni 2009
    #5
    War doch eine nette Sache und noch gute PR für Disney.

    Hoffentlich war der Film gut! :zwinker:
     
  • BenNation
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    22 Juni 2009
    #6
    Und genau das wird der Punkt sein. Ich meine, klar ist es toll, was die da getan haben, aber wenn man mal den finanziellen Aufwand (1 Typ + Flug + DVD) im Vergleich zum Prestige dafür sieht...

    Aber das die die Art der PR die ich noch am liebsten mag, die zumindest jemandem was genutzt hat. Gibt ja auch andere Fälle.
     
  • User 10802
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    22 Juni 2009
    #7
    Ehrlich gesagt glaube ich in diesem Fall mal nicht an einen PR-Stunt. Den hatte Pixar nicht nötig, so wie der Film bei Presse und am Box-Office abräumt. Außerdem würde es nicht zu Pixars Firmenphilosophie passen, die dort tatsächlich sehr ernst genommen wird. Mit ein Grund dafür, dass sie so unglaublich erfolgreich sind, ist dass sie wirklich Filme für das Publikum machen wollen und es nicht nur um seelenlose Geldmaschinen geht.

    Muss da immer PR der Vater des Gedanken sein? Kann ja auch durchaus sein, dass man wenn man so eine Bitte hört sie einfach mal erfüllt. Solche Entscheidungen werden letztendlich auch von Menschen getroffen, nicht von Robotern - und ein unglaublicher, nicht zu rechtfertigender Aufwand war es ja nicht. Wenn jemand mit dieser Bitte zu euch käme und ihr die Mittel habt - würdet ihr nein sagen?

    Letztendlich wäre es aber wie schon gesagt fast egal, die PR dürfen von mir aus gerne haben - eine Freude haben sie dem Mädchen so oder so gemacht - und scheinbar ohne es mit Kameras vor Ort auszukosten, wie es viele andere tun.
     
  • hellgrau
    Gast
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    22 Juni 2009
    #8
    Wo ist denn das Problem bei einem "PR-Stunt"?
    Pixar hat sich richtig verhalten. Von mir aus können sie das an jede zweite Hauswand schreiben. Dass eine gute Tat auch ein gutes Licht auf eine Firma wirft, ist doch klar. Und solange sie ihr den Wunsch erfüllt und sie glücklich gemacht haben, ist es sogar egal, ob irgendwer dabei an erfolgreiche Werbung gedacht hat.

    -- -- hellgrau
     
  • Carwood
    Carwood (31)
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    nicht angegeben
    22 Juni 2009
    #9
    sehe ich auch so! Aber wie schon gesagt, mit PR hatte das ganze nichts zu tun! Pixar hat bisher nämlich noch kein Wort über diese Geschichte verloren!
     
  • metamorphosen
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    22 Juni 2009
    #10
    Ich glaube auch nicht an eine reine PR Geschichte.

    Man muss ja alleine schon bedenken, dass Filmemachen keine völlig eingleisige Geschichte ist. Filme werden für ein Publikum gemacht und sind kein Produkt, dass einfach nur produziert wird um Kohle zu verdienen, egal was dann daraus wir. Die Macher stecken jede Menge Herzblut in so ein Projekt und brauchen und wünschen sich das Publikum, auch abgesehen vom wirtschaftlichen Erfolg.

    Man braucht also kaum nach der Motivation für diese Sache suchen. Selbst wenn die Geschichte nie publik geworden wäre, hätten die Macher mindestens ebenso viel zurückerhalten, wie sie gegeben haben.
     
  • BenNation
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    22 Juni 2009
    #11
    Da muss ich zustimmen, die Pixar-Filme waren stets unterhaltsam und technisch gut gemacht, dennoch finde ich es immer wichtig, Dinge zu hinterfragen.
    Allerdings ist es auch meist eine Frage der Zeit, wann die Vorstände solcher guten Unternehmen die Geldgier packt und ein Aufguss nach dem anderen serviert wird, siehe ElectronicArts. Ich hoffe ja, das wird nicht passieren, aber man weiss nie.
     
  • MrShelby
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    22 Juni 2009
    #12
    Das alles weißt du genau woher? Kennst du so rein zufällig alle Interna bei Pixar? Lässt man genau dich -weil Pixar so nett ist- hinter die Kulissen schauen?
    Du hast wahrscheinlich davon im Netz erfahren, richtig? D.h. du bist erstmal abhängig davon, dass der Artikel nichts bewusst auslässt oder beschönigt, sondern nichts als die Wahrheit schreibt. Ob der Journalist seine Arbeit richtig gemacht hat, wirklich alles herausgefunden hat, was er herausfinden wollte oder konnte dürftest du wiederum nicht beurteilen können.

    Daneben wissen wir doch alle, dass spätestens seit der "Erfindung" des Viralen Marketings ( http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing ) (Eigen-)Werbung nicht mehr so plump ist, wie sie mal war, sondern schön verpackt als vermeintlich neutrale Nachricht erscheint.

    Letztlich wissen wir alle in diesem Fall nicht, wie es wirklich war. Wer unbedingt an das soziale Gewissen großer Konzerne glauben möchte, kann dies gerne tun. Wer ein PR-Manöver darin sieht, wird sich auch bestätigt fühlen können. Nur wirklich wissen, werden wir es sicher nicht.

    Off-Topic:
    Es wird wirklich mal Zeit, dass Medienkompetenz stärker in Schulen unterrichtet wird...
     
  • CCFly
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    22 Juni 2009
    #13
    oh, das ist ja lieb von pixar. ich kenn ne ähnliche geschichte von einem fan von korn (der war glaub ich jugendlich, also im teenie-alter), der kurz vorm sterben war und als letzten wunsch korn persönlich treffen wollte. dies wurde ihm erfüllt und korn war von der geschichte so angetan, dass sie ein lied über ihn geschrieben haben ("justin", auf dem album "follow the leader").
     
  • Lenny84
    Gast
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    22 Juni 2009
    #14
    Es ist für einen Konzern ja auch leicht "nichts" dazu zu sagen. So weiß keiner, ob die sich wegen der guten PR heimlich ins Fäustchen lachen. Sicherlich ist Mitgefühl dabei, ich würde das aber nicht überbewerten und wie schon gesagt, bei mir rührt sich da nix. Ich lebe gerne Gefühle mit, bin auch sehr emotional, aber das beschränkt sich dann doch auf Menschen, die mir nahe stehen.
     
  • Carwood
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    22 Juni 2009
    #15
    @ MrShelby

    Stell dir bitte mal vor du wärst ein Mitarbeiter von Pixar, und der Bekannte des Mädchen schafft es nach 1000 Versuchen dich an den Apperat zu kriegen! Er erzählt dir die Geschichte und Fragt ob man da was machen könnte! Glaubst du ehrlich die sagen sich dann "Oh wow, das ist sicher ne tolle werbung für uns, los das machen wir!!!" oder wie ein normaler Mensch "Komm wir erfüllen dem Mädchen jetzt diesen Wunsch, obs jetzt an die Öffentlichkeit gelangt oder nicht, darum geht es nicht! Und wenns so ist und wir daraus Vorteil ziehen, dann ists halt so!"

    Ich beziehe mich hier nicht auf was ich gelesen habe und was ich glauben kann, sondern beutze meinen Verstand und glaube an das gute im Menschen! Solltest du auch mal Versuchen...... Bitte etwas Nachdenken ja!!!!
     
  • MsThreepwood
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    22 Juni 2009
    #16
    Nette Geste von Pixar, egal ob es nun als PR Masche gedacht war (wovo ich persönlich nicht ausgehe) oder nicht.

    Mich persönlich berührt die Geschichte nicht. Aber wie gesagt, es war eine nette Geste.
     
  • MrShelby
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    22 Juni 2009
    #17
    An das Gute im Menschen (hier wohl eher: im Konzern...) glauben, kann man natürlich. Kann stimmen, muss aber nicht. Letztlich besteht das "Problem" doch darin, dass diese Hilfe für das Kind positiv für das Image eines Unternehmens ist, das familientaugliche Filme produziert.

    Man kann beides übrigens auch trennen. Im Fernsehen gab es ja schon die Situation, dass Promis auf ihr soziales Engagement angesprochen wurden, und schnell sinngemäß gesagt haben "Darüber möchte ich nicht reden. Das ist meine private Sache, dass mache ich nicht wg. der PR. Nächstes Thema!". Wer den imagefördernden Beigeschmack verhindern will, kann es tun. Wenn man denn will...

    Aber "zufällig" ist diese Geschichte ja wieder öffentlich geworden. Immer diese Zufälle...
     
  • User 10802
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    22 Juni 2009
    #18
    Gegenfrage: Wäre der PR-Effekt jetzt ein Grund dafür, dass man dem Wunsch NICHT nachkommen sollte?!?!? Und was ist soooo schlecht daran, wenn diese Tat dem Image des Unternehmens gut tut?! Kommt ja niemand dabei zu Schaden.

    Pixar äußert sich ja nicht dazu. Was sollen sie sonst machen? Ich denk auch nicht, dass es ein extra Special-Feature zu dem Thema auf der DVD geben wird. :tongue:

    Die Mutter hat sich an die Presse gewandt. Ob das von Pixar lanciert wurde (was ich in dem Fall nicht glaube), oder sie einfach ihre Dankbarkeit ausdrücken wollte, wissen wir nicht und werden wir nie erfahren. Da könnte man sich jetzt totdiskutieren.

    Aber: Es kommt nun schlicht und einfach beides vor in unserer Welt. Es gibt solche PR-Stunts, es gibt auch Promis und Firmen die einfach mal was Gutes tun. Und es gibt ne riesige Grauzone dazwischen. Solange wie in diesem Fall jemandem eine große Freude gemacht wurde, ohne sein Leiden plakativ auszuschlachten (Kameras draufhalten und Tränen drücken) fällt es mir SEHR schwer, es zu verurteilen. Der positive Effekt ist ja da - und niemand leidet darunter.
     
  • User 16687
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    22 Juni 2009
    #19
    Ich finde, dass das eine schöne Geschichte ist.

    Die Geste bleibt ja auch nett, wenn es PR war.

    Es ist gut und richtig sowas auch zu hinterfragen und auch zu wissen, dass Firmen auch ein Interesse daran haben durch gute PR ein gutes Image zu haben. Wenn es dann aber soweit geht, dass man vor lauter negativ sehen, dann die schöne Geste übersieht, dann ist das vielleicht auch nicht so viel besser als das komplette positiv sehen.
     
  • metamorphosen
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    22 Juni 2009
    #20
    Wie ich schon ausgeführt habe, muss man doch gar nicht so sehr an das Gute in diesen Menschen glauben.

    Ich halte es für komplett unrealistisch, dass die anders handeln würden als sie es anscheinend (gibt ja keine offizielle Stellungnahme) getan haben. Was kann es denn für ein größeres Kompliment für die Macher geben, als dass es der Letzte Wunsch eines Fans ist, diesen Film zu sehen. Wie könnte man sich vorstellen dass das jemanden kalt lässt und die sich sagen "Ach, wenn es uns nichts nutzt, dann machen wir das nicht. Höchstens wir können das als PR ausschlachten."

    Wenn die Geschichte frei erfunden sein sollte, wäre das natürlich was anderes.

    Aber an sich finde ich es absolut logisch, dass man diesem Wunsch nachkommt.
     

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